|
Mehr zum Thema:
Feeling zwischen Ukraine und Russland
www.kla.tv/13107
Anti-Kriegsbewegung erwacht! - Was jeder Einzelne tun kann!
www.kla.tv/40603
Ukraine – global-strategische Verbrechen im Schatten des Krieges
www.kla.tv/37903
Mitwirken bei Kla.TV – wir brauchen dich!
Möchtest du Teil der ehrenamtlichen Kla.TV-Teams werden? Dann melde dich noch heute: kla.tv/mitwirken |
|---|
Strophe 1: Seit Jahrzehnten gehen Kriege übers Land und immer wieder unter falschem Vorwand. Wie viel Menschenleben aufs Spiel gesetzt, durch Medienlügen aufgestachelt, aufgehetzt. Refrain 1: Wir wollen keinen Krieg steh´n wir auf, dass es diesen nicht mehr gibt. Völker Europas verweigern diesen Krieg, in dem es nur Verlierer gibt und keiner siegt. Wir wollen keinen Krieg steh´n wir auf, dass es diesen nicht mehr gibt. Völker Europas verweigern diesen Krieg, in dem es nur Verlierer gibt und keiner siegt. Zwischenspiel: No war. Oh no Strophe 2: Durch Medienberichte falsch gesetzt, wird auch heute wieder zum Krieg gehetzt. Gegen Russland, gegen China und den Iran treiben sie die Völker in den Tod in ihrem Wahn. Refrain 1: Wir wollen keinen Krieg. Steh´n wir auf, dass es diesen nicht mehr gibt. Völker Europas verweigern diesen Krieg, in dem es nur Verlierer gibt und keiner siegt. Wir wollen keinen Krieg, steh´n wir auf, dass es diesen nicht mehr gibt. Völker Europas verweigern diesen Krieg, in dem es nur Verlierer gibt und keiner siegt. Refrain 2: Niemals zieh´n wir in den Krieg. Verweigern ihn, bis es Frieden gibt. Wir schließen uns zusammen von Hand zu Hand, umringen so in Liebe unser Land. Niemals zieh´n wir in den Krieg. Verweigern ihn, bis es Frieden gibt. Wir schließen uns zusammen von Hand zu Hand, umringen so in Liebe unser Land
von
Sendungstext
herunterladen
07.10.2026 | www.kla.tv/42679
Hallo Zusammen! Ich bin keine Medienperson, aber die Katastrophe in unserem Land zwingt mich dazu, dieses Video zu machen. Mein Name ist Volodymyr und ich lebe im Gebiet Lwiw. Letzte Woche am Freitag 21. August gab es einen weiteren Drohnenangriff auf ein weiteres Einkaufszentrum in einer weiteren Stadt der Ukraine, bei dem Dutzende Zivilisten getötet und mehr als Hundert verletzt wurden, darunter Dutzende Kinder. Ich möchte fragen: Bis zu welchem Grad der Zerstörung werden wir diesen Krieg noch tolerieren? Solange ich persönlich noch am Leben und gesund bin, solange ich zu Hause Strom, Gas, Wärme und Wasser habe, kann ich noch für den «Krieg bis zum Sieg» und «Frieden aus der Position der Stärke heraus» eintreten. Da kann ich mich noch freuen, wenn «unsere» Drohnen «ihre» Lagerflächen oder Ölraffinerien vernichten. Aber viele Menschen in der Ukraine, die ihr Hab und Gut verloren haben und gezwungen waren, als Flüchtlinge ihr Zuhause zu verlassen, irgendwohin zu ziehen und nun unter weiß nicht welchen Bedingungen zu leben, ohne Hoffnung, in Zukunft irgendein eigenes Zuhause zu haben, sehen das alles anders. Auch ich selbst, wenn ich im kommenden Winter ohne Strom, ohne Wärme, ohne Wasser und Kanalisation auskommen muss, werde höchstwahrscheinlich etwas anders über «den Krieg bis zum Sieg» denken als jetzt gerade. Und dieses Szenario ist absolut realistisch, denn nicht nur «unsere» Drohnen greifen «sie» an, sondern auch «ihre Drohnen» greifen «uns» an. Zudem terrorisieren uns derzeit gnadenlos «ihre» ballistischen Raketen, gegen die wir keinerlei Schutz haben, über die man uns schon seit den ersten Kriegswochen erzählte, dass der Feind anscheinend «nur noch Raketen für ganz wenige Wochen übrighabe», weil ja das Sanktionspaket Nr. 38 mittlerweile nun wirklich funktioniere und der Feind jeden Moment ausbluten würde. Wie lange soll das noch andauern? Wie viele Menschen müssen noch sterben, wie viele Kraftwerke, Geschäfte, Lebensmittellager, Wasserwerke und überhaupt ganze Städte müssen noch zerstört werden, bis wir endlich begreifen, dass ein «schlechter Frieden» besser ist als ein «guter Krieg»?? Momentan habe ich eine legale Freistellung von der Mobilisierung. Aber selbst wenn diese Freistellung vorbei sein sollte, werde ich nie an die Front gehen. Ich gehe eher ins Gefängnis als an die Front, denn ich habe nicht den geringsten Wunsch für fremde Interessen zu kämpfen und zu sterben. Dies ist kein Krieg für das «Vaterland», weil Millionen Hektar unseres Vaterlandes schon vor dem Krieg an ausländische Agrarkonzerne verkauft wurden. Auch die größten ukrainischen Landbesitzer und überhaupt «Besitzer» kämpfen nicht. Weder ihre Kinder noch ihre nächsten Verwandten sind an der Front. Sehr oft haben genau diejenigen, die in Fernsehsendungen am lautesten andere zum Kämpfen auffordern, außerhalb der Sendung bereits dafür gesorgt, dass weder sie noch ihre Kinder an die Front müssen. Mitglied des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit und Verteidigung Venislavsky hat seinen Sohn nach Hollywood (USA) geschickt. Sein Sohn eilt nicht zurück, um die Reihen der ukrainischen Streitkräfte der Ukraine zu verstärken. Von 4 Kindern des Ex-Präsidenten und Parlamentsmitgliedes Poroschenko (darunter 2 Söhne im wehrpflichtigen Alter) ist niemand in den Krieg gezogen. Der frühere Leiter des Präsidialamtes Jermak versprach nach seiner Entlassung im November 2025 öffentlich, an die Front zu gehen und zu kämpfen, erscheint dort aber nur sporadisch für kurze Zeit und nur für PR-Zwecke. Solcher Beispiele ließen sich weit mehr anführen. Warum muss das einfache Volk an der Front verstümmelt werden und sterben, während die «obere Kaste» in dieser Zeit ungehindert ihre Geschäfte betreiben und sich die Taschen vollstopfen kann? Erinnern Sie sich an sog. „Minditsch-Gate“, die «Operation Midas», die aktuelle Affäre „Forrest Gump“ (das sind diverse Korruptionsskandale der letzten Monate) und die Geldsummen, um die es dort geht, sowie daran, dass bislang NIEMAND dafür wirklich zur Rechenschaft gezogen wurde, obwohl es um die Veruntreuung von Geldern geht, die für den Schutz vor dem Krieg bestimmt waren? Früher blühte den Beteiligten dafür ein Militärtribunal und oft die Erschießung. Wir sind zu Versuchskaninchen für ausländische Waffenhersteller und IT-Konzerne geworden, die ihre neuesten militärischen und IT-Technologien an uns erproben. Für sie werde ich nicht sterben. Dieser Krieg erscheint mir aus vielen Gründen sehr seltsam. Ich frage nur eines: Warum treffen in 4,5 Jahren Krieg die meisten Angriffe die zivile Infrastruktur, wodurch das einfache Volk leidet, aber es gab keinen einzigen Angriff auf die sogenannten «Entscheidungszentren»? Es gab keinen einzigen Angriff auf die Elite-Villen von Regierungsmitgliedern bei Kiew, während die Häuser einfacher Menschen jeden Tag brennen. Die Einwohner von Kiew bemerken ein seltsames Muster: Die massivsten Raketenangriffe kommen genau dann, wenn Selenskyj sich auf einer weiteren Auslandstournee befindet. Das heißt: «Selenskyj im Ausland = macht euch gefasst auf Einschläge». Am 24. August, dem Unabhängigkeitstag der Ukraine, kamen die Regierungschefs der sogenannten «Koalition der Willigen» erneut nach Kiew. Sie hatten keine Angst vor einem Raketenangriff während ihres Besuchs. Sie versprachen uns wieder einmal, uns zu unterstützen und das 150. Sanktionspaket gegen den Aggressor zu beschliessen. Aber uns wird es dadurch bestimmt nicht leichter werden. Dieser Krieg scheint den Führungen beider Konfliktparteien sowie noch sehr vielen anderen zu nützen, aber bestimmt nicht uns einfachen Menschen. Zusammenfassung: Ich erhebe meine Stimme für den Frieden. Dieses Gemetzel und dieses sinnlose Blutvergießen müssen JETZT SOFORT gestoppt werden. Den Krieg nicht fortzusetzen, sondern sofort einen Waffenstillstand zu verkünden und Verhandlungen über einen langfristigen Frieden zu beginnen – das ist der einzig richtige Weg. Jeder Mann in der Ukraine sollte sich weigern, an die Front zu gehen, und keine Angst haben, diese seine Position offen zu vertreten. Es gibt ein berühmtes Sprichwort: «Es ist Krieg, aber keiner geht hin». Mögen sich diese Worte nun in der Ukraine genau in dieser Zeit an uns erfüllen. Wir werden nicht für fremde Interessen kämpfen. Und genau das ist der wahre Patriotismus heutzutage: den Krieg sofort zu stoppen und die Ukraine wiederaufzubauen. Möge Gott uns dabei helfen. Danke für die Aufmerksamkeit.
von mvo.