Dienstag 22. Mai 2018

Wisnewski: Wie Kinder zu Giftgasopfern trainiert werden (1 von 1)

Der Zuschauer sieht fröhlich spielende Kinder. Dann liegen sie plötzlich zuckend und regungslos am Boden – ein Giftgasangriff wird simuliert. Entstehen so „Beweisbilder“, welche westliche „Vergeltungsschläge“ erlauben? Auch weitere berühmte Filmsequenzen offenbaren sich in ihrem ganzen Zusammenhang als inszenierte Rettungsszenen … Gerhard Wisnewski deckt Kriegspropaganda auf und erschüttert damit angebliche Beweise für die Giftgasangriffe der syrischen Armee gegen die Zivilbevölkerung.

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Wisnewski: Wie Kinder zu Giftgasopfern trainiert werden 22.05.2018

Gerhard Wisnewski ist ein deutscher Buch- und Filmautor und bekannt für seinen Hintergründe enthüllenden Journalismus. Wisnewski hat eine besondere Spürnase für Ungereimtheiten in der Berichterstattung der Leitmedien und versteht es, diese auch für Laien verständlich und nachvollziehbar aufzuzeigen. Im April 2018 nahm er in zwei Videobeiträgen die angeblichen Beweise für Giftgasangriffe der syrischen Armee gegen die Zivilbevölkerung aufs Korn. Er legt dar, wie leicht Bergungsszenen nach mutmaßlichen Angriffen inszeniert werden können und auch tatsächlich wurden. Sehen Sie nun zwei 5-minütige Kurzdokumentationen, die er auf seiner Internetplattform www.wisnewski.ch veröffentlichte. Syrien: Wie Kinder zu Giftgasopfern trainiert werden Das sind also so die Giftgasattacken, die Giftgasopfer, die uns dauernd im Fernsehen vorgeführt werden, und damit ist youtube ja voll. Und jetzt schauen wir uns mal an, wie solche Videos unter Umständen entstanden sein können. Hier sehen wir eine lustige Veranstaltung, Kinder spielen mit Bällen, ja? Aber das ist nicht der eigentliche Zweck der ganzen Sache, denn nun geht´s dann ans Üben. Hier, da haben wir schon die Giftgasopfer, Sirene heult, alle werfen sich hin. Sofort springen sogenannte Ärzte herbei mit Gasmasken. Das ist besonders lustig, ja, weil dieser Mensch hier also ´ne Gasmaske trägt, aber mit bloßen Händen hier herummanipuliert. Ein absolutes Kindertheater! Dann, wenn er zwei, drei Sekunden oder fünf ein Kind beatmet, was soll das dann bitte bringen? Die Kinder machen natürlich gerne mit, die halten das für ein Spiel. Das wir ihnen wahrscheinlich sogar als Spiel verkauft, ja? Aber sie versuchen schon, realistisch auszusehen. So ist es nicht. Man hat sie also schon gebrieft. Sie spielen da bewusstlos. Hier, der Junge hier versucht, sowas wie Zuckbewegungen zu inszenieren. Er leidet ja auch ganz schlimm da unten. Und natürlich das berühmte Medien-Interview hier, ja? Also irgendein Arzt wahrscheinlich, der jetzt berichtet, welche schlimmen Dinge diesen Kindern zugestoßen sind. Das muss also auch geübt werden. Und, jetzt geht´s los, die Inszenierung. Die berühmte Szene mit dem bewusstlosen Kind im Arm, ja? Das ist ganz wichtig. Hier der Junge versucht zu zucken, hier sogar mit den Händen, ja und Füßen. Da die üblichen Szenen halt, ja. Jetzt fällt der auch um. Das ist gar nicht schlecht, man könnte meinen, das ist ja fast ein Ansatz von Realismus, weil so wie er hier mit bloßen Händen und ein bisschen Mundschutz an Giftgasopfern manipuliert, muss er ja tatsächlich umfallen. Nur, die Frage ist, wieso kommt er dann noch, wieso läuft er noch rum oder kann er noch agieren? Das ist natürlich ein absoluter Schrott hier, was er da macht. Das Ganze ist totaler Schrott, also man fummelt tatsächlich nur mit diesen Sachen an den Mündern herum, also es sind nur Simulationen. Nun ist er auch umgefallen. Das ist ja mal ein realistisches Element an dem ganzen Spaß hier. Das sieht man ja auch sonst nie, das sieht man nur hier bei dieser Inszenierung, dass die Helfer selber umkippen. Also, wenn wir uns das mal hier anschauen. Hier, haben Sie das gesehen? Dieser Junge zum Beispiel zuckt und schielt, ja. Wenn wir sowas sehen würden hier im Fernsehen, auf ´ner Straße, würden wir´s sofort glauben, diese Geschichte. Da gucken die anderen Kinder zu. Also normalerweise sehen wir ja solche Szenen auf Straßen oder Lastwagen, ja. Da liegen die Opfer dann auf Lastwagen, die sogenannten Giftgasopfer werden abgespritzt mit Wasser und mit bloßen Händen angefasst. Man ist offenbar sehr zufrieden mit der Performance. Da gibt´s noch zur Belohnung den Mickey Maus, taucht er noch auf. Was macht denn da so ein amerikanisches Symbol eigentlich bei so ´ne Dschihadisten-Übung? Die Mickey Maus. Ja, so kommen also wahrscheinlich die Beweise zustande, auf denen dann Militäraktionen beruhen. Der ganze westliche Propaganda-Krieg, aber auch leider nicht nur ein Propaganda-Krieg, sondern leider auch ´n echter Krieg gegen zahlreiche Länder, in diesem Fall gegen Syrien, wo vom Westen Terroristen bezahlt werden und eingeschleust werden, und daran sollten wir denken, wenn wir solche Giftgasopfer sehen oder aber wenn Trump mal wieder irgendeine Vergeltungsaktion ankündigt. Syrien – Angriff mit gefälschten Beweisen Solche Bilder kennen Sie ja bestimmt – oder? Ein ziviles Opfer eines feigen Bombenangriffs von Diktator Assad in Syrien! Wenn Sie dran bleiben, erkläre ich Ihnen auch gleich, wie diese Bilder entstanden sind. Mit dieser Rede erklärt der amerikanische Präsident Donald Trump in der Nacht vom 13. auf 14. April 2018, dass und warum er, zusammen mit Frankreich und Großbritannien, einen Luftschlag auf Syrien durchgeführt hat, nämlich wegen der angeblichen Giftgasangriffe von Staatschef Assad auf seine eigene Bevölkerung, zuletzt vor etwa einer Woche in Duma bei Damaskus. Nun wollen wir doch mal wissen: Wo sind denn eigentlich die Beweise dafür? Und meistens sind die Beweise, die sogenannten Beweise, sogenannte Rettungsorganisationen in Syrien, die auf Seiten der Rebellen unterwegs sind, und zwar insbesondere die sogenannten Weißhelme. Und auch diese Rettungsorganisation wird vor allem von Großbritannien und den USA finanziert. Sind sie deshalb Handlanger des Westens? Die Antwort muss natürlich lauten: „JA!“. Denn: Wes Brot ich ess´, des Lied ich sing´. Und wenn man sich mal diese Rettungsaktionen der sogenannten Weißhelme anschaut, dann wollen wir das gleich mal machen. Nur sollte man sich dann eben auch anschauen, wie das Video entstanden ist. Hier sehen wir also diese zwei Weißhelme in Warteposition und dazwischen ein blasses Opfer, offenbar jemand, der unter Trümmern lag. Wenn wir aber genau hinschauen, sehen wir schon mal: Der Mann hat keinen Kratzer abbekommen, obwohl er hier unter wirklich schweren Steinen begraben ist!?? Alles wartet in gespannter Ruhe. Hier sehen wir diese schweren Brocken, man müsste also wenigstens Blutflecken auf seinen Beinen sehen. „Wartet! …… Wartet! … Macht Euch bereit! ….. Und los!“ ….. Hier sehen wir nochmal die Situation mit den schweren Steinen. Ja, hier in diesem Steinloch: scharfkantig alles, ja. Also, ich verstehe nicht, wieso hier nicht das Blut aus den Beinen sickert, abgesehen mal davon, dass das ja ganz klar ist, dass das alles inszeniert ist. Also, das sind die Beweise von US-Präsident Trump und von unseren Mainstream-Medien für Attacken in Syrien, in diesem Fall wohl kein Giftgasangriff, sondern das ist ein anderes Beispiel. Und der Witz dabei ist, also die sogenannten Weißhelme haben diese Sache selber eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Dieses Video ist nur wenige Stunden, nachdem es veröffentlicht worden war, natürlich ohne diesen Vorspann, nehme ich mal an, wieder von ihrer Plattform verschwunden. Also, die Authentizität ist unbestritten, es ist ein Video, von den Weißhelmen inszeniert und zeigt einen angeblichen Angriff des Assad-Regimes auf Zivilisten in Syrien. Jetzt werden wir nochmal auf die Kronen Zeitung zurückkommen. Hier geht´s z.B. um eine kanadische Journalistin, Nahostexpertin, die seit 2014 mehrmals in Syrien war, mit dem Namen Eva Bartlett. Und jetzt kommt´s: So erzählte die Kanadierin, dass, obwohl Dutzende Videos aus der Provinz Aleppo von Rettungseinsätzen der Weißhelme in den sozialen Medien verbreitet worden seien, die Bewohner Ost-Aleppos noch nie von dieser Organisation gehört hätten. Ja, also das passt natürlich, ja? Also von der Totalinszenierung kann man natürlich jeden beliebigen Schauplatz, jede beliebige Kulisse wählen. Es reicht irgendein zertrümmertes Haus sonst wo. Und diese Journalistin sagt, da, wo die Weißhelme angeblich Leute gerettet haben, hat niemand was davon mitbekommen.

von hm.


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