Manipulation durch künstliche Inszenierung | Kla.TV

Montag 15. Januar 2018

Manipulation durch künstliche Inszenierung (1 von 1)

Das Tückische an einer Manipulation ist die Illusion: Man meint, man habe eine freie Entscheidung getroffen, obwohl das Ergebnis bereits festgelegt war. Kla.TV zeigt auf, in welchen Bereichen die Bevölkerung ganzer Länder von der Manipulationsmethode der gezielten Inszenierung betroffen sein kann.

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Manipulation durch künstliche Inszenierung 15.01.2018

Manipulation durch künstliche Inszenierung Das Tückische an einer Manipulation ist die Illusion: Man meint, man habe eine freie Entscheidung getroffen, obwohl das Ergebnis bereits festgelegt war. Typischerweise erwartet man Manipulationen am ehesten im Zusammenhang mit Werbung für Produktkäufe. Die nachfolgenden Beiträge veranschaulichen anhand von zwei Beispielen, dass auch in ganz anderen Bereichen mächtig manipuliert wird, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen – mit weitaus gravierenderen Folgen ... Beispiel Nr. 1: Künstlich „hergestellte“ Bürgerbewegungen Eine Graswurzelbewegung, auch Basisbewegung genannt, ist eine politische oder gesellschaftliche Initiative, die von der Basis der Bevölkerung entsteht. Eine typische Graswurzelbewegung ist z.B. die Anti-Atomkraft-Bewegung. Nun deckte Prof. Dr. Mausfeld auf: Es gibt Firmen, die Graswurzelbewegungen sozusagen „herstellen“. Weltweit führende „Graswurzelbewegungs-Firmen“ sind zum Beispiel die US-Unternehmen Bursen-and-Marsteller und direct impact. Firmen wie diese ermöglichen die Vortäuschung einer spontanen Graswurzelbewegung. Die Bevölkerung hat dabei den Eindruck, es handele sich um eine vom Volk selbst getragene Bewegung. Auf diese Weise können Empörungsreaktionen künstlich ausgelöst werden wie z.B. einige der scheinbar spontanen Anti-Trump-Demonstrationen nach den US-Wahlen. Es können aber auch natürliche Empörungen wie z.B. gegen CETA und TTIP, die sich nicht mehr verhindern lassen, zumindest noch kanalisiert und gezielt gesteuert werden. Beispiel Nr. 2: Wie ein Präsident gemacht wird Am 7.5.2017 wählten die Franzosen Emmanuel Macron zu ihrem neuen Präsidenten, obwohl seine Chancen als relativ unbekannter Kandidat zunächst eher schlecht standen. Doch wer steht hinter diesem kometenhaften Aufstieg? Vor den Wahlen machten die Massenmedien Macron durchgehend als jungen, dynamischen Hoffnungsträger bekannt. Begleitet von angeblich stetig steigenden Umfragewerten wurde der Eindruck erweckt, ein Sieg Macrons sei unaufhaltsam. Jerome Fourquet, Direktor für öffentliche Meinungsumfragen bei einem führenden Meinungsforschungsinstitut, sagte in einer Live-Sendung am 28.3.2017: „Vor drei Jahren war Emmanuel Macron völlig unbekannt. Dann haben wir schrittweise die Meinung aufgebaut, oder genauer gesagt, hat sich schrittweise aufgebaut, dass er in die Stichwahl kommt.“ Hat Fourquet versehentlich die Wahrheit gesagt? Wurde diese Euphoriewelle um Macron also künstlich inszeniert, um einen Wunschkandidaten der Hochfinanz zu installieren? In der Tat war er vor seinem politischen Aufstieg bei der Rothschild-Investmentbank tätig und nahm 2014 auch an der Bilderberg-Konferenz teil, einem Ort, an dem im Hintergrund und an der Öffentlichkeit vorbei politische und wirtschaftliche Absprachen getroffen werden.

von ms./tab./tz.


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