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00:00:00,000 --> 00:00:00,220


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00:00:00,220 --> 00:00:07,400
Am 8.7.26 berichtete die Tagesschau,
Deutschland wolle auch im Weltall „kriegstüchtig“ sein.

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00:00:07,400 --> 00:00:12,679
Schon 2027 sollen erste eigene
Satelliten ins All geschickt werden.

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00:00:12,679 --> 00:00:17,867
Sie sollen in der Lage sein, andere
Satelliten zu stören und auszuspionieren.

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00:00:17,867 --> 00:00:24,257
Damit solle der „Einstieg in den
Satellitenbetrieb für die angestrebte Kriegstüchtigkeit in der

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00:00:24,257 --> 00:00:28,211
Dimension Weltraum im Jahr 2029“ vollzogen werden.

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00:00:28,211 --> 00:00:33,128
Die Kosten für das Vorhaben sollen 100 Mio. Euro betragen.

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00:00:33,128 --> 00:00:41,406
Bereits im Jahr 2025 lag Deutschland mit über 113
Milliarden US-Dollar hinter den USA, China und Russland an

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00:00:41,406 --> 00:00:47,521
vierter (!) Stelle der Länder mit den höchsten Militärausgaben.

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00:00:47,521 --> 00:00:55,028
Demgegenüber berichtete OXFAM im Jahr 2024, dass ein
Bruchteil der jährlichen Rüstungsausgaben der G7-Länder

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00:00:55,028 --> 00:00:59,554
ausreichen würde, um den Hunger in der Welt zu beenden.

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00:00:59,554 --> 00:01:03,481
Der Journalist und Umweltaktivist Franz Alt warnt:

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00:01:03,481 --> 00:01:09,398
„Wir haben pro Kopf der Weltbevölkerung
schon mehr Sprengstoff als Nahrungsmittel.“

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00:01:09,398 --> 00:01:15,665
Zwar übertrifft die Nahrungsmittelproduktion in reinen
Kilogramm oder Tonnen gemessen noch die Menge an Sprengstoff,

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00:01:15,665 --> 00:01:19,514
der Vergleich spiegelt aber die ökonomische Realität wider.

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00:01:19,514 --> 00:01:26,496
Die globalen Prioritäten liegen eindeutig im
militärischen Bereich statt in der Sicherung der Ernährung.

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00:01:26,496 --> 00:01:36,501
Laut dem Stockholm International Peace Research
Institute (SIPRI) stiegen die weltweiten Militärausgaben im Jahr

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00:01:36,501 --> 00:01:42,303
2025 auf einen Rekordwert von 2,887 Billionen US-Dollar.

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00:01:42,303 --> 00:01:46,703
Im krassen Gegensatz dazu stehen die Zahlen zur Welternährung.

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00:01:46,703 --> 00:01:53,465
Das Welternährungsprogramm der UN (WFP)
schätzt, dass die Beendigung des Hungers bis 2030 nur

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00:01:53,465 --> 00:01:57,447
93 Milliarden US-Dollar pro Jahr kosten würde.

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00:01:57,447 --> 00:02:05,985
Dies entspricht weniger als einem Prozent dessen, was weltweit
für das Militär über die letzten 10 Jahre ausgegeben wurde.

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00:02:05,985 --> 00:02:12,694
Zudem bindet die Herstellung von Waffen und
Sprengstoffen enorme Mengen an Energie, Rohstoffen und

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00:02:12,694 --> 00:02:17,536
Arbeitskräften. Hier läuft etwas gewaltig schief!

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00:02:17,536 --> 00:02:24,796
Würde es den Politikern in Deutschland, den G7-Mitgliedern oder
den UN-Vertretern wirklich um das Wohl der Menschen gehen, hätten

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00:02:24,796 --> 00:02:29,692
sie hier längst aktiv werden und wirkliches
Leid der hungernden Menschen beenden können

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00:02:29,692 --> 00:02:32,736
– anstatt nun auch im Weltall aufzurüsten.

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00:02:32,736 --> 00:02:39,618
Kla.TV hat in zahlreichen Sendungen aufgezeigt, wer
die Drahtzieher hinter dem G7-Gipfel und der UN sind

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00:02:39,618 --> 00:02:43,800
und weshalb diese nicht dem Wohl der Bevölkerung dienen.

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00:02:43,800 --> 00:02:48,290
Darum kommt es umso mehr auf Sie und jeden Einzelnen an.

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00:02:48,290 --> 00:02:52,976
Doch was kann jeder Einzelne da tun? Man kann „Nein“ sagen.

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00:02:52,976 --> 00:02:58,074
Man muss nicht für Rüstungsunternehmen
arbeiten, man muss sich nicht aufhetzen lassen, man

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00:02:58,074 --> 00:03:01,109
muss nicht zu einem Bürger in Uniform werden.

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00:03:01,109 --> 00:03:05,943
Man kann seine Stimme erheben und
sich gegen die Kriegswirtschaft stellen.

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00:03:05,943 --> 00:03:09,757
Man kann seine Mitmenschen über diese Zusammenhänge aufklären.

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00:03:09,757 --> 00:03:13,234
Jeder hat die Wahl, da mitzumachen oder nicht.

