~ Medienkommentar vom 04.08.2017 ~

Medienkommentar Politik

Inszenierte Flüchtlingsrettung im Mittelmeer (1 von 1)

Die niederländische Stiftung „Gefira“ beobachtete 2017 über mehrere Monate den Schiffsverkehr zwischen Libyen und Italien: Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen (NGOs) schleusen hunderttausende Migranten von Libyen nach Italien, inszeniert unter dem Deckmantel der Rettung. Das Netzwerk, welches die eskalierten Demonstrationen gegen den G20-Gipfel in Hamburg unterstützte, mischt hier mit.... Handelt es sich hier bei der Massenmigration nach Europa um einen seit langem ausgeklügelten Plan?

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"Inszenierte Flüchtlingsrettung im Mittelmeer"

Inszenierte Flüchtlingsrettung im Mittelmeer 04.08.2017

In unserem Lehrfilm vom 29. August 2015 – Instrumentalisierende Kriegsführung [Flüchtlinge als Kriegswaffe?!] (www.kla.tv/6603) – haben wir dargelegt, dass es im Jahr 2011 bei der gewaltsamen Beseitigung Gaddafis, des damaligen libyschen Staatsoberhauptes, gar nicht um die Befreiung eines unterdrückten Volkes von dessen Diktator ging. Viele Indizien deuteten schon damals darauf hin, dass durch die Ermordung Gaddafis dagegen die Ein- oder Durchreise hunderttausender Flüchtlinge und Migranten in oder durch Staaten Europas erst möglich gemacht werden sollte. Die „Flüchtlingsströme“ sollten u.a. dazu dienen, krisenhafte Zustände zu erzeugen und eine Öffnung der europäischen Landesgrenzen zu sichern. Im vorher genannten Lehrfilm wurde aufgezeigt, wie es in der Tat um eine von langer Hand geplante Aufweichung des europäischen Kontinents geht, damit sich dieser irgendwann völlig erschöpft in die von globalen Machtstrategen geplante Neue Weltordnung einreihen lasse. Nachdem Europa im Jahr 2015 von hunderttausenden von Flüchtlingen regelrecht überrollt wurde und damals dann die Rede von „Flüchtlingskrise“ war, schien sich die Lage nun wieder beruhigt zu haben. Also doch kein von langer Hand vorbereiteter Plan zur „Aufweichung“ Europas? Die Betonung liegt nun aber auf „schien“, denn die Schließung der Balkanroute im Frühjahr 2016 – über die man von Griechenland auf dem Landweg nach Europa gelangen konnte – führte jetzt zu einem neuen Phänomen. Neuerdings lauten die Schlagzeilen der etablierten Leitmedien nämlich wie folgt: – „Über 6.000 Flüchtlinge vor der Küste Libyens gerettet – Focus Online vom 04.10.2016 – „Vor Libyen: Mehr als 1300 Flüchtlinge gerettet“ – tagesschau.de vom 4.2.2017 – „Mehr als 2.000 Flüchtlinge vor Libyens Küste gerettet“ – ORF.at vom 14.4.2017 – „Küste Libyens: Helfer retten 3000 Flüchtlinge im Mittelmeer“ – Spiegel Online vom 16.4.2017 – „Vor der Küste Libyens: Deutsche Marine rettet 919 Migranten aus Seenot“ – Spiegel Online vom 13.7.2017 Soweit einige wenige Beispiele unter vielen. Auffallend dabei ist, dass sich sämtliche Rettungsaktionen „vor der Küste Libyens“ abzuspielen scheinen. Das veranlasste investigative Journalisten, also Journalisten, die selbst und unabhängig recherchieren, diese sogenannten Rettungsaktionen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. So beobachtete die niederländische Stiftung „Gefira“ über mehrere Monate den Schiffsverkehr zwischen Libyen und Italien. Dabei stellten ihre Mitarbeiter fest, dass an den Rettungsaktionen beteiligte, zahlreiche Schiffe von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) damit beschäftigt waren, Flüchtlinge, die in überfüllten, nicht hochseetauglichen Booten, direkt vor der libyschen Küste aufgegriffen worden waren. Das UN-Seerecht schreibt verbindlich vor, dass Menschen, die in internationalen Gewässern aufgegriffen werden, in den nächsten sicheren Hafen gebracht werden müssen. Im beschriebenen Fall wäre dies der etwa 60 Seemeilen entfernte Hafen Zarzis in Tunesien gewesen. Stattdessen fuhren die Schiffe jedoch nach Malta, welches 180 Seemeilen entfernt, bzw. nach Sizilien, welches 260 Seemeilen entfernt ist. Somit entsprechen die Rettungsaktionen dieser Rettungsorganisationen eher einer Schleuser-Tätigkeit, als einer eigentlichen Seenot-Rettung. Das folgende gleichartige Muster konnte immer wieder festgestellt werden: 1. Die Schleuser – die für jeden Flüchtling rund 2.000 Euro erhalten – brechen in meist seeuntauglichen Schlauchbooten auf, um aus der libyschen 12 Meilenzone in internationale Gewässer zu gelangen. 2. Gleichzeitig senden diese Rettungssignale an zahlreiche NGO-Schiffe, die offenbar bereits rund um die 12 Meilenzone auf die Schleuserboote warten. 3. Die Schiffe der NGOs nehmen die Menschen dann noch in den libyschen Küstengewässern an Bord und bringen sie schließlich über das Mittelmeer nach Italien. Laut Tassilo Wallentin, Rechtsanwalt, Bestsellerautor und Kolumnist der Wiener „Kronen Zeitung“, stecke hinter dem Ganzen „eine irre, perfekt eingespielte ‚Rettungskette‘“. Schiffe der EU-Küstenwache „Frontex“ und privater Organisationen befördern „wie Taxiunternehmen“ hunderttausende Armutsflüchtlinge aus Afrika in das 480 Kilometer entfernte Italien, so Wallentin. Laut der Stiftung „Gefira“ seien alle diese Operationen zwischen der italienischen Küstenwache und den NGOs gut koordiniert. Aufschluss darüber, wer hinter dieser offensichtlich wohldurchdachten „Rettungskette“ stecke, geben nun aber allein schon die Namen der Eigentümer der rund 15 bekannteren Schiffe, die jeweils losgeschickt werden, um Leben auf See zu retten. Im folgenden zwei Bespiele: – Die „Phoenix“ und die „Topaz Responder“ gehören der privaten Hilfsorganisation zur Seenotrettung von Bootsflüchtlingen auf dem Mittelmeer, kurz MOAS. Diese Organisation wurde im Jahr 2014 von Regina und Christopher Catrambone, einem US-amerikanisch-italienischem Unternehmerpaar, gegründet. Die von George Soros unterstützte Avaaz-Organisation spendete ihr nach eigenen Angaben 500.000 US-Dollar. Christopher Catrambone selbst aber weigert sich, eine komplette Liste der Spender der Organisation zu veröffentlichen. – Die „Iuventa“ ist Eigentum der in Berlin ansässigen NGO „Jugend Rettet e.V.“. Laut Recherchen eines Reporters der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ steckt hinter „Jugend Rettet“ ein riesengroßes Netzwerk linker Organisationen, wie z.B. der „Amadeu Antonio Stiftung“ oder der „Heinrich Böll Stiftung“. Es handelt sich um dasselbe Netzwerk, welches die Demonstrationen gegen den G20-Gipfel in Hamburg unterstützte. Wegen des Verdachts auf Menschenschmuggel wurde die „Iuventa“ am 2. August von der italienischen Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Ein Reporter der „Jungen Freiheit“ bringt es wie folgt auf den Punkt: Grundlage dieser NGOs sei der Mythos der angeblich alternativlosen Seenotrettung. „Im Endeffekt“ – so der Reporter wörtlich – „holt man nur die Menschen aus dem Wasser, die man selbst da hinein gelockt hat“. Nachdem nun die Öffentlichkeit Lunte gerochen hat, nach welchem Muster diese Rettungsaktionen über die zentrale Mittelmeerroute in Wirklichkeit ablaufen, sollen nun plötzlich „Maßnahmen“ ergriffen werden. Italien erwägt laut der Onlinezeitung EUObserver, seine Marine in libysche Gewässer zu schicken, um Migranten zu stoppen und zur Umkehr zu zwingen. Laut Reuters habe die EU am 28. Juli 46 Millionen Euro an Italien für seinen Marine-Einsatz vor der libyschen Küste bezahlt. Ein Sprecher der Bundesregierung sagte, Deutschland bemühe sich gemeinsam mit der EU und ihren Mitgliedstaaten, die illegale Migration über die zentrale Mittelmeerroute einzudämmen. Wie ernst diese plötzlichen Bemühungen gemeint sind, oder ob es sich um bloße Augenwischerei handelt, wird sich in der Zukunft erweisen. Die Indizien werden jedoch immer erdrückender, dass es sich bei der Massenmigration nach Europa um einen seit langem ausgeklügelten, perfiden Plan handelt. Dies bestätigt auch eine neue Dokumentation der schon genannten Wochenzeitung „Junge Freiheit“, welche im Anschluss an diese Sendung gezeigt wird. Ihre Reporter waren auf der zentralen Mittelmeerroute unterwegs und kamen dabei zu der erstaunlichen Schlussfolgerung: „Die Asylkrise hat nie aufgehört und nimmt gerade offensichtlich erst wieder richtig Fahrt auf. Dass jedoch die Bürger so lange kaum etwas davon mitbekamen, liegt an der ausgeklügelten dezentralen Abwicklung dieser inszenierten Massenzuwanderung.“ Aber ohnehin soll ja die Bevölkerung auch gar nicht so richtig mitbekommen, dass diese Massen auch noch im Jahr 2017 in Bewegung sind – zumindest nicht bis zur anstehenden Bundestagswahl!

von dd.


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