Freitag 06. Juli 2018

Mobilfunk: Gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen (1 von 1)

Die Mobilfunkindustrie hat kein Interesse, durch sie ausgelöste Gesundheitsschädigungen aufzuklären. Das hat wohlkalkulierte Gründe. Denn zunehmend kommt ans Licht, was ihre Strahlung tatsächlich anrichtet...

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Mobilfunk: Gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen 06.07.2018

In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich neue Mobilfunktechnologien rasant entwickelt und der Mobilfunk ist zu einem bedeutenden wirtschaftlichen Faktor geworden. Nun soll bis Ende 2020 die neue Mobilfunkgeneration 5G europaweit eingeführt werden. Da sich die 5G-Technologie im Mikrowellenbereich der elektromagnetischen Strahlung befindet und diese unter anderem durch Beton, Glas, Regen oder auch Bäume behindert wird, müssen neue Funkanlagen erstellt werden. Konsequenz: Die Strahlenbelastung wird dauerhaft erhöht. Im Gegensatz zur Mobilfunklobby warnen Wissenschaftler und Ärzte vor einem Ausbau der 5G-Telekommunikation, denn bereits seit mehr als zehn Jahren sind massive gesundheitliche Schäden durch Mobilfunkstrahlung in Studien nachgewiesen. Seither gibt es jedoch wenig aktuelle Untersuchungen, da von Seiten der Mobilfunkindustrie kein Interesse an Aufklärung und weiterer Forschung besteht. Es gibt Stimmen, sogar behaupten, dass die Mobilfunkindustrie weitere Studien auf diesem Gebiet verhindere oder bewusst manipuliere, um die Fakten zu vertuschen. Kla.TV hat für Sie die bis heute hoch aktuellen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden durch Mobilfunk kurz zusammengefasst. ****************************************************************************** 1. Gesundheitliche Folgen > Die Studie aus der Ortschaft Naila in Oberfranken zeigt nach Messungen über einen Zeitraum von 10 Jahren (1994–2004), dass im Umkreis einer Mobilfunkantenne von 400 m Radius 41 Menschen an Krebs erkrankten. Im Radius von 400–800 m erkrankten zwölf Personen. Die Krebsrate innerhalb des 400-Meter-Radius der Antenne war somit um 300 % höher. Diese Studienergebnisse wurden durch eine Studie in Belo Horizonte, Brasilien, mit ca. zwei Millionen Beteiligten bestätigt. > In Steinbach-Hallenberg (Deutschland, 2006) war die Krebsrate in Antennennähe um das Achtfache erhöht. > In Mittelstenahe/Cuxhaven (Deutschland, 2007) erkrankten von 260 Einwohnern in Antennennähe 30 Personen an verschiedenen Krebsarten, das ist mehr als jeder achte Einwohner. > Dr. Oberfeld aus Salzburg veröffentlichte eine Studie, welche aufzeigt, dass in den Jahren 1984–1997 im 200-Meter-Radius eines C-Funk-Mastes bei den Anwohnern folgende Erkrankungen auftraten: 24-fache Steigerung von weiblichem Brustkrebs, über 100-fache Steigerung von Gehirntumoren, gesamthaft achtfache Steigerung anderer Krebsarten. > Im Jahr 2002 wurden im spanischen Valladolid 36 Mobilfunkantennen, die sich in der Nähe einer Schule befanden, per Gerichtsbeschluss stillgelegt. Grund dafür war, dass innerhalb kurzer Zeit dreizehn Schüler an Leukämie erkrankten. > Eine italienische Studie aus dem Jahr 2001 belegt, dass die Kinderleukämie-Rate im Umkreis einer Mobilfunkantenne um 220 % anstieg. > Statistische Daten von ROSSTAT und UNICEF zeigen, dass folgende Kinderkrankheiten infolge Handynutzung bei 15- bis 19-jährigen in den Jahren 2000–2009 massiv anstiegen: - Neurologische Störungen: +58 % - Bluterkrankungen und Störungen des Immunsystems: +82 % - Epileptische Erkrankungen: +36 % - Störungen des zentralen Nervensystems: +85 % * Eine dänische Studie mit 13.000 Kindern aus dem Jahr 2008 zeigt: Telefoniert eine schwangere Frau regelmäßig mit dem Handy, steigt das Risiko, dass das Kind ADHS entwickelt, um 50 %. Bei Kindern, die ein Handy vor dem siebten Lebensjahr benutzen, steigt dieses Risiko auf 80 %. * Im Jahr 2009 wurde im italienischen Brescia vom Oberlandgericht ein Urteil gefällt, welches auch vom höchsten Gericht in Rom bestätigt wurde: Der Gehirntumor eines Angestellten ist auf sein geschäftlich bedingtes stundenlanges Telefonieren mit Handy und Schnurlostelefon zurückzuführen. Die Richter schlossen industriefinanzierte Gutachten als nicht glaubwürdig aus und stützten sich nur auf industrieunabhängige. * Die WHO hat 2011 hochfrequente elektromagnetische Strahlung in die Kategorie 2B der krebserregenden Stoffe eingestuft. 31 Experten aus 14 Ländern revidierten die bisherige Sichtweise, dass Funkstrahlen nur Gewebe erwärmen. Krebs ist ein nicht-thermischer Effekt. * Der Geldrollen-Effekt: Ein gesundes Blutbild weist einzeln erkennbare rote Blutkörperchen auf. Telefoniert jemand mit dem Handy, beginnt sich das normale Blutbild zu verändern. Bereits nach 3 Minuten sind die roten Blutkörperchen so zusammengeballt, dass sie wie Geldrollen aussehen. Der Dauerzustand dieses Blutbildes birgt die Gefahr von Gerinnselbildungen des Blutes, was zu Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenthrombosen führen kann. ***************************************************************************************** 2. Irreführender Grenzwert Der gültige Grenzwert orientiert sich an der Strahlenstärke, die innerhalb von 30 Min. einen leblosen(!) Körper um 1° C erwärmt. Langzeitwirkungen bleiben unberücksichtigt. Athermische Wirkungen – damit sind Wirkungen gemeint, die nicht auf Wärme basieren, wie beispielsweise die krebsfördernde Wirkung durch Störung der Zellmembran und der Erbsubstanz – werden nicht berücksichtigt. Das wäre, wie wenn man die Höhe radioaktiver Strahlung nicht mit dem Geigerzähler, sondern mit dem Thermometer messen und diese dann als unbedenklich einstufen würde. ***************************************************************************************** 3. Folgen für die Landwirtschaft * 1997 wurde eine Mobilfunkantenne neben einem Bauernhof in Oettingen/Bayern errichtet. In den folgenden dreizehn Jahren entstanden dem Bauern an einem Kuhbestand von durchschnittlich 10 Kühen folgende Schäden: 25 an Immunschwäche verendete Kühe, 75 Frühabgänge bzw. Totgeburten und katastrophale Blutbilder der Kühe. Die Schadenssumme belief sich insgesamt auf 70.000 Euro. * Eine bayerische Rinderstudie aus dem Jahr 2000 zeigt mehr als 16-mal so viele Missbildungen bei Landwirtschaftsbetrieben, die mit Mobilfunk bestrahlt waren. ***************************************************************************************** 4. Wirtschaftliche Folgen * Ein Hirntumor wird je nach Art mit Operation und Strahlentherapie oder mit Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie behandelt. Die Kosten allein für die Chemotherapie bei einem Hirntumor liegen bei 20.000 Euro. * Eine Hochrechnung im Jahr 2009 ergab, dass Deutschland 14 Milliarden Euro für die Behandlung von Krebs ausgab. * Die Kosten aller Krebserkrankungen in der EU betrugen im Jahr 2009 127 Milliarden Euro. Davon entfielen auf das Gesundheitssystem 51 Mia. Euro, auf Produktivitätseinbußen durch frühen Tod 43 Mia. Euro, auf Arbeitsausfall 9,4 Mia. Euro und auf Pflege durch Angehörige 23,2 Mia. Euro. * Wirtschaftliche Folgen zeigen sich aber auch immer klar beim Wertverlust von Immobilien. Immobilienmakler und verkaufende Eigentümer erleben Mobilfunkantennen als sehr hinderlich im Verkaufsgespräch. Wertminderungen der Immobilien von bis zu 50 % sind keine Seltenheit, wenn in der Nachbarschaft oder auf dem eigenen Dach ein Mobilfunkmast aufgebaut ist. ***************************************************************************************** Sehr geehrte Damen und Herren, würden heutzutage die vorher genannten Studien wiederholt, so müsste mit wesentlich mehr gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgeschäden gerechnet werden, da die Strahlenbelastung mit der Einführung jeder neuen Mobilfunkgeneration jeweils enorm angestiegen ist. Gegen die zunehmende Strahlenbelastung kann man als Bürger Folgendes tun: Im persönlichen Umfeld kann die Strahlenbelastung z.B. durch Abschalten des WLAN bei Nichtgebrauch und das nächtliche Umschalten des Handys in den Flugmodus reduziert werden. Noch besser wäre es, auf WLAN, DECT und Handy ganz zu verzichten. Um einen weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes in Form von neuen Antennen jedoch zu verhindern, ist die Verbreitung der obengenannten Fakten an Verantwortungsträger in Politik und im Gesundheitswesen dringend notwendig. Noch haben z.B. viele Politiker keinerlei Kenntnis über die krassen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung und können deshalb von der Mobilfunklobby mühelos für Netzerweiterungen gewonnen werden. Wer jedoch diese Studien kennt und tatsächlich Volksvertreter ist, wird einer weiteren Zunahme der Strahlenbelastung entgegentreten.

von ch/juh/db

Quellen/Links: https://www.klagemauer.tv/11994
https://www.economiesuisse.ch/sites/default/files/publications/20180115_Mobilfunkkommunikation-Schluesselfaktor-der-Digitalisierung.pdf
Infomappe der Bürgerwelle e.V. 11.28.1 https://www.youtube.com/watch?v=els1TqlSIfM
http://omega.twoday.net/20070302/
http://www.puls-schlag.org/krebs-senderstudie-der-steiermark.htm
https://www.buergerwelle.de/de/themen/die_bw_klagt_an!/valladolid_spanien_krebsskandal_an_spani.html
https://www.researchgate.net/publication/237302229_Es_gibt_nach_allen_vorliegenden_wissenschaft-_lichen_Erkenntnissen_Hinweise_darauf_dass_elektromagnetische_Felder_gesundheitliche_Beeintrachtigungen_hervorrufen_-_Eine_Entgegnung
http://www.strahlung-gratis.de/df_bp_rncnirp-resolution_2011-05-25.pdf
http://baubiologie-plauen.blogspot.com/2008_06_01_archive.html
https://ul-we.de/tag/iarc/
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=599
Dokumentarfilm von Klaus Weber: „Mobilfunk – Die verschwiegene Gefahr“, https://www.kla.tv/1019
Mitgliederzeitung der Bürgerwelle e.V. 1/2006, Anti-Zensur-Zeitung, April 2010 Kennzeichen D, ZDF am 28.2.2001 Irreführender Grenzwert: https://www.buergerwelle.de/d/doc/aktuell/maes-re-mobilfunk.htm
https://www.neuroonkologie.de/files/guidelines/14-gliome.pdf
Krankenhaus interner Apothekeninformationsdienst (AID) https://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045(13)70442-X/abstract
https://www.swp.de/panorama/krebs-kostet-die-eu-126-milliarden-euro-in-einem-jahr-21223439.html
http://www.adhs.org/gesundheitsoekonomie/adhs-kosten
https://geovital.com/mobilfunksender-verringern-wert-von-immobilien/

Mobilfunk: Gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen

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