1
00:00:00,000 --> 00:00:00,613


2
00:00:00,613 --> 00:00:05,740
In den Schweizer Kantonen Appenzell Innerrhoden
und Glarus versammelt sich die stimmberechtigte

3
00:00:05,740 --> 00:00:08,786
Bevölkerung einmal im Jahr zur „Landsgemeinde“.

4
00:00:08,786 --> 00:00:16,195
Nach langjähriger schweizerischer Tradition stimmen sie
dann unter freiem Himmel mit Handerheben über Gesetze ab.

5
00:00:16,195 --> 00:00:22,462
Nach diesem Vorbild fand am 23. Mai 2026
bereits zum zweiten Mal eine symbolische Schweizer

6
00:00:22,462 --> 00:00:27,023
Landsgemeinde auf dem Bundesplatz in Bern statt.

7
00:00:27,023 --> 00:00:34,997
Vor den Toren Berns trafen sich zwischen 500 bis 700 Teilnehmer,
um, wie das an „Landsgemeinden“ üblich ist, über Sachgeschäfte

8
00:00:34,997 --> 00:00:40,331
wie Verfassungs- und Gesetzesvorlagen oder Kredite abzustimmen.

9
00:00:40,331 --> 00:00:43,664
Unter anderem wurden folgende Geschäfte debattiert:

10
00:00:43,664 --> 00:00:46,104
„Die Neutralität der Schweiz“ (nach Art. 173/185 BV)

11
00:00:46,104 --> 00:00:49,059
„Impfregime in Bund und Kantonen“ (nach Art. 10 BV)

12
00:00:49,059 --> 00:00:53,459
„Rahmenverträge ungleich Bilaterale III“ (nach Art. 2 BV)

13
00:00:53,459 --> 00:00:59,733
Die Resultate der unverbindlichen Abstimmungen wurden per
eingeschriebenen Brief an den Bundespräsidenten,

14
00:00:59,733 --> 00:01:07,315
die beiden Präsidenten von National- und Ständerat
sowie den Bundeskanzler zur Kenntnisnahme geschickt.

15
00:01:07,315 --> 00:01:12,228
Die Organisatoren berufen sich auf
Artikel 6 der Schweizerischen Bundesverfassung:

16
00:01:12,228 --> 00:01:18,830
Diese sagt, dass jeder Mensch die Verantwortung für
sich selber wahrzunehmen und nach Kräften zur Bewältigung

17
00:01:18,830 --> 00:01:23,832
der Aufgaben in Staat und Gesellschaft beizutragen hat.

18
00:01:23,832 --> 00:01:29,254
Sie wollen die Bevölkerung darauf aufmerksam
machen, dass die Politiker oft den Willen des Volkes

19
00:01:29,254 --> 00:01:33,142
missachten und eigenmächtig Entscheidungen treffen.

20
00:01:33,142 --> 00:01:41,330
Die Schweiz soll jedoch unabhängig bleiben und sich nicht
Organisationen wie der EU, der NATO und der WHO unterordnen.

21
00:01:41,330 --> 00:01:48,069
Diese arbeiten letztendlich auf eine
Eine-Welt-Regierung ohne Nationalstaaten hin.

22
00:01:48,069 --> 00:01:53,832
Für diese Ziele setzten sich auch die fünf
Redner der diesjährigen Landsgemeinde ein:

23
00:01:53,832 --> 00:02:00,132
Der Gründer der Neutralitätsbewegung „bene.swiss“, Christoph
Pfluger, die Rechtsanwältin vom

24
00:02:00,132 --> 00:02:08,640
„Aktionsbündnis Freie Schweiz“, kurz ABF Schweiz, Andrea
Staubli und drei weitere Schweizer Politiker.

25
00:02:08,640 --> 00:02:17,161
Christoph Pfluger, der Mitinitiant der Bewegung für Neutralität,
machte sich in seiner Rede für die Neutralitätsinitiative stark.

26
00:02:17,161 --> 00:02:22,839
Die Schweizer Neutralität werde immer mehr verwässert
und die Schweiz in einem schleichenden Prozess

27
00:02:22,839 --> 00:02:27,946
schrittweise in die Militärstrukturen der NATO und EU eingebaut.

28
00:02:27,946 --> 00:02:36,544
Um die Neutralität zu bewahren, müsse diese darum, wie in
der Initiative verlangt, in die Verfassung geschrieben werden.

29
00:02:36,544 --> 00:02:44,217
Schweizer Zuschauer aufgepasst: Wenn die Schweiz
weiterhin souverän und neutral bleiben soll, dann stimmen

30
00:02:44,217 --> 00:02:49,678
Sie am 27. September mit JA zur Neutralitätsinitiative.

31
00:02:49,678 --> 00:02:55,920
Nutzen Sie die Chance der „direkten Demokratie“, was zudem
Vorbildcharakter, ja eine Signalwirkung für

32
00:02:55,920 --> 00:03:03,089
andere Länder Europas haben könnte, um aus der
internationalen Bevormundung herauszukommen.

33
00:03:03,089 --> 00:03:09,399
Hören Sie nun einige Auszüge aus den Reden von
Christoph Pfluger und Andrea Staubli, die auch für

34
00:03:09,399 --> 00:03:14,272
Bürger anderer Länder sehr interessant sein könnten:

35
00:03:14,272 --> 00:03:21,937
Die Schweiz wird im Moment
umgebaut und zwar auf militärischem Weg.

36
00:03:21,937 --> 00:03:29,492
Wenn wir uns jetzt militärisch in die EU
integrieren, dann brauchen wir nachher über diese

37
00:03:29,492 --> 00:03:34,351
Verträge mit der EU fast nicht mehr abzustimmen.

38
00:03:34,351 --> 00:03:40,393
Neutralität ist also ein ganz wichtiges Anliegen.

39
00:03:40,393 --> 00:03:46,580
Wie ihr alle gemerkt habt, wird die Neutralität
schleichend demontiert – nicht erst seit dem

40
00:03:46,580 --> 00:03:53,263
Ukrainekrieg, wo es für alle offensichtlich geworden ist.

41
00:03:53,263 --> 00:04:07,945
Das VBS bzw. die ETH hat im Auftrag des VBS seit 1992
abgefragt, wie beitrittswillig wir für die NATO sind.

42
00:04:07,945 --> 00:04:12,824
Das ist ein Thema, das seit über 30
Jahren auf der Traktandenliste ist.

43
00:04:12,824 --> 00:04:20,742
Und jetzt hoffe ich, dass es alle gemerkt haben, obwohl die
meisten Schritte schleichend passiert sind, bürokratisch,

44
00:04:20,742 --> 00:04:25,330
technokratisch, ohne dass es die große Mehrheit bemerkt hat.

45
00:04:25,330 --> 00:04:33,529
Aber es geht um viel und das Problematische
daran ist, es wird keine ehrliche Debatte geführt.

46
00:04:33,529 --> 00:04:40,458
Es geht nicht um einen NATO-Beitritt, es geht um
wolkige Begriffe von Sicherheit, die wir

47
00:04:40,458 --> 00:04:47,039
angeblich nur mit der NATO oder mit der EU haben können.

48
00:04:47,039 --> 00:04:55,525
Wir werden sukzessive in die
Militärstrukturen der NATO und der EU eingebaut.

49
00:04:57,157 --> 00:05:06,874
Ursula von der Leyen hat etwa vor anderthalb Monaten in
einer internen Rede an die EU-Botschafter gesagt, dass

50
00:05:06,874 --> 00:05:13,006
Verteidigung und Sicherheit das neue Leitprinzip ist in der EU.

51
00:05:13,006 --> 00:05:17,540
Die EU richtet sich voll und ganz auf Krieg aus.

52
00:05:17,540 --> 00:05:23,244
Und ein paar Tage später hat unser
Außenminister eine Zusammenarbeitserklärung abgegeben

53
00:05:23,244 --> 00:05:28,289
mit der EU-Außenministerin, mit der Kaja Kallas.

54
00:05:28,289 --> 00:05:36,095
Diese Integration in die
Militärbündnisse wird als Kooperation bezeichnet.

55
00:05:36,095 --> 00:05:44,664
Aber eine Kooperation von einem kleinen Staat mit
einem großen Staatengebilde ist keine Kooperation.

56
00:05:44,664 --> 00:05:49,864
Das ist Anpassung und es ist letztlich Unterwerfung.

57
00:05:55,364 --> 00:05:58,799
Und die Militärblöcke sind nicht für den Frieden hier.

58
00:05:58,799 --> 00:06:10,258
Sie machen nichts für den Frieden, sie machen alles für den Krieg,
und hier soll die Schweiz schrittweise immer mehr mitmachen.

59
00:06:10,258 --> 00:06:11,995
Was bedeutet Neutralität?

60
00:06:11,995 --> 00:06:18,732
Neutralität heißt, die Schweiz macht
nicht mit bei diesen Machtblöcken.

61
00:06:23,380 --> 00:06:32,716
Seit 175 Jahren sind wir neutral.
Seit 175 Jahren leben wir in Frieden.

62
00:06:32,716 --> 00:06:41,142
Seit 175 Jahren sind die Neutralität und der Frieden die
Basis – man muss es sagen – auch von unserem Wohlstand.

63
00:06:41,142 --> 00:06:44,470
Und jetzt wird das aufs Spiel gesetzt.

64
00:06:44,470 --> 00:06:50,434
Wir waren 175 Jahre lang Vermittler und nicht Konfliktpartei.

65
00:06:50,434 --> 00:06:58,896
Und der ganz große, entscheidende, wichtige Vorteil
oder die besondere Eigenschaft der Neutralität ist:

66
00:06:58,896 --> 00:07:04,717
Wenn wir selbst entscheiden, sind wir frei und souverän.

67
00:07:04,717 --> 00:07:12,995
Wenn in Brüssel oder in Washington oder wo immer die Machtblöcke
ein Zentrum haben, wenn dort entschieden wird, dann geben wir

68
00:07:12,995 --> 00:07:17,977
unsere Souveränität ab und die direkte Demokratie ist im Eimer.

69
00:07:17,977 --> 00:07:23,103
Aber der Krieg wird nicht nur mit Waffen
geführt, er wird auch mit Informationen geführt, er

70
00:07:23,103 --> 00:07:26,386
wird mit Angst geführt, mit psychologischem Druck.

71
00:07:26,386 --> 00:07:35,077
Und da gibt es ein interessantes, sogenanntes „Grundlagenpapier
Informationsraum“ vom Verteidigungsdepartement.

72
00:07:35,077 --> 00:07:44,275
Etwa 60 Seiten, es strotzt von NATO-Begriffen und es
beschreibt, wie kognitive Kriegsführung geführt wird.

73
00:07:44,275 --> 00:07:49,576
– Nicht gegen außen, sondern gegen innen,
gegen uns, gegen die Bevölkerung, gegen die

74
00:07:49,576 --> 00:07:53,352
Bürgerinnen und Bürger, gegen den Souverän.

75
00:07:53,352 --> 00:08:01,172
Und dieses Papier – ich muss es
zeigen – hat 25 geschwärzte Seiten.

76
00:08:05,431 --> 00:08:14,858
Dort sind die Maßnahmen aufgelistet, die Kooperationsstrukturen,
die neuen Stellen, alles, was es braucht, um die Meinung in der

77
00:08:14,858 --> 00:08:21,560
Schweiz zu kontrollieren und jene Leute, die für
Frieden und Neutralität stehen – und daher

78
00:08:21,560 --> 00:08:25,508
eine Gefahr darstellen –, mundtot machen zu können.

79
00:08:25,508 --> 00:08:30,594
Und diese Strategie ist hier in diesem
Haus (Bundeshaus, Schweiz) ausgeheckt worden.

80
00:08:33,490 --> 00:08:38,240
Es ist ein Krieg gegen uns selbst.

81
00:08:38,240 --> 00:08:44,809
Darum ist es wichtig, dass wir, wenn wir über die
Neutralitätsinitiative im September oder im November

82
00:08:44,809 --> 00:08:49,129
abstimmen, dass wir uns hier mit aller Kraft dafür einsetzen.

83
00:08:49,129 --> 00:08:53,961
Es geht darum, dass die immerwährende bewaffnete
Neutralität in die Verfassung geschrieben wird.

84
00:08:53,961 --> 00:09:02,448
Das ist sie jetzt nicht. Darum wird sie
modernisiert, aktualisiert, verweicht usw.

85
00:09:02,448 --> 00:09:06,289
Die Initiative verlangt: Keinen Beitritt zum Militärbündnis.

86
00:09:06,289 --> 00:09:13,109
Sie verbietet auch die Beteiligung an
Wirtschaftskriegen, sprich Sanktionen.

87
00:09:13,109 --> 00:09:19,375
Sanktionen nützen nur den autoritären Regimen.

88
00:09:19,375 --> 00:09:26,752
Sie schaden uns selbst und sie führen zu mehr Toten.

89
00:09:26,752 --> 00:09:33,817
Es gab dazu eine ganz gute Studie über
die Kriege, die zurzeit geführt werden.

90
00:09:33,817 --> 00:09:37,686
Frieden ist kein Zufall. Frieden braucht Glaubwürdigkeit.

91
00:09:37,686 --> 00:09:40,450
Es braucht eine stabile Grundlage in der Verfassung.

92
00:09:40,450 --> 00:09:44,589
Es braucht eine Neutralität mit Rückgrat.

93
00:09:44,589 --> 00:09:50,408
Die Rechtsanwältin, Andrea Staubli, vom „Aktionsbündnis
freie Schweiz“, setzt sich für die Selbstbestimmung der

94
00:09:50,408 --> 00:09:54,333
Schweizer Bevölkerung im Bereich des Gesundheitswesens ein.

95
00:09:54,333 --> 00:09:59,875
Sie weist darauf hin, dass das Epidemiengesetz
auf Bundesebene massiv verschärft werden soll.

96
00:09:59,875 --> 00:10:07,450
Dies auch im Hinblick auf die weitere Zulassung
von Gentherapeutika inklusive modRNA-Impfung .

97
00:10:07,450 --> 00:10:12,660
Diese wurde in der Coronapandemie ohne
wissenschaftliche Standards zugelassen und führte –

98
00:10:12,660 --> 00:10:16,491
wie man heute weiß – zu schweren Nebenwirkungen.

99
00:10:16,491 --> 00:10:23,470
Staubli fordert, dass alle Impfobligatorien auf
Bundesebene und auf kantonaler Ebene abgeschafft werden.

100
00:10:23,470 --> 00:10:32,911
Die Politik müsse unverzüglich ein Moratorium für
modRNA-basierte Impfungen erlassen und kompromisslos umsetzen.

101
00:10:32,911 --> 00:10:37,704
Im Folgenden hören Sie einige Ausschnitte aus ihrer Rede:

102
00:10:37,704 --> 00:10:47,741
Wir erinnern uns noch genau, als der Generaldirektor der
WHO am 30. Januar 2020 einen Fake, also einen

103
00:10:47,741 --> 00:10:55,295
Gesundheitsnotfall, von internationaler Tragweite ausgerufen hat.

104
00:10:55,295 --> 00:11:07,206
Der Bundesrat hat in gehorsamer Manier am 28. Februar
2020 „die besondere Lage“ nach Epidemiengesetz verordnet

105
00:11:07,206 --> 00:11:14,182
und am 16. März dann sogar die „außerordentliche Lage“.

106
00:11:14,182 --> 00:11:20,554
Und er hat uns kurzerhand in den Lockdown geschickt.

107
00:11:20,554 --> 00:11:25,976
Mit Souveränität hat das nicht mehr viel zu tun.

108
00:11:25,976 --> 00:11:38,223
Das haben uns unsere Bundesräte Sommaruga und
Cassis auch so erklärt: „Die WHO gibt das so vor.“

109
00:11:38,223 --> 00:11:46,498
Bundesrat und BAG und auch einige Kantone sind
gerade daran, gestützt auf die internationalen

110
00:11:46,498 --> 00:11:51,681
Vorgaben, die Gesundheitspolitik grundlegend umzubauen.

111
00:11:51,681 --> 00:11:56,019
Auf Bundesebene wird das Epidemiengesetz massiv verschärft.

112
00:11:56,019 --> 00:12:03,761
Zum Beispiel hinsichtlich der „besonderen Lage“,
die wir im Frühling 2020 kennenlernen durften.

113
00:12:03,761 --> 00:12:13,013
Im Heilmittelgesetz wird über sogenannte
Arzneimittel für „neuartige Therapien“, abgekürzt ATMP

114
00:12:13,013 --> 00:12:18,371
– merken Sie sich diesen Ausdruck – diskutiert.

115
00:12:18,371 --> 00:12:28,023
Dazu gehören zum Beispiel Gentherapeutika
inklusive mRNA-Impfung, die korrekterweise modRNA heißen

116
00:12:28,023 --> 00:12:33,718
sollte und gar keine Impfung im üblichen Sinne ist.

117
00:12:33,718 --> 00:12:41,162
Gemäß Paul-Ehrlich-Institut handelt es
sich dabei um einen genetischen Impfstoff.

118
00:12:41,162 --> 00:12:46,388
Sie erinnern sich an den Aufschrei
Anfang dieses Jahres im Kanton St. Gallen.

119
00:12:46,388 --> 00:12:54,947
Die Regierung plant eine Totalrevision des kantonalen
Gesundheitsgesetzes und will neu eine Impfpflicht mit

120
00:12:54,947 --> 00:13:01,166
einer Buße bei einem Verstoß bis 20.000 Franken einführen.

121
00:13:04,219 --> 00:13:11,464
Das wollen die St. Galler nicht und mit ihnen
auch ganz viele weitere Menschen in der Schweiz.

122
00:13:11,464 --> 00:13:18,404
Innert kürzester Zeit wurden rund 2.500
Vernehmlassungsantworten eingereicht.

123
00:13:18,404 --> 00:13:21,062
Die Menschen gingen auf die Straße.

124
00:13:21,062 --> 00:13:31,211
Unter diesem Eindruck hat sich der zuständige Regierungsrat
gegenüber SRF sinngemäß geäußert: Wenn man das

125
00:13:31,211 --> 00:13:42,910
gewusst hätte, wäre man anders vorgegangen und hätte
das Impfobligatorium nicht „Impfpflicht“ genannt.

126
00:13:42,910 --> 00:13:52,289
Im Kanton Zürich dagegen blieb im Rahmen der Totalrevision des
Gesundheitsgesetzes dieser Aufschrei aus,

127
00:13:52,289 --> 00:14:01,996
obwohl Zürich seit März 2020 ein
Impfobligatorium mit einer Buße bis 50.000 Franken kennt.

128
00:14:03,646 --> 00:14:11,144
Komisch, nicht wahr? Sind die Zürcher
diesbezüglich so anders gestrickt als die St. Galler?

129
00:14:11,144 --> 00:14:18,415
Das wissen wir noch nicht. Was wir aber herausgefunden haben: Die
Zürcher Gesundheitsdirektion hat die

130
00:14:18,415 --> 00:14:28,543
Strafbestimmung, also die Buße mit 50.000 Franken, in
den Vernehmlassungsunterlagen einfach vergessen.

131
00:14:28,543 --> 00:14:34,621
Das heißt, wer eine Vernehmlassung geschrieben hat,
hat sich sicher nicht zu dieser Strafbestimmung

132
00:14:34,621 --> 00:14:38,469
geäußert, diese stand ja gar nicht in den Unterlagen.

133
00:14:38,469 --> 00:14:42,460
Entsteht so ein umfassendes und vollständiges Bild?

134
00:14:42,460 --> 00:14:48,063
Weiß die Gesundheitsdirektion nun, was die
Parteien, die Verbände, die Bevölkerung über die

135
00:14:48,063 --> 00:14:51,556
Strafbestimmung und die Höhe der Buße denken?

136
00:14:51,556 --> 00:15:01,407
Die zuständige Regierungsrätin ist offenbar der Meinung,
dass die Vernehmlassung deswegen nicht wiederholt werden muss.

137
00:15:01,407 --> 00:15:04,513
Wir finden, das geht so nicht.

138
00:15:04,513 --> 00:15:12,735
Ich stelle ihnen deshalb den Antrag, dass Politik und
Gesetzgebung unsere Selbstbestimmung in

139
00:15:12,735 --> 00:15:23,021
Gesundheitsfragen, insbesondere bei Impfungen und
modRNA-Injektionen, jederzeit gewähren und beachten müssen.

140
00:15:23,021 --> 00:15:31,334
Dass deshalb folgerichtig alle Impfobligatorien auf
Bundesebene und auf kantonaler Ebene abgeschafft

141
00:15:31,334 --> 00:15:37,221
respektive aus den Gesetzen gestrichen werden müssen.

142
00:15:43,759 --> 00:15:56,639
Und schließlich, dass die Politik unverzüglich ein Moratorium für
modRNA-basierte Impfstoffe erlässt und kompromisslos umsetzt.

