Freitag 02. Juni 2017

Medienkommentar Politik

Zbigniew Brzeziński – Einer der Teile-und-Herrsche-Drahtzieher ist tot (1 von 2)

Zbigniew Brzeziński – Einer der Teile-und-Herrsche-Drahtzieher ist tot Freitag, 02.06.2017 (1 von 2)
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Die Bedeutung Europas im Machtkampf um die globale Vorherrschaft Freitag, 18.09.2015 (2 von 2)

Er war angesehener Sicherheitsberater zahlreicher US-Regierungen und der wichtigste Ratgeber des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter. Getrieben von seinem Hass gegen Russland zeigte er sich als eiskalt kalkulierender Drahtzieher etlicher Kriege. Sein stetiger Fokus: Die US-Vormachtstellung. Zbigniew Kazimierz Brzeziński starb am 26. Mai 2017 im Alter von 89 Jahren. Seine politische Hinterlassenschaft ist Hass, Krieg und der Tod unzähliger Menschen. Lassen Sie sich mit hineinnehmen in das Leben und die Ziele dieses Globalstrategen.

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Zbigniew Brzeziński – Einer der Teile-und-Herrsche-Drahtzieher ist tot 02.06.2017

Zbigniew Kazimierz Brzeziński verstarb letzte Woche, am 26.Mai, im Alter von 89 Jahren. Brzeziński war Sicherheitsberater zahlreicher US-Regierungen seit 1966, u.a. war er der wichtigste Ratgeber des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter. 1928 wurde er in Ost-Polen geboren. Die Kindheitsjahre verbrachte er im ukrainischen Charkow. Die dort miterlebten Säuberungen unter dem sowjetischen Diktator Stalin führten zum Hass gegen Russland, was sein ganzes Leben prägen sollte. Später zog er in die USA und wurde 1958 US-amerikanischer Staatsbürger. 1966 wurde er Berater von Präsident Lyndon B. Johnson.  Obwohl sich Zbigniew Brzeziński in seinen letzten Lebensjahren gegen den Irakkrieg und gegen das Eingreifen der USA in Syrien äußerte, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, wie er mit Kalkül seine Ziele verfolgte und dadurch ganze Völker in Elend und Tod trieb. Seine Bestrebungen legte er 1997 in seinem Buch „Die einzige Weltmacht“ offen dar: Dort beschrieb er die geopolitische Strategie der USA als erste, einzige und letzte Weltmacht nach dem Zerfall der Sowjetunion, wie folgt: „Inwieweit die USA ihre globale Vormachtstellung geltend machen können, hängt aber davon ab, wie ein weltweit engagiertes Amerika mit den komplexen Machtverhältnissen auf dem eurasischen Kontinent fertig wird — und ob es dort das Aufkommen einer dominierenden, gegnerischen Macht verhindern kann.“ Insbesondere die Isolierung Russlands sei oberstes Ziel zur Erhaltung der US-Vorherrschaft. Dieses Ziel verfolgte er bereits vor dem Zerfall der Sowjetunion. So war 1979 das Eingreifen der Sowjetunion in den afghanischen Bürgerkrieg ein wohl kalkulierter Schachzug Brzezińskis. Laut der offiziellen US-amerikanischen Version begann die Unterstützung von afghanischen Rebellen, wie der Terrorgruppe Mudschaheddin, durch die CIA erst im Laufe des Jahres 1980, also nach dem Eingreifen der sowjetischen Armee in Afghanistan, am 25. Dezember 1979. Doch Jahre später, im Januar 1998, gab Brzeziński in einem Interview mit der französischen Zeitschrift „Le Nouvel Observateur“ zu, dass Jimmy Carter bereits am 3. Juli 1979, knapp ein halbes Jahr vor dem sowjetischen Einmarsch, eine Verfügung zur geheimen Unterstützung afghanischer Rebellen unterzeichnete. Wie spekuliert, reagierte die Sowjetarmee auf die Provokation und marschierte in Afghanistan ein. Brzeziński sagte: „Diese verdeckte Operation war eine hervorragende Idee. Sie bewirkte, dass die Russen in die afghanische Falle tappten […]. Am Tag, an dem die Russen offiziell die Grenze überschritten, schrieb ich Präsident Carter: Jetzt haben wir die Möglichkeit, der UdSSR ihren Vietnamkrieg zu liefern. Und tatsächlich sah sich Moskau während der folgenden zehn Jahre gezwungen, einen Krieg zu führen, den sich die Regierung nicht leisten konnte, was wiederum die Demoralisierung und schließlich den Zusammenbruch des sowjetischen Herrschaftsgebiets zur Folge hatte.“ Durch diesen und weitere Schachzüge standen schließlich die USA als einzige verbliebene Weltmacht da. Als im Jahr 2000 Vladimir Putin zum neuen Präsidenten Russlands gewählt wurde, war Brzeziński über ein mögliches Wiedererstarken Russlands beunruhigt. Aus diesem Grund wurde er einer der stärksten Befürworter der bereits 1997 begonnenen Erweiterung der NATO. Aus geostrategischen Gründen befürwortete Brzeziński zahlreiche Kriege. 1999 trat er für die Bombardierung Serbiens während des Kosovokrieges ein, um die NATO-Osterweiterung voranzutreiben. Weiter unterstützte er 2011 die Militärintervention in Libyen, geißelte ein Nichteingreifen als „moralisch zweifelhaft“ und „politisch fragwürdig“. Im Februar 2014 begrüßte und unterstützte er auf der Sicherheitskonferenz in München den Kiewer Maidan und den Sturz des damaligen ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch als demokratische Erneuerung. Brzeziński’s Ziel war aber ein anderes, denn „ohne die Ukraine könne Russland nie wieder Supermacht werden“. Unter dem Deckmantel der Demokratie trug Brzeziński dazu bei, dass zahlreiche Länder ins Chaos gestürzt und hunderttausende Menschen getötet wurden. Kriege wurden angezettelt, um Nationen und ganze Regionen zu schwächen, damit die weltweite US-Vormachtstellung sichergestellt werden konnte. Das Beispiel Brzeziński zeigt, dass sich hinter Kriegen und sonstigen Unruheherden dieser Welt Drahtzieher mit Namen verbergen. Brzeziński war einer, doch wird seine Teile-und-Herrsche-Kriegstreiberpolitik von anderen Drahtziehern weitergeführt, wie zum Beispiel in der gestrigen Sendung – „Hörstel: „Wer jetzt noch in Rüstung investiert, investiert in den Dritten Weltkrieg“ – aufgezeigt wurde. (siehe www.kla.tv/10593) Brzeziński's Bestreben war immer, die USA zur alleinigen Supermacht zu machen und Russland als Gegenspieler zu schwächen. Dafür zog er die Strippen für etliche Kriege, auch wenn er kein genereller Kriegs-Befürworter war. Eher ein eiskalt kalkulierender Mensch, der sich von seinem Hass gegen Russland leiten ließ, ganze Völker in Elend und Tod zu treiben. Ich habe – dies

von sak.


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