Die Friedensfahrt 2017: Stimmen aus Russland - Geopolitik einmal anders

Die Friedensfahrt 2017: Stimmen aus Russland - Geopolitik einmal anders (1 von 1)

Mitinitiator der Friedensfahrt 2017 Dr. Rainer Rothfuss brachte im Vorfeld deren Anliegen auf den Punkt: „Wir wollen nicht die Bauernopfer auf dem Schachbrett der Geostrategen sein!“ Er zeichnet ein Bild von der gegenwärtigen Situation in Russland, gewonnen aus unzähligen Gesprächen mit den russischen Menschen. Auch unsere russischen KLA.TV-Teams begaben sich vor Ort auf Spurensuche: Was bewegt die Menschen? Ist die Handschrift der Geostrategen im Land erkennbar? Statt „Spalte und Herrsche“ erleben Sie hier „Geopolitik einmal anders“

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Die Friedensfahrt 2017: Stimmen aus Russland - Geopolitik einmal anders 20.08.2017

Am 23. Juli 2017 starteten in Berlin mehrere hundert Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Ländern zu einer Friedensfahrt nach Moskau. Das Anliegen dieser Fahrt bringt Mitinitiator Dr. Rainer Rothfuß folgendermaßen auf den Punkt: „Das gegenseitige Kennenlernen und Freundschaft zwischen den Menschen bildet die Grundlage für den Frieden zwischen Ländern.“ Nach dreiwöchiger Fahrt kehrten am 13. August die Teilnehmer der Friedensfahrt aus Moskau wieder zurück. Auf sieben Routen durch 45 Städte in Russland begegneten sie unzähligen Menschen, konnten spüren, was diese bewegt und wie sie selber ihr Land empfinden. Ein eigenes Bild fernab der medialen Berichterstattung entstand, in das wir Ihnen, verehrte Zuschauer, gern einen Einblick geben möchten. Das Anliegen der Friedensfahrt beschrieb Organisator Dr. Rainer Rothfuß im Vorfeld so: „Was sich tut zwischen Westeuropa, zwischen der NATO und Russland ist extrem gefährlich. Ich weiß, dass es geostrategische Pläne gibt, Ost und West zu spalten, damit Eurasien nicht zusammenwachsen kann und als Kraftzentrum der Welt – auch im guten Sinne – entstehen kann. Da gibt es Geostrategen vor allem aus dem heutigen Kraftzentrum der Welt – das sind die USA nach wie vor – die das auf „Teufel komm raus“ im wahrsten Sinne des Wortes verhindern wollen. Und wir sollen da nur die kleinen Bauern in einem Schachspiel sein, wo wir irgendwann wieder geopfert werden sollen.“ (www.kla.tv/10853) Wenn es so ist, dass Geostrategen auf die Spaltung zwischen Deutschland/Europa und Russland setzen, so liegt es nahe, dass diese auch versuchen, diese Länder von innen her zu destabilisieren. So sind auch die Vorgänge im Landesinneren genau zu beobachten. Deshalb geht Kla.tv im zweiten Teil dieser Sendung in verschiedensten Landesteilen Russlands auf Spurensuche, um zu hören, was die Menschen selbst zu berichten haben. Gibt es im Inneren ähnliche Ansätze der versuchten Spaltung, um Russland in sich selbst zu destabilisieren? Im ersten Teil befragte Kla.tv Dr. Rainer Rothfuß zu seinem diesjährigen Gesamteindruck von Russland. 1. Reporter: Jetzt waren sie doch einige Wochen in Russland unterwegs, wie ist Ihr Gesamteindruck? R. Rothfuß: Also, ein wunderbares Land, dieses Russland, wunderbare Menschen. Ich kann es jedem nur empfehlen, selber mal den Urlaub eben dorthin zu machen, statt Richtung Süden. Auch in Russland kann man natürlich in den Süden fahren. Wir waren bei 38 Grad auf der Krim und auch Richtung Kaukasus, Tschetschenien - wunderschöne Landstriche, schön zum Wandern auch, teilweise bis 41 Grad. Aber höher im Gebirge wird’s dann auch schnell schneeig und eisig. Also, es ist ein tolles Reiseland. Ich kann jedem nur raten: Einfach selber mal hinfahren. Die Menschen sind so herzlich und freundlich. Grad wenn wir dann kamen mit unserem Logo, eben diesem Herzen, was Deutschland und Russland verbindet, stellvertretend letztendlich für Ost und West in Europa, da waren die Menschen immer sehr sehr freundlich und erfreut und haben uns angelächelt , haben auch gerne den Flyer genommen und haben gesagt: Ja super, Druschba, Freundschaft. Das finden sie auch als den richtigen Weg zum Frieden. 2. Reporter: Ja, sehr gut. Jetzt haben sie ja im Vorfeld der Friedensfahrt von Spaltung berichtet. Die russische Gesellschaft befindet sich aber seit Präsident Putin geeint wie schon lange nicht. Können Sie das auch bestätigen und wie ist Ihr Gesamteindruck jetzt in diesem Jahr? R.Rothfuß: Ja also man empfindet insgesamt schon, dass die Gesellschaft in Russland nicht so stark unter Spannung steht, wie bei uns in Deutschland. Wenn man sich an die Bilder erinnert, die wir aus Hamburg jetzt erst bekommen haben, mit wirklich brachialer Polizeigewalt gegen brachiale Demonstrantengewalt. Ja, solche Bilder gibt es in Russland nicht. Das muss man schon auch zur Kenntnis nehmen, etwas demütiger als es normaler Weise geschieht, wenn wir immer auf Russland rumhacken, mit Menschenrechtsverletzungen. Ich empfehle einfach mal jedem, den Amnesty-International-Jahresbericht über Russland durchzulesen. Da kriegt man dann wirklich die Fakten auch aufgelistet, was und wo bei Menschenrechten schiefgegangen ist in Russland. Da gibt es natürlich auch gewisse Verletzungen. Das ist in einem so großen Land und verschiedenen Kulturbereichen, gerade auch Tschetschenien (islamischer Kulturraum), wo auch Homosexualität z.B. keinerlei Anerkennung findet. Das ist natürlich nicht alles in hundertprozentiger Ordnung, aber bitte, wo ist dies? Da können wir zuerst mal bei uns die Hausaufgaben machen und schauen, dass wir die Spaltung aus unserer Gesellschaft vielleicht wieder etwas rauskriegen und heilen. Das habe ich in Russland anders empfunden. Da haben die Menschen doch eher so ein Gemeinschaftsgefühl, ziehen an einem Strang. Die Städte sind relativ sauber, man sieht kaum Vandalismus oder gar keinen Vandalismus, keinerlei Sprühereien und so. Man hat eigentlich schon den Eindruck, dass ist ein Land, was wirklich im Aufschwung ist. Man sieht auch überall Baustellen, Straßen, Gebäude. Die sieben höchsten Wolkenkratzer befinden sich in Russland. Das weiß auch fast niemand. Das wär’ auch so ein Symbol, zumindest für Fortschritt und wirtschaftliche Potenz. Also: Russland entwickelt sich stark. Es ist ein Land, was wirklich auch im Sinne des Interesses des Westens in Europa dazugehören sollte, weil es auch ein starker Entwicklungspol ist. Und wenn da erstmal die ganze Kraft freigelassen würde, die Wirtschaftssanktionen irgendwann wieder fallengelassen würden, denke ich, könnte Russland einfach ein Pol sein, der das gesamte Europa auch stärkt. Und das ist schade, dass wir Europäer uns da eben von Geopolitikstrategen der USA so ins Bockshorn jagen lassen in diese Spaltung hinein. Davon haben letztendlich nur die USA einen geostrategischen Nutzen, weil der Konkurrent Europa geschwächt wird. Aber wir Europäer sollten doch eigentlich so viel Horizont besitzen, dass wir verstehen, wir sind mit Integration, mit Dialog immer viel weitergekommen seit dem 2. Weltkrieg, als mit waffenstrotzenden Gebärden an der Grenze, wie es jetzt momentan leider in Litauen der Fall ist, wo ja Deutschland jetzt das Kommando übernommen hat an der Ostflanke. Das ist eigentlich eine Schande. Wir sollten da ein bisschen mehr wieder den Blick öffnen und uns nicht von Medienpropaganda so die Scheuklappen aufsetzen lassen, wie das eben die Geostrategen wollen, die Russland und Deutschland spalten wollen. 3. Reporter: Ja, vielen Dank! Sie haben das gerade angesprochen, diese Spaltung, die von den Medien ausgeht. Wir erleben, dass jetzt die Töne des Westens gegenüber Russland immer aggressiver werden. Das kennen wir ja schon von anderen Ländern. Ich nenne mal nur den „Arabischen Frühling“, wo ja auch diese Art der Dämonisierung stattfand, dieses uralte Prinzip des „Teile und Herrsche“, wo eben auf der einen Seite Kriegspropaganda läuft und auf der anderen Seite eben auch eine Art Destabilisierung des Landes vorangetrieben wird. Können Sie solche Tendenzen auch in Russland feststellen, wo eben von innen heraus das Land destabilisiert werden soll? R.Rothfuß: Ja, ich habe mich jetzt gerade erst mit einem politischen Korrespondenten von Sputnik unterhalten, Dmitri Babitsch, ein sehr erfahrener Politikanalyst. Und er hat gesagt, in Russland hat letztendlich die Mehrzahl der Medien eine ultraliberale Ausrichtung. Es ist keinesfalls so, dass diese privaten Medien, die es ja auch in Russland überwiegend gibt, jetzt irgendwie kremlhörig wären oder dass es da irgendwelche Weisungen gibt. Es gibt da so gut wie keine Repressalien. Das kann man, wenn es sie gibt, auch nachlesen im Menschenrechtsbericht, eben von Amnesty International. Es ist aber, wie gesagt, vernachlässigbar. Also, solche Repressalien, wie ich sie selbst auch erlitten habe, als ich als Wissenschaftler den Konflikt in der Ukraine analysiert habe und den Anteil der Schuld an der Eskalation des Konflikts der EU und der NATO offen gelegt habe, da wurde ich ja aus der internationalen Gesellschaft für Menschenrechte als geschäftsführender Vorsitzender ausgeschlossen, quasi wurde ich hinausgestoßen. Also, solche Verstöße gibt es auch in Deutschland. So was mag es vielleicht in Russland auch geben, dass jemand die Rolle Russlands im Ukrainekonflikt kritisiert, dass er dann auch irgendwelche Repressalien abkriegt. Aber da sage ich auch wieder, schaut zuerst mal hier nach innen, wie es hier jemandem ergeht, der eben als Dissident einfach eine andere Position vertritt, die wahrhaftig sein mag oder auch nicht. Aber da ist es sicherlich so, dass immer erst mit dem Finger auf Russland gezeigt wird und gar nicht wahrgenommen wird, dass es auch dort kritische Medien gibt und dass die faktisch auch frei berichten können. Dmitri Babitsch hat uns dann z.B. verschiedene Zeitschriften gezeigt, die aktuell herausgekommen waren, wo einfach in jedem Punkt die russische Regierung kritisiert wird, die Überwachung des Internets kritisiert wird etc. Und auch da sieht man wieder die gleichen Schlagzeilen wie bei uns auch in kritischen Medien. Bei uns gibt es ja auch einiges zu kritisieren an eben Bundestagsbeschlüssen, der Onlineüberwachung, Bundestrojaner etc. Also auch in diesem Bereich würde ich mal sagen: Einfach ein bisschen die Kirche im Dorf lassen! Fairer eben die Relationen setzen! In Russland kann man auch die Regierung kritisieren als Journalist, kann sehr gut dabei auch leben, denn es gibt private Medien, die auch frei sind. Also, als ich in einer Pressekonferenz in Smolensk gesagt habe … Ich wurde gefragt: Welche Stereotypen gibt es im Westen über Russland? Und da habe ich gesagt, ein Stereotyp ist, dass es eben keine Pressefreiheit gibt, und wie sie denn das sähen als Journalisten. Da war nur müdes Gelächter im Raum. Aber es hat mich keiner danach angesprochen. So, wenn jetzt die Kamera ausgeschaltet ist, muss ich Ihnen sagen, dass ich da jetzt wirklich große Schwierigkeiten hab’, weil ich irgendetwas ‘mal kritisiert habe. Also, das ist einfach Kriegspropaganda, die kann hier bei uns nur verbreitet werden, weil wir einfach nicht genügend Einblicke haben in das Land. Es gibt zu wenig Menschen, die selbst in Russland waren, die einfach eine gute Kenntnis des Landes haben, die die Menschen kennen, die Verhältnisse dort kennen. Wer sich dort einen Eindruck selbst verschafft hat, denkt dann meistens ganz anders über Russland und kann auch besser einsortieren, wie unsere Medien tatsächlich auch systematisch eben Fehlinformationen betreiben über Russland. 4. Reporter: Ja, genau, das haben Sie jetzt gerade angesprochen, dass es eben doch Missstände gibt in der russischen Gesellschaft. Können Sie da noch ein paar mehr aufzählen? R. Rothfuss: Weitere Missstände lassen sich sicherlich finden im wirtschaftlichen Bereich. Es gibt schon tatsächlich viele Menschen, die unterbeschäftigt sind. Also die Vollbeschäftigung ist zwar von den Zahlen her fast erreicht mit 5% Arbeitslosigkeit, aber diese Zahl verschweigt, dass viele Menschen einfach nur einen Minijob haben, verschiedene Verträge brauchen, um sich über Wasser zu halten. Und das ist aber sicherlich auch ein Stück weit den Sanktionen geschuldet. Da ist einfach die letzten 3 Jahre eine harte Phase gewesen, wo die russische Wirtschaft durch eine Rosskur gehen musste, wo eben der leichte Import von gewissen Waren, z.B. auch Käse oder auch gewisse Maschinenbauprodukte, einfach durch letztendlich Eintauschen von Öldevisen in Waren gehandhabt werden konnte. Und jetzt eben, durch auch selbst auferlegte Sanktionen, wie im Nahrungsmittelbereich, war die Industrie gezwungen, war die Landwirtschaft gezwungen, durch so eine Art Rosskur zu gehen, sich zu modernisieren, Effizienzsteigerung zu erzielen. Und da gab es dann natürlich auch ein Schrumpfen der Reallöhne, ein Ansteigen der Lebensmittelpreise. Das hat viele Menschen unter Druck gesetzt. Aber allein das Faktum, dass seit letztem Jahr jetzt Russland wieder der Weltmeister im Export von Weizen ist, zeigt doch, dass dieser Prozess durchaus schnell vonstatten gegangen ist und Russland jetzt sicherlich sehr viel stärker dasteht als noch vor 3 Jahren. Und wenn die Sanktionen aufgehoben werden würden, dann würde sicherlich auch der Westen feststellen, dass es nicht ein einfaches Zurück zu den bekannten Beziehungen und Verhältnissen gibt, sondern dass die russische Wirtschaft, die Industrie, dann eben auch wettbewerbsfähiger schon ist und dann eben auch natürlich nicht mehr so leicht von hier exportiert werden kann nach Russland. Beziehungsweise, deutsches Kapital oder westliches Kapital ist dann eben abgewandert und produziert in Russland selbst für die eurasische Zollunion, statt eben hier in der EU zu produzieren und dorthin zu exportieren. Das hat sich dann die westliche Politik selbst zuzuschreiben, denn die Sanktionen werden langfristig nur Russland genützt haben, vielleicht noch den USA, aber der EU garantiert nicht. Soweit eine allgemeine Einschätzung der Lage von Dr. Rainer Rothfuss. Lassen wir nun aber zur aktuellen Lagebeurteilung auch die russische Bevölkerung selbst zu Wort kommen. Unsere Kla.tv -Teams vor Ort waren in den verschiedenen Landesteilen in Nord und Süd, Ost und West unterwegs. Wir befragten Menschen in Kaliningrad an der Ostsee, Pskow in der Nähe vom Dreiländereck Estland-Lettland-Russland, Tjumen im Landesinneren nördlich von Kasachstan, Krasnodar unweit der Krim, Magadan weit in Sibirien nördlich von Japan und natürlich in Moskau. Uns interessierten dabei besonders drei Fragen an die Bürger des Landes: 1. Die westliche Medienberichterstattung stellt Russland als aggressiv und Präsident Putin als diktatorisch dar. Entspricht dies Ihrer Meinung nach den Tatsachen? 2. Haben Sie den Eindruck, dass man versucht, Russland wie die Ukraine von innen zu spalten? Wenn ja, aus welchem Grund? 3. Welche Probleme innerhalb des Landes und in der Welt beunruhigen Sie am meisten? Kaliningrad 1. Mann „…Ja, was für ein Aggressor soll denn Russland sein? Hat Russland irgendwann mal jemanden angegriffen? Nein. Jetzt wo man so viel über das Thema redet, auch über die angeblichen Aggressionen in der Ukraine usw. Fangen wir mal damit an, was die Ukraine ist. Ukraine als Staat hat es noch nie gegeben und Krim gehörte am Anfang zu Russland. Das ist keine Propaganda, das ist Fakt. Wenn kluge Leute mal in die Geschichte hineinschauen würden, würden sie dies verstehen. Wenn jemand Russland angegriffen hat, bekam er dies zurück und das war richtig so, weil man die eigene Heimat verteidigen muss…. Über die inneren Probleme im Land bin ich ruhig, aber was mich wirklich beunruhigt, kann man nicht in zwei Worten sagen. Das Eigentliche: Die Politiker sollen aufhören die Völker in ihre Spiele hineinzuziehen und ihr Volk endlich ruhig leben lassen, in jedem Land. Diese Aktion ist ein Beispiel, wenn die Leute in so genannter Volksdiplomatie einfach zu einander fahren, um einander in die Augen zu schauen und die Hand zu geben...“ 2. Mann „…Putin ist respektvoll, gäbe es Putin nicht, wüssten wir nicht wo wir wären !...“ 3. Mann Zur Spaltung:“…Ja, so etwas gibt es natürlich, man spürt viele Kräfte, die alles kaputt machen wollen, damit unser Russland nicht zu einer starker Macht wird, das keinen Angriff, keinen Krieg will, sondern ruhig und friedevoll leben möchte. Aber auch bei uns gibt es solche Kräfte, die von außen bezahlt werden und das Verlangen haben, Russland zu zerstören, um es in verschiedene kleine Fürstentümer aufzuteilen! ...“ 2. Mann Zum Ziel, Russland zu destabilisieren: „… Es ist das Geld, es sind die Bodenschätze, um die es geht, das Land und die Menschen selbst sind gar nichts ...!“ Pskow Frau „…Ja die Massenmedien stellen unser Land tatsächlich als einen Aggressor dar, als ein provokatives Kettenglied, welches in Zukunft verschiedene Kriege und ein Gegeneinander zwischen den Ländern anzetteln wird. In Wirklichkeit ist es überhaupt nicht so. Unser Land ist sehr friedlich und nett und gastfreundlich und so weiter. Meiner Meinung nach ist das, was von Seiten der Massenmedien gemacht wird, nicht anständig...“ Tjumen 1. Frau „... Ich bin nicht damit einverstanden, dass unser Präsident Putin ein Diktator sein soll. Er führt eine Politik der Vereinigung, Wiederherstellung der freundschaftlichen Beziehungen mit allen Staaten … Ich denke hier führt die westliche Politik ihr Spiel, sie möchte unser Land aufspalten und schwächen, genauso wie man die Ukraine zerstören und versklaven will. Wenn wir dann schwach sind, können wir uns nicht mehr wehren und man kann uns dann als Staat einfach erobern und fertig …“ 2. Frau „…Russland als aggressives Land darzustellen ist sehr falsch und unbegründet. Alle lieben unseren Präsidenten Putin sehr, auch die Jugendlichen lieben ihn…“ Zur Spaltung: „…Ja, es ist sehr spürbar, dass man die Menschen aufgrund politischer Anschauungen trennen will, man möchte sogar einen Keil zwischen Väter und Söhne schlagen, das ist ein Problem. Genauso läuft die Spaltung zwischen den verschiedenen Schichten der Bevölkerung. Natürlich macht man das, um die Gesellschaft zu spalten, um leichter das Geld aus dem Land zu schaffen, unsere Industrie zu erkämpfen und Russland zur Kolonie zu machen… Wir wohnen in Tjumen, das ist eine glückliche Stadt, darum sind wir hier sehr glücklich… Aber allgemein in der Welt beunruhigen mich sehr die Aggressionen in der USA…“ 3. Mann „…So eine Friedenspolitik wie Putins kann man heute schwer finden. Es gab schon viele Beispiele, dass Provokationen gegenüber Russland geduldet wurden, die z.B. vor ca. 60-80 Jahre zum Krieg geführt hätten. Putin hat gezeigt, dass er es vermeidet, mit Machtdemonstration auf Machtdemonstration zu antworten, und irgendwo die Truppen einmarschieren zulassen… Ob er ein Diktator ist, dazu kann man folgendes sagen: Wir wohnen in diesem Land und wir haben mehr Freiheit, d.h. Putin beeilt sich nie, harte Gesetze einzuführen…Natürlich zeigen unsere Medien, dass in Moskau verschiedene Meetings stattfinden, wo die Opposition auftritt, welche durch und durch vom Westen gekauft ist. Was die Stadt Tjumen angeht, spüren wir hier gar nichts. Die Leute beschäftigen sich ruhig mit ihren Sachen, arbeiten und kümmern sich um die Familie. Auf Meetings und Proteste gehen sie nicht. Hier leben Menschen verschiedener Nationalitäten freundschaftlich zusammen, die einfach leben und keine Politik betreiben… Und was den Versuch angeht, unser Land aufzuspalten, ist es so, dass dies alles in den 90er Jahren begann, als die westlichen Ratgeber hierher gereist sind. Damals hat man es gespürt. Gegenwärtig , ich würde sogar sagen seit ca. 10 Jahren schon, versucht die Opposition in Moskau das Land aufzuspalten, aber unsere Region erreichen sie fast nicht…Man sieht, dass das Land eins ist, so wie noch nie. Und zu versuchen, es jetzt aufzuspalten wäre wahnsinnig…Was die Probleme im Land betrifft, die fangen schon an, sich den Problemen in der ganzen Welt zu gleichen. Das ist das ungute wirtschaftliche Niveau bei verschiedenen Leuten. Die einen werden immer reicher und reicher, die anderen werden immer ärmer…“ Magadan 1. Person Zur Spaltungsfrage: „…Solche Prozesse gab es immer. In jedem Land gibt es eine Opposition und sie versuchen von innen her das Land aufzuspalten, aber ich denke, dass ihnen nichts gelingen wird, weil zurzeit bei uns eine patriotische Stimmung herrscht. Und Leute, die versuchen die Jugendlichen zu beeinflussen, wie zum Beispiel kürzlich Nawalny, der versuchte, Minderjährige auf die Straße zu schicken- das passt schon in keine Tore mehr rein…“ Sorge: „…Im Landesinneren ist es wahrscheinlich ein Teil der Regierung, die gegen den Strom geht. Damit ist sozusagen der liberale Block gemeint. Allen sind diese Persönlichkeiten bekannt: Janow, Grew, Nabiulina. Irgendwie ist es unklar, wie sie handeln, ihre Politik ist unklar. Also der Präsident zieht in die eine Richtung und sie mit ihren Handlungen irgendwie in die andere. Dies beunruhigt mich am Meisten…“ 2. Person: „…Man möchte uns aufspalten und diese Spaltung hat schon angefangen, als unser Volk eins und ganz war. Das waren damals die Republiken, da hat es angefangen und es geht immer noch weiter bis jetzt. Sie handeln nach dem Prinzip: „Teile und Herrsche“. Je größer die Trennung in unserem Land ist, desto einfacher kann man uns lenken… In unserem Land beunruhigt mich, dass es tatsächlich in der Regierung Leute gibt, die die Gesetze nicht erfüllen, welche der Präsident gibt. Das heißt sie arbeiten eigenmächtig in eine andere Richtung…“ 3. Person „…Ich halte Putin nicht für einen Diktator und Russland für einen Aggressor. Aber ich sehe, dass in den westlichen Medien und in Europa dieser Zustand gegen Russland angeheizt wird. Natürlich haben wir heute seit den 90 er Jahren eine kapitalistische Welt auch in Russland. Genauso entstand auch die politische Macht der Oligarchen und überall werden nur die eigenen Interessen verfolgt, in Amerika und in Europa. Und natürlich sind die russischen Oligarchen auch so…" Zur Spaltung: „… Speziell der Westen, Europa und Amerika brauchen Territorien, um dort ihre Truppen und Raketen nahe Moskau zu stationieren. Wir erinnern uns an Thatcher, die gesagt hat, dass man die Bevölkerung der Sowjetunion auf 50 Millionen verringern soll. Das heißt, die Sowjetunion sollte in ein Land der dritten Welt verwandelt werden, um Arbeitskräfte für Europa zu schaffen und sich Milliarden zu verschaffen. Und prinzipiell, auch wenn es seltsam erscheint und so sehr man das nicht glauben möchte, so geht dieser Plan doch langsam in Erfüllung. Aber in letzter Zeit hat der Präsident Putin sich behauptet und Russland in den Fragen der Weltpolitik von Krim, Donbass und Syrien nicht von Amerika beeinflussen lassen…“ 4. Person: Zu Putin: „…Das ist fundamental falsch. Um es aber richtig zu formulieren, sind die „Stempel“ die uns aufgedrückt werden, für jemanden im Westen sehr nützlich. In der Tat, sie können kein starkes und überzeugtes Russland gebrauchen. Putins Politik, die er für unser Land betreibt, ist mehrheitlich richtig, meiner Meinung nach. Die Politik ist auf Einheit und Zusammenhalt im Land und in der ganzen Welt gerichtet…“ Spaltungsversuche? „…Ja, ich denke es wird angestrebt, Russland zu spalten. Ein starkes Russland nutzt keinem. Ich meine, keinem von denen, die eigene Interessen haben, geopolitische Interessen haben und die Energieressourcen umverteilen möchten…“ Sorge: „… Mich interessiert und beunruhigt am meisten, dass die Information so verzerrt und verfälscht wird. Dass die politische Richtung, die der Präsident gewählt hat auf den Kopf gestellt wird, dass alle guten Bemühungen und Aktionen zur Sicherung und Stabilisierung des Friedens in der Welt ins Gegenteil verkehrt werden. Das sind die Leute die keinen Frieden wollen. Es sind Leute, die ein wohlwollendes Russland nicht in der Rolle des selbstbewussten Friedensstifters sehen wollen …“ Krasnodar 1. Person Missstände: „…Im Land ist es natürlich der materielle und soziale Stand der Bürger. Und im Großen ist es der Terrorismus, ich denke das ist das Hauptproblem für den heutigen Tag/Zeit. Und wir müssen uns vereinen um sie zu bekämpfen…“ Moskau 1. Jugendlicher: Zu Putin: „…Ich denke, dass Russland friedliebend ist, die russischen Mentalität ist, unterhaltsam zu sein, sozusagen. Und was den Diktator angeht, es stimmt teilweise, meiner Meinung nach…“ 2. Jugendlicher: „…Ich denke die Meinung über Russland ist auf Stereotypen aufgebaut, genau nach ihnen denkt man seitens westlicher Länder, dass Russland ein aggressives Land sei. (0:48-0:57) Und der Präsident, es ist möglich, dass darin teilweise Wahrheit ist…“ 1. Jugendlicher: Zu Spaltungsversuchen: „…Ich denke ja. Mit welchem Ziel? Jemand möchte Russland für sich haben…“ 2. Jugendlicher: „…Ja, Land kann man ja nie genug haben…“ Beunruhigt über: „… Die Inflation und Alkoholismus…ich denke, dazu das aggressive Verhalten vieler Bürger. Wenn man jemand kennenlernt, ist Alkohol dabei und bald auch böse Fluchwörter…“ 1. Jugendlicher: „..Mich persönlich bewegt, dass viele Länder ihre Meinung auf Stereotypen aufbauen und deswegen viele Russland nicht lieben und nicht hierher kommen wollen…“ 3. Frau „…Unser Land ist unteilbar, friedenliebend, gastfreundlich. Unser Land haben die ins Auge gefasst, die es sich zu Nutzen machen möchten und sie stellen das Weiße als schwarz dar und wir Russen, die wir hier leben, wir sind stolz auf unseren Präsident…“ 4. Mann: Zu Putin als diktatorisch: „…Teilweise könnte man dieser Folgerung zustimmen, weil meines Achtens handelt die russische Regierung manchmal nicht richtig, indem sie die nationalen Interessen rein aus ihrer Sicht vertritt. Wie die Regierung denkt, so hat auch das Volk zu denken. Ich bin damit nicht einverstanden, weil unser Volk erstens multinational ist und zweitens die Interessen der einzelnen Personen berücksichtigt werden müssen. Ich hab den Eindruck, dass unsere Regierung meint, dass sie Härte und Standhaftigkeit zeigen muss, aber ich denke, wir müssen mit allen Staaten zusammenarbeiten und uns nicht als ein Land mit Diktatur zeigen. Meines Erachtens zeigt sich Mr. Putin genauso. Das heißt, er tritt manchmal auf als ein Mensch, der im Alleingang das Land regiert…“ Zur Spaltung: „…Spaltung des Landes, ist so eine Sache, es sind manche für und manche gegen die Regierung. Natürlich sind die, die für die Regierung sind, Leute in oberen Positionen, am persönlichen Profit interessiert. Gegen die Regierung ist größtenteils der Teil des Volkes, der seine Kandidaten unterstützt, der eine eigene Meinung vertritt, für Selbstbestimmung ist. Das Volk versucht, es der Regierung zu vermitteln, aber sie hören uns nicht. Es sieht vielleicht wie Spaltung aus, aber ich denke das ist keine Spaltung, das ist eine Wahl, wir müssen uns entscheiden. Es gibt eine Opposition sie bewegt sich gegen die Regierung und die Regierung versucht sie zu unterdrücken. Ich würde sagen, die Opposition ist Teil des Volkes…“ 5. Frau Zu Spaltung: „…Vielleicht teilweise, weil bei uns in Russland befinden sich sehr viele Ausländer, deswegen denke ich, dass das so ist, dass man das Land spalten möchte, mit dem Ziel, das Land auszubeuten…“ Zu Sorgen: „…Ich denke die Krise und das zu niedrige Einkommen der Bevölkerung, das ist es im Grunde…“ 6. Junger Mann und Frau: Mann: Zu Putin: „… Ich sehe das nicht so, weil Putin ein guter Präsident ist und viel Gutes für unser Land getan hat. Wie kein anderer ist er daran interessiert, dass Russland friedliche Beziehungen zu anderen Ländern hat. Mit meinen 17 Jahren kann ich es nicht verstehen, warum der Westen so schlecht eingestellt ist gegenüber unserem Land, obwohl wir niemandem das Böse wünschen...“ Frau: „…Ich denke auch, dass unser Präsident und die Regierung all ihre Kräfte darauf gerichtet haben, den Frieden zu bewahren, um der Welt zu zeigen, dass unser Land nicht aggressiv ist, dass wir friedensliebend eingestellt sind. Aber wir antworten auch Ländern, die keine freundschaftliche Beziehung mit uns haben wollen mit Anstand…“ 7. Mann Zu Putin: „…ich denke, der eigentliche Aggressor ist Amerika und die verlogene Politik, die alle Länder durcheinander bringt. Die eigentlichen Lügen kommen von dort. Putin, unser Präsident und Russland sind und waren immer offen und wollen Frieden mit allen…“ Sorge: „… Ich denke, das ist die Propaganda der unklugen USA. Sie versuchen alle zu täuschen, wollen die Länder aufeinander hetzen. Aber das wird kaum geschehen, weil jetzt die Menschen in Russland immer mehr zusammenrücken. Was im Ausland propagiert wird, hat mit Russland nichts zu tun...“ 8. Frau mit Tochter Zu Putin: „…Wir sind für Putin, obwohl wir aus Kasachstan kommen. Wir respektieren Euren Präsidenten sehr. Er hat viel, ja sehr viel für Russland getan, er wird auch im Ausland sehr geschätzt…“ Zu Sorgen: „…Es ist genug, die slawischen Völker auseinander zu reißen. Was mit Kiew abgeht und auch mit anderen slawischen Völkern - man spaltet uns, man spaltet die Völker - diese Völkerfreundschaft…“ 9. Frau Zu Putin: „…Was Putin betrifft, er ist ein weiser Politiker. Wo es sein muss, bringt er Beweise, wo es sein muss - zeigt und demonstriert er unter anderem unsere Macht. Weil - wie sieht es denn praktisch aus? An unseren Grenzen werden Streitkräfte aufgestellt - Amerikanische- und Natokräfte. Müssen wir still sein, bis sie zu uns kommen?...“ 10. Mann Zu Putin: „…Ich denke, dass die Westler schon immer in Metropolen gelebt haben, Kolonien hatten und diese Kolonial-Psychologie tief verwurzelt ist in ihnen. Wer sich ihnen nicht wie eine Kolonie unterordnen will, den bezeichnen sie als Diktator. Und sie selbst, was sind sie? Sie bringen mit ihrem Dollar die ganze Welt in Schulden und leben von den Zinsen dieses Dollars. Sie sind Halsabschneider, nicht einfach Diktatoren. Das ist alles ideologische Lügengeschichte, die zum Ziel hat, die eigentlich normalen Bestrebungen eines jeden Volkes nach Souveränität zu diskreditieren und ihre Kolonialpolitik zu rechtfertigen…“ Spaltungsversuche? „…Natürlich! Das sind immer die gleichen globalen Strippenzieher. Ihre Politik ist „Spalte und herrsche“. Sie werden uns noch mehr spalten und gegeneinander aufhetzen. Wie war es früher? Da haben irgendwelche Christen gegen Andersgläubige gekämpft, dann fingen schon Christen unterschiedlicher Konfessionen untereinander zu kämpfen an und jetzt haben sie uns schon so weit gebracht, dass die Orthodoxen Gläubigen gegeneinander kämpfen. Das ist in gewisser Weise ein Sieg für sie. Aber dieser Sieg ist das Ergebnis des Verrats durch Poroschenko, der sich diesen Amis unterwirft. Sie haben aber nur eine Politik: Aus allen Ländern die Ressourcen aussaugen, und auf deren Kosten leben…“ 11. Drei junge Männer 1. Jugendlicher: Zu Putin: „…Ich denke, dass Putin ein echter Mann ist, er hört den Menschen zu und tut alles, damit es ihnen gut geht. In der Außenpolitik ist er erfolgreich und tut alles, dass Russland gut mit Europa und Asien kooperiert…“ 2. Jugendlicher: Zu Spaltungsversuchen: „… Ja, das wird gemacht, um unsere Volksmacht zu erobern. Ja das wird von innen sowohl auf moralischer als auch physischer Ebene versucht, d.h. es werden verschiedene Drogen importiert damit diese die junge Generation vernichten…“ Wir fassen zusammen: 1. Einschätzung zu Präsident Putin: Die Menschen empfinden im Volk gegenwärtig unter Präsident Putin eine große Einheit wie lange nicht. Seine Politik empfinden die meisten Befragten als friedensfördernd, vereinigend und für das Volk. Trotz diverser Missstände, die ja in jedem Land zu finden sind, stehen sie überwiegend hinter ihm. 2. Gibt es Spaltungsversuche? Mit welcher Absicht? Ein beträchtlicher Teil der Menschen empfindet Spaltungsversuche durch den Westen. Sie sehen die USA dahinter. Als Gründe empfinden sie eine angestrebte Zersplitterung des Landes, weil es dann leichter unter Kontrolle gebracht werden kann. So könne sich der Westen leichter Zugang zu den Bodenschätzen und Energieressourcen verschaffen, Russland zur Kolonie machen und militärische Stützpunkte errichten. Es gibt die Bestrebung durch die Opposition namentlich z.B. um den sogenannten Oppositionellen Alexej Nawalny, die Jugend auf die Straße zu holen. (www.kla.tv/10672 und www.kla.tv/10219). Versuche der Opposition in Moskau, die bürgerliche Mitte zu erreichen, seien bisher gescheitert. Die Meetings der Opposition werden von Teilen der russischen Bevölkerung als vom Westen erkauft empfunden. 3. Probleme im Land, die am meisten beunruhigen, sind: - Wirtschaftliche Aspekte wie: zu geringe Löhne, Krise, Inflation - soziale Probleme wie Alkoholismus und Drogen - mangelnde Eigenproduktion, zu große Abhängigkeit von außen - Ökologische Probleme - zu wenig Perspektive für „helle Köpfe“, Ingenieure wandern aus - Reiche werden immer reicher und Arme immer ärmer - Leute in der Regierung, die von Putin erlassene Gesetze nicht erfüllen und gegen ihn arbeiten - Begünstigung der Oligarchen (Erklärung Oligarch: herrscht durch seinen Reichtum) Wie nun kann man solche Feedbacks aus dem russischen Volk einordnen? Dabei hilft es, folgendes Grundprinzip stets vor Augen zu haben: Sobald Geostrategen am Werk sind, führen sie auf subtile Weise zielgerichtet ihre Pläne zur Unterwerfung von Ländern aus. Sie tun es im Verborgenen, indem sie indirekt eingreifen, um unerkannt zu bleiben. Zum Beispiel indem sie Bürger, die mit Lebensumständen unzufrieden sind und wie es sie in jeder Bevölkerung gibt, schamlos instrumentalisieren. Mittels mit dem Westen kooperierenden Oppositionellen werden diese „Unzufriedenen“ gegen die Regierung und andere Bürger aufgehetzt. Umso wichtiger für die Menschen ist es, diese Pläne in Ansätzen zu erkennen und scheinbar zufällige Ereignisse in ihren Gesamtzusammenhang einzuordnen. Erkennen die Menschen die immer wiederkehrenden Muster, wie die Bevölkerung gespalten werden soll bereits im Ansatz, so wird es für die imperialen Schachbrettspieler ungleich schwieriger sein, sie gegeneinander aufzuhetzen. Wir schließen mit der Antwort von Dr. Rothfuß auf die Frage, was dienlich sei, um dieses uralte Prinzip von „Spalte und Herrsche“ zu überwinden: Rainer Rothfuß: „Also überwinden können wir das nur, indem wir das letztendlich auch offenlegen. Also das ist ein didaktischer, ein pädagogischer Auftrag, der gesamten Bevölkerung klarzumachen, dass die Politik, wie sie sich entwickelt - gerade in den internationalen Beziehungen - nicht im luftleeren Raum vonstatten geht, sondern dass es da extrem starke Interessengeflechte gibt im Hintergrund, die eben dazu führen, dass z.B. Russland nicht unser Freund, unser Partner werden darf und dass wir z.B. die Besatzungstruppen seit dem 2.Weltkrieg nicht loswerden dürfen, dass wir quasi mit Ramstein auch als Drohnenkriegssteuerzentrale dienen müssen. Also da gibt es Interessen dahinter, geopolitischer Art, die werden nur sehr selten thematisiert und das wäre genau eben der Auftrag der Medien. Die alternativen Medien haben da angefangen, Klagemauer-TV ist ja auch im Bereich Geopolitik recht stark bei Analysen und die Mainstreammedien, die großen Medien müssen das auch unbedingt aufgreifen und der Bürger muss verstehen, er muss quasi das Muster hinter dem Klein-Klein in der Politik verstehen können, damit er eben auch besser seine eigene Meinung bilden kann und somit besser eben auch Alternativlösungen mitverfolgen, mittragen kann. Wie eben z.B. so eine Friedens- oder Freundschaftsfahrt nach Russland, um eben einfach das was falsch läuft in den Medien und der Politik als Bevölkerung zu kontern und letztendlich das Gute einfach selbst zu tun. Anstatt darauf zu warten, dass es irgendwann die Politik tut und klar, dafür muss man sich Zeit nehmen, dafür muss man sich auch etwas Geld nehmen. Aber die Erfahrung, die Erlebnisse, die Erfüllung, die man dadurch gewinnen kann, wenn man so eine Friedensarbeit dann auch vor Ort leistet, das ist also etwas unglaublich Schönes und Bereicherndes für das gesamte Leben, dass ich denke, dass es niemand bereuen wird mit einzusteigen. Sei es eben dadurch, nächstes Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft mitzufahren, wieder nach Russland oder als Tourist selber auf eigene Faust hinzufahren. Russisch vielleicht auch einmal selbst zu lernen, um eben auch die Menschen gut verstehen zu können oder eben auch in anderen Gebieten, im Bereich Gesundheit, Ernährung - es gibt da viele Felder, wo es einfach wichtig ist, dass sich Menschen engagieren und viele Menschen einfach auch eben Informationen weitergeben, die ja oft noch Mangelware sind!“ So möchten wir uns nun für Ihre Aufmerksamkeit herzlich bedanken. Wir hoffen, Sie haben wichtige Impulse beim Blick durch das Fenster unseres großen Nachbarn Russland erhalten und erlebt, wie Geopolitik, die vom Volk ausgeht, segensreich auf unsere Welt einwirken kann. Vielen Dank.

von ag.

Quellen/Links: https://www.kla.tv/10853
Interview mit Dr. Rainer Rothfuss vom 13.8.2017 in Berlin Interviews mit Bürgern aus 6 Städten Russlands https://www.kla.tv/3359
Wie funktionieren Moderne Kriege?

Die Friedensfahrt 2017: Stimmen aus Russland - Geopolitik einmal anders

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Kurzdokumentarfilm: Libyen vor und nach der NATO-Bombardierung 2011


Machtmissbrauch der Menschenplünderer


Satirisch ernste Buße


"Synergie statt Verachtung" - Teil 1/3 Sonder-Serie: Das Sonnenweib (Rubrik: Ideologie)


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"Das Sonnenweib" - Teil 3/3 Sonder-Serie: Das Sonnenweib (Rubrik: Ideologie)


"Kindermord XXL" - Fortsetzung der Sonder-Serie: Das Sonnenweib (Rubrik: Ideologie)


Die Friedensfahrt 2017: Stimmen aus Russland - Geopolitik einmal anders

Mitinitiator der Friedensfahrt 2017 Dr. Rainer Rothfuss brachte im Vorfeld deren Anliegen auf den Punkt: „Wir wollen nicht die Bauernopfer auf dem Schachbrett der Geostrategen sein!“ Er zeichnet ein Bild von der gegenwärtigen Situation in Russland, gewonnen aus unzähligen Gesprächen mit den russischen Menschen. Auch unsere russischen KLA.TV-Teams begaben sich vor Ort auf Spurensuche: Was bewegt die Menschen? Ist die Handschrift der Geostrategen im Land erkennbar? Statt „Spalte und Herrsche“ erleben Sie hier „Geopolitik einmal anders“


Manipulation im Jugoslawienkrieg

"Wir werden durch die Regierung nach Strich und Faden im NATO-Interesse belogen … Das, was die Bundesregierung seit 1999 und dem Krieg gegen Jugoslawien macht: sie lügt das deutsche Volk von einem Konflikt in den nächsten.“ Wie Willy Wimmer zu derart drastischen Aussagen kommt, geht Kla.TV nach und beleuchtet die Strategien der globalen Schachbrettspieler anhand des Jugoslawienkrieges.


So ticken die Medien… am Beispiel der Hetzkampagne gegen Kla.TV

Das NDR-Medienmagazin ZAPP setzte am 1.Februar 2017 eine bizarre Falsch-Meldung über Kla.TV in die Welt. Nun griff „DER STANDARD“ dieselben – längst widerlegten – Zapp-Geschichten wieder auf. Peinlicher Fehler? Im Gegenteil: Obwohl Kla.TV bereits diverse Meldungen mit stichhaltigen Fakten öffentlich als Fake-News nachwies, tingeln die Falschmeldungen wie ein Zirkus weiter durch das Medien-Land. Sehen Sie am Beispiel der Hetzkampagne gegen Kla.TV wie die Medien ticken...


Taktisches Ablenkungsmanöver

Nachdem Europol eine neue Fahndungsmethode entwickelt hat, scheint es Kinder-Schändern endlich an den Kragen zu gehen. Doch der Schein trügt! Klagemauer.TV weist darauf hin, dass Europol längst im Besitz hochbrisanter Hauptzeugen-Aussagen ist und geht der Frage nach, warum sämtliche Groß-Verbrechen so beharrlich gedeckt bleiben.


Migrationskrise als Verschwörungstatsache

Handelt es sich bei der Flüchtlingskrise nur um eine zufällige Entwicklung? Oder wurde das ganze Szenario vielmehr von langer Hand geplant und von Eliteleuten wie etwa George Soros gezielt eingefädelt? Nachfolgende Dokumentation bringt Drahtzieher-Bekenntnisse ans Licht, die einen neuen Blick auf die Migrationskrise ermöglichen.


Organisation „Weißhelme“ betreibt Propaganda mittels gefälschter Bilder

Die Zivilschutzorganisation «Weißhelme» geben vor neutral zu sein, tragen jedoch, laut der unabhängigen kanadischen Journalistin Eva Bartlett, Waffen und stehen auf den Leichen syrischer Soldaten. Was stimmt nun? Bilden Sie sich mit dieser Kurzdoku eine eigene Meinung.


Wölfe sind doch auch nur Menschen… (Nachtrag zur Sendung "Und die Wölfe beißen doch! Wolfsbisse zum Nulltarif")


Manipuliertes Weltbild - Wie unsere Meinungen geformt werden


Vier Terrormuster


Vergebliches Schreien


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Jahresrückblick 2016 – die gewichtigsten Lügen, Unterlassungen und Ungereimtheiten der Medien


Bundesgerichtsentscheid: Krieg wird zur Privatsache

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Neue Qualitätsmedien gesucht

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219 US-Kriege im Vergleich zu Russland, China, Iran und Deutschland (neue Kurzversion)

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Kriegsstrategie: Leidende Kinder

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KESB-Terror | Brauche ich einen Vorsorgeauftrag?

In Deutschland werden jährlich ca. 40.000 Kinder vom Jugendamt den Eltern entzogen, meist ohne große Beschlüsse und ohne große Einspruchsmöglichkeiten von einer höheren Instanz. Die Eltern haben praktisch keine Rechte, müssen aber die Fremdunterbringung der Kinder noch teuer bezahlen.


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Friedensfahrt Berlin-Moskau - Ankunft auf dem Roten Platz in Moskau

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Friedensfahrt Berlin-Moskau - Erste Eindrücke vom Startevent

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Vom Spekulationsbetrug zum Krieg?

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Die NATO-Verschwörung – Vergleich 9/11 mit der Einkreisungspolitik gegen Russland

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Werden wir an der NASA herumgeführt? – Wenn tote Astronauten auferstehen

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Die modernen (US-) Kriege durchschaut – „Nie wieder Krieg!“


Zweierlei Maß


Demokratie-Missionare als Todesengel


Krim- der Weg in die Heimat

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Die verborgenen Wurzeln der "Modernen Sexualaufklärung"


Ruin im Namen der Hilfe


Wie „regiert“ Geld die Flüchtlingsströme nach Europa?


Instrumentalisierende Kriegsführung

»Moderne Kriegstreiber beherrschen die Taktik des Instrumentalisierens. Der zum Feind erklärte Gegner wird dabei gezielt zum Instrument in der eigenen Hand geschmiedet.« - Klagemauer.TV entlarvt mit dieser Dokumentation die vorausberechnenden Spielzüge und Täuschungsmanöver dieser Globalstrategen.


Mit einem «Rahmenabkommen» soll es zum EU-Schleichbeitritt kommen


»Nazis« als Waffe gegen hinderliches Nationalbewusstsein

Das Aufdecken von Bemühungen um eine neue Weltordnung mit ihrer Einweltregierung, galt so lange als wirre Verschwörungstheorie, bis dass deren Vorhandensein durch den Mund ihrer Betreiber selbst unwiderlegbar zutage kam. Die Architekten dieser neuen Welt…


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Klarheit im Vorhof der Hölle!

Vorsicht-Warnung: dieser Film ist unbedingt nicht für Kinder, ebenso nicht für Menschen mit schwachen Nerven - von der gezeigten Realität könnten allerdings in Kürze wir alle getroffen werden, wenn dieser Film sein Ziel nicht erreicht.


Terroristische Aktionen friedlicher Demonstranten

Nun ist es Zeit, die Lügen der Massenmedien aufzudecken und diese ins Bewusstsein der betrogenen Völker zu bringen ...


Wie funktionieren moderne Kriege?

1. Destabilisieren • Der Angreifer schürt Unruheherde im Lande seines Zielobjekts. • Er destabilisiert das Land seines Zielobjekts bis hin zu...


Odessa: Westliche Medien schützen die Strippenzieher eines Massenmordes

Als Russland die ukrainische Halbinsel Krim nach deren legaler Volks-Abstimmung ohne Tote oder Verletzte wieder aufnahm ...


HILFERUFE: Die ukrainische Regierung massakriert Zivilisten!

Bei einem Luftangriff der ukrainischen Armee auf das Stadtzentrum von Lugansk sind am Montag 8 Zivilisten ums Leben gekommen ...


Ukraine/Syrien: Geopolitik dominiert alles!

Wie im ukrainischen Konflikt, gibt es auch im syrischen Bürgerkrieg viele Fronten. In Syrien kämpft nicht allein die Islamisten-Gruppe Achrar Alscham gegen Machthaber Assad, sondern auch die so genannte „Terrormiliz Islamischer Staat“ und viele weitere mehr. Vor wenigen Stunden wurde nun der Chef von Achrar Alscham bei einem Bombenanschlag getötet.


Globalistische Stammbäume

Globalistische Stammbäume


„Skandal: Deutschlands Goldschätze sind weg!“- Experten warnen

Seit über 50 Jahren lagern im Hochsicherheitstrakt der US-Notenbank FED, 1500 Tonnen deutsches Gold. 26m unter dem Meeresspiegel auf dem Felsen von Manhattan sei es am sichersten Ort der Welt verwahrt, beteuern die Amerikaner...


Mobilfunk - Die verschwiegene Gefahr

Mobilfunk - Die verschwiegene Gefahr (Dauer: 60 Minuten)


Mobilfunk - wer übernimmt die Verantwortung?

Kurzdokumentation zum Thema Mobilfunk. (Dauer: 5 Minuten)


Impf-Zwang

Was man über das Impfen wissen muss! (Dauer: 45 Minuten)


Die Geschichte von Goldschmied Fabian

Die Geschichte von Goldschmied Fabian. 50 minütige Dokumentation wie unser Geldsystem funktioniert vom Verein „Neue Impulse e.V". (Dauer: 50 Minuten)


RFID - Was geht?

Einblick in die Möglichkeiten der heutigen RFID-Technologie - "RFID - Was geht?". (Dauer: 20 Minuten)


Sexzwang

Empfehlung: Film ab 18 Jahren Diese Dokumentation zeigt mit erschütternden Fakten, welches dramatische Ausmass die Entwicklung der Pornographie und der Sexzwang angenommen hat... (Dauer: 70 Minuten)


Urväter der Frühsexualisierung

Gemäss neuer internationaler Schulpläne soll die Sexualerziehung und somit die "Frühsexualisierung" zum Pflichtfach aller Kinder werden. Wer will so etwas und woher kommen solche Trends? Ziel dieses Filmes ist es, ans Licht zu bringen, wer die Urväter dieser Entwicklung sind - denn wir alle wissen entschieden zu wenig darüber. (Dauer: 55 Minuten)


Mäuseparabel

Eine Mäuseparabel. Für Mäuse und andere Interessierte. (Dauer: 15 Minuten)


Am Anfang war der Existenzkampf

"Am Anfang war der Existenzkampf ...". Einen Comic-Clip zu unserem Bildungssystem. (Dauer: 6 Minuten)


Anleitung zum Abzocken

"Anleitung zum Abzocken". Ein Comic-Clip von www.FreiwilligFrei.de (Dauer: 10 Minuten)


Geld regiert die Welt... wer aber regiert das Geld?

Jeder strebt nach Geld, geht dafür arbeiten und möchte es besitzen... aber nur ein eingeweihter Kreis weiß, wie Geld entsteht. (Dauer: 10 Minuten)