Freitag 03. Februar 2017

Medien | 03.02.2017

Teil 1: Medien-Fälschungen - Syrien: Organisation „Weißhelme“ (1 von 2)

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Teil 1: Medien-Fälschungen - Syrien: Organisation „Weißhelme“ Freitag, 03.02.2017 (1 von 2)
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Carla Ortiz: Westliche Medien heizen den syrischen Konflikt künstlich an Freitag, 03.02.2017 (2 von 2)

Dass „Lügenpresse“ nicht bloß ein Schlagwort ist, sondern eine Tatsache darstellt, mussten wir vor kurzem auch hier auf Klagemauer. TV schmerzlich erfahren. Unser Internetsender wurde vom Bayerischen Rundfunk in einer 20-minütigen Sendung aufs Übelste verleumdet. Klagemauer.TV startete dazu am 1. Dezember „einen kleinen Lehrgang über große Lügen“. Dabei wurden, in einer insgesamt 45-minütigen Dokumentation, die Lügen des Bayerischen Rundfunks aufgedeckt und widerlegt. Es zeigte sich dabei einmal mehr, wie böswilliger Journalismus funktioniert.

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Teil 1: Medien-Fälschungen durch die Organisation „Weißhelme“ 03.02.2017

Dass „Lügenpresse“ nicht bloß ein Schlagwort ist, sondern eine Tatsache darstellt, mussten wir vor kurzem auch hier auf Klagemauer. TV schmerzlich erfahren. Unser Internetsender wurde vom Bayerischen Rundfunk in einer 20-minütigen Sendung aufs Übelste verleumdet. Klagemauer.TV startete dazu am 1. Dezember „einen kleinen Lehrgang über große Lügen“. Dabei wurden, in einer insgesamt 45-minütigen Dokumentation, die Lügen des Bayerischen Rundfunks aufgedeckt und widerlegt. Es zeigte sich dabei einmal mehr, wie böswilliger Journalismus funktioniert. Auch im aktuellen Weltgeschehen schreckt dieser Journalismus nicht vor Verleumdungen zurück: Falschmeldungen in Form von Video- und Bildfälschungen werden durch ihn verbreitet. In unserer neuen Senderreihe „Medienfälschungen“ wird der böswillige Journalismus anhand von Beispielen aus Syrien und dem Libyenkrieg aufgezeigt. Allerdings dürfte es sich dabei lediglich um die Spitze des Eisberges handeln. Der deutsche Syrienexperte Prof. Günter Meyer äußert sich zu diesem Thema wie folgt: „So eine Form von Desinformation habe ich noch nie erlebt. […] Jede Menge Videofilme werden verbreitet, die völlig falsche Informationen enthalten.“ Auch die Nachrichtenagentur Reuters verbreitete eine solche Fälschung und verkaufte einen Film aus dem Libanon von 2008 als aktuelles Dokument zur Syrienkrise. Bleiben Sie also dran und entlarven gemeinsam mit uns jegliche Art von Medienfälschungen und böswilligen Journalismus. Gegenüber wachsamen und klar denkenden Menschen können solcherlei Lügen keinen Bestand haben. Die Zivilschutzorganisation «Weißhelme» geben vor neutral zu sein, tragen jedoch, laut der unabhängigen kanadischen Journalistin Eva Bartlett, Waffen und stehen auf den Leichen syrischer Soldaten. Am 19.8.15 haben die „Weißhelme“ getwittert, es habe ein „Fassbombenangriff“ durch die syrische Regierung stattgefunden. Zu dieser Meldung verwendeten sie ein Bild, das bereits zwei Jahre zuvor, am 14.4.13, auf der Webseite der internationalen Tageszeitung „The Christian Science Monitor“ veröffentlicht wurde. Somit können Organisationen, die solche Falschbilder weiterverbreiten, nicht als neutral und glaubwürdig erachtet werden. Ein weiteres Bild eines verletzten Kindes machte am 30.9.15 auf Twitter die Runde. Das Kind sei, laut den Weißhelmen, Opfer eines russischen Angriffs in Homs (Syrien) geworden. Dasselbe Bild wurde jedoch bereits fünf Tage zuvor, am 25.9.15, von dem mit den Weißhelmen in Verbindung stehenden „Syrian Network“ auf Twitter gestellt. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Russland noch nicht im Krieg. Sie haben erst ab dem 30.9.15, also fünf Tage nach der ersten Veröffentlichung des Bildes, in Syrien eingegriffen. Es lässt sich einmal mehr vermuten, dass das Foto und der Tweet eine Verunglimpfung Russlands durch die Weißhelme darstellt! Das Nachrichtenportal RFS - Revolutionary Forces of Syria, zu deutsch Revolutionäre syrische Kräfte, stellte vor kurzem ein „gespieltes“ Rettungsvideo der Weißhelme aufs Netz. In diesem Video verharren „Weißhelme- Retter“ mit einem angeblichen Opfer von Bombenangriffen zuerst sekundenlang regungslos, während sich die Kamera um die Darsteller dreht. Auf Signal beginnt die „Action“ und es entsteht Hektik und lautes Stimmengewirr. Der Film wurde bereits ein paar Stunden später wieder von den sozialen Medien des RFS entfernt. Die Begründung der Weißhelme zum Film war: „Wir hofften, eine Verbindung zwischen dem Grauen von Syrien und der Außenwelt zu schaffen.“ (Sprecherstimme) Viele Menschen stellten nach dieser Aktion die Glaubwürdigkeit der Weißhelme in Frage. Die vor Ort berichtende freie Journalistin Vanessa Beeley entlarvte die „humanitäre“ Organisation als Unterstützergruppe der Terroristen. Ziel der Weißhelme sei es, eine Anti-Assad- Propaganda zu produzieren. So scheint auch dieses Video Teil dieser Propaganda zu sein. Doch nicht nur durch Organisationen, wie die Weißhelme, wird eine solche Art von Propaganda mithilfe gefälschter Bilder und Filmaufnahmen betrieben. Fotos von in Trümmern liegenden, verletzten Kindern werden missbraucht, um Emotionen zu erzeugen und Hass gegen syrische und russische Streitkräfte zu schüren. Mehr dazu erfahren Sie morgen in der Fortsetzung dieser Senderreihe. Bleiben Sie dran.

von Sak./abr./atd./aa.


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