Donnerstag 01. Juni 2017

Politik | 01.06.2017

Wie die 68er-Bewegung die Schlüsselpositionen im Staat besetzte (2 von 2)

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Joschka Fischer – Musterbeispiel angewandter Methode der Unterwanderung Donnerstag, 01.06.2017 (1 von 2)
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Wie die 68er-Bewegung die Schlüsselpositionen im Staat besetzte Donnerstag, 01.06.2017 (2 von 2)

Nach der russischen Oktoberrevolution 1917 versuchten die Kräfte hinter ihrem Anführer Lenin, den Kommunismus weltweit zu verbreiten. In Deutschland scheiterten diese Versuche aufgrund von mangelndem Interesse der Bevölkerung. Deshalb schlugen die Kommunisten den Weg der Langzeit-Unterwanderung ein. Anstelle einer schnellen Revolution besetzte die 68er-Bewegung in vielen Schritten über lange Zeit hinweg die Schlüsselpositionen im Staat. Von innen her wurde schrittweise das umgesetzt, was auf revolutionärem Weg nicht gelang.

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Wie die 68er-Bewegung die Schlüsselpositionen im Staat besetzte 01.06.2017

Nach der russischen Oktoberrevolution 1917 versuchten die Kräfte hinter ihrem Anführer Lenin, den Kommunismus weltweit zu verbreiten. In Deutschland scheiterten Versuche, eine offene Revolution loszutreten am mangelnden Interesse der Bevölkerung. Weil in Deutschland eine Machtergreifung der Kommunisten mittels Revolution – wie 1917 in Russland – nicht möglich war, musste eine andere Strategie zum Zuge kommen. In seinem Buch „Rot-Grüne Lebenslügen“ beschrieb Torsten Mann, wie die Kommunisten in Deutschland den Weg der Langzeit-Unterwanderung gingen. Umgesetzt wurde diese durch die 68er-Bewegung, die Schlüsselpositionen im Staat besetzte. Man prägte seit den 50er Jahren gezielt Studenten mit den Lehren der marxistischen „Frankfurter Schule“. Die „Frankfurter Schule“ wurde 1923 als „Institut für Marxismus“ gegründet und später umbenannt in „Institut für Sozialforschung“. Das Leitmotiv hieß: „Kritisieren bis zur Zersetzung“. Das meint, die Ablehnung und Zersetzung jeder bestehenden Ordnung. Ziel war die traditionelle Familie aufzulösen und zu ersetzen durch: andere Lebensgemeinschaften, Feminismus, schrankenlosen Sex und antiautoritäre Erziehung. Der Kampf galt der bürgerlichen Moral, den christlichen Werten und jeglicher Autorität. Durch die Propaganda der „Frankfurter Schule“ entstand eine rebellierende Studentenbewegung – die 68er-Bewegung, – die sich auf die etablierten Parteien verteilte, ohne ihre marxistische Gesinnung offen zur Schau zu tragen. Die 68er vollzogen demnach den von Wortführer Rudi Dutschke geforderten „Langen Marsch durch die Institutionen“ – das heißt, anstelle einer schnellen Revolution besetzten sie in vielen Schritten über lange Zeit hinweg die Schlüsselpositionen im Staat: vor allem im Bildungswesen, in der Justiz und in den Medien. So begann man von innen her schrittweise das umzusetzen, was auf revolutionärem Wege nicht gelang.

von ag.

Quellen/Links: www.nikolausschapfl.com/Text/Zeit_Fragen.pdf
Torsten Mann, „Rot-Grüne Lebenslügen“, Jochen Kopp-Verlag Rottenburg, 2005 www.youtube.com/watch?v=mm7lUoTwPo4

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