Freitag 18. Mai 2018

Medienkommentar Gesundheit & Medizin

WLAN – Gesundheitsrisiken sind vorhanden! (1 von 1)

Am 5. April 2018 berichtete eine Schweizer Zeitschrift, dass die Stadtberner Schulen und Kindergärten mit WLAN ausgerüstet werden sollen. Die deutsche Diplom-Biologin Isabel Wilke hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob WLAN-Strahlung innerhalb der bekannten Grenzwerte Schäden verursacht und hat dazu mehr als 100 wissenschaftliche Studien ausgewertet. In folgender Sendung erfahren Sie, ob WLAN nun wirklich keine Gefahr für unsere Gesundheit darstellt, sodass man sogar Kinder bedenkenlos dieser Strahlung aussetzen kann.

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WLAN – Gesundheitsrisiken sind vorhanden! 18.05.2018

Schweiz: „Die Stadtberner Schulen und Kindergärten werden mit dem ,Wireless Local Area Network‘, zu Deutsch ,Drahtloses lokales Netzwerk‘, oder besser bekannt unter der Abkürzung WLAN, ausgerüstet.“ So berichtete die Zeitschrift „Der Bund“ am 5. April 2018. WLAN gehört in die Gruppe der elektromagnetischen hochfrequenten Strahlungen und strahlt im Frequenzbereich von 2,45 GHz. Es dient als Funknetz zur Datenübertragung zwischen Geräten und zur Internetanbindung. Die deutsche Diplom-Biologin Isabel Wilke hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob es Studien gibt, die zeigen, dass WLAN-Strahlung innerhalb der bekannten Grenzwerte Schäden verursacht. Sie hat dazu mehr als 100 wissenschaftliche Studien ausgewertet, die in anerkannten Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Ihre aktuelle Studienrecherche trägt den Titel: „Biologische und pathologische Wirkungen der Strahlung von 2,45 GHz auf Zellen, Fruchtbarkeit, Gehirn und Verhalten.“ Nachfolgend exemplarisch die Ergebnisse von fünf Studien: Wirkung von WLAN auf das Verhalten von Tieren: Eine Studie des Wissenschaftlers Li aus dem Jahre 2008 untersuchte die Wirkung von gepulsten 2,45 GHz für 3 Stunden täglich über 30 Tagen an Ratten. Alle Tiere zeigten eine Verschlechterung beim räumlichen Lernen und bei der Gedächtnisleistung. Eine Studie des Wissenschaftlers Hassanshahi aus dem Jahre 2017 unterteilte 80 männliche Ratten in zwei Gruppen. Eine wurde scheinbestrahlt, und die andere mit 2,45 GHz 30 Tage, 12 Stunden am Tag. Die bestrahlten Tiere konnten im Test schlechter bekannte und unbekannte Objekte unterscheiden. Die Wissenschaftler Cammaerts und Johannsson beobachteten 2014 das Verhalten von Ameisen auf ihren Laufstrecken, wenn sie verschiedenen Mobilfunkfrequenzen ausgesetzt sind. Die Ameisen zeigten schon wenige Sekunden nach Einschalten des WLAN-Routers ein gestörtes Verhalten. Erst nach 6-8 Stunden stellte sich wieder eine normale Futtersuche ein. Wirkung von WLAN auf die Herztätigkeit und den Blutdruck: Der Wissenschaftler Saili untersuchte 2015 die Wirkung von WLAN-Strahlung auf das Herz von Kaninchen. Bei den bestrahlten Kaninchen wurde eine deutliche Steigerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks festgestellt. Das zeigt, dass die 2,45 GHz Strahlung die Regulation des Herz-Kreislauf-Systems verändert. Wirkung von WLAN auf menschliche Zellen: Der Wissenschaftler Czerska setzte 1992 menschliche Lymphozyten aus frischem Blut 2,45 GHz Strahlung aus und untersuchte die Zellen auf Entartung. Die gepulste Strahlung erzeugte eine deutlich gesteigerte Entartung. In vielen anderen Studien war bei verschiedenen Tieren durch die Bestrahlung mit WLAN Schäden an der DNA, der Erbsubstanz in den Zellen, nachweisbar. Schäden an der Erbsubstanz in Zellen können diese zu Krebszellen verändern. Schließlich geht die Biologin in ihrer Studienübersicht auch auf Studien ein, die angeblich „keine Wirkung“ von WLAN nachweisen konnten. Sie zeigt, dass diese Studien größtenteils von der Mobilfunkindustrie finanziert wurden und schlussfolgert: „Arbeiten, die von der Industrie oder ähnlichen Interessensvertretern bezahlt wurden und die angeblich keine Wirkung von WLAN finden, sind problematisch.“ Sehr geehrte Damen und Herren, die ausführliche Studienrecherche kann unter eingeblendetem Link erworben werden. [https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1256] Laut der Biologin Isabel Wilke gibt es bisher wenige Langzeitstudien und wenige Untersuchungen am Menschen. Aber man hat Hinweise, dass vor allem Neugeborene, Kinder oder Jugendliche besonders empfindlich sind. Nach der Auswertung von mehr als 100 Studien kann das Schädigungspotential von WLAN auch bei geringer Strahlungsstärke nicht mehr verharmlost werden. Wir schließen mit einem Zitat von Frau Wilke: „Die Entscheidungsträger in der Politik, den Schul- und Gesundheitsbehörden sind in der Verantwortung, sich mit der Studienlage auseinanderzusetzen und sich nicht von den Argumentationen der Industrielobby (…) täuschen zu lassen. Die Gesundheitsrisiken sind vorhanden. (…) Die Anwendung des Vorsorgeprinzips (…) lässt nur einen Schluss zu: Der menschliche Körper darf WLAN nicht körpernah und dauerhaft ausgesetzt werden!“

von ch


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