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Impfpflicht in Italien gegen steigende Impfskepsis der Bevölkerung
In Italien ist für alle Schüler die Impfpflicht eingeführt worden. Eltern, die ihre Kinder nicht gegen insgesamt 12 Krankheiten impfen lassen wollen, müssen mit empfindlichen Strafen rechnen. Dagegen gehen die italienischen Bürger jetzt auf die Straße.[weiterlesen]
Die italienische Regierung hat am 20.5.2017 ein Regierungsdekret beschlossen, das eine generelle Impfpflicht für Schüler in Italien vorsieht. So müssen Schulpflichtige ab dem Schuljahr 2017/2018 gegen insgesamt zwölf Krankheiten geimpft sein. Eltern, die sich weigern ihre Kinder zu impfen, werden beim Jugendamt gemeldet und können mit Bußgeldern bis zu 7.500 Euro und im Extremfall
mit dem Entzug des Fürsorgerechts belegt werden. Italiens Regierungschef Paolo Gentiloni of-fenbarte den eigentlichen Grund dieser harten Vorgangsweise:
„Man muss der Verbreitung antiwissenschaftlicher (sprich impfkritischer) Theorien entgegenwir-
ken, die zu einer zunehmenden Zahl von Impfverweigerungen geführt haben.“
Berichte über einen Zusammenhang zwischen Impfungen und der Zunahme von Autismus-Fällen ließen die Zahl der Impfgegner in Italien stark steigen. Der Versuch, diese stark anwachsende Impfskepsis in der Bevölkerung zu stoppen, bedeutet bei genauerer Betrachtung nichts anderes als eine Entmündigung der italienischen Bevölkerung. Um das aufzuzeigen, haben Impfaufklärungsverbände zu einer nationalen Protestkundgebung am 8. Juli in der Stadt Pesaro aufgerufen.
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07.07.2017 | www.kla.tv/10780
Die italienische Regierung hat am 20.5.2017 ein Regierungsdekret beschlossen, das eine generelle Impfpflicht für Schüler in Italien vorsieht. So müssen Schulpflichtige ab dem Schuljahr 2017/2018 gegen insgesamt zwölf Krankheiten geimpft sein. Eltern, die sich weigern ihre Kinder zu impfen, werden beim Jugendamt gemeldet und können mit Bußgeldern bis zu 7.500 Euro und im Extremfall mit dem Entzug des Fürsorgerechts belegt werden. Italiens Regierungschef Paolo Gentiloni of-fenbarte den eigentlichen Grund dieser harten Vorgangsweise: „Man muss der Verbreitung antiwissenschaftlicher (sprich impfkritischer) Theorien entgegenwir- ken, die zu einer zunehmenden Zahl von Impfverweigerungen geführt haben.“ Berichte über einen Zusammenhang zwischen Impfungen und der Zunahme von Autismus-Fällen ließen die Zahl der Impfgegner in Italien stark steigen. Der Versuch, diese stark anwachsende Impfskepsis in der Bevölkerung zu stoppen, bedeutet bei genauerer Betrachtung nichts anderes als eine Entmündigung der italienischen Bevölkerung. Um das aufzuzeigen, haben Impfaufklärungsverbände zu einer nationalen Protestkundgebung am 8. Juli in der Stadt Pesaro aufgerufen.
von ch./mw.
http://orf.at/stories/2392419
http://orf.at/stories/2392460/2392461