Sonntag 08. April 2018

Ist der Facebook-Daten-Skandal ein „Trojanisches Pferd“? (1 von 1)

Obwohl von den Medien das Thema Datenverkauf und Datenmissbrauch ins öffentliche Bewusstsein gerückt und die Besorgnis darüber ausgedrückt wird, gibt es Pläne, die Freiheit der Bürger weiter einzuschränken. Dirk Müller, der Betreiber der investigativen Internetplattform „CASHKURS“ sagt uns, wie diese aussehen.

Direktlink zu dieser Sendung:
Direktlink zu dieser Abspielposition:
Sendung auf eigener Internetseite einbinden
"Ist der Facebook-Daten-Skandal ein „Trojanisches Pferd“?"
Alle 1 Sendungen vom "08.04.2018" einbinden

Ist der Facebook-Daten-Skandal ein „Trojanisches Pferd“? 08.04.2018

Von den Leitmedien wird derzeit das Thema Datenverkauf und Datenmissbrauch durch den Anbieter des sozialen Netzwerks Facebook stark ins öffentliche Bewusstsein gerückt: Facebook analysiere und verkaufe die von ihm gesammelten Daten seiner Kunden an private Firmen. Auch andere sogenannte Datenkraken wie z.B. Google und Amazon machen das anscheinend ebenso. „Datenkrake“ ist eine Bezeichnung für Unternehmen, die personenbezogene Daten in großem Stil auswerten und an Dritte weitergeben. Dies sei ein Skandal und ein unhaltbarer Zustand, der nach einer gründlichen gesetzgeberischen Lösung schreie. Soweit mal sämtliche gleichgeschalteten Systemmedien. Dass Daten aber bereits in der Vergangenheit und in weitaus größerem Stil analysiert und verkauft wurden, wird bei der gerade hochgeputschten medialen Betrachtung allerdings ausgeblendet. Mittlerweile werden sogar – und das wird ebenfalls ausgeblendet – für private Unternehmen unsere persönlichen, bei den Einwohnermeldebehörden hinterlegten Daten einsehbar gemacht. Das macht stutzig. Warum also in aller Welt auf einmal diese plötzliche und lautstarke Fürsorge für die Bürger? Dirk Müller, bekannt als Mr. Dax und Betreiber der investigativen, d.h. gründlich nachforschenden Internetplattform „CASHKURS“, hat zu diesem Thema recherchiert und seine eigene Meinung nun ungeschminkt auf seiner Plattform vorgestellt. Müller erkennt hinter diesem von den Medien groß aufgebauschten Datenskandal einen perfiden Plan zulasten des einfachen Bürgers und kleiner bis mittelständischer Unternehmen. Unter medialem Druck sollen nun neue Gesetze mit stark einschränkenden Vorschriften erlassen werden, dahingehend, dass künftig nur noch der Bürger selbst entscheiden solle, welche seiner Daten an wen weitergegeben werden dürfen. Das klinge, so Müller, aufs erste zwar wie echter Fortschritt und Schutz des Bürgers. Doch Müller warnt: „Unterschätze niemanden, der einen Schritt zurück geht. Es kann sein, dass er nur Anlauf nimmt, um umso weitreichendere Schritte nach vorne zu tätigen“. Er meint, es werde dahin kommen, dass jeder, der seine Daten nicht freiwillig offen legt und analysieren lässt, künftig als nicht kalkulierbares Sicherheitsrisiko gelte. Alltägliche Serviceleistungen – seien es bei Kreditanträge, Käufe oder Einreisen – werde es für jene Bürger nur noch unter erschwerten Bedingungen und eines Tages überhaupt nicht mehr geben. In der folgenden ca. 10-minütigen Einschätzung der Lage legt Dirk Müller dar, wie diese bereits bestehenden Pläne aussehen und wohin sie führen. https://www.youtube.com/watch?v=CHXqiiCZSbM Sendungstext von Dirk Müller: Ja, hallo, meine Damen und Herren, hallo. Ich möchte Ihnen ein kleines Update machen. Noch eine Einschätzung, meine Stellung zu dem Thema, was so gerade um Facebook herum passiert, um diese Datenkrake und um die Weitergabe der Daten durch Facebook an andere Firmen. Das ist richtig laut. Das nimmt richtig Formen an. Das geht über alle Medien hoch und runter. Die Aufregung ist groß, und die Faktenlage scheint sehr klar und eindeutig zu sein. Alles regt sich auf, dass Facebook die Daten weitergibt. Meine Damen und Herren, Sie wissen meine Einschätzung, dass hinter allen diesen Themen weit mehr steckt als das, was man vorne sieht, vor allem, wenn sie laut werden. Und zu dem Thema hab ich eine ganz klare Einschätzung und ganz klare Hintergründe, Zusammenhänge, die für mich so aussehen, wie ich es Ihnen gleich darstelle. Mit aller Demut, das ist meine Sicht auf die Dinge, so sehe ich das nach meinen Kenntnissen und Recherchen der Zusammenhänge. Das mag anders sein. Wer andere Informationen hat, möge mich unterstützen, möge mir helfen, das zu korrigieren, aber ich gebe Ihnen meine Einschätzung der Dinge mit den Fakten, die ich habe. Und ich darf an dieser Stelle gleich sagen, dass ich auf dieses Thema ernst durch Nobert Häring aufmerksam geworden bin, dessen Arbeit ich sehr schätze, woraufhin ich mich mit diesem Thema intensiver auseinander gesetzt habe, so wie er es vor mir auch schon getan hat, und ich kann es nur voll unterstützen, wie er es sieht, und kann Ihnen dazu vielleicht noch meine ergänzenden Meinungen sagen. Also, um was geht es eigentlich? Wir haben eine große Aufregung, dass Facebook - das sind erst mal die ersten aller möglichen Datenkraken - Daten weitergegeben hat an andere Firmen. Die wurden illegalerweise analysiert, obwohl man es gar nicht hätte dürfen - vielleicht oder vielleicht nicht - egal. Der Aufreger ist: Facebook analysiert nicht nur selber, sondern gibt die Daten an irgendwen weiter, der dann damit Schindluder treibt. Das ist die Situation. Erstmal, wo ist der Aufreger? Wir wissen seit Jahren, dass das passiert. Dass sämtliche großen wie kleinen Unternehmen, vom kleinsten Startup bis zur großen Datenkrake, alles an Daten über die Kunden einsammeln über die Apps, auf allen Wegen: über die Beiträge, die man macht, was man an Daten nur abfischen kann und die dann erstmal selbst verarbeitet für sich selbst, um daraus Nutzen zu ziehen, um Werbung zielgerichtet auszuliefern, aber auch um sie dann zu verkaufen. Vor allem die Kleinen leben natürlich davon. Wenn Sie eine kostenlose App nutzen, leben diese Apps davon, dass die Daten, die dadurch gewonnen werden, also Ihre Daten an andere verkauft werden. Das ist deren Geschäftsmodell. Was jetzt passiert, meine Damen und Herren, ist, dass es einen großen Aufruhr gibt, und das wird weitergehen. Das wird über Monate gehen und es wird massiv Druck auf Facebook, auf die ganzen Datenkraken geben bezüglich des gesamten Datenthemas: Wie gehen wir mit Daten um? Diese Diskussion wird jetzt ganz groß geführt. Welche Konsequenz hat das? Es wird dazu führen, dass Gesetze erlassen werden, Selbstverpflichtungen, es werden neue Standards gesetzt werden, dass Daten grundsätzlich nicht mehr weitergegeben werden dürfen. Das bedeutet, die Daten bleiben in dem Unternehmen, das sie gesammelt hat. Das bedeutet, dass die ganzen kleinen und mittelständischen Unternehmen, die kleinen Bloggs – also wir nicht. Wir geben grundsätzlich keine Daten weiter. Das sei in „Klammer auf, Klammer zu“ gesagt. Wir lassen uns ja von unseren Kunden bezahlen, direkt mit unserem Abo. Deshalb machen wir das auch und eben nicht über Verkauf von Daten, nicht über Werbung, genau aus diesem Grund. Aber 99% der westlichen Welt lebt davon, diese Daten zu verkaufen. Das wird ab dem Moment nicht mehr möglich sein, wenn diese Datenweitergabe verboten wird, wenn die Daten im Unternehmen bleiben müssen. Das bedeutet, dass diese ganzen kleinen und mittelständischen Unternehmen und Start-Ups aus dem Spiel sind. Und nur noch die großen Datenkraken, die jetzt schon die Großen sind - wie eben Facebook -, die Gewinner sind. Facebook wird ebenfalls sagen: „Mmh, okay. Wir werden überhaupt keine Daten mehr mit irgendwem teilen. Wir sind komplett in unserer Wolke. Nur wir haben die Daten unserer Kunden. Sie selbst dürfen natürlich selbstverständlich die Daten ihrer Kunden verarbeiten und analysieren. Das ist ja vollkommen klar. Das kann ja jedes Unternehmen. Nur die Kleinen haben eben nur ein paar Daten, die können damit nichts anfangen. Facebook hat die große Datenmasse, jetzt schon, und wird immer mehr bekommen. Das heißt, wenn Sie Werbung schalten wollen als Uhrenhersteller, dann bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig als zu Facebook zu gehen und zu sagen: „Mein Freund, hier habe ich eine Uhr. Bitte liefere das, liefere die Werbung dafür doch mal an die deiner Kunden aus, für die das passen würde.“ Weil - nur Facebook ist in der Lage, das zu tun. Kein anderer ist in der Lage das zu tun, weil kein anderer die Datensätze hat. Das heißt, die gesamte Wertschöpfungskette der Werbung, alles, was damit zusammenhängt, muss über diese großen Unternehmen gehen. Das heißt, es geht momentan gar nicht um: „Oh, Facebook wird jetzt niedergeknüppelt“. Ich behaupte, dass Facebook, nein ich behaupte es nicht, ich vermute, juristisch vorsichtig ausgedrückt, ich vermute, dass Facebook da einen ganz wesentlichen Teil davon hat. Dass sie ganz wesentliche Spieler in diesem Spiel hier sind und in dieser Aufregung. Am Ende, es wird jetzt massiv draufgehauen, der Aktienkurs wird wahrscheinlich weiter unter Druck kommen, weil viele Analysten diese Zusammenhänge überhaupt nicht erkennen und zum Verkauf raten: „Oh, jetzt geht´s Facebook an den Kragen“. Unterschätze niemanden, der ein Schritt zurück geht. Es könnte sein, dass er nur Anlauf nimmt. In der Folge werden die alle Daten bei sich kumulieren und werden den Datenschatz für sich alleine haben. Meine Damen und Herren, es hat noch einen ganz großen Hintergrund. Der kommt jetzt erst hinterher. Jetzt kommt der eigentliche Hammer. Und jetzt kommt der Part, den Norbert Häringer ausgegraben hatte. Beim letzten Weltwirtschaftsgipfel in Davos wurde von den großen Internetkonzernen - die haben sich zusammengeschlossen - den Regierungen ein Dokument übergeben, ein Angebot, einen Masterplan, die Daten künftig wieder auf den Bürger zurück zu übertragen. Der Bürger soll wieder die Hoheit über seine Daten bekommen. Er soll selbst für seine Daten verantwortlich sein. Und die sollen nicht mehr weitergegeben werden. Also, genau das, was jetzt gerade in dem Geschrei der Öffentlichkeit ist, haben genau diese großen Unternehmen in Davos vor einigen, vor wenigen Monaten, wenigen Wochen, kann man sagen, den Regierungen als Masterplan übergeben und veröffentlicht. Wenn Sie das suchen, Sie finden das nicht in den deutschen Medien. Nicht ein einziges, soweit ich es gesehen hab, hat darüber berichtet. Aber Sie finden es in einem öffentlichen Dokument von Davos. Sie können es als PDF sogar herunterladen. Wir werden es hier im Video natürlich verlinken. Das heißt „The known traveller“. Und jetzt wird es richtig spannend. Diese Unternehmen sagen, die Bürger sollen wieder die Hoheit über ihre Daten haben. Niemand darf auf deren Daten zugreifen, es sei denn, der Bürger erlaubt es freiwillig und macht sie freiwillig zugänglich. Und sie schlagen damit den Regierungen vor, die internationale Sicherheit zu privatisieren und zu übernehmen. Sie sagen, wir sind mit unserer künstlichen Intelligenz in der Lage, die Datenströme, die Daten, die über einen Menschen vorliegen, zu erfassen. Wir haben die ja alle. Wir können unsere Analysen drüber laufen lassen oder es gibt ja Studien aus den USA, dass man mit der künstlichen Intelligenz in der Lage ist, mit 150 Facebook-Likes, die Sie gemacht haben, Ihren Charakter und Ihre wesentlichen Merkmale besser zu definieren, als Ihr Ehepartner das könnte. Und wenn Sie jetzt überlegen, welche Datenmassen über Sie über die letzten Jahre bei diesen großen Konzernen aufgelaufen sind, von Google bis Facebook etc., dann wissen Sie, dass die Sie mit ihren künstlichen Intelligenzen besser analysieren können als Sie sich selbst, weil Sie sich gefiltert wahrnehmen, und die nicht. Und man ist in der Lage, wenn man diese Datensätze durchsucht, deckungsgleiche Muster zu finden, die bei Leuten auftauchen, die kriminell sind, die terroristische Hintergründe haben. Das lässt mit einer extrem hohen Wahrscheinlichkeit diese Muster erkennen, und das sind Dinge, auf die wir nie gucken würden. Das hängt mit den nebensächlichsten Dingen zusammen, die aber deckungsgleich sind und in der Masse darauf eine hohe Wahrscheinlichkeit geben, dass der oder jener gefährlich ist und der oder jener nicht gefährlich ist. Und jetzt haben die das Angebot gemacht: wir übernehmen die Sicherheitsüberprüfung eurer Bürger an den Stellen, wo es nötig ist, z.B. beim Grenzübertritt. Wenn der Bürger die Grenze überschreitet und will einreisen in ein anderes Land, dann hat er zwei Möglichkeiten: sich an Schlange 1 anzustellen oder an Schlange 2 anzustellen. Bei Schalter 1 ist ein freundlicher Officer mit einem Computer, und da gehen Sie hin, halten Ihr Handy vor und sagen: „Hier bitte, Sie haben Einblick in meine Daten. Ich gebe Ihnen meine Daten frei.“ Und daraufhin lässt er Ihre Daten von diesen privaten Unternehmen, von diesem Konsortium durchforsten und analysieren durch die künstliche Intelligenz. Das Ding sagt ihm: „Okay, der ist zu 95% nicht gefährlich“, und er wünscht Ihnen gute Anreise. Sie haben Ihre Daten freiwillig zur Verfügung gestellt. Sie verfügen über Ihre Daten. Wenn Sie das nicht wollen, stellen Sie sich an Schalter 2 an. Zwei Stunden Wartezeit, unfreundlicher Officer, dem Sie jetzt mal erklären, was Sie zu verbergen haben. Und wenn das lang genug gelaufen ist, wird man den Schalter 2 komplett schließen. Es gibt nur den Schalter 1. Sie möchten in das Land einreisen? Wenn Sie ihre Daten freiwillig vorlegen, ansonsten bleiben Sie draußen. Das ist aber nur der erste Schritt, und so steht es bereits in dem Dokument. Der nächste Schritt wird sein, dass sie das überall tun. Sie wollen einen Versicherungsvertrag, Sie wollen einen Kredit bei der Bank usw. usw. Sie werden überall Ihre Daten freiwillig vorlegen oder nicht am Leben teilnehmen können. Sie haben wieder die Hoheit über Ihre Daten. Herzlichen Glückwunsch! Meine Damen und Herren, dieser Dogmenwechsel findet gerade statt. Der Aufruhr, der gerade angezeigt wird, Ihr Aufregen über die Datenkrake Facebook, und dass die Daten weitergegeben haben, ist genau das, was gewollt ist. Die Weltbevölkerung soll sich empören, soll darauf bestehen, die Daten wieder in die eigene Entscheidungshoheit zu bekommen, um genau diesen Plan umzusetzen. Meine Damen und Herren, wenn Sie jetzt in den Vertrag der großen Koalition schauen, in der es darum geht, dass der Bürger wieder die Datenhoheit bekommen soll, dann wissen Sie jetzt, wo die Reise hingeht. Jetzt haben Sie es mal im Zusammenhang und jetzt wissen Sie, warum momentan der Shitstorm gegen Facebook losgeht, dass die Daten wieder in die Hoheit der Bürger kommen sollen. Das wird jetzt weiter gehen, das wird jetzt über Monate gehen, die Gesetze werden verabschiedet werden, und am Ende haben wir die totale Kontrolle und sind dafür auch noch selbst verantwortlich. Meine Damen und Herren, das ist, wo die Reise hingeht. Das werden Sie wahrscheinlich nirgends momentan finden als nur hier bei uns auf Cashkurs oder bei Norbert Häring. Noch einmal herzlichen Dank, dass er auf dieses Thema gestoßen ist. Ansonsten – die großen Medien halten sich da ja auffallend bedeckt zu dem Thema. Soweit nur noch zu dem Thema: Öffentliche Nachrichteninformation. Denn wenn ein so großes Thema in Davos vorgestellt wird, dann sollte es doch der eine oder andere Journalist mitbekommen haben. Und es wäre doch zumindest mal eine Randnotiz wert, finde ich. Oder? In diesem Sinne - bleiben Sie wachsam, meine Damen und Herren. Bleiben Sie vorsichtig, schauen Sie immer hinter die Kulissen. Ich tue es, soweit es geht für Sie und informiere Sie. Und wenn Sie neue oder andere Informationen haben - bitte her damit! Je mehr, umso mehr kann ich zusammenführen. In diesem Sinne Ihnen alle Gute!

von hm.


Ist der Facebook-Daten-Skandal ein „Trojanisches Pferd“?

Sendung und Zubehör in der gewünschten Qualität herunterladen:
Film-Datei (.mp4)
Bitte Downloadqualität auswählen
Ton-Datei (.mp3)
Bitte Downloadqualität auswählen





↑ Neuere anzeigen ↑
Medienkommentar
{{themeblock.title}}

↓ Ältere anzeigen ↓