Donerstag 21. September 2017

Medienkommentar Medien

Alarmierende Meinungszensur in Deutschland (1 von 2)

Alarmierende Meinungszensur in Deutschland Donnerstag, 21.09.2017 (1 von 2)
Kritik an Merkel-Politik ist gefährlich Donnerstag, 21.09.2017 (2 von 2)

„Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.“ so Voltaire. Gleiches ist auch heute noch gültig, besonders für Medienschaffende. Klagemauer hat für Sie recherchiert und stellt Ihnen nun einige Beispiele vor. Anhand dieser Fälle lässt sich unschwer erkennen, dass die unzensierte Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland bereits in ganz erheblichem Maße verloren gegangen ist – und wen man nicht kritisieren darf.

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"Alarmierende Meinungszensur in Deutschland"
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Alarmierende Meinungszensur in Deutschland 21.09.2017

In Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ist das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit verankert: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Die unzensierte Meinungs- und Pressefreiheit ist ein wesentliches Merkmal und Grundpfeiler der Demokratie. Entsprechend alarmierend sind die zahlreichen Fälle, die belegen, dass die unzensierte Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland bereits in ganz erheblichem Maße verloren gegangen ist. Klagemauer TV hat für Sie dazu einige Beispiele recherchiert: Eva Herman: Eva Herman arbeitete als Moderatorin und Tagesschausprecherin fast 20 Jahre für den Bayerischen Rundfunk, die ARD und den NDR und galt als beliebteste Moderatorin Deutschlands. In ihrem im September 2006 erschienenen Buch „Das Eva-Prinzip“ sprach sie sich dann u.a. dafür aus, dass Familie und Mutterschaft für Glück und Zufriedenheit einer Frau wichtiger sind als berufliche Karriere und vollständige Unabhängigkeit. Dies löste zeitweise eine breite Debatte über Geschlechterrollen aus und führte 2007 zur Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten. Matthias Matussek: Matthias Matussek war Sonderkorrespondent aus Ost-Berlin, wofür er 1991 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis für die besondere Qualität seiner Reportagen ausgezeichnet wurde. Von 1992 bis 2004 war er Leiter der Büros des Spiegel-Nachrichtenmagazins in New York, Rio de Janeiro und London und leitete daraufhin drei Jahre lang das Kulturressort des Spiegels. 2013 wechselte er zum Axel Springer Verlag. Ein einziger Kommentar auf Facebook zu den Terroranschlägen in Paris 2015, den er am Schluss mit einem Smiley versehen hatte, kostete ihn die Kolumnisten-Stelle bei der Tageszeitung „Die Welt“. Er schrieb: „Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatten über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im Land in eine ganz neue frische Richtung bewegen.“ Frieder Wagner: Der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Journalist und Filmemacher Frieder Wagner hatte mit seinen Filmen „Der Arzt und die Kinder von Basra“ und „Deadly Dust – Todesstaub“ gegen ein Tabu verstoßen. Er durchbrach das Schweigen der Medien über die Folgen der hochgiftigen Uranmunition, die von den USA und Großbritannien seit bald zwei Jahrzehnten eingesetzt wird. Zwar wurde er mit dem Europäischen Fernsehpreis 2014 ausgezeichnet, weil er aber als „antiamerikanisch“ abgestempelt worden war, fand er in Deutschland keinen Verleiher, der den Film zeigen wollte. Von den Medien wird er ebenfalls gemieden und bekommt keine Aufträge mehr. Gerhard Wisnewski: Gerhard Wisnewski war Bestsellerautor beim Knaur-Verlag. Vor fast einem Jahrzehnt schrieb er den jährlich neu erscheinenden Langzeitbestseller „Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen“, von dem jährlich knapp 100.000 Exemplare verkauft worden waren und der immer an der Spitze der Spiegel- Bestsellerliste gelandet war. Als die Ausgabe für das Jahr 2016 bereits fertig zur Druckvorlage war, wurde die Zusammenarbeit vom Knaur-Verlag abrupt beendet. Laut Wisnewski habe der Knaur-Verlag Anstoß an seinen Äußerungen zur Flüchtlingskrise genommen. So ging es in der Ausgabe 2016 mehrheitlich um „die wahren Hintergründe der Flüchtlingskrise.“ Weitere Beispiele finden Sie in den eingeblendeten Sendungen. Sobald Meinungen geäußert werden, die von der sogenannten „politisch-korrekten offiziellen“ Meinung abweichen und eine zu große Öffentlichkeitswirkung erreicht wird, haben Veröffentlichungen oder nur schon Äußerungen dramatische Konsequenzen. Der Arbeitsplatz wird gekündigt, die Karriere ruiniert, Veröffentlichungen werden blockiert und diffamiert. Es stellt sich unwillkürlich die Frage: Wo ist die im Grundgesetz verankerte unzensierte Meinungsfreiheit in Deutschland geblieben? Mit einem Zitat von Voltaire schalten wir jetzt in das Studio Karlsruhe, um von dort über einen aktuellen Fall von Meinungszensur zu berichten: „Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.“

von hag.


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