Freitag 13. April 2018

Medienkommentar Terror

Syrien-Experte erklärt Hintergründe zum Giftgasanschlag (1 von 2)

Syrien-Experte erklärt Hintergründe zum Giftgasanschlag Freitag, 13.04.2018 (1 von 2)
1:03
Freie Meinungsäußerung wird immer gefährlicher Freitag, 13.04.2018 (2 von 2)

Aufgrund des angeblichen Chemiewaffenangriffs auf Duma drängen die Regierungen der USA, Großbritannien und Frankreich auf einen Militärschlag gegen Präsident Assad. Syrien-Experte Prof. Dr. Meyer deckt den Anschlag als inszenierten Angriff unter falscher Flagge der Rebellen unter Regie der Westmächte auf. Diese haben nämlich strategische Ziele ...

Direktlink zu dieser Sendung:
Direktlink zu dieser Abspielposition:
Sendung auf eigener Internetseite einbinden
"Syrien-Experte erklärt Hintergründe zum Giftgasanschlag"
Alle 2 Sendungen vom "13.04.2018" einbinden

Syrien-Experte erklärt Hintergründe zum Giftgasanschlag 13.04.2018

Syrien-Experte erklärt Hintergründe zum Giftgasanschlag Für Syrien scheinen alle Barometer nach wie vor auf Krieg zu stehen. Kaum Stunden nach dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff vom 7. April 2018 werden US-Schläge gegen Syrien nicht ausgeschlossen. Am 9. April rechtfertigte die US-Botschafterin Nikki Haley diese sogar als moralische Verpflichtung angesichts der erschreckenden Bilder der Opfer. Interessanterweise kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron bereits vor wenigen Wochen einen Angriff französischer Truppen für den Fall eines syrischen Giftgasangriffs an. Extremes Säbelrasseln, und das obwohl UN-Generalsekretär Antonió Guterres am 9. April erklärte, dass die Vereinten Nationen nicht in der Lage seien, die Berichte der Rebellen und Weißhelme über den Chemiewaffen-Angriff auf Duma zu bestätigen. Er forderte eine unabhängige Untersuchung. Der syrische UNO-Botschafter Baschar al-Dschafari kommentierte das auffällige Säbelrasseln am 10. April bei der UN-Sicherheitsratssitzung in New York so: "Die USA, Großbritannien und Frankreich wollen nicht das Ende des Krieges in der Region". Dem deutschen Politikgeographen und Syrienexperten Professor Dr. Günter Meyer von der Universität Mainz wurden am 10. April im ARD-Mittagsmagazin wenige Minuten eingeräumt, seine Einschätzung zum Giftgasanschlag darzulegen. Wie Kla.TV in der Sendung vom 11. April darlegte, lassen Leitmedien beide Seiten zu Wort kommen, um vordergründig unparteiisch und glaubwürdig zu erscheinen. www.kla.tv/12263 Bei genauerer Betrachtung jedoch erweisen sie sich als Kriegstreibermedien und nicht als neutral. Im ARD-Mittagsmagazin brachte Prof. Meyer entgegen dem allgemeinen Tenor der Sendung die Ergebnisse seiner Recherchen wie folgt auf den Punkt: „All diese entsetzlichen, die grauenhaften Aufnahmen, die wir seit Sonntag über den angeblichen Chemiewaffen-Einsatz in Duma gesehen haben, wurden von den Weißhelmen gedreht. Eine sogenannte Zivilschutzorganisation, die von England und von den USA mit weit über 100 Mio. EURO finanziert wird. Sie hat den alternativen Nobelpreis bekommen und hat ein Image aufgebaut, dass sie glaubwürdig erscheint. Aber die Hauptzielsetzung ist tatsächlich, solche Dinge zu inszenieren und propagandistisch gegen das Assad-Regime einzusetzen. Es sind immer wieder Kinder, die von den Weißhelmen gerettet werden. Dabei sind genau solche Aufnahmen, wie wir sie seit Sonntag gesehen haben laut Presseberichten schon vor etlichen Wochen in der von den Oppositionellen kontrollierten Provinz Idlib von Weißhelmen aufgezeichnet worden. Das heißt, die Macht der Bilder, die ist so ungeheuerlich, dass der Verstand ausgeschaltet wird, dass nicht mehr nach Logik gefragt wird, und dass vor allem nicht danach gefragt wird, wer ist dafür verantwortlich.“ Auf die bedeutsame Frage, wem so ein mutmaßlicher Chemiewaffen-Angriff nutzt, antwortete Professor Meyer: „Er nutzt mit Sicherheit nicht dem Regime, das genau weiß, wenn es zum Chemiewaffeneinsatz kommt, das ist genau der Moment, auf den die USA warten, auf den Trump wartet, um hier mit einem massiven Militäreinsatz gegen das syrische Regime vorzugehen. Das heißt, diejenigen, die einzig und allein davon profitieren können, sind die Oppositionellen, und wir haben in der Vergangenheit schon eine ganze Reihe von solchen Fällen gehabt, wo eben gezielt von den Oppositionellen genau so agiert worden ist, unter falscher Flagge ein Chemiewaffen-Angriff durchgeführt, der dann dem Regime in die Schuhe geschoben wird. Und unter den aktuellen Bedingungen, nachdem Duma unmittelbar vor der Aufgabe steht, nachdem die Rebellen sich schon fertig machen abzuziehen, hier noch Chemiewaffen einzusetzen, ist absoluter Unsinn, widerspricht jeglicher Logik.“ Fazit von Professor Meyer: Entgegen der Darstellung der westlichen Leitmedien sei der Chemiewaffenangriff nicht von der Assad-Regierung, sondern von den Rebellen als False-Flag-Aktion durchgeführt worden. Die sie unterstützenden westlichen Großmächte USA, Großbritannien und Frankreich sollen damit auf den Plan gerufen werden. Großbritannien soll bereits U-Boote vor Syrien in Stellung gebracht haben, wie die „Deutsche Wirtschaftsnachrichten“ am 12. April berichteten. Am 11. April stach der Flugzeugträgerverband USS Harry S. Truman von der US-Ostküste gen Nahost in See, mit dabei die auf Flugabwehr spezialisierte deutsche Fregatte Hessen. Diese Großmächte wollen mit allem Nachdruck den Rücktritt des legitim vom syrischen Volk gewählten Präsidenten Assad zugunsten eines US-hörigen Präsidenten erzwingen. Ebenso wollen sie eine neue Landaufteilung Syriens durchsetzen, wie wir in unserer Sendung www.kla.tv/11452 „Syrien: US-Imperialismus im Namen der Terrorbekämpfung“ aufzeigten. Bleiben Sie im Fall Syrien gegenüber den Berichten westlicher Medien in einer gesunden Skepsis. Vor allem, wenn ohne Beweise Schuldige benannt werden und mit Emotionen weckenden Bildern der Kriegseintritt westlicher Großmächte als einzig gerechtfertigte, ja humanitäre Lösung plausibel gemacht werden soll.

von (hm)


Syrien-Experte erklärt Hintergründe zum Giftgasanschlag

Sendung und Zubehör in der gewünschten Qualität herunterladen:
Film-Datei (.mp4)
Bitte Downloadqualität auswählen





↑ Neuere anzeigen ↑
Medienkommentar
{{themeblock.title}}

↓ Ältere anzeigen ↓