Dienstag 27. Dezember 2016

„Sir, ich werde für Sie nicht den Dritten Weltkrieg beginnen“ (2 von 2)

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Geschickte Formulierung verschleiert Vertragsbruch Dienstag, 27.12.2016 (1 von 2)
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„Sir, ich werde für Sie nicht den Dritten Weltkrieg beginnen“ Dienstag, 27.12.2016 (2 von 2)

Am 11.7.1999 – dem Kriegsende des Kosovokrieges – hatten russische Soldaten, die an den Friedensoperationen teilnahmen, das strategisch wertvollste Objekt des Kosovo, die jugoslawische Luftwaffenbasis Slatina, gesichert. Laut NATO sollte dieses strategische Juwel auf keinen Fall in den Händen der Russen bleiben. Darum gab der US-amerikanische SACEUR Wesley Clark seinem britischen Untergebenen Sir Mike Jackson den Befehl, die Russen mit militärischer Gewalt von Slatina zu verjagen.

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„Sir, ich werde für Sie nicht den Dritten Weltkrieg beginnen“ 27.12.2016

Am 11.7.1999 – dem Kriegsende des Kosovokrieges – hatten russische Soldaten, die an den Friedensoperationen teilnahmen, das strategisch wertvollste Objekt des Kosovo, die jugoslawische Luftwaffenbasis Slatina, gesichert. Laut NATO sollte dieses strategische Juwel auf keinen Fall in den Händen der Russen bleiben. Darum gab der US-amerikanische SACEUR* Wesley Clark seinem britischen Untergebenen Sir Mike Jackson den Befehl, die Russen mit militärischer Gewalt von Slatina zu verjagen. Wesley Clark war der Supreme Allied Commander Europe, zu Deutsch: der Oberkommandierende des NATO-Kommandos Europas. Auf diesen Befehl erwiderte Sir Mike Jackson, sein Untergebener: „Sir, ich werde für Sie nicht den Dritten Weltkrieg beginnen. […] Ich bin ein Drei-Sterne-General, und Sie können mir keine Befehle dieser Art geben. Ich glaube, dass dieser Befehl außerhalb unseres Mandats liegt.“ Sir Mike Jackson kündigte bei seinen Vorgesetzten in London an, lieber zurückzutreten, als den Befehl auszuführen. London unterstützte Sir Mike, und daraufhin zog Washington den gefährlichen Befehl zurück. Slatina zeigt einerseits, wie schnell aus einer kleinen Krise ein großer Krieg entstehen, und andererseits auch, wie ein einziger Mann, indem er mitdenkt und Verantwortung übernimmt, einen Weltkrieg verhindern kann. „Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.“ George Bernard Shaw, irischer Dramatiker. Auf der Bühne der Weltpolitik scheint alles nach genauem Drehbuch der Globalstrategen abzulaufen … Bis zu dem Zeitpunkt, wo sich jemand wie Sir Mike weigert auf Befehle einzugehen. Dass dabei der Ausbruch des Dritten Weltkrieges durch eine einzige Person verhindert werden kann, hat unsere bisherige Sendung eindrücklich erwiesen. Denn wie ein Theaterregisseur zwar das Drehbuch geschrieben hat, so ist er doch darauf angewiesen, dass es die Bühnendarsteller auch genauso umsetzen. Und da auch wir uns irgendwo auf dieser Weltbühne befinden, hat es JEDER von uns in der Hand, der Geschichte einen „Schubs“ in eine bessere Richtung zu geben! Verbreiten Sie zum Beispiel unsere Nachrichten und informieren Sie sich persönlich und Ihr Umfeld weiter. Vielen Dank!

von ns. + sak.


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