Samstag 24. Februar 2018

Medienkommentar Gesundheit & Medizin

Mobilfunkgeneration 5G erhöht Strahlenbelastung (1 von 2)

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Mobilfunkgeneration 5G erhöht Strahlenbelastung Samstag, 24.02.2018 (1 von 2)
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Dokumentarfilm: Mobilfunk - Die verschwiegene Gefahr Sonntag, 26.05.2013 (2 von 2)

Die Mobilfunkgrenzwerte sollen in der Schweiz erhöht werden, u.a. um die nötigen Voraussetzungen für die Einführung der nächsten Mobilfunkgeneration, auch 5G genannt, zu schaffen. Für diese Technologie müssten alle paar hundert Meter neue Funkanlagen erstellt werden. Dies würde die Strahlenbelastung von Menschen und Tieren dauerhaft erhöhen. Vor diesem Hintergrund richteten bereits im September 2017 mehr als 180 Wissenschaftler und Ärzte einen Appell an die EU-Länder. Was dieser enthält und welche weiteren Bedenken bisher ungehört blieben, sehen Sie in folgender Sendung.

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Mobilfunkgeneration 5G erhöht Strahlenbelastung 24.02.2018

Am 29. Januar 2018 empfahl die vorberatende Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Schweizer Ständerates die Mobilfunkgrenzwerte in der Schweiz zu erhöhen. Es solle damit ein angeblicher Kollaps der Mobilfunknetze verhindert werden, da die Auslastung der bestehenden Mobilfunkinfrastruktur stark zugenommen habe. Es sei wichtig, die heimische Wirtschaft konkurrenzfähig gegenüber der EU zu erhalten. Außerdem sollen die nötigen Voraussetzungen für die Einführung der nächsten Mobilfunkgeneration, auch 5G genannt, geschaffen werden. 5G soll bis 2020 in der Schweiz sowie in den Ländern der EU eingeführt werden. Es wird als das neue Mobilfunknetz bezeichnet, das alles mit dem Internet verbinden könne: z.B. Autos mit Autos und einem Verkehrsleitsystem, das Pulsmessgerät mit einem Arzt, öffentliche Abfalleimer mit der Müllabfuhr usw. Mobilfunkstrahlung wird allgemein auch als elektromagnetische Strahlung im Hochfrequenzbereich bezeichnet. Für die 5G-Technologie steht das Frequenzband der elektromagnetischen Strahlung im Mikrowellenbereich von 6 bis 100 Gigahertz im Zentrum. Noch steht aber nicht fest, welche Frequenzbereiche tatsächlich genutzt werden. Weil Mikrowellen im Unterschied zu Radiowellen schon durch Glas, Regen und Bäume behindert werden, müssten für die 5G-Technologie alle paar hundert Meter neue Funkanlagen erstellt werden. Konsequenz: Die Strahlenbelastung würde dauerhaft erhöht. So richteten am 12. September 2017 mehr als 180 Wissenschaftler und Ärzte aus 36 Ländern zur Einführung von 5G folgenden Appell an die EU-Länder: „Wir, die mehr als 180 unterzeichnenden Wissenschaftler und Ärzte von 36 Ländern, empfehlen ein Moratorium [Abkommen für einen vorübergehenden Stopp] beim Ausbau der fünften Generation für Telekommunikation, bis potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vollständig durch industrieunabhängige Wissenschaftler erforscht wurden. 5G wird die Exposition [das Ausgesetztsein] gegenüber elektromagnetischen Feldern im Hochfrequenzbereich stark erhöhen. (…) Es ist erwiesen, dass elektromagnetische Felder im Hochfrequenzbereich für Menschen und die Umwelt schädlich sind.“ Trotz dieses Appells kam es zu keiner Änderung der Strategie des Ausbaus von 5G, weder in Deutschland, noch in den anderen EU-Ländern. Bis heute gibt es kaum Forschungsergebnisse dazu, welche Auswirkungen die Mobilfunkstrahlung im Frequenzbereich von 5G auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanzen hat. Bekannt ist aber, dass beim 5G Spektrum aufgrund der kurzen Wellenlängen von 5 cm bis 3 mm die gesamte Strahlungsenergie von der Haut aufgenommen wird. Eine international präsentierte Studie der Hebräischen Universität in Jerusalem zeigte, dass die durchschnittlich zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen in der Haut auf diese kurzwellige Strahlung „wie Antennen“ reagieren. Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und unter anderem an der Regulierung des Immunsystems beteiligt. Öffentlich wenig bekannt ist, dass nicht erst seit der geplanten Einführung des 5G die gesundheitsschädigende Wirkung von Mobilfunkstrahlung auf Menschen und Tiere wissenschaftlich nachgewiesen ist. Die Mobilfunkindustrie hat schon lange davon Kenntnis, wie u.a. folgendes Beispiel zeigt: Im Jahre 1999 beauftragte T-Mobile das Ecolog-Institut in Hannover, den Wissensstand über die gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks auf Menschen und Tiere auszuwerten. Die Auswertung der vorhandenen Studien zeigte unter anderem eine krebsfördernde Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder bei stärker belasteten Bevölkerungsgruppen und bei Tieren. In Experimenten, die an Zellkulturen durchgeführt wurden, waren direkte Schäden an der Erbsubstanz nachweisbar. Im Mai 2000 war die Auswertung durch das Institut abgeschlossen und wurde an den Auftraggeber T-Mobile übergeben. Dieser ging damit jedoch nicht an die Öffentlichkeit, sondern versucht bis heute darüber Stillschweigen zu bewahren. So kam es, dass Ecolog selbst die Studie ins Deutsche übersetzte und veröffentlichte. Die ausführliche Studie kann unter folgendem Link nachgelesen werden: http://www.emf-risiko.de/projekte/pro_emf/pdf/ecolog.pdf Sehr geehrte Damen und Herren, trotz dieser bekannten Fakten hat sich die Mobilfunkindustrie dazu entschieden, öffentlich zur Schädlichkeit von Mobilfunk für Menschen und Tiere zu schweigen. Auch immer mehr Politiker scheinen den weiteren Ausbau des Mobilfunks in Form von 5G und damit den Profit der Industrie vor den gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung zu stellen. Deshalb verbreiten Sie diese Sendung! Nur eine Aufklärungsbewegung vom Volk wird Politiker dazu bewegen können, die Erhöhung der Mobilfunkgrenzwerte und die zunehmende Belastung durch Mobilfunkstrahlung zu stoppen.

von ch.


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