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#SRF#Medien
Donnerstag, 02. Februar 2017

Sendereihe "Manipulationstechniken der Medien"

Sendereihe "Manipulationstechniken der Medien" [weiterlesen]

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Sendereihe "Manipulationstechniken der Medien"

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01.03.2017 | www.kla.tv/10052

Manipulationstechniken der Medien Öffentlich rechtliche Radio- und Fernsehkanäle wie ARD und ZDF in Deutschland oder das Schweizer Radio und Fernsehen SRF in der Schweiz haben einen großen Einfluss auf die öffentliche Meinung. Doch wie objektiv und kritisch berichten die öffentlichen Sender und andere wichtige Medienunternehmen über geopolitische Themen? Um diese Frage zu beantworten, haben mehrere Schweizer Medienwissenschaftler ein Forschungsprojekt zu geopolitischer Propaganda, vor allem in Schweizer Medien, in die Hand genommen. Dabei wurden in mehreren Studien verschiedene Medienkanäle untersucht. Das ernüchternde Resultat der Forscher, ob öffentliches Fernsehen oder Lokalradio, ob Boulevard- oder „seriöse“ Tageszeitung: Wenn es um Geopolitik und Kriege geht, berichten die etablierten Medien erstaunlich gleichartig und einseitig. So untersuchte das Forscherteam beispielsweise in einer systematischen Analyse die SRF- und ZDF-Berichterstattung zum Angriff am 19.9.2016 auf einen Hilfskonvoi des Syrisch-Arabischen Roten Halbmonds und der UNO in der Nähe von Aleppo. Das Resultat: In allen untersuchten Beiträgen zu diesem Thema wurden massive Propaganda- und Manipulationstechniken festgestellt. In dieser Sendereihe zeigt Kla.tv auf, welche perfiden Techniken die Leitmedien zur Manipulation der Bevölkerung nutzen. Manipulationstechniken der Medien Öffentlich rechtliche Radio- und Fernsehkanäle wie ARD und ZDF in Deutschland oder das Schweizer Radio und Fernsehen SRF in der Schweiz haben einen großen Einfluss auf die öffentliche Meinung. Doch wie objektiv und kritisch berichten die öffentlichen Sender und andere wichtige Medienunternehmen über geopolitische Themen? Um diese Frage zu beantworten, haben mehrere Schweizer Medienwissenschaftler ein Forschungsprojekt zu geopolitischer Propaganda, vor allem in Schweizer Medien, in die Hand genommen. Dabei wurden in mehreren Studien verschiedene Medienkanäle untersucht. Das ernüchternde Resultat der Forscher, ob öffentliches Fernsehen oder Lokalradio, ob Boulevard- oder „seriöse“ Tageszeitung: Wenn es um Geopolitik und Kriege geht, berichten die etablierten Medien erstaunlich gleichartig und einseitig. So untersuchte das Forscherteam beispielsweise in einer systematischen Analyse die SRF- und ZDF-Berichterstattung zum Angriff am 19.9.2016 auf einen Hilfskonvoi des Syrisch-Arabischen Roten Halbmonds und der UNO in der Nähe von Aleppo. Das Resultat: In allen untersuchten Beiträgen zu diesem Thema wurden massive Propaganda- und Manipulationstechniken festgestellt. In dieser Sendereihe zeigt Kla.tv auf, welche perfiden Techniken die Leitmedien zur Manipulation der Bevölkerung nutzen. Schlusspunkt Die Berichterstattung des Schweizer öffentlich-rechtlichen Fernsehens zu nur einem Ereignis liefert bereits genug Stoff, um eine ganze Sendereihe mit Beispielen von Propaganda- und Manipulationstechniken zu füllen. Daran wird deutlich, in welch riesigem Ausmaß die Bevölkerung tagtäglich, von Seiten der Mainstreammedien, mit manipulierten und einseitigen Nachrichten überrollt wird. Um dieser Propagandafalle die Wirksamkeit zu nehmen, sollte die gesamte Bevölkerung darüber informiert sein – zum Beispiel mit Hilfe dieser Sendereihe, weiterverbreitet durch Sie. Verwendung von einseitigen Quellen Zur Untermauerung von Nachrichtenmeldungen werden meist Drittquellen zitiert, die nicht direkt zu einer der Konfliktparteien gehören. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass es sich hier um unabhängige und neutrale Quellen handelt. Am Beispiel der SRF-Berichterstattung lässt sich aber nachweisen, dass die Quellenauswahl sehr einseitig ausfällt. In den untersuchten Sendungen wurden insgesamt vier Drittquellen verwendet. Während die UNO als neutral angesehen wird, sind die drei anderen Organisationen klar der syrischen Opposition oder der USA und NATO zuzurechnen: Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in England, wird von einem syrischen Exilanten betrieben und steht, wie SRF selbst zugibt, den Rebellen nahe. Die Zivilschutzorganisation White Helmets wird unter anderem von den USA, England und Deutschland finanziert und operiert ausschließlich auf dem Gebiet der syrischen Rebellen. Aleppo24 wird selbst von der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press (AP) als eine Rebellengruppe beschrieben. Jedoch suggerierte SRF dem Publikum oft eine scheinbare Neutralität der verwendeten Quellen und keine war indes Syrien oder Russland zuzurechnen, obwohl es deren zu genüge gäbe. Durch diese einseitige Quellenwahl macht sich das SRF zum Propagandainstrument der westlichen Kriegstreiber. Auslassung von wichtigen Hintergrundinformationen Eine in den Leitmedien oft angewendete Methode ist die Auslassung von Kontext. Das bedeutet, dass dem Publikum wichtige Hintergrundinformationen vorenthalten werden, die, um ein Gesamtbild der Lage zu erhalten, unverzichtbar sind. So wurde z.B. in allen untersuchten SRF-Sendungen davon gesprochen, dass die syrische Regierung die Waffenruhe beendigt hatte. Es wurde jedoch nicht erwähnt, aus welchem Grund dies geschah: Die syrische Regierung zählte vorher über 300 dokumentierte Verletzungen der Waffenruhe durch die Rebellen, sodass sie gezwungen war einzugreifen! Ein weiteres Beispiel für die Auslassung von Informationen betrifft den Umstand, dass die Konfliktpartei Syrien/Russland, ungeachtet der gegen sie erhobenen Anschuldigungen, in keinem der Beiträge selbst zu Wort kam. In allen identifizierten Fällen von ausgelassenen Kontext- und Hintergrundinformationen fiel deren Unterdrückung zu Ungunsten von Russland und Syrien aus. Viele ähnliche Beispiele zeigen, dass dies kein Einzelfall, sondern eine gängige Methode ist, die nicht nur beim SRF, sondern bei praktisch allen nennenswerten Leitmedien angewandt wird. Dies bestätigt auch der französische Journalist und Medienkritiker Jean Queval mit folgender Aussage: „Um den Propagandakrieg zu gewinnen, […] greift man gelegentlich ruhig zur schlichten Fälschung, am häufigsten dergestalt, dass man die Perspektiven und die Bezüge verschiebt, was sich auf verschiedene Weise machen lässt, von denen die einfachste und die häufigste die Lüge durch Weglassen und Verschweigen ist.“ Manipulation durch abhängige Experten Interviews mit sogenannten „unabhängigen“ Experten sollen dem Publikum vordergründig Nachrichtenmeldungen kommentieren. Doch wenn man die Verbindungen dieser Experten genauer untersucht, stellt man fest, dass sie meist von großen Organisationen gesteuert und bezahlt werden. Dies zeigte sich beispielsweise in einem SRF-Interview mit Guido Steinberg, einem Vertreter der deutschen Stiftung Wissenschaft und Politik kurz SWP, zu dem Angriff vom 19. September 2016 auf einen Hilfskonvoi in der Nähe von Aleppo. Die SWP wird hauptsächlich von der deutschen Bundesregierung und somit von einem Mitglied der Konfliktpartei USA/NATO finanziert. Zudem ist der Leiter der SWP Mitglied in zahlreichen hochkarätig US-gesteuerten Transatlantik-Netzwerken. Bei der SWP muss deshalb von einer transatlantischen Denkfabrik oder Think Tank gesprochen werden. Was also als neutrale Expertenstimme dargestellt wird, ist in Wahrheit ein Interessenvertreter der US-Regierung und der NATO. Suggestionen und Assoziationen Das Schweizer Radio und Fernsehen macht häufig Gebrauch von Suggestionen, das meint die geistlichen und psychischen Beeinflussungen eines Menschen oder Assoziationen –das bedeutet den gedanklichen Verbindungen bzw. Verknüpfungen. Dabei werden beispielsweise Zusammenhänge konstruiert, wo gar keine sind. So wurde beim SRF wiederholt die Beendigung der Waffenruhe durch Syrien mit dem Angriff auf den Hilfskonvoi verknüpft. Die Moderatorin sagte nämlich: „Der Angriff ereignete sich wenige Stunden nachdem die syrische Regierung die Waffenruhe für beendet erklärt hatte,“ oder: „Kaum eine Woche dauerte die wacklige Waffenruhe in Syrien. Das syrische Regime erklärte sie heute für beendet und fliegt wieder Angriffe. […] Ein Konvoi wurde vergangene Nacht sogar aus der Luft angegriffen, wir haben es eingangs gehört.“ > Hier wird Syrien unterschwellig für die Angriffe auf den Konvoi verantwortlich gemacht, obwohl die Beendigung der Waffenruhe nichts mit dem Angriff auf den Konvoi zu tun hatte. Diese Wirkung wird dadurch verstärkt, dass die unzähligen Verletzungen der Waffenruhe durch die Rebellen, welche Syrien zur Beendigung ebendieser veranlasst hat, konsequent verschwiegen wurden. Audiovisuelle Manipulation Eine besonders effektive Manipulationstechnik der etablierten Fernsehanstalten findet auf audiovisueller Ebene statt. Audiovisuell meint, die Weitergabe von Informationen durch Wort und Bild um das Hören und Sehen der Zielperson anzusprechen. Dabei wird z.B. Filmmaterial manipulativ zusammengeschnitten oder ein bedeutender Kontext zu den Aufnahmen verschwiegen. In der untersuchten Tagesschau-Hauptausgabe wurden beispielsweise russische Drohnenaufnahmen eingespielt, die den Hilfskonvoi zeigen. Die Moderatorin sagte dazu: „Russland weist jede Verantwortung zurück. Das russische Staatsfernsehen hat aber Drohnenaufnahmen des Verteidigungsministeriums veröffentlicht, die den Konvoi zeigen sollen.“ So werden diese Aufnahmen als indirekten Hinweis dargestellt, dass Russland für den Angriff verantwortlich sein soll. Verschwiegen wurde vom SRF dabei, dass Russland diese Bilder einzig veröffentlichte um zu zeigen, dass sich in der Nähe des angegriffenen Hilfskonvois bewaffnete Rebellengruppen aufgehalten haben. Eine weitere audiovisuelle Manipulationstechnik ist der Einsatz von subtiler Hintergrundmusik bei Einspielungen. So ließ das SRF bei Einblendungen von Putin oder Assad auch schon erwiesenermaßen dunkle und unheimliche Musik laufen. Das Bild des russischen oder syrischen Präsidenten wird beim Publikum somit gezielt mit einem bedrohlichen, negativen Gefühl verknüpft. Idealisierung der USA/NATO als Friedenspartei Das Schweizer Forscherteam Swisspropaganda hat in Sendungen des SRF und des ZDF ein starkes Idealisieren der USA bzw. der NATO festgestellt. Durch Einspielungen und Kommentare der Moderatoren wird die USA/NATO nicht als Konfliktpartei, sondern als Friedenspartei dargestellt, die sich als einzige gegen Gewalt und für Diplomatie einsetzt. Im ZDF heute-journal vom 20.9.2016 hörte sich das so an: Der US-Präsident habe die „Aura* eines Stars“ (im Hintergrund ist Jubel zu hören) und er setze sich für Frieden, Menschenrechte und die Bedürftigen sowie für Freiheit und Demokratie ein. Um diese Botschaft zu verstärken, setzte das ZDF auch Videoschnitttechniken ein, sodass ein Applaus, der eigentlich dem UN-Generalsekretär galt, unmittelbar im Anschluss an einen Ausschnitt aus der Rede des US-Präsidenten zu hören war. Diese filmtechnischen Tricks entlarven die Manipulationsabsichten des ZDF: Es geht nicht um eine neutrale Berichterstattung, vielmehr soll den Zuschauern das Bild der friedvollen USA, im Kampf gegen beispielsweise das böse Russland, eingebrannt werden.

von and./dan./mas./br./ns./mab./mrb.

Quellen/Links: https://swisspropaganda.wordpress.com/2016/05/01/forschungsprojekt-swiss-propaganda/
https://swisspropaganda.wordpress.com/srf-propaganda-analyse/
https://swisspropaganda.wordpress.com/2016/05/01/das-forschungsprojekt/
https://swisspropaganda.wordpress.com/2016/05/01/srf-propaganda-analyse/
SRF-Propaganda-Analyse 2016, S. 1 SRF-Propaganda-Analyse 2016, S. 5-7 SRF-Propaganda-Analyse 2016, S. 9-10 SRF-Propaganda-Analyse 2016, S. 12-14

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