Freitag 30. Dezember 2016

Ideologie | 30.12.2016

US-Friedensrat zu Syrien: Syrer lassen sich nicht gegeneinander aufbringen (Teil 5) (1 von 2)

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US-Friedensrat zu Syrien: Syrer lassen sich nicht gegeneinander aufbringen (Teil 5) Freitag, 30.12.2016 (1 von 2)
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US-Friedensrat zu Syrien: Kein Bürgerkrieg, sondern machtpolitischer US-Krieg (Teil 6) Freitag, 30.12.2016 (2 von 2)

Seit Jahrhunderten haben in Syrien die verschiedenen Religionen friedlich zusammengelebt. Deshalb war Dr. Henry Lowendorf – neben den Sanktionen – v.a. noch eines extrem wichtig, zum Ausdruck zu bringen: „Die Vereinigten Staaten versuchen, die Syrer gegeneinander aufzubringen, insbesondere aufgrund ihrer Religionen, ihrer verschiedenen Glaubensrichtungen – und es war eigentlich nicht ein Syrer dabei, der das so akzeptieren würde.“

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"US-Friedensrat zu Syrien: Syrer lassen sich nicht gegeneinander aufbringen (Teil 5)"
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Syrer lassen sich nicht gegeneinander aufbringen 30.12.2016

Seit Jahrhunderten haben in Syrien die verschiedenen Religionen friedlich zusammengelebt. Deshalb war Dr. Henry Lowendorf- Co-Leiter der Syriendelegation – neben den Sanktionen – vor allem noch eines extrem wichtig, zum Ausdruck zu bringen: „Die Vereinigten Staaten versuchen, die Syrer gegeneinander aufzubringen, insbesondere aufgrund ihrer Religionen, ihrer verschiedenen Glaubensrichtungen – und es war eigentlich nicht ein Syrer dabei, der das so akzeptieren würde.“ Ob die Delegation mit dem Großmufti der Muslime oder dem Bischof einer orthodoxen Kirche sprach, die Antwort war immer dieselbe: „Wir wollen es nicht erlauben, dass sie uns wie die Menschen im Irak, in Libyen oder in Afghanistan gegeneinander aufbringen. Wir wollen gemeinsam die Invasion unseres Landes verhindern.“ Madelyn Hoffman, Vorstandsmitglied der „New Jersey Peace Action“ und Mitglied der Syriendelegation, ergänzte, dass die von außen gesteuerten und bezahlten Terroristen versuchen würden, die syrische Bevölkerung zu teilen und auseinanderzutreiben. Schon damals, als die Invasion des Irak vorbei war und die Vereinigten Staaten eine Regierung eingesetzt hatten, hätten die Iraker gesagt: „Wir wollen nicht in Sunniten, Schiiten und Christen oder Kurden und andere Gruppen eingeteilt werden.“ Als sie in Syrien waren, so Hoffman, hörten sie nun genau die gleiche Botschaft: „Wir sind Syrer – egal ob wir Moslems, Christen oder Angehörige einer anderen Religion sind.“ Wie denn sonst könnte sich Assad so lange an der Spitze halten, außer weil sich die Menschen eben nicht teilen und (be)herrschen lassen?

von ruf./ea.

Quellen/Links: www.kla.tv/9185
www.kla.tv/7751
bitte folgende Quellen noch zusätzlich zu den angegebenen ergänzen: http://uspeacecouncil.org
https://www.youtube.com/watch?v=TdBbQYYB1oc
(Deutsch) https://www.youtube.com/watch?v=Yc-RmAVK8Pg
(Englisch)

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