Dienstag 18. Oktober 2016

Medien | 18.10.2016

US-Friedensrat zum Syrienkonflikt: "Der Westen betreibt massive Propaganda!" (1 von 1)

Der US-Friedensrat ist nach Damaskus gereist, um sich ein unvoreingenommenes Bild von den Hintergründen des Syrienkrieges zu machen. Rückblickend stellen sie fest, dass sich die Lage in Syrien, wie sie sich ihnen gemäß ihrer unvoreingenommenen und gründlichen Vorortrecherche abzeichnet, in keiner Weise mit der Darstellung der westlichen Medien deckt.

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US-Friedensrat zum Syrienkonflikt: "Der Westen betreibt massive Propaganda!" 18.10.2016

Der „US Peace Council“ – zu Deutsch „US-Friedensrat“ – ist gemäß eigenen Angaben eine „ethnisch gemischte, antiimperialistische Organisation, die sich dem Frieden, sozialer Gerechtigkeit und internationaler Solidarität mit allen Völkern verpflichtet“. U.a. hatte sich der „US Peace Council“ gegen alle drei Golfkriege im Irak (1980-88, 1990/91 und 2003) ausgesprochen, gegen den Einmarsch in Afghanistan im Jahr 2001 und gegen US-Einmischungen in El Salvador, Nicaragua, Kolumbien, Venezuela, Bolivien und vielen anderen Ländern. Der „US Peace Council“ widersteht der Strategie präventiver Luftschläge durch die USA, weil hinter diesem Konzept der US-Anspruch der weltweiten Vorherrschaft über Nationen und Bodenschätze stehe. Im vergangenen August nun ist eine Delegation des US-Friedensrates nach Damaskus gereist, um sich ein unvoreingenommenes Bild von den Hintergründen des Syrienkrieges zu machen. Während ihrer Reise besuchten die Mitglieder der Delegation Staatsbeamte und Vertragsangestellte im Staatsdienst, Vertreter der Handelskammern und der nationalen Studentenorganisation. Sie besuchten ebenso NGOs, die sich um die Kriegsopfer kümmern, Vertreter der unbewaffneten politischen Opposition, des Gesundheitsministeriums sowie Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften. Vor allen Dingen aber suchten sie das Gespräch mit der Bevölkerung Syriens, mit spontan ausgewählten Zivilisten. Die Mitglieder des Friedensrates sprachen nicht zuletzt auch mit dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad. Rückblickend stellen sie fest, dass sich die Lage in Syrien, wie sie sich ihnen gemäß ihrer unvoreingenommenen und gründlichen Vorortrecherche abzeichnet, in keiner Weise mit der Darstellung der westlichen Medien deckt. Die Medienberichte seien daher als Verfälschung und massive Propaganda zu werten. Der Präsident des US-Friedensrates, Alfred Marder, erklärte, Zitat: „Es wurde in den letzten Jahren ziemlich offensichtlich, dass das, was wir von der Presse gelesen und gehört haben, nicht schlüssig sein konnte. Wir sehen hier dieselben Muster wie bei anderen Invasionen, wo jeweils die Führung eines Landes dämonisiert und dies als Rechtfertigung dafür herangezogen wird, sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.“ Der Delegationsleiter Henry Lowendorf fügte hinzu: „Wir kämpfen gegen eine riesige Propagandamaschinerie, die die syrische Regierung dämonisiert. Ein Muster, das wir hinsichtlich vieler Länder über Jahrzehnte erleben konnten, und das die USA immer wieder benutzen, um die Menschen davon zu überzeugen, dass es aus humanitären Gründen notwendig sei, eine Regierung zu stürzen.“ Nach ihrer Rückkehr aus Syrien haben die Teilnehmer der Delegation des US-Friedensrates die Ergebnisse ihrer Syrienreise im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York einigen Korrespondenten und Reportern vorgetragen. Sehen Sie nun selbst die unzensierte, erstmals am 9. August 2016 veröffentlichte Aufzeichnung dieser Pressekonferenz.

von dd.


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