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Am 8.7.26 berichtete die Tagesschau,
Deutschland wolle auch im Weltall „kriegstüchtig“ sein.

00:07.400 --> 00:12.679
Schon 2027 sollen erste eigene
Satelliten ins All geschickt werden.

00:12.679 --> 00:17.867
Sie sollen in der Lage sein, andere
Satelliten zu stören und auszuspionieren.

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Damit solle der „Einstieg in den
Satellitenbetrieb für die angestrebte Kriegstüchtigkeit in der

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Dimension Weltraum im Jahr 2029“ vollzogen werden.

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Die Kosten für das Vorhaben sollen 100 Mio. Euro betragen.

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Bereits im Jahr 2025 lag Deutschland mit über 113
Milliarden US-Dollar hinter den USA, China und Russland an

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vierter (!) Stelle der Länder mit den höchsten Militärausgaben.

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Demgegenüber berichtete OXFAM im Jahr 2024, dass ein
Bruchteil der jährlichen Rüstungsausgaben der G7-Länder

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ausreichen würde, um den Hunger in der Welt zu beenden.

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Der Journalist und Umweltaktivist Franz Alt warnt:

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„Wir haben pro Kopf der Weltbevölkerung
schon mehr Sprengstoff als Nahrungsmittel.“

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Zwar übertrifft die Nahrungsmittelproduktion in reinen
Kilogramm oder Tonnen gemessen noch die Menge an Sprengstoff,

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der Vergleich spiegelt aber die ökonomische Realität wider.

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Die globalen Prioritäten liegen eindeutig im
militärischen Bereich statt in der Sicherung der Ernährung.

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Laut dem Stockholm International Peace Research
Institute (SIPRI) stiegen die weltweiten Militärausgaben im Jahr

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2025 auf einen Rekordwert von 2,887 Billionen US-Dollar.

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Im krassen Gegensatz dazu stehen die Zahlen zur Welternährung.

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Das Welternährungsprogramm der UN (WFP)
schätzt, dass die Beendigung des Hungers bis 2030 nur

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93 Milliarden US-Dollar pro Jahr kosten würde.

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Dies entspricht weniger als einem Prozent dessen, was weltweit
für das Militär über die letzten 10 Jahre ausgegeben wurde.

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Zudem bindet die Herstellung von Waffen und
Sprengstoffen enorme Mengen an Energie, Rohstoffen und

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Arbeitskräften. Hier läuft etwas gewaltig schief!

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Würde es den Politikern in Deutschland, den G7-Mitgliedern oder
den UN-Vertretern wirklich um das Wohl der Menschen gehen, hätten

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sie hier längst aktiv werden und wirkliches
Leid der hungernden Menschen beenden können

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– anstatt nun auch im Weltall aufzurüsten.

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Kla.TV hat in zahlreichen Sendungen aufgezeigt, wer
die Drahtzieher hinter dem G7-Gipfel und der UN sind

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und weshalb diese nicht dem Wohl der Bevölkerung dienen.

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Darum kommt es umso mehr auf Sie und jeden Einzelnen an.

02:48.290 --> 02:52.976
Doch was kann jeder Einzelne da tun? Man kann „Nein“ sagen.

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Man muss nicht für Rüstungsunternehmen
arbeiten, man muss sich nicht aufhetzen lassen, man

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muss nicht zu einem Bürger in Uniform werden.

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Man kann seine Stimme erheben und
sich gegen die Kriegswirtschaft stellen.

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Man kann seine Mitmenschen über diese Zusammenhänge aufklären.

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Jeder hat die Wahl, da mitzumachen oder nicht.
