Dienstag 16. Mai 2017

Medienkommentar Kultur

Xavier Naidoo – mediale Empörungswelle völlig unglaubwürdig (1 von 2)

Xavier Naidoo – mediale Empörungswelle völlig unglaubwürdig Dienstag, 16.05.2017 (1 von 2)
Psychische und gesellschaftliche Folgen von Abtreibungen Dienstag, 16.05.2017 (2 von 2)

Xavier Naidoo, einer der erfolgreichsten Sänger Deutschlands, sorgt mit seiner Band, den „Söhnen Mannheims“, für heftige Diskussionen in der Medienlandschaft. Ist die mediale Empörungswelle gegen den Inhalt seines Songs „Marionetten“ gerechtfertigt oder doch eher ein Angriff auf die Meinungsfreiheit? Erfahren Sie mehr über die wirklichen Absichten und Einstellungen des Sängers.

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Xavier Naidoo – mediale Empörungswelle völlig unglaubwürdig 16.05.2017

Gegenwärtig sorgt einer der erfolgreichsten Sänger Deutschlands, Xavier Naidoo, mit seiner Band, den „Söhnen Mannheims“, in der Medienlandschaft für heftige Diskussionen. Grund hierfür ist der kritische gesellschaftspolitische Inhalt des Liedes „Marionetten“. Im Rahmen der Meinungs- und Kunstfreiheit wird im Song stark angezweifelt, ob die demokratisch gewählten Volksvertreter auch tatsächlich die Interessen und Bedürfnisse des Volkes vertreten. So lautet eine Textpassage folgendermaßen: „Wie lange noch wollt ihr Marionetten sein? Seht ihr nicht, ihr seid nur Steigbügelhalter! Merkt ihr nicht, ihr steht bald ganz allein! Für eure Puppenspieler seid ihr nur Sachverwalter […] Und weil ihr die Tatsachen schon wieder verdreht Werden wir einschreiten. Und weil ihr euch an Unschuldigen vergeht Werden wir unsere Schutzschirme ausbreiten.“ Daraufhin entbrannte eine mediale Empörungswelle, die sich massiv gegen Xavier Naidoo und die „Söhne Mannheims“ richtete. In der Berichterstattung etablierter Medien waren folgende Schlagzeilen zu lesen: Im Mannheimer Morgen: „Eindeutig rechtsradikal“ In der österreichischen Tageszeitung Kurier: „Xavier Naidoo – ein Hassprediger?“ Im Kölner Stadtanzeiger: „Xavier Naidoo verankert mit Pop rechtsextremes Gedankengut im Mainstream“ Auf Blick.ch: „Steilvorlage für Extremisten aller Art – Politiker laufen Sturm gegen Hetzer“ Dabei wird die dem Sänger vorgeworfene Hass- und Hetzkeule von den etablierten Medien und Parteien derzeit selbst geschwungen. Denn anstelle sachlicher Auseinandersetzung, Dialog und neutraler Berichterstattung lautet das in der Öffentlichkeit präsentierte einschlägige Urteil über den Sänger: „Verschwörungstheoretiker“, „rechtspopulistischer Hetzer“, „Rassist“, „Antisemit“, „homophob“ sowie „rechtsextrem“ und „demokratiefeindlich“. In einer Stellungnahme auf Facebook äußert sich der Sänger zu den massiven Vorwürfen. Xavier Naidoo wörtlich: „Die Söhne Mannheims und ich stehen (ohne das ernsthaft betonen zu müssen) seit vielen Jahren ganz klar gegen jede Art von Gewalt, gegen jede Art von Fremdenhass, gegen jede Art von Diskriminierung und gegen jede Form von Radikalismus oder Nationalismus. (...) Wir stehen für eine offene, freiheitliche, liberale und demokratische Gesellschaft, in der viele Kulturen gemeinsam zusammenleben und in der es allen Menschen möglichst gut geht. Das ist mir wichtig und dafür lohnt es sich einzustehen. (...) Gerade meine Herkunft prägt mich als einen multikulturellen Menschen, mit meiner südafrikanisch-irischen Mutter und meinem indisch-deutschen Vater. Ich schätze mich glücklich und empfinde es als Bereicherung, dass ich viele Freunde jeglicher Nationalität und jeglichen Glaubens habe. Dass ich weder rassistisch noch rechtspopulistisch bin, bedarf für mich eigentlich keiner (erneuten) Erwähnung. (...) Ich widerspreche daher auch jeglicher Instrumentalisierung meiner Musik und Texte durch entsprechende politische Gruppierungen. Ich gebe keinem meine Stimme, sondern erhebe meine eigene mit den Mitteln meiner Kunst. Und die ist oft hinterfragend, teils kindlich, im besten Fall zum eigenständigen Denken anregend, manchmal tiefsinnig, vielleicht auch für manche belanglos oder an ihrer Sache vorbei, gerne auch mal provozierend – aber im gleichen Atemzug stets voller Liebe und Überzeugung für die erwähnten Grundwerte. One Love, Euer Xavier“ Diese friedliche und menschenverbindende Grundeinstellung präsentierte der beliebte Sänger bisher immer wieder klar und unmissverständlich in seinen musikalischen Darstellungen. Dadurch erscheinen die massiven Anschuldigungen etablierter Parteien und Medien gegen Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims äußerst fragwürdig. Vielmehr zeichnet sich ein Journalismus ab, der unserer liberalen Demokratie und dem Grundrecht der „Meinungs- und Kunstfreiheit“ entgegensteht: Einflussreiche politische Gegenstimmen sollen in der Öffentlichkeit in ein möglichst schlechtes Licht gerückt werden. Sehen Sie hierzu auch unsere Sendungen: „Wie die Leitmedien ihren Einfluss missbrauchen und kritische Stimmen ausschalten“ (www.kla.tv/7351) „ZDF zensiert Hallervorden“ (www.kla.tv/6752) Die meinungsvorgebende und unsachliche Berichterstattung über den Sänger Xavier Naidoo zeigt, dass Meinungsfreiheit von Medien und Politik nur dann hochgehalten wird, wenn sie dem eigenen „Weltbildjournalismus“ entspricht.

von nm.


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