Dienstag 20. Februar 2018

Medienkommentar Terror

Westen sabotiert Frieden im Nahen Osten (1 von 2)

Westen sabotiert Frieden im Nahen Osten Dienstag, 20.02.2018 (1 von 2)
Syrien: Die „Ruchlosigkeit“ westlicher Medien Samstag, 09.09.2017 (2 von 2)

In vielen Teilen Syriens ist die Lage inzwischen stabil. Ausgerechnet jetzt, wo der lang ersehnte Frieden in Syrien wieder eintreten könnte, bilden sich neue Fronten. Die Spirale der Gewalt dreht sich aktuell fast noch schneller. Sehen Sie, mit welchen Strategien die westlichen Regierungen und ihre Verbündeten dabei vorgehen. Wie werden diese von den Leitmedien gedeckt und was hat die Schweizer No-Billag-Initiative damit zu tun?

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Westen sabotiert Frieden im Nahen Osten 20.02.2018

In vielen Teilen Syriens ist die Lage inzwischen stabil. Die Terrormiliz IS und andere extremistische Terrorgruppen sind weitgehend besiegt. Ausgerechnet jetzt, wo der lang ersehnte Frieden in Syrien wieder eintreten könnte, bilden sich neue Fronten und die Spirale der Gewalt dreht sich aktuell fast noch schneller. Ist dies Zufall oder wird der Frieden in Syrien gezielt verhindert und von wem? Mit dieser Fragestellung betrachten wir in dieser Sendung den Einmarsch türkischer Bodentruppen in die nordsyrische Provinz Afrin. Mit der seit dem 20. Januar 2018 andauernden sogenannten „Operation Olivenzweig“ bekämpft die Türkei die kurdische Miliz YPG. Die YPG setzt sich für die Autonomie der kurdischen Minderheit ein, was die türkische Regierung jedoch mit allen Mitteln unterbindet und sie als eine terroristische Organisation bezeichnet. Die Türkei wird dabei von der Freien Syrischen Armee unterstützt, die seit 2011 gegen Assad kämpft. Die Kurden hingegen werden von Assad unterstützt, da er den Kurden das Recht auf einen autonomen kurdischen Staat zugesteht. Auf der anderen Seite, und sehr zum Verdruss der türkischen Regierung, zählt die kurdische YPG in Syrien zu den wichtigsten Verbündeten der US-Führung, und zwar in deren vorgeblichem Kampf gegen den IS. Aber warum genau kam es zu dem völkerrechtswidrigen Einmarsch türkischer Truppen in Syrien und dem Kampf auf syrischem Territorium, der klar gegen das „Allgemeine Gewaltverbot“ der Charta der Vereinten Nationen (Artikel 2 Nr. 4) verstößt? Auslöser war die Entscheidung der US-Regierung, auf syrischem Territorium direkt an der Grenze zur Türkei, eine 30 Tausend Mann starke, mit modernen Waffen ausgestattete YPG-Armee aufzubauen, laut US-Verlautbarungen angeblich, um den IS zu bekämpfen. Dieser ist aber in Syrien inzwischen nahezu vollständig besiegt. Zudem war voraussehbar, dass die Türkei eine moderne, schlagkräftige YPG-Armee an ihren Grenzen nicht hinnehmen würde. Laut Einschätzung des deutschen Autors und ehemaligen DDR-Agenten Rainer Rupp ziele die US-Regierung mit diesem strategischen Schachzug einzig darauf, Syrien zu spalten und dadurch doch noch den Regimewechsel in Damaskus im Sinne der geostrategischen Ziele der US-Führung durchzusetzen. Neben diesen neu gebildeten Fronten kommt hinzu, dass der Präsident Frankreichs, Emmanuel Macron, am 13. Februar 2018 mit Militärschlägen in Syrien gedroht hat, sollte die syrische Regierung Giftgas eingesetzt haben. Giftgasvorwürfe sind nicht neu, v.a. nachdem syrische Truppen Erfolge verzeichnet haben. Wie Klagemauer.TV jedoch in mehreren Sendungen aufzeigte gibt es keine stichhaltigen Beweise für den Einsatz von Giftgas durch syrische Regierungstruppen. Fazit: Frieden im Nahen Osten ist alles andere als in Sicht. Wiederum werden die Äußerungen des US-Strategen George Friedman bestätigt, dass die USA „wenig Interesse an Frieden“ haben und sie „ihr strategisches Ziel erreicht haben, solange die islamische Welt zerrissen bleibt und sich in Aufruhr befindet.“ Die Umsetzung dieser hinterhältigen US-Strategie ist nur möglich, weil sie von westlichen Regierungen und vor allem den Leitmedien gedeckt und unterstützt wird. So werden militärische Aktionen der US-Regierung und der US-geführten NATO, die klar gegen das völkerrechtlich vereinbarte „Allgemeine Gewaltverbot“ verstoßen, weder klar offen gelegt, geschweige denn geahndet. Feindbilder über Syrien, Russland und den Iran werden hingegen ohne klar bewiesene Grundlagen unentwegt geschürt. Am 4. März 2018 bietet sich dem Schweizer Stimmvolk die Gelegenheit, durch ein KLARES JA zur „No-Billag“-Initiative in der Schweiz mit den durch Zwangsgebühren finanzierten Kriegstreibermedien abzurechnen.

von dd.


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