Dienstag 02. Januar 2018

2017 – Jahresrückblick mit Gerhard Wisnewski (1 von 1)

Ein dramatisches Jahr 2017 liegt hinter uns. In Rundfunk und Fernsehen gibt es jede Menge Jahresrückblicke aus der Sicht des Mainstreamjournalismus. Dies haben der Moderator Hagen Grell und der Journalist Gerhard Wisnewski zum Anlass genommen, in einem ausführlichen Gespräch auf das Jahr 2017 zurückzuschauen: Was waren die wirklich wichtigen Ereignisse und Personen, wie ist dieses Jahr überhaupt einzuschätzen und natürlich: Wo geht die Reise möglicherweise hin?

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2017 – Jahresrückblick mit Gerhard Wisnewski 02.01.2018

Ein dramatisches Jahr 2017 liegt hinter uns. In Rundfunk und Fernsehen gibt es jede Menge Jahresrückblicke aus der Sicht des Mainstreamjournalismus. Dies haben der Moderator Hagen Grell und der Journalist Gerhard Wisnewski zum Anlass genommen, in einem ausführlichen Gespräch auf das Jahr 2017 zurückzuschauen: Was waren die wirklich wichtigen Ereignisse und Personen, wie ist dieses Jahr überhaupt einzuschätzen und natürlich: Wo geht die Reise möglicherweise hin? Hagen Grell ist ein ausgebildeter Medieninformatiker aus Leipzig. Im Jahr 2014 erkannte er, dass die NATO nicht den Frieden für die Welt möchte, die EU nicht das wirtschaftliche Gedeihen Europas anstrebt und die Bundesregierung nicht die Interessen der Deutschen vertritt. Seither arbeitet er unermüdlich auf YouTube und füllt die Lücken, die die Leitmedien seit Jahren vernachlässigen. Seine Videos verzeichnen bis zu mehreren 100.000 Aufrufe und er führte Interviews mit über 70 Persönlichkeiten. Seine größten Anliegen sind die Meinungsfreiheit, die Wahrheit und die Selbstbestimmung der Deutschen. Gerhard Wisnewski ist ein deutscher Buch- und Filmautor. Wisnewski wurde Anfang der 1990er Jahre als freier WDR-Mitarbeiter mit seinen Thesen bekannt: Hinter der linksextremistischen, terroristischen Vereinigung RAF stehen Geheimdienste. Er war Autor des Films „Aktenzeichen 11.9. ungelöst“, der am 20. Juni 2003 im WDR ausgestrahlt wurde. Dieser Film von Willy Brunner und Gerhard Wisnewski war die weltweit erste hinterfragende und kritische Dokumentation zu den Ereignissen zum 11. September 2001. Daraufhin kündigte der WDR den beiden langjährigen Mitarbeitern die Zusammenarbeit. Der Film „Aktenzeichen 11.9. ungelöst“ verschwand aus dem Medienarchiv des WDR. Im gut anderthalbstündigen Gespräch, das Hagen Grell mit Gerhard Wisnewski führte, werden die großen Trends des Jahres 2017 erläutert – aber auch, welche Trends im Jahr 2018 auf uns zukommen. Dabei zeige sich ein ganz großer „Megatrend“, der hinter allem stehe: Wisnewski spricht von einem „satanistischen“ Plan oder von einer Diktatur, weil es darum gehe, menschliches Leben zu zerstören. Grenzen – als Strukturmerkmal der menschlichen Gesellschaft sowie allen menschlichen Lebens – werden gezielt vernichtet: nationale, finanzielle, wirtschaftliche, biologische und soziale Grenzen. Leben zeichne sich durch seine natürliche Fähigkeit zur Organisation aus. Wenn einer Organisation ihre Strukturmerkmale, wie z.B. Grenzen, weggenommen werden, dann werde das Leben selber vernichtet. Ohne Grenzen gebe es kein Leben, so Wisnewski. Zu guter Letzt führt Wisnewski einige Tipps für 2018 auf, was jeder im Kleinen tun kann. Sehen Sie nun als Gegenstimme zu den Jahresrückblicken etablierter Medien die Ausführungen von Gerhard Wisnewski. Hagen Grell 2017 war das Jahr großer Höhen, aber auch tiefer Tiefen. 2017 war ein Jahr vieler Vertuschungen, aber auch vieler Enthüllungen. Und mit wem könnte man das besser besprechen als mit dem Autor von „Verheimlicht, vertuscht, vergessen“, Gerhard Wisnewski. Gerhard, herzlich willkommen zum Jahresrückblick. Gerhard Wisnewski Hallo Hagen, freut mich sehr. Hagen Grell Gerhard, wunderbar, dass wir zusammengefunden haben und dazu zusammenfinden. Für die Zuschauer vielleicht, wir hatten schon einmal die Sendung aufgezeichnet, und da gab’s leider technische Probleme. Für euch aber machen wir es jetzt noch ein zweites Mal, und natürlich auch mit neuen Gedanken. Gerhard, ich möchte direkt starten mit der Frage: 2017 - was war das denn für ein Jahr? Gerhard Wisnewski Ja, da kann man sich ja sozusagen immer, das sind wir schon fast gewöhnt, nach jedem Jahr zurücklehnen und seufzen und sagen, was war das denn wieder für ein Jahr, ja. Also, man kann sich den Schweiß von der Stirn wischen, ja, was da wieder angerichtet wurde global, aber auch in Berlin, ja. Und tja, es gab da verschiedene Hauptströmungen und verschiedene Personen, die sozusagen wie Elefanten durch die Weltgeschichte gestampft sind, ja, und ihre mehr oder weniger appetitlichen Fußabdrücke hinterlassen haben, also, wie natürlich Angela Merkel, Donald Trump, Martin Schulz, Emmanuel Macron. Dann natürlich haben wir einen Newcomer gehabt, wie diesen Herrn Kurz in Österreich, oder natürlich auch Wladimir Putin. Das waren so wichtige Hauptpersonen des Jahres oder Hauptdarsteller, muss man ja eigentlich bei einigen sogar sagen, um die sich einige Ereignisse gedreht haben. Aber es war auch ein Jahr des Terrors, also das heißt, das Publikum wurde eigentlich durch das Jahr gepeitscht, atemlos, ja, also man muss sich ja vorstellen, so´n Anschlag ist fast wie ein Peitschenhieb so psychologisch, ja, man bäumt sich auf, man kriegt höheren Blutdruck und macht sich Gedanken, kriegt Angst und so, ja, und so treibt also die etablierte Politik das Volk voran. Und ich hatte ja schon mal ein Buch mit dem Untertitel geschrieben: „Wer die Welt mit Angst regiert - Verschlusssache Terror“ war der Haupttitel. Und in diesen Zustand sind wir nun endgültig eingetreten. Wir werden also atemlos und vor Angst und Schock durch die Weltgeschichte getrieben. Also inzwischen sind ja die Anschläge mitten im Herzen Europas und Deutschlands angekommen, auf den Weihnachtsmärkten und zum Beispiel wie immer fällt auf, dass praktisch ja interessanterweise von diesen angeblichen Todfeinden des Westens, beispielsweise den ISIS immer nur ganz harmlose Zivilisten angegriffen werden, ja. Was sollte sich jetzt bitte eine fremde Macht oder eine fremde Terrorgruppe denn davon versprechen, ja? Militärisch, strategisch. Nicht dass ich dafür plädieren will, aber wieso werden zum Beispiel keine Polizeistationen, keine Militärposten, keine Politiker angegriffen, ja? Nicht dass ich das wollte, oder wir das wollten, aber das ist doch interessant festzustellen, dass immer der kleine Mann auf der Straße das Ziel ist und die kleine Frau, ja. Ja, wie gesagt, mit Angst wird die Welt regiert, immer die Schlinge zieht sich immer mehr zu um unseren Hals, und sie wird immer mehr zugezogen durch solche Angstoperationen und natürlich durch neue Gesetze, ja. Denn solche Terrorattentate sind ja willkommene Anlässe, Gesetze zu verschärfen, die Überwachung zu verschärfen, ja, und man muss eigentlich für bestimmte politische Maßnahmen, die man beispielsweise plant, heute nur noch den entsprechenden Anlass Maßschneidern, also will ich mehr Überwachung, kann ich einen Terroranschlag inszenieren, V-Leute gibt´s ja genug, Arnis Amri ist auch noch so ein Gespenst, das durch 2017 gegeistert ist, ja. Also der angebliche Berlin-Attentäter vom Breitscheid-Platz, der sich als reine V-Mann-Puppe herausgestellt hat, ja, sogar in den Mainstream-Medien. Sachen, für die man mich von 25 Jahren noch ausgelacht hat, die ich geschrieben hatte, zusammen mit zwei Kollegen in dem Buch „Das RAF-Phantom“, wo wir genau solche V-Mann-Karrieren beschrieben haben. Das geht heute durch den Mainstream, und allerdings ohne dass irgendwelche Köpfe rollen würden. Es ist auch eine folgenlose Politik für diejenigen, die diese Politik betreiben. Hagen Grell Sehr spannend, ich muss auch gerade, weil du sagtest „atemlos“, musste die ganze Zeit schmunzeln mit einem gewissen Galgenhumor, einem sehr starken Galgenhumor, weil ich so an dieses Lied von Helene Fischer „Atemlos durch die Nacht“ denken musste. Im Endeffekt auch deswegen glaube ich für mich so treffend, weil auf der einen Seite haben wir natürlich diese ganzen - ob jetzt inszeniert oder nicht - wir hatten ja auch schon drüber gesprochen, manche sind semi-inszeniert geplant, manche natürlich nicht, manche sind komplett inszeniert, du meintest, dass nur so 10 % vielleicht maximal echt sind, und das lassen sich an vielen Stellen nachweisen. Aber sei es so oder so, trotzdem berichten die Medien so drüber, dass es am nächsten Tag wieder weitergeht, und alles ist irgendwie o.k., und deshalb muss es politisch überhaupt keine Konsequenzen haben, und man wird so ein bisschen zwischen Angst und Spaß so getrieben, und das war für mich auch einer der Trends 2017, der dort weitergemacht wird, einfach so eine völlige Medienignoranz, weil sie anscheinend in ihrer Agenda natürlich weiterhin blind nach vorne gelaufen sind. Gerhard Wisnewski Also die Diktatur reisst sozusagen auf dem Terrorticket, das kann ich dazu nur sagen, ja. Es gibt also eben sehr wohl politische Konsequenzen. Und zwar lechzt die Politik nur danach, sofort nach jedem Anschlag neue Gesetze auf den Weg zu bringen, die vielleicht schon vorher in der Schublade gelegen haben, ja. Und also, die Diktatur fährt Terror, das ist mal ganz klar, das ist ihr Ticket auf dem Weg in den totalitären Staat. Hagen Grell Wir steigen jetzt gleich mit dem harten Tobak ein, aber bevor wir das machen, wollen wir vielleicht nochmal das Jahr gewissermaßen Revue passieren lassen. Du kannst ja auch noch Sachen einstreuen, die dir einfallen dazu, aber dass wir vielleicht mal monatsmäßig ein paar Ereignisse nennen und kommentieren. Da fällt zum Beispiel natürlich bei mir im Januar, startet man da vielleicht. Januar 2017 der Women´s March on Washington ein, also der Frauenmarsch in Washington, wo so viele Frauen mobilisiert wurden und so viele Merchandise, natürlich als politisches Statement verkauft wurden und der Pussy-Head, den die Frauen aufhatten, und wo Madonna darüber gesprochen hat, dass sie das Weiße Haus in die Luft jagen wollte. Tatsächlich so, also in einer Rede hat sie gesagt, ich habe so stark darüber nachgedacht, das Weiße Haus in die Luft zu sprengen. Und ich weiß nicht, was du dazu sagst, aber ist das ´ne gute politische Kultur, Gerhard? Gerhard Wisnewski Also, das ist ja das Typische, also dass die Linken ja genau das, was sie uns vorwerfen, selber machen dürfen, ja, uns unberechtigterweise vorwerfen, uns Freidenkern oder Konservativen, ja. Also, wir wären rechts, wir wären radikal oder so was, ja. Das tun sie ja und sind sie ja selber, das heißt, sie sind also vor lauter Jagd auf die Nazis selber zu Nazis geworden, ja. Du und ich, wir hätten sofort ein Ermittlungsverfahren am Hals wegen Volksverhetzung, Gewaltaufrufen usw. bei so ´nem Statement, ja. Keiner von uns dürfte laut darüber nachdenken, das Kanzleramt in die Luft zu sprengen. Da hätten wir morgen die GSG 9 zu Besuch, ja, wage ich mal zu behaupten, ja. Und man sieht also, wie skrupellos einseitig hier agiert wird von diesen Linksfaschisten, ja. Und naja Madonna ist natürlich ein Hollywood- und Musikindustrie-Asset, sie ist auch auf diesem Opportunismus-Ticket ihre Karriereleiter hochgestiegen, ja. Dafür hat sie gewisse Verpflichtungen, genau wie andere, die von diesen Hollywood-Leuten, die an dem Modell der Klimakatastrophe festhalten und also die Menschheit dauernd ermahnen meinen zu müssen, dass sie auf ihren CO2-Ausstoß achten sollen, usw. Das sind alles Propaganda-Figuren, hochgefährliche Propaganda-Figuren, die hier eigentlich eine linksfaschistische Bewegung anführen, ja, das ist ja wohl der beste Beweis, dieser Gewaltaufruf. Hagen Grell Ja, und ich muss auch daran denken, da fallen mir gleich mehrere Sachen ein, einerseits natürlich gleich auch ein großer Trend 2017, den ich vor allem in den USA beobachtet habe, der aber vermutlich auch sehr stark für Deutschland gelten wird, das kann, ist aber jetzt nur Spekulation für Deutschland, aber in den USA, dass so viele vermeintliche Verbrechen gegen Schwarze, gegen Linke, gegen Schwule, Hassverbrechen, dass sie sich als Fake-Verbrechen herausgestellt haben, die diese Menschen gegen sich selber begangen haben, um Opferpunkte zu sammeln. Also mir fallen da mehrere Geschichten ein von Kadetten in der US-Army, das waren glaube ich Schwarze, die dort halt sich selber quasi an die Türen „Nigger“ geschrieben haben, um jetzt auf den Black-Live-Ticker zu reiten, Schwule, die das auch hatten, wo dann „Faggot“ irgendwohin geschmiert wurde usw. Und in Deutschland hat man ja auch schon von dem ein oder anderen Hakenkreuz gehört, was dann wieder als Rechtfertigung für den nächsten Kampf gegen rechts und die nächsten Millionen Gelder und dort in die Vereine hineingeflossen sind, dann wieder verwendet wurde. Also hochinteressant, und weil du sagst, Linksfaschisten, ich meine, ich möchte nur daran erinnern, dass Faschismus ja auch von Mussolini als Wort mitgeprägt wurde, und dort aber auch für die Arbeiterbewegung, und dass der Kommunismus im 20. Jahrhundert über 100 Millionen Opfer hatte, also ob sich die … Gerhard Wisnewski … Also auch die Nationalsozialisten haben sich ja Sozialisten genannt, ja und die Parteikameraden haben sie Genossen genannt, ja. Da möchte ich noch mal dran erinnern, also so muss man die Sache auch mal betrachten. Hagen Grell Gehen wir vielleicht weiter direkt zum Februar, da war jetzt für mich ein bisschen herausstechend natürlich, dass eine Lichtgestalt die andere Lichtgestalt im Bundespräsidentenamt abgelöst hat. Also der großartige leuchtende Herr Gauck vom großartigen leuchtenden Herrn Steinmeier abgelöst wurde. Und vielleicht gleich hinterher im März dann der Gottkanzler gegen die Jusos versuchten zu verkaufen, nämlich Martin Schulz oder Gottkanzlerkandidat von der Partei einstimmig, soweit ich mich erinnere, du hattest darüber gesprochen, gewählt wurde. Das sind doch fantastische Ereignisse, oder Gerhard? Gerhard Wisnewski Also ich meine, die SPD hat ja im Prinzip komplett die Maske fallen lassen als reine Propagandablase ohne jeden Inhalt. Eine absolute Mogelpackung und taube Nuss, ja, die bestenfalls noch dem Merkelregime als Mehrheitsbeschaffer dienen kann und will, ja. Und wir kennen ja diese Blasen vom Aktienmarkt, da wird irgendwas „hochgehyped“ ohne jeden Inhalt manchmal, ja. Und so war es auch mit diesem Herrn Schulz, man hat das schon bei seiner Antrittsrede Ende Januar, war das, glaube ich, 2017 beobachten können. Seine Antrittsrede als Kanzlerkandidat in der SPD-Parteizentrale, wo also die Parteigenossen von den Galerien herunter jubelten, als wäre der neue Messias erschienen, ja. Und das war schon so überzogen und überdreht, dass also selbst die Mainstream-Presse schon Schwierigkeiten hatte, das bei diesem Herrn überhaupt zu erklären, diese Begeisterung, und sie haben dann vor lauter Verzweiflung versucht, diesem Martin Schulz so was wie Charisma anzudichten. Da kann ich nur sagen, ich habe noch nie so eine charismafreie Figur gesehen wie Martin Schulz. Hagen Grell Ja, Merkel macht ihm schon Konkurrenz Gerhard Wisnewski Ja gut, Merkel ist sozusagen also das weibliche Pendant, ja. Aber Schulz ist wirklich nicht zu unterbieten, sowohl äußerlich als auch inhaltlich, als auch was sein Redestil angeht. Also er ist bestimmt kein Menschenfänger wie man so sagt, ja. Deswegen hat mich das gewundert, dieser Widerspruch zu dieser Begeisterung und dieser vollkommenen Unattraktivität in jeder Beziehung, ja. Und noch mehr gewundert hat mich dann, wie die SPD ihre Maske hat fallen lassen bei diesem Parteitag, den du angesprochen hast, im Februar, glaube ich, Bundesparteitag. Wie unter dieser Maske dann also die alte SED um Vorschein kam, nämlich mit dem Wahlergebnis für Martin Schulz von 100%, ja. Also ich glaube bei 600 Delegierten oder so in dieser Richtung. Also kein Mensch kann mir erzählen, dass unter 600 Delegierten nicht 10, 20 oder 30 hätten sein müssen, die jetzt vielleicht von Herrn Schulz nicht so total begeistert gewesen sind. Hagen Grell Ja, Gerhard, das ist das göttliche, der göttliche Charme, den er hat, der nur auf dich gerade als einzigen Menschen offensichtlich nicht wirkt. Gerhard Wisnewski Also ich muss zerknirscht bekennen, dass es mir sonst wo vorbei geht, ja die Ausstrahlung von Herrn Schulz. Der Herr Schulz hat eine Ausstrahlung wie das berühmte schwarze Loch, ja, da dringt nichts nach außen, und vielleicht zieht er ja die Ausstrahlung anderer Menschen an und schluckt die irgendwie, aber es kommt nichts zurück. Es ist wie ein charismatisches schwarzes Loch. Also ich meine, einen schlechteren Kandidaten hätte die SPD gar nicht wählen können, ja. Ich denke auch, dass so ein Wettrennen nach unten stattgefunden hat zwischen SPD und Union, ja, nicht nach oben. Also Richtung mehr Stimmen zu bekommen, sondern nach unten, ja, weil beide befinden sich ja im Prinzip in der Wählergunst im freien Fall, ja. Jetzt kommt’s nur für den einen drauf an, etwas langsamer zu fallen als der andere, nämlich die Merkel-Regierung, die Union. Und Schulz war da ganz prima geeignet für dieses Wettrennen nach unten. Hagen Grell Weil er sie noch stärker nach unten gezogen hat, die SPD. Gerhard Wisnewski Ja und da ist ja selbst noch die Union sympathisch erschienen bei diesem Kandidaten. Das war die Wahrheit, nicht diese Propaganda, ja. Hagen Grell Ich muss auch sagen, weil du hast es auch gerade wieder erwähnt mit der SED. Das war für mich auch so ein Mega-Trend in 2017, die alten SED-Methoden jetzt wieder so deutlich in der Bundesrepublik zu sehen. Also die gleichgeschalteten Medien, wir wissen ja, dass die SPD und die CDU z.B. extrem viele Zeitungen auch besitzen, der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch sehr stark von SPD und CDU und Politik allgemein bestimmt wird. Da gab es ja den ehemaligen ZDF-Chefredakteur oder was das war, der deutlich auch gesagt hat, dass die Politik deutlich auch Einfluss dort nimmt. Dann natürlich die Inszenierung, wie du sagst, das ist ja nicht nur bei der SPD im sozialistischen Winkermaße gewesen, sondern auch bei der CDU beim Parteitag nach der Wahl wo Frau Merkel ihren großartigen strategischen Sieg verkündet hat also großer Trend 2017 die SED-Methoden kommunistischen Methoden wie immer man das nennen möchte, dass die wieder in der Bundesrepublik aufgetaucht sind. Gerhard Wisnewski Ja, also diese Propaganda ist ja völlig losgelöst von den Tatsachen auch in der CDU-Parteizentrale war das glaube ich am Wahlabend, wurde ja so ein künstlicher Jubel veranstaltet um Angela Merkel ja, also dass sie 8% ungefähr an Stimmen verloren hatte, dass es das zweitschlechteste Wahlergebnis für die UNION war, wenn ich‘s richtig weiß, seit ’49. Das wurde nur nebenbei vom Tisch fallen gelassen und dann wurde gejubelt, ja. Also da wär so ungefähr so als würde ich mit meinem Auto gegen eine Betonwand crashen und dann juchzend aus dem Auto steigen ja, und darüber jubeln, dass ich nicht gestorben bin. So, ja. Also ich meine das ist ja krank. Das ist ja alles auf den Kopf gestellt. Und das ist ja auch ein Mega-Trend, nicht nur des Jahres 2017, sondern schon der vergangenen Jahre, dass eigentlich die Gesellschaft die Wahrheit, die Realität, die Strukturen der Gesellschaft, dass alles auf den Kopf gestellt wird. Das Unterste zuoberst gekehrt wird und das Zuoberste nach unten gekehrt wird, ja und auch was Bildungsniveaus und Fähigkeiten angeht. Es werden massenweise Leute nach oben gepuscht in Berufen, in der Schule, im Studium, die eigentlich nicht die Fähigkeiten dafür hätten, aber die dann morgen sozusagen unsere Ärzte werden, unsere Flugzeugingenieure werden, ja, unsere Bundesbahningenieure. Keine Ahnung, ob die neusten ICE-Schwierigkeiten damit schon zu tun haben ja. Und wenn ich die Struktur einer Gesellschaft total auf den Kopf stelle, wenn ich z.B. auch massenhaft Frauen durch Propaganda in Berufe drücke, die ihnen vielleicht gar nicht so liegen, dann wird das Folgen haben für uns alle, und ich denke, die Folgen beginnen auch schon. Hagen Grell Definitiv! Und gerade auch bei der Umkehrung von der Realität ins Gegenteil fällt mir auch gerade das, vielleicht als Einleitung zum April, noch vorher ein: Wir hatten ja schon in unserem Gespräch, wo du Beispiele aus deinem Buch dieses Jahr, also „Verheimlicht, vertuscht, vergessen - 2018“ 2018 ist es ja dann fürs 2017er Jahr. Z.B. der „heilige“ Deniz Yücel, der hier als Patriot gefeiert wurde, der die Deutschen bis zum Ende, ihren Untergang feierte. Und vielleicht, ohne jetzt auf ihn genau einzugehen, das haben wir auch im anderen Video schon drin gehabt, aber im April gab’s ja dann in der Türkei auch ein Verfassungsreferendum. Also Herr Yücel sitzt ja dort gerade im Knast, und jetzt gab es ein Verfassungsreferendum, wo die Türken in ganz Europa auch abstimmen konnten, die Herrn Erdoğan noch mehr Macht gegeben hat, also eine Präsidialdemokratie, wahrscheinlich der nächste Schritt vor der Diktatur, dort gegeben hat, und ja, was sagst du zu diesem Schritt? Gerhard Wisnewski Das sind die logischen Konsequenzen aus den fortgesetzten Ausnahmezuständen. Und der Ausnahmezustand ist ja nur die provisorische Diktatur, und natürlich folgt meistens, weil eigentlich einfach die Politiker von dieser Droge nicht lassen können, auf die provisorische Diktatur die ständige Diktatur, indem also dann diese Macht auch verankert, fest gesetzlich verankert werden soll. Und wenn der Ausnahmezustand die Regel wird, dann haben wir natürlich keine Demokratie mehr. Und das ist also nicht nur in der Türkei so, sondern auch in einem europäischen Kernland wie Frankreich der Fall. Wir haben also ein mächtiges Rand-Land, Randgebiet der EU, die Türkei, wo das so stattfindet und durchgezogen wird und wir haben einen europäischen, ich sag mal, Führer- oder Leader-Staat, wie Frankreich, der ja noch zu den Siegern des 2. Weltkrieges auch gehörte, der das ebenfalls praktiziert hat. Ich habe ja gleich nach der Einführung des Ausnahmezustandes, des erstmaligen Ausnahmezustandes, noch unter Hollande, nach dem Charlie-Hebdo-Attentat war das glaube ich, 2015 gesagt, da dieser Ausnahmezustand immer nur für drei Monate verhängt werden konnte, gesagt, dieser Ausnahmezustand wird immer wieder verlängert werden bis zur nächsten Präsidentschaftswahl 2017. Und so kam es auch. Und kaum war Macron an der Macht, war also fast sein wichtigstes Projekt, sofort diesen Ausnahmezustand oder seine Elemente in der Verfassung zu verankern. Ja, also genau so ist es gekommen. Und Türkei, da distanzieren sich alle davon, unsere Politiker, aber von Frankreich natürlich nicht. Ich meine, hab ich schon mal Kritik am französischen Ausnahmezustand gehört von Frau Merkel oder so? Bei Herrn Erdogan mosert sie so ein bisschen rum, aber Macron ist natürlich sozusagen unantastbar für eine Frau Merkel. Hagen Grell Das wird auch gar nicht genannt. Ich wüsste gar nicht, dass es in den Medien so aufgetaucht ist. Also Ausnahmezustand in Frankreich, das würde mich überraschen, das mal in den Medien gehört zu haben überhaupt. Gerhard Wisnewski Also die Medien haben das durchaus, manche, nicht viele gebracht. Aber ich meine, der Unterschied ist erstens einmal die Skandalisierung. Also es fand keine Skandalisierung statt, so wie gegenüber der Türkei. Und der zweite Unterschied ist der Einstieg der Politik in diese Kritik. Die fand hier auch nicht statt. Also, ich meine, es ist doch klar, dass diese Pseudobundesregierung ihr Fähnchen in den stärksten Wind hält und nicht in den schwächeren Wind. Und der stärkste Wind, das sind halt zum großen Teil die Siegermächte des 2. Weltkriegs Frankreich, Großbritannien und bis vor dem Amtsantritt von Donald Trump auch die USA. Das ist ja auch ein epochales Ereignis übrigens 2017 gewesen, ein epochales Ereignis: Der Amtsantritt von Donald Trump. Also nicht, weil der so toll wäre. Wir alle beobachten ja, wobei beobachten ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Wir werden vollgeimpft mit Anti-Trump-Nachrichten, sag ich mal, ja. Wahrscheinlich muss man 50, 60, 70 Prozent da abziehen. Aber das Entscheidende ist nicht, dass wir sagen können, ja das war so toll und positiv dieser Trump-Amtsantritt oder seine Wahl zum Präsidenten, sondern dass wir sagen müssen, da ist was Unvorhergesehenes in diesem totalitären globalen System passiert, ein Unfall. Also die Demokraten, die Linken und all diese Leute, die Madonnas, ja, die schäumen ja, dass sie schon fast an ihrem eigenen Schaum ersticken. Und da können wir, glaube ich, sehen, da ist ein wirklicher Unfall passiert, da ist irgendwo das totalitäre System hat einen Riss bekommen, das globale totalitäre System und ist aufgerüttelt worden. Und wie gesagt, das finde ich, ist vielleicht ein Hoffnungszeichen ohne Trump jetzt letzten Endes wirklich schon inhaltlich bewerten zu können. Der hat auch sehr viele Dinge getan, die mir persönlich absolut gegen den Strich gehen, wie beispielsweise die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt. Hagen Grell Wobei das auch schon die vorhergehenden Präsidenten schon immer gemacht haben. Also das war nicht neu bei ihm, aber… Gerhard Wisnewski … aber er hat es durchgedrückt. Er hat es offiziell gemacht. Er hätte es auch blockieren können. Also das heißt, es ist eine Kontinuität zu den vorhergehenden Präsidenten, mit denen wir sowieso nichts anfangen konnten. Mit diesem so genannten Friedensnobelpreisträger Obama usw. Hagen Grell Bei Trump muss ich auch dazu sagen, dass ich das im Prinzip auch so sehe, man kann vielleicht auch beide Seiten dort beleuchten. Natürlich, wenn Leute jetzt sagen, Trump ist auch in gewissermaßen hat er auch so Beziehungen, so Hochfinanz, sozusagen durch seinen Schwiegersohn dort, Jared Kushner usw., hat da gewisse Leute, die dagegen gesteuert hätten, vielleicht Steve Bannon rausgeekelt und so. Aber im Endeffekt wenn man sich jetzt alles anguckt und wie Hillary Clinton das immer noch nicht verarbeiten kann und in ihrem Buch „What Happened?“ dort drüber jetzt schreiben musste, und alle anderen beschuldigt natürlich außer sich selbst, was da schief gegangen ist, wie das Establishment dort reagiert hat, also ich meine, wir haben ja schon andere Inszenierungen gesehen und du hast dir das genauer angeguckt. Aber das scheint mir wirklich nicht wie eine Inszenierung zu sein. Also da müssten sie auf ein ganz anderes Level von Inszenierung plötzlich gegangen sein, um das zu realisieren. Und das glaube ich tatsächlich nicht.“ Gerhard Wisnewski Genau. Ich denke auch, dass diese Wut, das meinst du wahrscheinlich auch, echt ist. Hagen Grell Genau Gerhard Wisnewski Auch auf diesen Wahlsieg von Donald Trump. Und ich kann eigentlich nur sagen: Alles, worüber Hillary Clinton wütend ist, kann der Welt nur nützen. Ja, und das ist sozusagen meine Position in Sachen Trump. Hagen Grell Da sind wir bei der nächsten Sache gleich. Bloß um es kurz zu nennen: Im Mai war ja dann Trump raus aus dem Klimaabkommen. Auch ein interessanter Schritt. Und gehen wir direkt weiter. Im Juni war dann die Parlamentswahl in Frankreich, natürlich, und die Ehe für alle. Was denkst du da, was waren die wichtigsten Ereignisse davon? Gerhard Wisnewski Also, im Mai waren ja die Präsidentschaftswahlen und im Juni glaub ich die Parlamentswahlen in Frankreich. Hagen Grell Ja, genau Gerhard Wisnewski Es ist ja so, dass bei den Präsidentschaftswahlen schon am 7. Mai das war, glaub ich, der zweite Wahlgang, oder auch schon beim ersten, da will ich mich jetzt nicht festlegen... Aber bei den Präsidentschaftswahlen schon, tauchten also massenweise beschädigte Stimmzettel auf, für ausgerechnet nur für Marine Le Pen. Das heißt also ein ja ein dummes Pech. Wie konnte das nun wieder passieren? Also ein Malheur sozusagen, um Mal französisch zu sprechen. In Frankreich ist es also nicht so, da machen die Wähler keine Kreuzchen, sondern sie kriegen von den Wahlbehörden einfach Zettel zugeschickt mit den aufgedruckten, also für jeden Kandidaten einen Zettel mit seinem aufgedruckten Namen und diesen müssen sie dann abgeben oder einwerfen im Wahllokal. Das heißt, du hast dann einen weißen Zettel, da steht Marine Le Pen drauf oder Emmanuel Macron usw. bei der Präsidentschaftswahl. Und das Problem ist nur, sobald so ein Wahlzettel auch nur eine kleine Beschädigung hat, wird er ungültig. Also selbst wenn du den Namen noch lesen kannst, alles prima und es fehlt nur ein Eckchen, dann ist der ungültig. Die Stimme ist ungültig. Hagen Grell Das heißt, wenn so ein Auszähler dann zufällig Mal mit dem Fingernagel irgendwie was anreißt … Gerhard Wisnewski Auch das, auch das ist möglich. Aber in diesem Fall war es so, dass also tausende Wähler solche beschädigten Wahlzettel von der Wahlbehörde zugeschickt bekommen haben. Hagen Grell Achso Gerhard Wisnewski Ja, natürlich. Und man kann auch belegen, dass die Fehlerquelle, die Wahlbehörden selbst waren, weil sie nämlich zugegeben haben oder sagen wir mal das Wording benutzt haben, es habe sich um eine technische Panne gehandelt. Naja, das kann man ja also naja. Sind halt ein paar Zehntausend oder Hunderttausend Stimmen für Marine Le Pen verloren gegangen. Wo da meine Sympathien liegen, ist völlig egal. Aber meine Sympathien liegen in jedem Fall bei einer funktionierenden und korrekten Wahl. Und es gibt da erhebliche Zweifel, ob die in Frankreich stattgefunden hat. Zumal inzwischen Herr Macron genauso abgestürzt ist wie Herr Schulz. Die sind also beide schon auf dem politischen Boden aufgeschlagen. Hagen Grell Also in der Beliebtheit meinst du? Gerhard Wisnewski Es gab auch Senatswahlen in Frankreich in der Zwischenzeit. Und da ist Macron also unter ganz ferner Liefen angekommen. Also hat minimale, also fast schon Splitterparteistimmen bekommen, Anteile. Und das könnte vielleicht sein realer Stimmenanteil gewesen sein, denn man muss sich erinnern: Dieser Macron tauchte auch eigentlich aus dem Nichts auf, wie früher Mal, wenn sich jemand erinnert: Silvio Berlusconi mit einer komplett künstlichen Wahlkampagne aus der Retorte. Und so schoss auch dieser Macron wie eine Rakete nach oben, verpuffte in zwei Wahlen mit einem strahlenden Glanz und dann fiel sein leer gesogener Raketenkörper, schlug er grad auf dem Boden auf bei den nächsten Senatswahlen. Soweit sind wir nämlich schon. Es ging nur darum, es ist sozusagen wie ein Rennpferd gewesen, das man vor einem Hindernis mit ein paar Spritzen voll pumpt, dass es nur da drüber kommt und dann kann es ja zusammenbrechen. Wichtig war nur, dass Macron überhaupt an die Macht kommt. Und das ist leider gelungen. Hagen Grell Und da denk ich noch an den Megatrend, den wir auch schon angesprochen haben. Vielleicht müssen wir auch noch kurz da drauf eingehen die Inszenierung dort. Wir hatten es ja vorher schon beim Gotthard-Tunnel, dass da quasi ein satanistisches Ritual geradezu durchgeführt wurde. Bei Macron natürlich auch. Wir haben es ja auch in anderen Videos ausführlicher drin: Mit den Pyramiden, mit der ganzen Freimaurer-Symbolik, vorm Louvre. Und in dieser wie sagtest du die Prostituierten, die dort mehr oder weniger getanzt haben, also auch wieder so ein großer Trend, also diese Symbolik so offen vor sich herzutragen. Gerhard Wisnewski Also so dreist sind eigentlich die Freimaurer. Ich kann mich nicht erinnern oder ich war vielleicht auch blind dafür in den letzten zehn oder elf Jahren, so lange wie meine Buchreihe schon erscheint: Ihre Puppen sind noch nie aufgetreten so dreist, weil dafür muss man wissen, dass der Hof des Louvre, in dem Macron seine Siegesfeier abgehalten hat, also der frisch gewählte Präsident Frankreichs, ein einziger Freimaurer-Tempel ist. Die meisten werden wissen, im Louvre steht so eine hässliche Glaspyramide, aber die wenigsten werden wissen, dass es deren Sexgott gibt und dazu kommt, dass diese Pyramiden auch noch so absurd angeordnet sind, sodass sie also die wichtigsten geometrischen Symbole der Freimaurer ergeben, also Winkelmaß, Zirkel und Stundenglas erwähne ich jetzt nur mal und das ist eine solche bizarre Anlage. Man müsste sich das mal im Internet anschauen, die Louvre-Pyramiden und das Ganze. Hagen Grell Auch das Las Vegas-Attentat. Ich möchte bloß, dass wir ein bisschen schnell durchgehen. Dies können die Leute auch in unserem anderen Video nochmal genauer anschauen. Und zwar das Las Vegas-Attentat, da gab es ja auch so eine Pyramide? Gerhard Wisnewski Genau, also die Korrespondenten haben ja immer nur das Hotel gezeigt im Rücken – wenn sie da berichtet haben – von dem aus geschossen worden sein soll. Hätten sie sich mal um 90 Grad gedreht mit ihrer Kamera, hätten sie da einen riesigen Freimaurer-Tempel im Bild gehabt mit einer 107 Meter hohen Pyramide, das ist ein Hotel namens Luxor Hotel dazu eine Sphinx und ein Obelisk, alles Freimaurersymbole. Und zu Füßen dieses Ensemble fand dieses Attentat statt, zu Füßen eines Freimaurertempels. Also das sind ein bisschen viele Zufälle. Ich bin darüber gestolpert weil das Jahr mir diese Themen praktisch vorgibt. Ich habe das nicht gesucht und wer mein Buch liest wird das auch sehen, dass man da eigentlich mehr oder weniger gar nicht mehr umhin kommt als diese Sachen sehen zu müssen, weil immer dreister aufgetreten wird. Hagen Grell Machen wir weiter im Jahr und zwar im Juli und August. Im Juli natürlich der G20-Gipfel in Hamburg: Auch wieder ein großer Trend dieses Jahr, dass eben die Gewalttaten der Linksextremen sich sehr stark in der Öffentlichkeit und auch wieder sehr unverfroren gezeigt haben, also G20, ja, geradezu die olympischen Spiele der Linksfaschisten sozusagen und im August vielleicht noch erwähnt – bevor wir noch auf G20 eingehen – gab es ja dann auch Charlottesville: Diese große Demo der „Alt-Right“, also der Weißnationalisten wie sie zumindest bezeichnet werden in den USA, die eigentlich sich friedlich versammeln wollten und dann eben auch mit Hilfe des Bürgermeisters, mit Hilfe der Polizei, von linken Angreifern eingekesselt wurden und wo es dann zu diesem schweren Unfall oder Mord – wie auch immer man das nennen will – kam, wo dann die eine Frau zu Schaden gekommen ist, aber wo im Prinzip für mich diese ganze Veranstaltung wieder gezeigt hat, dass die Antifa eben in den USA jetzt auch so deutlich angekommen ist. Was sagst du zu G20 und Charlottesville? Gerhard Wisnewski Also ich sage da nur allgemein zu diesem Ort den du gerade erwähnt hast, es gibt ja nichts Intolerantes als die Toleranten, also tolerant sind sie höchstens in einer Richtung, nämlich in Richtung eines total blinden Internationalismus und in Richtung eines total blinden Rassismus nämlich in Richtung der weißen Bevölkerung. Das wird ja völlig ausgeblendet, dass ja die weiße Bevölkerung selber Opfer von Rassisten wird, nämlich von Linksrassisten. Wir haben sogar leider bedauerliche schreckliche Beispiele z.B. in Südafrika, wo wirklich haufenweise weiße Farmer nach dem Machtwechsel ermordet wurden und noch heute ermordet werden – weiße Farmer – und wo die Kriminalität zunimmt und so weiter und die Weißen tatsächlich zum Freiwild werden, aber der wichtigste Komplize, den die linken Randalierer von Hamburg hatten – der überhaupt diese Antifa-Spiele erst ermöglicht hat mit Polizeiwettläufen und Steineweitwerfen. Der wichtigste Komplize dieser Randalierer und gefährlichen Körperverletzer war ja Angela Merkel, denn die hat ja den G20-Gipfel erst sozusagen direkt vor die Nase dieses autonomen Zentrums gelegt, damit auch ganz sicher noch der letzte verplante Autonome da rein stolpert in die Krawalle. Hagen Grell Wenn man nur fünf Minuten gehen muss, ist es leichter zu erreichen, als wenn man ein Zugticket braucht. Gerhard Wisnewski Also 200 Meter – nach meinen Informationen – war dieses Kongresszentrum von dieser berühmten Roten Flora entfernt, also einem Zentrum der autonomen Szene – Gewaltszene auch – und natürlich: Wenn ich also Benzin und eine Flamme zusammen bringe, dann wird´s knallen, das müsste ja so eine Physikerin wie Frau Merkel eigentlich verstehen. Hagen Grell Na vielleicht hat sie gedacht, wo Hamburg ja nicht die Nominierung für die olympischen Spiele gewonnen hat, kann man ihnen doch wenigstens eine andere Möglichkeit geben – wie du sagst, die „Antifa-Spiele“ ist ein sehr guter Begriff. Wir haben noch das Auto-Zerstör-Parcours-Rennen vergessen. Gerhard Wisnewski Genau: Catering gab es auch, nämlich Selbstbedienung in den umliegenden Geschäften, also es war natürlich ein Riesenspaß. Wahrscheinlich war ihr das Chaos nach der Migrantenwelle 2015 zu sehr abgeklungen und sie wollte jetzt neues Chaos veranstalten und das ist ihr ja auch gelungen, wie wir wissen. Hagen Grell Wahnsinn! Aber wenigstens kann man darüber lachen, zumindest mit dem gewissen Galgenhumor, weil natürlich die Leute die es sehen und die das wahrnehmen, ich glaube die sind auch immer irritierter davon, also selbst die – ich sag mal – die normalen, vielleicht noch vernünftigen Linken die dann halt sehen: wie können nur unsere Leute so gewalttätig sein und so völlig ohne Anlass einfach nur verwüsten und wie kann Frau Merkel das Ganze gut heißen und auch noch so begünstigen. Ich glaube das ist auch so ein Trend für mich noch von 2017: Dass eben einige Menschen – wenn auch schmerzhaft und wenn auch hart – da eben darauf aufmerksam geworden sind und dass sie eben gemerkt haben, wie krass diese Leute drauf sind und wie gewaltbereit sie auch sind. Gerhard Wisnewski Naja die Antifa ist ja sozusagen die SA der linksradikalen Szene. Die marschiert wieder und die meisten Leute glauben eben: „SA“, das muss irgendwas Rechtes sein oder so, oder „Diktatur“, das gab es nur im Dritten Reich. Die haben noch gar nicht im Kopf die Wende vollzogen oder mitgemacht, dass die Diktatur, der Totalitarismus auch von Links kommen kann, obwohl es ja in jedem Geschichtsbuch drin steht, man denke nur an Stalinismus zum Beispiel. Hagen Grell Eben, und wie wir schon vorhin angedeutet haben, dass die Nationalsozialisten es ja schon im Namen hatten, Sozialisten, das heißt, dann wird´s noch immer schwerer, eine wirklich reine rechte Diktatur zu finden und eine reine rechte Gewaltherrschaft, so wie es die Linken im ganzen 20. Jahrhundert vorgemacht haben. Gerhard Wisnewski Ja. Hagen Grell: Also sehr interessant. Im September machen wir mal weiter, und zwar ist dort natürlich die Bundestagswahl passiert und das war natürlich auch ein interessantes Ereignis, wie wir vorhin schon angedeutet haben, die CDU mit dem zweitschlechtesten Wahlergebnis, die SPD auch ganz weit unten, wenn man die Wahlergebnisse über die Jahre sieht – ist aber auch schon vorher im freien Fall gewesen. Die Grünen haben sich überraschenderweise gehalten und die FDP natürlich mit ihrem Comeback, wahrscheinlich eine One-Man-Show mit Christian Lindner und die AFD die natürlich zum ersten Mal im Parlament, also verrückte Wahl, oder? Gerhard Wisnewski Ja! Wie gesagt, Frau Merkel hat ja sozusagen jubelnd große Teile der Wählerpotenziale der Union verheizt und abgebrannt, abgefeiert sozusagen. Also acht Prozent minus und hat hinterher noch gejubelt. Aber was mich gewundert hat, das ist eben diese Inszenierung mit der SPD nach der Wahl und ihrem plötzlichen Erweckungserlebnis: „Nein, wir wollen in die Opposition.“ Jeder hat natürlich damit gerechnet, dass sie wieder diese Einheitsregierung bilden werden aus Union und SPD, das war klar, das lag ja in der Luft, man machte sich ja schon keine Illusionen mehr über diese Leute. Aber genau das haben die glaub ich auch gewusst, diese Parteistrategen, und so hatte praktisch die SPD plötzlich ein Körperteil entdeckt, das man bei ihr schon verschollen glaubte, nämlich das Rückgrat, und sie sagte also – oder der Schulz war das, glaube ich, persönlich: „Nein, also der Wähler hat gesprochen und der Wähler will die SPD in der Opposition sehen.“ Da bin ich tatsächlich aufgewacht und dachte mir, was ist denn jetzt mit der SPD passiert, hat die so was wie Prinzipien oder so? Hagen Grell Das ist ja unglaublich. Gerhard Wisnewski Und dann kam also dieses ganze so genannte Jamaika-Theater, was man also da verfolgen konnte und plötzlich entdeckte noch jemand sein Rückgrat, das ist ja das Irre, nämlich Christian Lindner. Und sprang also, soweit es überliefert wurde, mit wehendem Haupthaar auf und erklärte… Hagen Grell … mit geballter Faust auf den Tisch. Gerhard Wisnewski Bestimmt! Hielt die Fahne des Liberalismus hoch und sagte sinngemäß: Also mit uns nicht. Ja, toll, oder? Wahnsinn, plötzlich hat die Politik Prinzipien wiederentdeckt, ihr Rückgrat wiederentdeckt… Hagen Grell Ich sehe ihn da gerade auf dem Dach des Reichtags stehen und die Fahne der Freiheit wehend hin und her schwenkend. Also, was für ein tolles Bild! Gerhard Wisnewski Genau! Und da wurde für mich dann doch irgendwo ein Schuh draus. Weil ich habe mir dann überlegt, eine bessere Strategie gibt es ja gar nicht für die beiden GroKo-Parteien (Großparteien), nämlich, dass die eine dieser Parteien plötzlich sagt: „Nein, wir machen nicht mehr mit! Genug Groko! Der Wählerwille war Opposition.“ Und dann also auch mit erhobenen Hauptes abtritt, Herr Schulz, und dann lässt man diesen GroKo-Prozess, also diesen Jamaika-Prozess aber scheitern. Und plötzlich, da haben wir wieder die SPD, das Rückgrat hat sich inzwischen aufgelöst, dreht die sich schon wieder wendig und überlegt sich doch in die GroKo einzusteigen, nur ist es völlig anders als vorher. Vorher hätte sie nur als eine Opportunistenpartei gewirkt und jetzt erscheint sie plötzlich als Partei, die sozusagen die Verantwortung übernimmt und den Staat rettet. Hagen Grell Geradezu die Märtyrerpartei jetzt, also sie opfert sich und sie gefährdet sich selber dafür, dass Deutschland Stabilität noch mal bekommt. Gerhard Wisnewski Ja, also die SPD ist jetzt eben der staatstragende Retter, der sich trotz all dieser, wie sag ich denn, Bedenken bereit erklärt, den Staat zu retten. Das ist ein viel besserer Einstieg in die Groko als er vorher gewesen wäre. Wo doch wirklich der Bürger nur noch angewidert gewesen wäre über diesen Opportunismus. Und nur noch ein Wort zu Christian Lindner. Ich meine, wie kann man den wählen oder seine Partei? Denn der hat ja öffentlich erklärt, dass er erst handelt und dann denkt. Also, weil ich weiß nicht, ob du dich erinnerst an das FDP-Plakat mit Christian Lindner wo er also mit einem Handy in der Hand dastand, so daddelnd, und der Slogan lautete: Digitalisierung first. Bedenken second. Hagen Grell Ach so. Gerhard Wisnewski Und da kann ich nur sagen: Ja Herr Lindner, also Bedenken haben immer noch was mit Denken zu tun und Bedenken ist ja auch ein Verb, man muss etwas bedenken. Also er will erst handeln und dann bedenken. Da kann ich nur sagen: Der Mann muss ja ein Geisterfahrer sein, da würde ich nicht mitfahren. Wenn er das schon öffentlich erklärt, ist das besonders bedenklich, weil es könnte ja nicht nur um die Digitalisierung gehen, sondern um alle möglichen anderen Projekte auch. Hagen Grell Also, wenn alle nur so vernünftig denken würden wie du Gerhard, dann hätten wir vielleicht noch ein ganz anderes Wahlergebnis. Was ich auch von vielen gehört habe, die eben tatsächlich die FDP gewählt haben, weil sie Angst hatten, die AfD zu wählen. Sie hätten eigentlich die AfD gewählt, aber waren wahrscheinlich schon so paranoid, dass sie vielleicht gedacht haben, dass man sie sogar in der Wahlkabine beobachtet oder dass noch ihre Familie, vielleicht dass es ihnen rausrutscht, dass sie die AfD gewählt haben, oder so. Also das soll auch passiert sein. Gerhard Wisnewski Also ich glaube, dass war ein erfolgreiches Stimmenmanagement, das war von Anfang an abgekartet. Weil die AfD hat ja im Prinzip zwei Sorten von potenziellen Wählern, nämlich die Überzeugungswähler, die wirklich die AFD wählen wollen, für deren Inhalte stehen und die Protestwähler. Viele Protestwähler hatten natürlich aufgrund dieser ganzen rechts Nazipropaganda in Richtung AfD Bauchschmerzen, auch vor sich selbst, die AfD zu wählen. Und das ist der einzige Grund gewesen, warum man die FDP wieder aus der Mottenkiste geholt hat, um eine andere Scheinprotestpartei aufzubauen, eine politisch korrekte Protestpartei. Deswegen hat auch Herr Lindner auch immer so viel geblufft, die Regierung angeblufft und so, und das konnten dann wiederum viele Wähler viel besser und mit ruhigerem Gewissen wählen als die AfD. Also ich denke die FDP hat der AfD mindestens fünf bis zehn Prozent der Stimmen geklaut und das liegt an dem Gesamtstimmen- und Parteienmanagement, das in unserem Staat betrieben wird. Hagen Grell Wir haben ja auch eine Einheitsparteienfront, was ja auch in der Vergangenheit in der absoluten Einigkeit in den wichtigen Themen sich gezeigt hat. Also hoch hochspannend. Noch eine Sache, die mir dazu auch einfällt. Wir hatten das im ersten Gespräch, vielleicht noch mal wichtig zu erwähnen. Du hattest noch eine Kritik an dem Namen Jamaika-Koalition. Vielleicht kannst du das noch mal kurz erwähnen. Gerhard Wisnewski Also das nahm ja vollkommen groteske Züge an, dass man den Prozess zur Bildung einer deutschen Bundesregierung als Jamaika-Prozess dauernd bezeichnet, also schon zwanghaft war nur noch von Jamaika die Rede, also Schlagzeilen wie „Wann kommt Jamaika?“, „Ist Jamaika gut für uns?“ und so. Also auch nur so formuliert, dass man gar nicht mehr wusste, dass es um einen Wahlprozess oder um einen Regierungsbildungsprozess geht. Und so verschmierte eigentlich die deutsche Bundesregierung dauernd mit dieser Karibikinsel. Da kann ich nur sagen, das ist ein solcher Identitätsverlust der wirklich zum Himmel schreit, denn es gibt nicht nur Worte und nur Begriffe, sondern Worte und Begriffe haben auch Folgen oder sind auch Ausdruck von Haltungen und es geht einfach nicht, dass – weil die Welt lacht sich ja kaputt; Jamaika hat sich noch bedankt für die tolle Werbung – dass die blöde Bundesregierung ihren eigenen Konstitutionsprozess nach Jamaika benennt. Also, das ist halt auch wieder ein Bespiel für diesen blinden Internationalismus, den ich schon angesprochen habe, und es sind aber auch gleich Psychooperationen, weil so werden eben Strukturen aufgelöst, Grenzen verwischt, Identitäten verwischt. Plötzlich flackerte überall vor uns diese Jamaikaflagge, statt der deutschen Flagge. Hagen Grell Ja, spannend. Apropos Grenzen – da sind wir auch schon beim wichtigen Ereignis im Oktober und zwar das Referendum in Katalonien, wo ja die Katalonier versucht haben, sich von Spanien loszulösen und das dann gewalttätig von der Regierung unterdrückt wurde. Und was natürlich eine sehr starke, wirtschaftlich sehr starke Region ist, wo es aber wahrscheinlich auch andere Motivationen gab, dahinter, wo vielleicht auch die EU eine Rolle spielt, da gibt es viele Verschwörungstheorien. Wie siehst du diese Entwicklungen in Katalonien? Gerhard Wisnewski Also mir fällt dazu immer wieder ein, was ein Freund mal zu mir gesagt hat, der das auch beobachtet hat. Also, dass die EU eine neue Strategie verfolgt. Also, der EU, Brüssel geht das alles nicht schnell genug mit den Nationalstaaten. Deswegen haben sie plötzlich – ich weiß nicht, ob dir das auch aufgefallen ist – seit einigen Monaten oder einiger Zeit jedenfalls, plötzlich das Europa der Regionen ausgerufen und das heißt, wir könnten hier den Versuch der EU vor uns haben, einfach die nationalstaatliche Ebene zu überspringen und direkt in die Regionen reinzuregieren und mit denen Politik zu machen, aus denen die EU ein vereintes Europa herzustellen. Interessanterweise ist ja auch dieser Puigdemont, dieser katalonische Ministerpräsident oder Premierminister, berichtige mich bitte, wenn ich’s falsch sage. Gerhard Wisnewski Ja, ich weiß es auch nicht. Gerhard Wisnewski Der ist nach Brüssel geflohen. Wieso? Also ich meine, Belgien ist ja auch ein EU-Staat, also eigentlich sollte die spanische Justiz da leichter durchgreifen können. Er hat aber auch in Brüssel sozusagen gleich eine Form von Asyl bekommen. Das heißt also, man hat ihn eben nicht ausgeliefert und das finde ich schon sehr interessant also müsste man auch darauf aufpassen, dass die EU nicht einfach sagt, diese nationalen Regierungen interessieren uns eigentlich gar nicht. Wir knüpfen schon längst Fäden zu den Regionen direkt und regieren direkt nach unten durch. Hagen Grell Ja, das ist so eine zweischneidige Sache. Wir hatten ja auch schon vorher darüber geredet, auf der einen Seite sehe ich so eine Regionalität eigentlich noch mal besser als Nationalstaaten, bzw. maximal bis zu der Größe runter, wo sich eine Region noch ein eigenes Militär und eigene Grenzen leisten könnte. Weil wenn wir die Europaarmee zum Beispiel haben, was ja auch ein Plan der EU ist, also dann völlig losgelöste Armeen, die dann auch wieder in einem Land oder in einer Region einmarschieren könnte, wenn die sich nicht so benimmt, wie man sich das vielleicht wünscht. Na, man erfindet dann natürlich wieder irgendwas, das ist ja völlig egal, irgendein Aufstand, irgendwelche Bösen gibt’s immer oder findet man immer oder kann man immer erfinden. Und dann wär’s natürlich schwierig. Aber wenn man vielleicht kleinere Regionen hat, die dadurch näher am Volk sind. Wenn die sich selber schützen können, das wäre vielleicht eine gute Entwicklung, oder? Gerhard Wisnewski Naja, aber für ein Staatsgebilde braucht man natürlich schon eine gewisse Größe. Also, ich bin jetzt da kein Spanienexperte. Aber wenn ich richtig informiert bin, steht ja natürlich Katalonien militärisch praktisch nackt da, ja. Also, man begibt sich sozusagen, wenn man sich abspaltet von einem größeren Nationalstaat, natürlich in die militärische Wehrlosigkeit, meistens, weil es natürlich die Frage ist, ob dieser Nationalstaat, den man eben noch düpiert hat, dann bereit wäre, so eine Region auch zu verteidigen und da sage keiner: Ja, aber Militär spielt doch heute keine Rolle mehr. Sehr wohl spielt das eine Rolle, einfach durch seine Anwesenheit. Und es ist im Hintergrund immer vorhanden. Gegner, Feinde, andere politische Spieler haben das immer im Kopf. Welche Militärmacht besitzt Spanien, Deutschland, Frankreich und so weiter im Notfall. Hagen Grell Eben, und das muss man ja auch berücksichtigen z.B. wenn wir jetzt dran denken, dass ja auch in diesem Jahr Erdoğan gedroht hat, ich meine „prophezeit“ hat, dass es in Europa zu religiösen Kriegen kommen könnte – das ist natürlich keine Drohung, würde er ja nie machen, sondern er sagt ja nur, dass die Gefahr bestünde. Und mit den ganzen strenggläubigen muslimischen Türken, die zu Millionen in Europa bereits verteilt sind, da wäre natürlich ein Land, was sich nicht um, ich sag mal eine gefährliche kleine Gruppe oder schon millionenstarke Gruppe im eigenen Land kümmern könnte, das wäre natürlich dann völlig ausgeliefert, wenn da jemand vielleicht sagt, dass die mal irgendwas tun sollten oder so. Gerhard Wisnewski Da sind wir ja schon beim nächsten Thema, nämlich bei diesem Thema, dass wir feststellen müssen, dass Deutschland sozusagen militärisch bereits wehrlos ist de facto. Also sowohl die Personalpolitik, was weiß ich, das reicht von der massiven Integration von körperlich nicht so befähigten Frauen, über Kinderkrippen in Kasernen, bis hin zu anderen Anpassungen an die sinkenden körperlichen Fähigkeiten der Rekruten, bis hin zu dem ganzen Material, was einfach nicht mehr funktioniert. Hagen Grell Aber auch transsexuelle Soldaten. Und Frau von der Leyen hat ja auch muslimische Soldaten sehr willkommen geheißen: Je nachdem wie stark man diesen Glauben natürlich verfolgt, ist der nicht unbedingt mit dem Grundgesetz vereinbar. Also alles so Schwächungssachen, wo ich dir zustimmen würde, dass die Deutsche Bundeswehr, was ich auch von Insidern höre, nicht mehr so stark ist. Gerhard Wisnewski Die Bundeswehr ist ganz einfach nicht einsatzbereit. Große Teile befinden sich an nicht weniger als ungefähr 17 Auslandsschauplätzen, also weit weg von zuhause. So würde ich das auch machen als Feind, dass ich erst mal so einem Land einrede: „Hör mal, also wir brauchen dich in Somalia, wir brauchen dich in Afghanistan, wir brauchen dich da und dort, und da brauchen wir auch noch welche und vor allen Dingen brauchen wir Material da, ja. Und außerdem ist es politisch unkorrekt, wenn man nur Männer in die Armee aufnimmt, ja. Und bitte tu doch noch, weiß ich nicht, 20.000 Muslime rein, ja.“ Eine Armee kann einfach keine geteilten Identitäten vertragen! Das ist doch ganz klar, psychologisch. Und deswegen muss man feststellen: Deutschland ist bereits wehrlos. Nicht mehr verteidigungsfähig. Und das sehe ich als Sabotage der Bundesregierung und der Verteidigungsministerin an. Hagen Grell Ja, Wahnsinn, das Thema! Da müssen wir auch gleich zum nächsten noch weiter. Gut, im November, vielleicht noch kurz erwähnt: „FDP zieht sich aus Jamaika zurück.“ – aus der Jamaika-Verhandlung. Das hatten wir ja schon, und im Dezember jetzt quasi die „unweihnachtlichen Weihnachten“, also keine Weihnachtsmärkte mehr, sondern „Wintermärkte“. Und auch statt mit weißen Engelchen jetzt plötzlich mit schwarzen Engeln, um politisch korrekt zu sein. Schwarze Kinder, die nichts dafür können, aber auch wieder politisch missbraucht werden. Und Terror,-Angst, natürlich mit den Merkel-Legos, und auch mal wieder Mord in diesem Monat, wieder mal durch einen wahrscheinlich nicht so minderjährigen Minderjährigen, „Nichtflüchtling-Flüchtling“. Ein Afghane, der eine Fünfzehnjährige jetzt im Dezember brutal erstochen hat, in einem Drogeriemarkt in Deutschland. Also kein so schöner Jahresabschluss, kann man sagen. Gerhard Wisnewski Nein, also ich meine, wir werden natürlich von vorne bis hinten betrogen. Ich bin dann auch, apropos Weihnachtsmärkte, auf einen Test der DEKRA gestoßen. Das kann man auf Youtube finden: Die haben einfach mal wirklich einen sehr praktischen Versuch gemacht, solche Betonsperren und einen 10-t-LKW genommen und gesagt: Den lassen wir jetzt mal dagegen rauschen mit 50 Stundenkilometern. Ein 10-t-LKW ist nicht mal ein Drittel des Breitschallplatz-LKWs, der hatte etwa 35 Tonnen, der Lastzug. Und dann hat man also diesen 10-t-LKW genommen, auf solche Betonsperren rasen lassen und das war wie beim Bowling oder beim Eisstockschießen, so sind die Betonsperren weggeschossen worden von dem LKW, die sind über den Platz geschlittert, die hätten gleich mal zwei Dutzend Menschen platt gemacht, wenn nicht mehr. Diese 2,5-t-Betonsperren, die ich immer „Merkelsperren“ nenne. Und der LKW ist ungebremst weitergerast, obendrein. Und sie hatten auch zu diesem Test die Hersteller dieser Betonsperren eingeladen und so. Die standen alle wie begossene Pudel da, weil das Desaster wird eigentlich mindestens gleich groß, wenn es nicht noch vergrößert wird, durch die davon schießenden Betonsperren, und auch Betonbröckel, die natürlich absprengen von diesen „Merkelsperren“. Hagen Grell Wahnsinn! Ja, vielleicht auch wieder der nächste Trend, auch zusätzlich zu dieser Böswilligkeit und zum Vorsatz, der in dieser Politik steckt, dann auf der anderen Seite auch noch eine gewisse Unfähigkeit, die zusätzlich da noch drinsteckt. Ich meine, manche Sachen sind natürlich Absicht, aber andere Sachen kann man auch einfach – das sieht man ja in der Politik so häufig – mit Inkompetenz begründen, oder wo einfach wieder Steuergelder oder das Geld fremder Leute verschwendet wird. Absoluter Wahnsinn. Und das streut natürlich nochmal obendrauf Salz in die Wunde, die sowieso schon klaffend blutet, also absoluter Wahnsinn. Gerhard, was waren denn für dich vielleicht so 2017 noch wichtige Ereignisse, die wir vielleicht noch nennen sollten? Gerhard Wisnewski Naja, also es gibt nicht nur negative Ereignisse. Wenn man uns jetzt so zuhört, könnte man ja glauben: „Also es ist alles nur ein Desaster!“. Im Westen stimmt das größtenteils. Aber es gab auch ein anderes epochales Ereignis, neben dem Amtsantritt von Trump und vielleicht noch zwei, drei anderen. Und das war der russische und syrische Sieg in Syrien gegen diese gekauften und westlich finanzierten Pseudo-Rebellen. Weil ich hab ja schon vor Jahren geschrieben: Also Russland kann sich den weiteren Vormarsch des westlichen Imperiums in den Osten nicht mehr gefallen lassen. Also Libyen wurde überrannt, die anderen Länder in Nordafrika wurden mit Revolutionen plattgemacht, und in „failed states“ verwandelt. Libyen wurde überrannt, und auch in Syrien wollte der Westen ja eine Flugverbotszone einführen, die dann dazu geführt hätte, dass alle hätten fliegen können, nur nicht die Syrer selber, um sich zu verteidigen. Man macht’s im Westen auch gerne auf die miese Tour, nebenbei bemerkt. Und da hab ich schon vor Jahren gesagt: Nein … Hagen Grell Ich möchte mich in dem Falle vom Westen distanzieren, das ist nicht mein Westen! Gerhard Wisnewski Genau, ich möchte mich auch distanzieren, ja. Also man sollte sich von Schurken distanzieren und von Schurkenstaaten, was andere ja auch immer eifrig tun, aber immer nur in eine Richtung. Und ich habe eben schon vor Jahren gesagt: Die Russen müssen und werden die rote Linie Syrien halten, und sie haben sie gehalten und sie haben den USA gezeigt, wie man diesen sogenannten ISIS, diese Pseudo-Phantomorganisation aus Söldnern, von der Platte putzt, und da ein bisschen aufräumt. Und das ist für mich ein epochales Ereignis, weil bei all dem Chaos, bei all dem Verschwinden und Verwischen von Grenzen, Putin es geschafft hat, eine wichtige globale Grenze aufzuzeigen und wieder zu etablieren und diesen westlichen Schurkenstaaten zu zeigen: Bis hierhin und nicht weiter! Wir können nur dankbar sein, dass es noch ein Gegengewicht gibt auf dem Planeten, ohne dass man das verherrlichen müsste deswegen, sondern mehr im Sinne „wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.“ – das sind wir, die Bürger. Das ist immer noch besser als eine Monodiktatur. Wenn sich diese zwei Blöcke da nicht einig sind und es trotzdem noch so was gibt wie eine Struktur, und es trotzdem noch einen Kampf um die Struktur gibt, und die Struktur auch noch bewahrt wird. Sonst würde der Westen nämlich irgendwann alles überrennen oder noch größere Teile überrennen und wir hätten dann also wirklich die absolute globale Tyrannei. Hagen Grell Ich muss auch sagen, interessant, auch bei dieser Sache wieder. Wir hatten es ja vorhin schon mit Trump. Man fragt sich ja dann auch immer: Gesteuert oder nicht? Und es gibt ja auch einige Leute, die sagen: „Ja, bei Putin, das ist ja auch alles abgekartet!“ usw. Aber ich finde, immer wenn man dann schaut, eben wie die Reaktionen darauf sind, also gerade in denjenigen Kreisen auch, die vorher schon den Krieg überhaupt vorangetrieben haben und die eigentlich mit Syrien gerechnet hätten, und die sich dann drüber ärgern. Und wenn dann der Ärger eben echt scheint, ist das für mich auch schon eine Ableitung, dass es sich hier um eine echte Sache und einen echten Interessenkonflikt auf dieser Ebene, also verschiedene Interessen, die da gegeneinander kämpfen, handeln könnte. Gerhard Wisnewski Ganz klar, also wenn die US-Regierung, die CIA und das Pentagon schäumen, dann ist das eine gute Nachricht, dann hat irgendwas Positives stattgefunden. Hagen Grell Interessant, auch für mich, auch ein positives Ereignis 2017, das hatte ich ja vorhin schon angekündigt: Ich war gerade auch im patriotischen Livestream mit Martin Sellner und anderen – und das war für mich eben diese „Defend-Europe-Mission“. Du hattest vorhin gesagt, dass du noch nicht davon gehört hast. Also im Prinzip hatten die Identitären über Crowdfunding, ich glaube über 100.000 Dollar gesammelt oder so, um ein Schiff zu mieten, und da mit einer kleinen Crew, die sie halt selber gestellt haben – also die Crew war teilweise, die Professionellen waren natürlich mit angemietet –, und sie selbst waren da mit drauf und haben dort vor der libyschen Küste eben die ganzen NGOs beobachtet und geschaut, wer da wirklich, tatsächlich humanitäre Arbeit leistet und wer einfach nur ein Schlepper ist. Und hatten soviel Gegenwind vorher, so viel versucht mit den verschiedenen Regierungen sie dort aus dem Verkehr zu ziehen und haben es trotzdem durchgezogen und trotzdem viel darüber berichtet. Also für mich eine wahnsinnig starke Aktion 2017. Gerhard Wisnewski Tolle Sache! Herzlichen Glückwunsch! Hagen Grell Ja wirklich toll. Noch irgendwelche Kuriositäten, bevor wir zu den Megatrends 2017 kommen? Gerhard Wisnewski Man kann ja nur noch dazu sagen, tatsächlich waren diese Rettungsschiffe nichts anderes als Fährunternehmen. Das alles waren inszenierte Schiffsbrüche. Das haben sogar, ich glaub die italienischen Behörden bemängelt und das alles zu Lasten Italiens und Europas. Ein großes Rettungstheater hat da stattgefunden. Unter dem Deckmantel der Humanität wurden andere Menschen wie wir, die ja auch ein Recht auf „ihre“ Heimat haben, sozusagen von der Politik verladen. Und das ist natürlich toll, wenn es gelingt so etwas aufzudecken. Hagen Grell Man muss auch sagen, weil du es gerade ansprichst, viel war ja auch dieses Jahr die Frage, weil wir auch diesen ganzen Kriminalitätsanstieg hatten, von den Flüchtlingen, oder Fluchtsimulanten. Was mir dabei aber auch immer wichtig ist, bei dieser Sache eben zu gucken, wer eigentlich die Schuld daran trägt. Meistens sind da ja einfach nur Massen von Menschen, die auf der einen Seite, ich habe das in diesem Jahr „Völkerpumpen“ genannt, auf der einen Seite, durch Kriege und Konflikte weggedrückt werden, oder einfach durch Armut, oder auf der anderen Seite auch gelockt werden, also mit Druckpumpen und Sogpumpen, sozusagen zu uns gepumpt werden, und dann eben hier auch nur wie Wölfe in der Schafherde sind. Und kann man dann die Wölfe für ihre Natur kritisieren, oder muss man sich denjenigen, der sie hierher getrieben, geholt und gefahren hat und daran noch profitiert hat, dafür kritisieren, wer eigentlich die Schuld hat. Gerhard Wisnewski Absolut richtig, ich habe ja auch schon oft gesagt, dass die allermeisten dieser Migranten selber nur Opfer sind, die benutzt werden als Migranten- oder Migrationswaffe. Der Ausdruck stammt nicht von mir, sondern von einer amerikanischen Professorin. Und der eine Megatrend, wenn wir mal damit anfangen wollen, ist eben das gesamte globale Bevölkerungsmanagement, das darin besteht, dass man ein großes Bevölkerungsgefälle erzeugt, so dass die Bevölkerung aus dem einen Kontinent in die anderen Kontinente quasi „fließt“. Man muss also feststellen, dass außer in Afrika überall die Geburtenraten unter der Reproduktionsrate liegen, dass heißt unterhalb der Rate, die zum Erhalt der Bevölkerung notwendig wäre, und nur in Afrika also eine große, fast eine Bevölkerungsexplosion, stattfindet. Und das heißt sozusagen, Afrika ist der strategische Kontinent, der benutzt wird, um den Planeten global, die Bevölkerung und Völker auf dem Planeten umzugestalten, mit solchen Migrantenwellen. Und, warum das auch Opfer sind, keine Migrantenwelle funktioniert ohne z.B. Vertreibung! Vertreibung ist eines der schlimmsten Verbrechen, im Völkerrecht verboten, aber das wird hier praktiziert, von den westlichen Alliierten, die Libyen zerbombt haben, die Syrien halb zerbombt haben, wo sehr viele Migranten herkommen, die Afghanistan bombardiert haben, den Irak zerstört haben, die andere nordafrikanische Länder in „failed states“ verwandelt haben. Und so werden ja erst mal diese Potentiale überhaupt freigesetzt, und in die Lage versetzt, sich auf den Weg zu machen. Hagen Grell Es wäre auch eine interessante Idee, die mir gerade gekommen ist, dieses Jahr war auch viel die Frage, Lösungen u.s.w. und natürlich entsteht dabei auch viel Wut bei den Opfern, die wir hier erleiden müssen, den Toten, vergewaltigten Frauen, Kinder, Alte und die sozialen Opfer, für die jetzt plötzlich kein Geld mehr da ist in Deutschland. Also diese ganzen Schweinereien, wie man das ahndet, und eine interessante Frage wäre auch, ob man das Ganze nicht auch mit einer finanziellen Haftung für alle die in der Asylindustrie davon profitiert haben, für alle die strategisch-militärisch davon profitiert haben, ob man die nicht dafür haften lassen könnte, dann würde nämlich `ne ganze Menge Geld für den Aufbau wieder zurückfließen. Gerhard Wisnewski Klar, wir brauchen ganz viele Ideen, wie wir diesen sozusagen „Aufräumprozess“ einleiten können, diesen Schaden beseitigen können, der da aufgetreten ist, natürlich auf möglichst humane Weise. Und wie wir natürlich viele von den Migranten, die ja keine Flüchtlinge mehr sind, zurückführen können in ihre Ausgangsstaaten, und klar jemand der sich noch bereichert an so einem nationalen Desaster, nicht nur für Deutschland, auch für andere europäische Länder wie Italien oder Griechenland, der muss dafür meiner Meinung nach, auch zur Verantwortung gezogen werden. Hagen Grell Und natürlich, da du das gerade eben auch sagst, die ganzen inoffiziellen oder die ganzen offiziellen Syrer können jetzt natürlich nach Syrien zurückgeführt werden, da gab es bisher auch noch keinen politischen Willen - natürlich nicht - weil die Agenda eine andere ist. Aber das ist vielleicht ein anderes Thema. Kommen wir mal noch zu einem weiteren Megatrend oder zu weiteren Megatrends. Vielleicht mach ich mal weiter. Mir fällt ein, dass eben

von dd.


2017 – Jahresrückblick mit Gerhard Wisnewski

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