Montag 22. Januar 2018

Medienkommentar Gesundheit & Medizin

Sakrosankter Drogenhandel (1 von 2)

Sakrosankter Drogenhandel Montag, 22.01.2018 (1 von 2)
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2016 gab der Schweizer Bund grünes Licht für den Handel mit Cannabis. Seitdem boomt laut SRF-Nachrichten vom 19. Januar 2018 der Handel mit der legalisierten Droge in der Schweiz. Ist das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bei der Freigabe von Cannabis tatsächlich um die Gesundheit des Volkes besorgt? Oder stecken dahinter ganz andere Interessen? Sehen Sie den Beitrag und urteilen Sie selbst…

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"Sakrosankter Drogenhandel"
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Sakrosankter Drogenhandel 22.01.2018

Seit der Bund vor gut eineinhalb Jahren grünes Licht für die Droge Cannabis gegeben hat, boomt laut SRF-Nachrichten vom 19. Januar 2018 das Geschäft mit dem Hanf in der ganzen Schweiz. Doch nun droht den geheiligten Drogenhändlern neues Ungemach – denn nicht alle von ihnen sollen sich ans Gesetz halten. Um was für ein Gesetz geht es denn da? Bis vor Kurzem galt ja bekanntlich jeder Cannabis-Konsum ganz grundsätzlich als Gesetzesbruch. Jetzt aber ist nur noch derjenige ein Verbrecher, der sich mit seinem Cannabis-Handel nicht an die Meldepflicht hält. Meldepflicht bei wem und mit welcher Begründung? Antwort: die Meldepflicht ist an das BAG, sprich an das Bundesamt für Gesundheit, zu richten. Hans Peter Kunz, der gesetzestreue Geschäftsleiter bei Bio-Can, eines der gröβten Cannabiszentren in der Schweiz, hält eine unterschlagene Meldepflicht sogar für gefährlich, weil der gehandelte Cannabis ja nicht sauber sein könnte. Er könnte vielleicht Pestizide, Herbizide, Schwermetalle und „wer weiβ, was nicht alles“ enthalten ... Vor ein und derselben Kamera aber ärgert sich Kunz dann auch gleich noch ganz offen über die Konkurrenz illegaler Drogenhändler und über die diesbezüglich untätigen Behörden. Hier zeigt sich definitiv der wahre Grund, sprich das wahre Interesse für den ganzen Aufruhr. Denn als wohl weiterer Konkurrent von Kunz fordert das scheinheilige BAG zeitgleich kostenpflichtige Labortests, die beweisen müssten, dass es sich einzig um THC-armes Cannabis handle. Allmählich sollte daher auch der blauäugigste Schweizer erkennen, dass hinter all dem Rummel nichts als ein weiteres lukratives Geschäft steckt – und wieder einmal mehr im scheinheiligen Namen der Gesundheit. Diese sich immer wiederholende Deckmantel-Politik gilt es gesetzlich zu verbieten. Ginge es dem Amt für Gesundheit auch nur ansatzweise um die Gesundheit der Bevölkerung, dann hätte sie doch kurzerhand einfach auf dem Erhalt des zuvor bestehenden Drogenverbotes beharren können. Denn jeder Drogen-Rehabilitationsmitarbeiter konnte dem BAG laut bezeugen, wie durch und durch schädlich und verführerisch jede Form von Drogengenuss ist. Die Verharmlosung von Drogen wird niemals deren Zerstörungswut neutralisieren können. Die Frage stellt sich, wie lange sich das Schweizer Volk noch von ein und denselben Lügen täuschen lassen will. Unter dem Strich geht es hier gar nicht um die Gesundheit, sondern einzig und allein ums Geschäft. Und dieser Punkt wird erschreckenderweise auch noch offen zugegeben. Denn die Zollverwaltung zählt aktuell 500 Cannabisfirmen; das BAG lediglich 170. Zu guter Letzt sollen sich nun die Kantone um alle Meldesünder kümmern, denn die zuständige Stelle in Zürich beklagt fehlende Ressourcen, jede dieser legalisierten Drogenhändler-Firmen aktiv zu kontrollieren. Wenn also künftig alle Cannabis-Firmen sich beim BAG zu registrieren haben, geht es zusammenfassend zuallererst ums Geschäft und zuallerletzt um die Gesundheit. Soll das Gesundheitsniveau in der Schweiz tatsächlich angehoben werden, muss genau dieser Art von Lügen-Politik ein definitives Ende bereitet werden. Ein weiterer Grund, am 4. März 2018 bei der No-Billag Abstimmung in der Schweiz ein „JA“ in die Urne zu werfen. Denn die sich mit Zwangsabgaben am Leben erhaltenden sogenannten „Qualitätsmedien“ haben doch immer dem Kapital auf Kosten der Gesundheit des Volkes gedient.

von is.


Sakrosankter Drogenhandel

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