Mittwoch 10. Oktober 2017

Medienkommentar Terror

Las Vegas-Massaker: Terror als politisches Instrument? (1 von 1)

Auch der jüngste Terroranschlag in Las Vegas, hinter dem offiziell ein Einzeltäter stehen soll, steckt voller Ungereimtheiten und Widersprüche. Terrorforscher schließen auch bei diesem Massaker staatsnahe Akteure wie Geheimdienste nicht aus. Wie kommen sie zu solchen Vermutungen? Erfahren Sie mehr dazu auf Kla.TV durch Hintergrundinformationen, die zum Nachdenken anregen.

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"Las Vegas-Massaker: Terror als politisches Instrument?"
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Las Vegas-Massaker: Terror als politisches Instrument? 11.10.2017

Laut offiziellen Meldungen soll ein Einzeltäter am 1. Oktober 2017 in Las Vegas auf die etwa 30.000 Besucher eines Country-Festivals geschossen haben. Dabei seien mindestens 59 Menschen getötet und mehr als 520 verletzt worden. Am 28. September, vier Tage vor dem Angriff, soll der mutmaßliche 64-jährige Täter, Stephen Paddock, sein Hotelzimmer im 32. Stockwerk bezogen haben. Bis zum Attentat soll er 22 Gewehre, eine Pistole und Tausende Patronen in mehr als zehn Koffern ins Zimmer geschafft haben. Teilweise handelte es sich ursprünglich um halbautomatische Gewehre, die nach Einbau eines Bump Stocks, das ist ein Schnellfeuerkolben, eine Schussfolge von bis zu 800 Schuss pro Minute erreichen. Als etwa eine Stunde später ein polizeiliches Sonderkommando den Raum stürmte, hätte sich der Täter zuvor erschossen. Doch wie auch bei fast allen Terroranschlägen oder Amokläufen in der westlichen Welt, wurde auch in diesem Fall durch Augenzeugen und Kommentatoren auf viele Ungereimtheiten der offiziellen Berichterstattung aufmerksam gemacht: – Protokollierte Bewegungen im Parkhaus zeigen, dass Paddock bereits am 25. September im Parkhaus ankam, und nicht wie offiziell behauptet am 28. September. – Die Freundin von Paddock, Marilou Danley, erklärte, dass sie von den Plänen ihres Lebensgefährten auch nicht im Geringsten etwas erahnt habe und sie ihn als "freundlichen, liebevollen, stillen Mann" kannte. – Laut seinem Bruder war Stephen Paddock "überhaupt kein Waffenfan ... Er hatte keinen militärischen Hintergrund oder so ähnliches." Er sei ratlos, wo Stephen sein Arsenal an automatischen Waffen herhabe. – Der pensionierte Buchhalter habe zwar eine Jagdlizenz für den Bundesstaat Alaska (wo er offenbar nie gelebt habe), ansonsten jedoch keinerlei nennenswerte Berührungspunkte mit irgendwelchen Waffen gehabt. – Militärs und Spezialeinheiten trainieren Jahre den Umgang mit automatischen Waffen und es bedarf für deren Handhabung einer guten körperlichen Verfassung. Beides konnte der mutmaßliche Täter offenbar nicht vorweisen. – Erfahrene Schützen und Soldaten meinen anhand der Schussgeräusche, es handle sich um Schnellfeuergewehre, über die nur staatliche Sicherheitsbehörden, wie das Militär oder die Polizei verfügen. – Sheriff Joseph Lombardo von Las Vegas sagte, er glaube Stephen Paddock hatte zu jenem Zeitpunkt Unterstützung– „oder war vielleicht ein Supertyp", fügte er sarkastisch hinzu. – Viele Zeugen berichten, es gab mehrere Schützen und nicht nur einen. Diese Aussagen werden aber ignoriert. – Ein Polizeifunkspruch, der aufgezeichnet wurde, spricht von einem "zweiten Verdächtigen im 4. Stockwerk". – Auf keiner der vielen Filmaufnahmen ist irgend ein Mündungsfeuer im 32. Stockwerk zu erkennen. Dagegen wird in einigen YouTube-Filmbeiträgen behauptet, dass etwa auf Höhe des 4. Stockwerks Mündungsblitze sichtbar und zudem mehrere Salven zeitgleich zu hören waren. Viele dieser Videos waren nach kurzer Zeit nicht mehr „verfügbar“. –Von offizieller Seite wird behauptet, es gab keinen zweiten Schützen, weil man die Fenster nicht öffnen könne und man die Scheibe hätte zerschlagen müssen. So habe es Stephen Paddock angeblich getan. Jedoch bestätigte ein Mitarbeiter der Fensterfirma, dass die Fenster sehr wohl zu öffnen seien, wenn man weiß wie. Der Grund sei, um sie reinigen zu können. Dies nur einige der bislang bekannt gewordenen Ungereimtheiten. Für weitere Hinweise sind wir Ihnen dankbar. Doch wer genau steckt hinter Anschlägen dieser Art, die ziemlich sicher nicht durch einen Einzeltäter vollbracht werden konnten? An dieser Stelle soll als mögliche Antwort auf die sogenannte „Strategie der Spannung“ hingewiesen werden. Aufgrund zahlreicher Ungereimtheiten offizieller Versionen zu Anschlägen schließen Terrorforscher eine Beteiligung staatlicher oder staatsnaher Akteure, wie Geheimdienste, nicht aus. Der Begriff „strategy of tension“ („Strategie der Spannung“) wurde erstmals 1969 in einem Artikel der britischen Zeitung „The Observer“ benutzt, in dem verdeckte Operationen des italienischen Staates dargestellt wurden. Bekanntheit erlangte der Ausdruck „Strategie der Spannung“ 1990 im Zusammenhang mit der gerichtlichen Aufklärung von terroristischen Verbrechen in Italien, die zwischen 1969 und 1984 stattfanden: Eine Reihe unter „falscher Flagge“ ausgeführter terroristischer Aktivitäten von italienischen Geheimdiensten oder geheimdienstnahen Kräften wurden von den Ermittlungsbehörden der extremen Linken zugerechnet. Damit sollte verhindert werden, dass sich Italien während des Kalten Krieges (zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion) dem Kommunismus zuwende. Selbst DER SPIEGEL sprach in der Ausgabe 15/2005 von „konkreten Hinweisen“ auf die „Strategie der Spannung“ und zitierte den geständigen Terroristen Vincenzo Vinciguerra: „Man musste Zivilisten angreifen, unschuldige Menschen, die weit weg waren vom politischen Spiel […]. Die Anschläge sollten das italienische Volk dazu bringen, den Staat um größere Sicherheit zu bitten." Einer, der sich intensiv mit der „Strategie der Spannung“ auseinandersetzte, ist der Schweizer Friedensforscher Dr. Daniele Ganser. Ganser sagte in der „Schweriner Volkszeitung“ vom 3. Dezember 2010 wörtlich: „Strategie bedeutet, dass jemand genau will, dass wir nun in Angst sind. Terror bedeutet ja nichts anders als Angst. Und die Spannung ist eine innerliche, eine Verunsicherung, gemäß dem Prinzip: «Jeden kann es treffen».“ Laut Dr. Ganser sei „ein terroristischer Anschlag an einem öffentlichen Ort, wie einem Bahnhof, einem Marktplatz oder einem Schulbus, die typische Technik“, durch die die Strategie der Spannung umgesetzt werde. Nach dem Angriff unter „falscher Flagge“ durch Geheimagenten – und das sei ein entscheidendes Element – werde die Schuld durch Beseitigen beziehungsweise Platzieren von Beweisen auf andere gelenkt, so Dr. Daniele Ganser. Inwiefern könnte nun die „Strategie der Spannung“ hinter aktuellen Anschlägen wie dem Las Vegas-Massaker stecken und inwiefern könnte dies den staatlichen Behörden entgegenkommen? Behalten Sie diese Frage im Auge, wenn weitere Ungereimtheiten zu dem Anschlag in Las Vegas oder zu anderen Terroranschlägen bekannt werden. Beobachten Sie auch, inwieweit die Befugnisse betroffener Regierungen weiter ausgebaut oder neue Gesetze mit weiteren Einschränkungen von Bürgerrechten erlassen werden – unter dem Vorwand der Sicherheit. Weitere Hintergründe dazu finden Sie in eingeblendeten Sendungen: www.kla.tv/11084 (9/11 – Startschuss für gezieltes Terrormanagement?) www.kla.tv/10254 (Vier Terrormuster) www.kla.tv/9655 (Moritz Enders über Anschläge: „Es gibt immer eine Wahrheit hinter der Wahrheit“) www.kla.tv/9597 (Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt unter der Lupe vergangener Terroranschläge) www.kla.tv/8762 (Amoklauf in München – Merkels Neun-Punkte-Plan trotz widersprüchlichem Sachverhalt) www.kla.tv/8716 (Terroranschläge und Amokläufe – ein geplantes Terrormanagement?) www.kla.tv/7249 (Pariser Terroranschläge – Ungereimtheiten auf einen Blick – Teil 1) www.kla.tv/7253 (Pariser Terroranschläge – Ungereimtheiten auf einen Blick – Teil 2) www.kla.tv/7219 (Interview mit Gerhard Wisnewski: Ungereimtheiten bei den Anschlägen von Paris. Die Rolle der Geheimdienste) www.kla.tv/7209 (Ken Jebsen - Gesamtzusammenhänge der Terroranschläge von Paris) www.kla.tv/7190 (Wie EU-Regierungen die Terroranschläge instrumentalisieren)

von dd.


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