Sonntag 16. April 2017

Verdrehungen US-amerikanischer Politik zu Obama, Uranmunition und Jemen (2 von 3)

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Verdrehungen US-amerikanischer Politik zu Obama, Uranmunition und Jemen Sonntag, 16.04.2017 (2 von 3)
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Im Jahr 2009 erhielt Barack Obama den Friedensnobelpreis. Knapp sieben Jahre später trug er dazu bei, dass die Vereinigten Staaten so viele Bomben wie noch nie auf fremde Länder abwarfen. Total 26.000. Das sind drei Bomben pro Stunde! Doch Obama ist bei Weitem nicht der Einzige, der im Namen des Friedens unzähliges Leid verursachte und dafür noch geehrt bzw. verteidigt wird. Dieser Beitrag zeigt an drei Beispielen die verdrehte, verlogene und verkehrte US-amerikanische Politik auf.

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Verdrehungen US-amerikanischer Politik zu Obama, Uranmunition und Jemen 16.04.2017

Immer mehr zeigt sich, wie die Welt buchstäblich auf dem Kopf steht. Am Beispiel des Ex-US-Präsidenten Barack Obama lässt sich dies besonders gut verdeutlichen: Im Jahr 2009 hat er den Friedensnobelpreis für seine „außerordentlichen Bemühungen zur Stärkung der internationalen Diplomatie“ erhalten. Knapp sieben Jahre später, im Jahr 2016, hat er dazu beigetragen, dass die Vereinigten Staaten so viele Bomben wie noch nie auf fremde Länder abgeworfen haben. Laut der „Kronen Zeitung“ vom 15.1.2017 waren es total 26.000 Bomben. Das waren drei Bomben pro Stunde! Außerdem war Obama der US-Präsident mit den meisten Kriegstagen, wie die „New York Times“ am 14.5.2016 berichtete. Doch Obama ist bei Weitem nicht der Einzige, der im Namen des Friedens unzähliges Leid verursachte und dafür noch geehrt bzw. verteidigt wird. Zwei weitere Beispiele – aus vielen – sollen wieder Licht in die Verdrehungen US-amerikanischer Politik bringen: 1. Beispiel: USA setzten Uranmunition in Syrien ein Das Zentralkommando der Vereinigten Staaten hat im Februar 2017 zugegeben, dass das Militär im November 2015 in Syrien Munition mit abgereichertem Uran eingesetzt hatte. Diese panzerbrechende Munition enthält giftige, radioaktive Verbindungen. Nach dem Einsatz solcher Munition im Irak 2004 meldeten lokale Ärzte einen starken Anstieg der Kindersterblichkeit, an Fehlgeburten und Geburtsfehlern sowie Krebserkrankungen bei Kindern, und zwar um das12-Fache. Damals erklärte das US-Militär, es würde in Zukunft keine Munition mehr mit abgereichertem Uran einsetzen. Dennoch ist dies erneut in Syrien geschehen. Es zeigt sich, dass die US-Regierung nicht davor zurückschreckt, auch die syrische Bevölkerung an den Spätfolgen dieses Krieges leiden zu lassen. 2. Beispiel: Jemen im Fadenkreuz der US-Kriegstreiberei In einer autorisierten Kommandoaktion zerstörten US-Spezialkräfte am 29.1.2017 eine mutmaßliche Zentrale von al-Qaida im Jemen. Einmal mehr musste das Pentagon zugeben, dass bei dem Einsatz „bedauerlicherweise auch zahlreiche Zivilisten ums Leben kamen“. Trotzdem will das Weiße Haus nun laut einem Bericht der „Washington Times“ Waffenlieferungen freigeben, um den saudischen Krieg gegen den Jemen weiter zu unterstützen. Zudem erwägt die US-Regierung die Drohneneinsätze auszuweiten, eine größere Anzahl an Militärberatern zu entsenden und mehr Kommandoaktionen durchzuführen. Wie der britische „Guardian“ am 1. Februar 2017 berichtete, plant das Pentagon eine Änderung der militärischen Einstufung Jemens für das US-Militär, um die Durchführung von Kommandoaktionen ohne präsidiale Genehmigung schneller ausführen zu können. Wie ist es möglich, dass US-amerikanische Kriegstreibereien ungehindert fortgesetzt und erweitert werden können, ohne dass ein Aufschrei der Massenmedien erfolgt? Soweit die Beispiele, welche das Verdrehte, das Verlogene und das Verkehrte US-amerikanischer Politik aufzeigen. Der deutsche Maler Anselm Feuerbach meinte einst: „Das Wahre ist immer schlicht, einfach, haarscharf, es verträgt kein aufgebauschtes Gewand.“

von db./sak./fh./rlf.


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