Samstag 05. Mai 2018

200 Jahre Karl Marx – Die Schattenseiten des Kommunismus (1 von 1)

Am 5. Mai 2018 jährt sich der 200. Geburtstag von Karl Marx - Mitbegründer der Ideologie des Kommunismus. Diese Ideologie beansprucht für sich eine gerechte Bewegung für unterdrückte Menschen zu sein. Doch nicht freiwillig, von Herz zu Herz wurde das Ideal durchgesetzt, sondern mit Zwang, Gewalt und Blutvergießen. Von Beginn an bis heute ist ein Einfluss elitärer Kreise der Hochfinanz erkennbar, die sich dieses hohe Ideal als Ausbeutungsinstrument zunutze machen.

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200 Jahre Karl Marx – Die Schattenseiten des Kommunismus 05.05.2018

Am 5. Mai 1818 wurde Karl Marx, Mitbegründer der Ideologie des Kommunismus geboren. Diese Ideologie ist eine der weltweit meist verbreiteten. Sie beschreibt eine zukünftige Gesellschaftsform, in der das Privateigentum abgeschafft und eine zentral gesteuerte gemeinschaftliche Lebensführung aller Menschen erfolgen soll. Die kommunistische Ideologie wird mit Begriffen wie Gleichheit, Solidarität und Gerechtigkeit verbunden und wurde so zum Idealbild für viele Menschen. Auf der einen Seite arbeiteten und arbeiten zahllose Menschen an einer aufrichtigen Umsetzung dieser Ideale, doch auf der anderen Seite gab es von Anbeginn auch massive Schattenseiten. So setzte sich der Kommunismus nicht auf friedlichem Weg, freiwillig von Herz zu Herz durch, wie es dem hohen Ideal entsprechen sollte. Vielmehr geschah es von Anfang an mit Zwang, Gewalt und Blutvergießen bis hin zu vielen zig Millionen Toten weltweit. Aufgrund dieser Ungereimtheiten lohnt es sich, den Kommunismus und dessen Urväter bzw. Fädenzieher genauer unter die Lupe zu nehmen. Dazu soll diese Sendung beitragen. Wir betrachten kurz den ersten historisch bedeutsamen Versuch einer Umsetzung der kommunistischen Ideologie – die Russische Oktoberrevolution. 1. Ging die Oktoberrevolution vom Volk aus? Bei der Oktoberrevolution am 25. Oktober 1917 ergriffen die Bolschewisten - eine radikale Fraktion der sozialdemokratischen Arbeiterpartei - unter der Führung von Lenin in Russland die Macht. Laut Geschichtsschreibung ging die Oktoberrevolution vom einfachen Volk – den Arbeitern und Bauern aus. Der investigative Autor Torsten Mann äußert jedoch in einem Interview, dass es in der Geschichte nie spontane Arbeiteraufstände – mit dem Ziel, ein sozialistisches Gesellschaftssystem einzuführen – gegeben hätte. Real setze sich der Arbeiter lediglich für einfachere Ziele wie höhere Löhne oder bessere Arbeitsbedingungen ein. Laut Historiker Wolfgang Eggert begannen die Vorbereitungen zur Oktoberrevolution bereits 1890 durch die französische Freimaurerloge „Grand Orient“. Diese gründete ein Institut zur Schulung von Revolutionären wie z. B. Leo Trotzki, einer der Köpfe des Umsturzes in Russland. Finanziert wurden die russischen Revolutionäre laut dem Historiker A.C. Sutton unter anderem ausgerechnet durch amerikanische Banken wie z.B. „Guaranty Trust Company“, „National City Bank“ und „Chase National Bank“. Ging es elitären Kreisen der Hochfinanz bei der Förderung der Revolution in Russland tatsächlich um das Wohl der Arbeiter und Bauern? Die durch die Finanzierung ihrer Revolutionäre“ gewonnene Kontrolle über ressourcenreiche Länder legen ganz andere Vermutungen nahe. 2. Die Früchte des Kommunismus Der Kommunismus wird als eine Bewegung zum Wohle der unterdrückten Massen angesehen, indem weltweit ein System für Frieden und Gerechtigkeit geschaffen werden könne. Doch wie sah in vielen Staaten der Erde in der Vergangenheit die Realität aus? Im 20. Jh. forderte diese Ideologie ca. 100 Millionen Tote. Schätzungen gehen dabei von 20-40 Millionen Toten in der Sowjetunion, 65 Millionen Toten in der Volksrepublik China, jeweils 1 bis 2 Millionen Toten in Vietnam, Nordkorea, Kambodscha, Afghanistan, Afrika und Osteuropa aus. Die Opfer wurden teils ohne Gerichtsverfahren hingerichtet und in Konzentrationslagern ermordet. Teils kamen sie infolge von Umsiedlungsmaßnahmen zu Tode, sowie durch Hungersnöte, die nach Einführung von Experimenten wie der zentralen staatlichen Planwirtschaft ausbrachen. Die sozialistischen Systeme der Deutschen Demokratischen Republik, kurz DDR, oder Nordkoreas mussten die Grenzen zum Nachbarland schließen bzw. scharf bewachen, damit die Bewohner nicht massenhaft das Land verließen. Diese Fakten verdeutlichen, dass die praktische Durchführung des Kommunismus meist in völligem Widerspruch zur gewünschten Theorie steht. Die Umsetzung der kommunistischen Weltanschauung kann vielerorts als gescheitert bezeichnet werden. „Alles, was mit Gewalt aufgerichtet wurde, muss auch mit Gewalt am Leben erhalten werden.“, sagte Mahatma Gandhi. 3. Die Durchsetzung der Wesensmerkmale des Kommunismus heute Nach dem 2. Weltkrieg hatte sich der Sozialismus in einer Vielzahl von Ländern ausgebreitet. Der Sozialismus gilt als die Vorstufe zum Kommunismus: Die wichtigsten Produktionsmittel wurden verstaatlicht, die Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt staatlich-zentralistisch gelenkt, sowie die Ausbeutung der Arbeiter für beendet erklärt. Mit dem Zerfall des Ostblocks 1989 schien der Sozialismus in Europa erst einmal sein Ende gefunden zu haben. In der gesellschaftlichen Entwicklung ist die Durchsetzung seiner Wesensmerkmale jedoch bis heute nach wie vor feststellbar. So benannte Autor Gerhard Wisnewski in seinem Jahresrückblick 2017 heute überall anzutreffende Konzepte des Kommunismus: Es seien starke Staatseingriffe in Märkte wie im Energiesektor oder bei der Subvention von Elektroautos erkennbar sowie eine Reglementierung der Wirtschaft im Namen des Klimaschutzes, eine sog. „Klima-Planwirtschaft“. Die freie Meinungsäußerung werde immer stärker begrenzt bis hin zu einer „Gleichschaltung der Bürger“. Weiterhin erfolge eine zunehmende „Verstaatlichung der Kinder“ durch massiv geförderte staatliche Betreuung sowie eine volle Eingliederung der Frauen in den Arbeitsprozess. Kommunistische Leitbilder wie „Alle Menschen sind gleich“ zerstören Werte wie Ehe und Familie als Grundlage der Gesellschaft. Für die Menschheit überlebensnotwendige Grenzen und Strukturen würden auf allen Gebieten auf widernatürliche Weise verwischt, verdreht oder aufgelöst: nationale, finanzielle, wirtschaftliche, biologische und soziale. Wisnewski sieht in der damit verbundenen Schwächung der Gesellschaft die Absicht einer Machtelite, auf verdeckte Weise eine Neue Kommunistische Weltordnung – die NKWO - zu errichten. 4. Marxistischer Einfluss in der deutschen Politik Während der Kommunismus in seiner Anfangszeit mit offener Propaganda und Gewalt durchgesetzt wurde, ist sein Einfluss heute nicht mehr so augenscheinlich. Der Autor Torsten Mann legt in seinem Buch „ROT - GRÜNE Lebenslügen“ offen, wie sehr die kommunistische Ideologie bis in höchste Politikerkreise Einzug genommen hat. Dazu recherchierte er zu Vertretern der Regierung aus SPD und Grünen von 1998 bis 2002: Joschka Fischer stieg vom marxistisch-militanten Straßenkämpfer über eine Parteikarriere bei den Grünen bis zum deutschen Außenminister auf. Fischers Bekenntnis noch 1997: „Ich entdecke mehr und mehr, wie sehr ich doch Marxist geblieben bin …“ Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD): Bekenntnis in den 1970er Jahren: „Ja, ich bin Marxist …“ Innenminister Otto Schily bezeichnete sich selbst als „liberalen Kommunisten“. Justizministerin Herta Däubler-Gmelin: frühere Mitgliedschaft bei der marxistischen Studentenbewegung APO (Außerparlamentarische Opposition) Gesundheitsministerin Andrea Fischer war Mitglied der Gruppe Internationaler Marxisten. Umweltminister Jürgen Trittin war beim Kommunistischen Bund. Während ihrer Amtszeit wurden moralische Werte aufgeweicht, der Schutz der traditionellen Familie ausgehebelt, das Einwanderungsgesetz stark gelockert. Das Familienministerium gab den Auftrag, Gender Mainstream durchzusetzen, usw. All diese Maßnahmen deuten auf die Umsetzung eines marxistischen Leitbildes hin. 5. Der Wandel vom klassischen Marxismus zum heutigen Kulturmarxismus Kulturmarxismus ist ein in den USA geprägter Begriff. Er bezeichnet die Tendenz bestimmter linker Bewegungen, die sich vom klassischen linken Gegensatz „Bürgertum gegen Arbeiterklasse“ abwenden und sich stattdessen auf den allgemeineren Gegensatz „Unterdrücker gegen Unterdrückte“ fokussieren. In den Vordergrund wird der Kampf um die Rechte von sogenannt unterdrückten Minderheiten gestellt wie bspw. Frauen, Migranten, bestimmten Volksgruppen, religiösen Minderheiten, Homosexuellen, Transsexuellen und so weiter. Dabei werden, unterstützt durch Nichtregierungsorganisationen (NGO's), gesellschaftliche Fundamente wie traditionelle Familie, Heterosexualität, Tradition, Heimat und Bürgerlichkeit als Feindbilder und als Formen der Unterdrückung diskreditiert. Zahlreiche dieser NGO's werden von Finanzoligarchen und globalen Strippenziehern wie Multimilliardär George Soros finanziert mit dem klaren Ziel einer Neuen Weltordnung. 6. Antifa staatlich gefördert und finanziert Eine Bewegung, die in Deutschland offen eine linke Ideologie vertritt, ist die Antifa. Sie beansprucht, sich für rassistisch verfolgte Menschen einzusetzen und gegen neofaschistische Tendenzen vorzugehen. Trotz dieser an sich löblichen Ziele kommt es häufig zu gewaltsamen Übergriffen auf politisch Andersdenkende durch die Antifa. Die Antifa-Szene in München beispielsweise verfügt mit Unterstützung der SPD-regierten Stadt über eine sehr gute Infrastruktur. Sie wird direkt und indirekt über Vereine mit Steuergeldern gefördert. Christian Jung – Betreiber des unabhängigen Internetportals Metropolico – berichtete 2014, dass nahezu die gesamte Infrastruktur der linksextremen Szene durch die Stadt München gestellt wird, wie z.B. die Kulturzentren „Eine-Welt-Haus“ – das für 3,7 Mio. € saniert wurde – und das „Kafe Marat“. Letzteres beherbergt u.a. die gewaltbereite Antifa NT, die mehrfach an gewaltsamen Ausschreitungen beteiligt war. Trotzdem wird das „Kafe Marat“ durch die Stadt München mit 40.000 € pro Jahr gefördert. Auch auf Bundesebene kündigte die SPD 2016 eine Verdoppelung der Förderung auf 100 Mio. € für den „Kampf gegen Rechts“ an. Weshalb? Gewaltbereite Strömungen der Antifa können zur Einschüchterung von regierungskritischen, zumeist als politisch „Rechts“ gebrandmarkte Interessensverbände instrumentalisiert werden, um so das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit auf illegale Weise zu umgehen. Gibt es neben dem zweifelhaften Agieren durch Politik und der Finanzwelt auch ernst zu nehmende Versuche, eine gerechte, bessere Welt zum Wohle des Volkes aufzurichten? 7. Gelebter Sozialismus in Libyen Muammar al-Gaddafi begann 1969 mit dem Aufbau eines volkssozialistischen Staates, dessen Grundlage der Islam bildete. Nach seiner Machtübernahme wurden die militärischen Stützpunkte der USA und Großbritanniens geschlossen. Ab 1970 war die Förderung libyscher Ressourcen wieder in der Hand des libyschen Volkes. Die Gewinne daraus investierte Gaddafi in das unentgeltliche staatliche Bildungs- und Gesundheitswesen. Seit 1973 wurden die Arbeiter an den Unternehmensgewinnen beteiligt. Dank dieser Maßnahmen hatte das schuldenfreie Libyen das geringste Wohlstandsgefälle und das höchste Bruttoinlandsprodukt in ganz Afrika. Gaddafi war dabei, die afrikanischen Bruderländer in eine Unabhängigkeit vom Westen durch Einführung eines Afrodollars zu führen. Weiterhin baute er ab 1984 an einem der weltweit größten Wasserversorgungsprojekte zur kostenlosen Versorgung der eigenen Bevölkerung und der Nachbarländer. Libyen kam den Idealen des Sozialismus in der Praxis sehr nahe. Fazit: Wie in allen Lebensbereichen gibt es auch beim Kommunismus auf der einen Seite aufrichtige Menschen mit selbstlosen Absichten, auf der anderen Seite jedoch auch Wölfe im Schafspelz, die unter Lüge und Täuschung die Menschen für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren. Das Prüfen und Erforschen der wahren Motive obliegt jedem Einzelnen. Wie brachte es der Musiker Jimi Hendrix auf den Punkt? „Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt endlich wissen, was Frieden heißt.“

von ag./mv./beka./ kgr./pk.

Quellen/Links: https://www.youtube.com/watch?v=p18cUdWTESE
Eggert, Wolfgang: Israels Geheim-Vatikan, Band 2, Verlag Beim Propheten!München 2002, S. 121ff., 234ff. A.C. Sutton: Wall Street and the Bolshevik Revolution, 2011, S. 51ff. https://www.youtube.com/watch?v=p18cUdWTESE
https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Schwarzbuch_des_Kommunismus
http://www.kla.tv/11709
:2017-Jahresrückblick mit Gerhard Wisnewski ab 1h:08 Min. Buch von Torsten Mann: Rot-Grüne Lebenslügen, Jochen Kopp Verlag, 2005 http://www.freiewelt.net/reportage/warum-finanzoligarchen-wie-george-soros-linke-bewegungen-unterstuetzen-10072522
http://www.theeuropean.de/eckhard-kuhla/12543-das-geheime-netzwerk-von-soros
http://www.kla.tv/9057
München: Haushaltsplan Stadtjugendamt 2016 S. 10 Nr. 133 https://www.welt.de/newsticker/news2/article151088361/SPD-will-Geld-fuer-Kampf-gegen-Rechts-auf-100-Millionen-Euroverdoppeln.html
dtv-atlas Weltgeschichte, München 2010, S. 618-626 Universität Wien Diplomarbeit: „Libyen: Eine Dritte Welt – Revolution in der Transition“ http://
www.kla.tv/5016

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