Mittwoch 21. Februar 2018

SRG verschwendet Billag-Gebührengelder (Ja zu „No Billag“) (1 von 2)

SRG verschwendet Billag-Gebührengelder (Ja zu „No Billag“) Mittwoch, 21.02.2018 (1 von 2)
Billag: Bezahlen für Unterlassungslügen Mittwoch, 21.02.2018 (2 von 2)

Die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren», kurz „No Billag“-Initiative hält die Schweiz in Atem. Sie erfahren anhand konkreter Beispiele, wie verschwenderisch die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) mit den Gebührengeldern umgeht. Da erscheint das häufig aufgeführte Argument äußerst fadenscheinig, daß ohne Billag-Gebühren keine qualitativ guten Sendungen mehr produziert werden können. Ein Blick ins Ausland zeigt, dass es ohne Zwangsgebühren geht und Privatsender das Publikum sehr wohl für sich zu gewinnen vermögen. Mit einem JA zur „No Billag“-Initiative hat es das Schweizer Stimmvolk am 4. März 2018 in der Hand, das Blatt zu wenden.

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SRG verschwendet Billag-Gebührengelder (Ja zu „No Billag“) 21.02.2018

Meinung ungeschminkt: Zusammengestellt aus dem Freitags-Kommentar vom 9. Februar 2018 des Schweizerzeit-Verlages. Es folgt der knapp zusammengefasste Originaltext: Seit Monaten debattiert die Schweiz über die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren», kurz auch „No Billag“-Initiative genannt. Das polarisierende Volksanliegen hält das Land in Atem. Allein im letzten halben Jahr sind laut der Mediendatenbank swissdox.ch schweizweit nicht weniger als 7.352 Pressebeiträge mit dem Stichwort „No Billag“ erschienen. (Dies ist einerseits nicht weiter verwunderlich, geht es doch um Gebührengelder im Umfang von insgesamt 1,3 Milliarden Franken, wovon 91% der SRG zukommt.) Andererseits aber, hätte die Initiative nie einen so grossen Erfolg gehabt (und damit den Medienwirbel ausgelöst,) wäre sie nicht von zehntausenden, ja hunderttausenden parteiungebundenen Bürgerinnen und Bürgern – von denen sich eine Vielzahl vom klassischen Parteienspektrum nicht mehr vertreten fühlt – mitgetragen worden. Die mangelnden Geldressourcen machen die Befürworter von „No Billag“ mit einem aktiven Abstimmungskampf auf der Strasse und im Internet wett. Der Kampf „David gegen Goliath“ erinnert an politische Graswurzelbewegungen aus dem Ausland. Ganz normale Bürger lassen ihr Auto mit „Ja zu No Billag“ beschriften oder nehmen sich frei, um Flugblätter zu verteilen. In den sozialen Medien kursieren unzählige Aufrufe, am 4. März 2018 mit Ja zu stimmen – sei es in Form von Texten oder Videos. So etwa folgender Auszug eines Bürger-Aufrufs, ergänzt mit von der „Schweizerzeit“ zusammengetragener Fakten: Nun ein paar Beispiele, die aufzeigen wie die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (kurz SRG) mit Gebührengeldern umgeht und im Vergleich zu privaten Medien regelrecht überbordet: – Anlässlich der Bundesratswahl vom 20. September 2017 fuhr die SRG mit einem Riesenaufgebot auf: Mehrere Sattelschlepper vollgepackt mit Material, 160 Techniker, 78 Journalisten. Zum Vergleich: Das privat finanzierte TeleZüri war mit 4 Angestellten vertreten und produzierte sehr professionelle Sendungen. Der Zentralschweizer Regionalsender Tele 1 musste sogar vor dem Bundeshaus warten, weil seine Leute keinen Platz mehr im Bundeshaus hatten. Kein Wunder: Das Bundeshaus war ja voll mit SRG-Mitarbeitern. – Aktuell betreibt die SRG 17 Radio-Stationen, 7 TV-Stationen, 8 Webseiten, 108 Facebook-Seiten, 54 Twitter-Konten, 32 Instagram-Konten und 42 You-tube-Kanäle. Gehört das wirklich zum Service Public*? (*Service Public=Vom Staat zu erbringende Dienstleistungen) Wie ist es zu rechtfertigen, dass dies zum nationalen Zusammenhalt beitragen soll? – Der SRG-Generaldirektor verdient mit einem Jahresgehalt von 536.000.- Franken mehr als ein Bundesrat. Allein um diesen Lohn zu stemmen, sind 1.200 Gebührenzahler nötig. – Der Durchschnittslohn aller SRG-Mitarbeiter beträgt sehr hohe 107.000.- Franken – was um einiges über dem Durchschnitt in der Medienbranche liegt. Dabei sind die SRG-Mitarbeiter von der Billag-Gebührenpflicht befreit. Soweit aus dem Freitagskommentar vom 9. Februar 2018. Angesichts derartig verschwenderischen Umgangs mit den Gebührengeldern erscheint das häufig angeführte Argument der Initiativgegner sehr fadenscheinig, dass ohne die Billag-Gebühren keine qualitativ guten Sendungen, wie etwa die „Tagesschau“, produziert werden können. Sehr geehrte Zuschauerin, Sehr geehrter Zuschauer, Zum Schluss dieser Sendung noch einen Blick auf Israel, das seine „Billag“-Gebühr vor knapp drei Jahren abgeschafft hat. Lediglich die Autofahrer zahlen fürs Radio hören eine jährliche Gebühr von umgerechnet 50 Franken. Obwohl die Israelis für das öffentlich-rechtliche Fernsehen keine Zwangsgebühren mehr entrichten, existieren immer noch Fernsehsender in Israel: Privatsender konnten das breite Publikum für sich gewinnen. Laut Nati Tucker, Medienjournalist beim israelischen Wirtschaftsmagazin „The Marker“ war man in Israel schon lange unzufrieden mit der Leistung des gebührenfinanzierten Nationalfernsehens. Zitat Tucker:„Die Löhne der Journalisten waren sehr hoch und sie arbeiteten auffällig ineffizient und verschwenderisch. Während die Privatsender bei Ereignissen lediglich einen Kameramann und einen Journalisten losschickten, um möglichst schnell und kostenschonend berichten zu können, bot der Nationalsender jedes Mal eine enorme Gefolgschaft auf. [...] Man hat sich auf seinem sicheren Budget ausgeruht und sah keinen Anlass, engagierter und effizienter zu arbeiten.“ Anhand des Beispiels Israel wird ersichtlich, dass es sehr wohl ohne Zwangsgebühren geht. Israel ist mit gutem Beispiel voran gegangen. Das Schweizer Stimmvolk hat es am 4. März 2018 mit einem JA zur „No Billag“-Initiative in der Hand, ebenso vorbildhaft gleich zu ziehen!

von al./brm.


SRG verschwendet Billag-Gebührengelder (Ja zu „No Billag“)

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