Samstag 18. November 2017

Zur UN-Klimakonferenz: Fakten gegen Hysterie (COMPACT-Spezialausgabe) (1 von 1)

Die 23. UN-Klimakonferenz in Bonn verfolgte weiter das Hauptziel, den durch den Menschen verursachten Anstieg der Erderwärmung um zwei Grad Celsius zu reduzieren. Doch dieser Annahme widersprechen weltweit tausende Wissenschaftler und Klimatologen. Sehen Sie dazu eine Vorstellung der neuesten COMPACT-Spezialausgabe 15/2017, die unter dem Titel: „Klimawandel – Fakten gegen Hysterie“ das Thema Klimaerwärmung wissenschaftlich beleuchtet.

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Zur UN-Klimakonferenz: Fakten gegen Hysterie (COMPACT-Spezialausgabe) 18.11.2017

Vom 6. bis zum 17. November 2017 tagte in Bonn die 23. UN-Klimakonferenz. Ein zentraler Punkt dieser Tagung war, wie das Pariser Klimaabkommen von 2015 weiter praktisch umzusetzen sei. Das Hauptziel ist, den angeblich durch den Menschen verursachten Anstieg der Erderwärmung um zwei Grad Celsius zu reduzieren. Von den 197 Staaten der UN-Klimakonferenz haben bereits rund 170 Staaten das Abkommen als für sich rechtlich verbindlich anerkannt. Was bei der aktuellen Klimakonferenz in Bonn einmal mehr völlig ausgeblendet wurde, ist die Tatsache, dass es tausende Wissenschaftler und Klimatologen in aller Welt gibt, die dem angeblich menschengemachten Klimawandel vehement und mit klarer Beweisführung widersprechen. Denn die geplante Klimapolitik hat weitreichende finanzielle und auch sonstige Konsequenzen. Man geht mittlerweile sogar schon so weit, offen über Bevölkerungskontrolle bis hin zur Bevölkerungsreduzierung zu sprechen. Darum ist es umso wichtiger, sich mit den Gegenstimmen zu dieser von allen Seiten propagierten Klimaagenda zu konfrontieren und abzuwägen. Weil aber Mainstream-Medien es den Lesern und Zuschauern konsequent nicht ermöglichen, sich mit anderen Stimmen zu konfrontieren, lassen immer mehr Menschen ihre Meinungsbildung von jenen freien Medien fit machen, die keinen Interessenkonflikten unterworfen sind. Unser heutiger „Blick über den Zaun“ ermöglicht Ihnen einen Einblick in solch ein freies Medium: Der langjährige und erfahrene deutsche Journalist und Publizist Jürgen Elsässer ist seit 2010 Chefredakteur des Magazins COMPACT. Er zeigt sich als unermüdlicher Frontmann in der alternativen Informationsarbeit und scheut sich nicht, Sichtweisen aufzuzeigen, die nicht der politischen Korrektheit, wie man heute sagt, entsprechen. Der Titel der neusten COMPACT-Spezialausgabe Nr. 15/2017 lautet: „Klimawandel - Fakten gegen Hysterie“. Sie erschien gerade zu der 23. UN-Klimakonferenz. Sehen Sie nun selbst die ca. 20-minütige Vorstellung der COMPACT-Spezialausgabe zum Klimawandel. Dabei werden nach Darstellung der COMPACT-Redakteure vor allem wissenschaftliche Themen und Fakten des Klimawandels aufgearbeitet, aber auch ideologische, Macht ausübende Konstrukte bestimmter Eliten. Text der ca. 20-minütigen Vorstellung: COMPACT-Spezialausgabe Klimawandel – Fakten gegen Hysterie Jürgen Elsässer im Gespräch mit Marc Dassen und Peter Feist Jürgen Elsässer, Chefredakteur COMPACT: Ja, meine Damen und Herren, ich darf Sie herzlich begrüßen zur Vorstellung unserer neuen COMPACT-Spezialausgabe „Klimawandel – Fakten gegen Hysterie.“ Mit mir im Studio: Marc Dassen, der die Ausgabe wesentlich zusammengestellt hat und Peter Feist. Peter – du sozusagen ein bisschen mit dem Blick auch von außen – wie würdest du die Ausgabe beurteilen? Peter Feist, Philosoph: Also, das Heft hat meine Erwartungen übertroffen. Es ist genau das, was wir brauchen: eine gute, durchargumentierte Argumentationshilfe mit sehr vielen Fakten, mit sehr vielen unterschiedlichen Herangehensweisen an das Problem – das Einzige, was mir nicht gefällt, ist der Titel. Wir hatten ihn angekündigt mit „Klimalüge?“ Ihr habt das abgeschwächt – gibt es einen bestimmten Grund dafür? Jürgen Elsässer: Wir wollten einen Titel wählen, der uns nicht in die Spinnerecke rückt. Der Klimawandel wird ja von uns nicht abgestritten - sondern natürlich gibt es einen Klimawandel. Aber die Hauptfrage ist natürlich: Ist er menschengemacht oder hat er andere Ursachen? Ist es der Klimawandel oder ist es ein Klimawandel, wie es ihn im Laufe der Jahrhunderte, der Jahrtausende immer wieder gibt? Und da wollten wir so ein bisschen ein neutraleres Herangehen, um auch die Wissenschaftlichkeit der Spezialausgabe zu unterstreichen. Peter Feist: Gut, das kommt ja in dem Untertitel zum Ausdruck: „Fakten gegen die Hysterie!“ Es ist ja ein hysterisches Geschrei, was da existiert in bestimmten Teilen der Öffentlichkeit. Und ich kann nur sagen nach gründlichem Lesen: Es ist genau das, was die meisten Leute draußen brauchen. Ich mache ja viele Seminare zu politischen Themen und immer wieder kriege ich die Frage: Ja, wo gibt es mal zusammengefasst wichtige Informationen zu dieser Klimadiskussion? Und jetzt kann man sagen: Es gibt jetzt was! Was kein dickes Buch ist, kein Fachbuch, sondern was für jedermann aufbereitet ist. Mark Dassen, Redakteur COMPACT-Magazin: Ja – aus meiner Sicht auch ein sehr wichtiges Kompendium (kurz gefasstes Lehrbuch oder Nachschlagewerk) – am Kiosk jetzt demnächst zu haben. Und wir haben ja – der eine oder andere mag sich ja vielleicht noch erinnern: Es ist ja 1986 schon passiert, dass der Spiegel den Kölner Dom unter Wasser gesetzt hat. Meeresspiegelanstieg war damals die Argumentation. „Klimakatastrophe“ war der Titel! Und es ist also schon über 20 Jahre her, dass eben diese Klimahysterie – gegen die wir jetzt auch in diesem Heft ein bisschen Fakten bringen wollen – in die deutsche Öffentlichkeit einwirken konnte… Und wir haben jetzt ganz viele - nicht nur Prominente – gegen Panikmache, die also noch mal diesen Klimakonsens, der ja angeblich existieren soll, wirklich sehr stark hinterfragen … Wir haben die wissenschaftliche Diskussion, wo wir alle wissenschaftlichen Fakten, alle wissenschaftlichen Themen so aufbereitet haben, dass sie auch der Laie versteht, was natürlich nur sinnvoll ist. Wir haben die Frage nach der Energiewende – wer bezahlt das eigentlich alles? (Einblendung: Bild von Mann, der sich in leere Hosentasche greift) Wir haben die Frage: wer profitiert von diesem Klimahype? Und ich sag mal, was das Thema Klimawandel angeht, was den Titel angeht: Mir war das eigentlich ganz recht, dass wir da so ein bisschen niederschwellig und auch ein bisschen sachlich auf dem Titel geblieben sind. Weil - wir haben so namhafte Experten im Heft drin, wie z.B. Herr Dr. Horst Malberg, der über 40 Jahre Meteorologe war hier in Berlin, der auch ganz klar gesagt hat: „Der Klimawandel ist die Normalität!“ Unser Klima – das wandelt sich stetig. Wir haben das ja über die Jahrhunderte, über die Jahrtausende ja durch die Forschung, die wir eben haben, nachvollziehen können. Und das sozusagen als Schlagwort für eine krisenhafte Entwicklung hinzustellen – das ist eigentlich das Abnorme an der Diskussion, die wir jetzt haben. Jürgen Elsässer: Da mach ich aber mal den „Advocatus diaboli“ (derjenige, der in einer Diskussion Gegenargumente einbringt): Wir hatten einen beschissenen Sommer. Wir hatten zum Teil wochenlang Regen. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich vier oder fünf Tage nachts jede Stunde aufgestanden und habe den Keller ausgepumpt. Also ok - das ist für mich was Neues! Und jetzt hatten wir den Sturm Xavier – da gab es auch entsprechend Schadensmeldungen – viele Leute erfahren am eigenen Leben etwas Neues und sagen dann: „Moment mal – offensichtlich passiert da wirklich eine Katastrophe!“ Peter Feist: Das Problem ist doch ganz einfach: Natürlich gibt es klimatische Veränderungen. Das bestreitet niemand. Die hat es aber in diesem Jahrhundert mehrfach gegeben. Das wird ja auch in diesem Heft genau dokumentiert, wann dazwischen eine Warmzeit, eine Kaltzeit - eine kältere Zeit - war und dann wieder eine wärmere Zeit … hat alleine im 20. Jahrhundert mehrfach gewechselt. Das ist nicht das Thema. Das Thema ist, dass die Klimaideologen behaupten, dieses Ganze läge an einem einzigen Stoff in der Atmosphäre, nämlich an CO2. Und CO2 wäre also für diese Klimaveränderung verantwortlich. Da gibt es einen Beitrag von einem Metereologen namens Thüne – den finde ich persönlich als Besten in dem Heft – der ganz klar noch mal darauf hinweist, dass ein so komplexes Geschehen wie das Klima durch eine einzige Ursache erklären zu wollen, ist wissenschaftlicher Unsinn. Er sagt, das wäre hübsch. Er sagt, wir können für 3 Tage das Wetter voraussagen und dann sind die Aussagen schon völlig ungenau und dann wagen wir über so ein viel komplexeres Gebilde, wie die durchschnittlichen Wetterereignisse, die wir Klima nennen, über Jahrzehnte eine Vorhersage zu machen. Ich erinnere nur mal daran, dass der Club of Rome (weltweiter Zusammenschluss verschiedenster elitärer Kreise seit 1968) und andere schon mehrfach katastrophistische Voraussagen gemacht haben, die nicht eingetreten sind. Und die haben wenigstens noch verschiedene Ursachen angesetzt. Aber hier setzt eine bestimmte Gruppe von Wissenschaftlern alles auf einen einzigen Wirkstoff – CO2 - der noch dazu nur zu 4-5% … Marc Dassen: Knapp 4%. Peter Feist: ...vom Menschen entlassen wird. Der Rest sind natürliche Quellen. Jeder Vulkanausbruch eines großen Vulkans bringt mehr CO2 in die Atmosphäre als sämtliche, im Augenblick geplanten Klimaschutzprogramme jemals erbringen könnten. Das System – sage ich jetzt mal als Philosoph – ein so komplexes System wie Wetter und Klima linear erklären zu wollen, ist wissenschaftlich nicht machbar. Und das ist unsere Kritik oder auch die Kritik der vielen Autoren in diesem Heft, dass sie sagen: „Hier wird ein Popanz (eine nicht ernst zu nehmende Bedrohlichkeit) aufgebaut, der mit der realen Entwicklung nichts zu tun hat. Wir befinden uns am Beginn einer neuen Erwärmungsperiode. Das ist unbestreitbar. Das führt zu Wetterveränderungen und zu Wetterkataklysmen (Wetterkapriolen, unerwartete heftige Änderung des Wetters) und vielleicht auch zu nachhaltigen klimatischen Veränderungen. Aber wir wissen ja auch durch den 'Climategate'-Skandal (Bezeichnung der Affäre gefälschter E-Mails von Klimaforschern), dass diese Leute, die diese Prognosen aufstellen, ja mehrfach schon die Daten gefälscht haben, damit sie zu ihren Prognosen passen. Also, wir machen nicht Front gegen tatsächliche Naturereignisse – das wäre ja Blödsinn – sondern wir sagen: „Es gibt eine einseitige, eine lineare Extrapolation eines einzelnen Vorgangs, und daraus wird eine Theorie abgeleitet, die wissenschaftlich nicht haltbar ist.“ Marc Dassen: Also da steckt ja jetzt schon ganz schön viel drin, was Du sagst. Da sind jetzt auch schon ganz viele Themenbereiche aus dem Heft angeschnitten. Ich will noch mal auf die ganz extremen Wetterphänomene zurückkommen. Wir hatten ja auch die extremen Hurrikans z.B. in den USA Harvey und Irma, wo dann auch eine ganze Reihe – es passiert ja auch immer wieder, wenn es solche extremen Wettereignisse gibt – dass also eine ganze Reihe sogenannter internationaler Klimaforscher diese Phänomene als eigentlich einen Beweis für ihre Klimathese sehen. Die wenigen Klimaforscher, die sich an der Stelle gerade machen, gehen dann aber in Pressekonferenzen ans Mikro und sagen: „Nein, so funktioniert die Klimawissenschaft nicht. Das sind viel zu kurzfristige Ereignisse. Das sind eben Wetterphänomene. Und Wetter und Klima sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe.“ Klimaforscher, die ehrlich sind, sagen: „Ein Klimaforscher braucht mindestens eine Periode von 30 Jahren, um dann im Durchschnitt die Ereignisse abschätzen zu können.“ Wir haben sehr viele Informationen zum Thema Extremwetter drin, wo deutlich gemacht wird, das die Hurrikanstärke und die Hurrikanwahrscheinlichkeit und –häufigkeit abnimmt - über lange Messreihen. Jürgen Elsässer: Ich fand auch gut… Du hast ja den Artikel geschrieben über die populären Mythen. Sterben die Eisbären aus? Ein beliebtes Thema. Und wir hatten jetzt ja im Sommer... Marc Dassen: Lange widerlegt. Ja. Jürgen Elsässer: … und die Titelseite der Bildzeitung „Bricht der Südpol auseinander?“, weil da mal ein Eisberg abgesplittert ist, eine größere Masse. Vielleicht kannst Du 1-2 dieser Mythen noch mal kurz darstellen. Marc Dassen: Ja natürlich, klar. Also zunächst einmal: Das mit den Eisbären ist natürlich ein sehr populärer Mythos. Wir haben eine sehr schöne Bilderstrecke drin, wonach z.B. gezeigt wird wie natürlich Umweltorganisationen, wie der WWF oder Greenpeace auch – ich sag mal – Klimapropaganda machen mit den süßen Eisbären. Fakt ist natürlich, dass – und das schreiben wir hier auch – das wird dann auch wieder von Experten noch mal, die ich hier alle aufführe im Text, hier noch mal dargestellt, dass die Zahl der Eisbären von etwa 1960 bis heute sich verfünffacht hat. Wir haben ungefähr 25.000 bis 30.000 – es ist relativ schwer, die zu zählen, logischerweise – also ungefähr 25.000 bis 30.000 dieser Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen, und die Zahl ist dramatisch, vor allen Dingen dann dramatisch gestiegen, als man etwa seit den 1970er Jahren die Jagd verboten hat - und diese Population sich dann wieder entsprechend entwickeln konnte. Und da haben wir ein lustiges Zitat, was das entsprechend noch mal auf den Punkt bringt, wo man sagt: „Der Eisbär lebt nicht vom Eislutschen.“ Das heißt: Das Eis kann auch in den Sommermonaten - die durchaus auch mal wärmer sein können - da geht das Eis um mehrere Quadratkilometer zurück. Das macht den Eisbären überhaupt nichts. Solange sie Robben zum Essen haben, haben die mehr als genug Platz um sich auszubreiten. Und die Populationszahlen bestätigen dies ja alles, dass diese Hysterie totaler Quatsch ist. Das gleiche ist Wüstenausdehnung, Gletscherschmelzen: All solche populären Märchen – Meeresspiegelanstieg - die man immer wieder hört, sind eben durch Messungen widerlegt. Und da kann man nur sagen: Mittlerweile ist es so, dass, wenn solche Gegenbeweise dann kommen und wenn solche Thesen als falsch widerlegt werden, dass dann die sogenannte Klimaforschung auch sehr kleinlaut wird. Peter Feist: Lieblingsbeispiel von mir ist: Ich erinnere mich noch im vorherigen Jahr im Sommer an die Meldung, dass die Polareismassen wachsen. Was ja bei einer Totalerwärmung des sogenannten Weltklimas - was es ja sowieso nicht gibt, wir haben Klimazonen und da können Wetterentwicklungen stattfinden - aber Weltklima im kurzen Zeitraum, hast du (Marc Dassen) ja schon gesagt, ist völliger Unsinn. Ich glaube man muss auch mal deutlich machen, wer hier gegen wen steht. Also wir zitieren die NASA, internationale Institute, Universitätsinstitute, das EIKE in Jena, zum Beispiel… Marc Dassen: …und ehemalige Wissenschaftler des IPCC selber.. Peter Feist: Genau. Und dagegen steht eine Nichtregierungsorganisation: das IPCC, also das sich immer aufspielt als Weltklimarat - so wird es in der deutschen Presse auch genannt - obwohl es nicht mal so heißt. Also wie so eine Art Weltorganisation für die Klimarettung, das ist eine NGO. Eine Nichtregierungsorganisation, die sich Rechte anmaßt, bis hin in die Nationalstaaten hineinzuregieren. Da sind privat finanzierte Nichtregierungsorganisationen, die sie unterstützen. Das heißt, es wird der Schein erzeugt, hier wäre also die Creme der Wissenschaft auf Weltniveau vereinigt und würde jetzt die ganzen Wissenschaftsapparate in Stellung bringen, um das Problem zu lösen. Wenn man dahinter guckt ist das eine Interessenlobby von einzelnen Leuten. Jürgen Elsässer: Ja, wobei, was mich zwischendrin auch mal verunsichert hat: China - als eine relativ autonome Macht, die eine sehr zügige Industrialisierung mit großen Wachstumsraten zustande bringt. Warum unterstützen die Chinesen diesen Weltklimarat und wenden sich jetzt auch noch gegen Trump, der ja ein paar wichtige Einwände vorgetragen hat? Peter Feist: Also die Chinesen haben tatsächlich wirkliche Umweltprobleme – was ja nichts mit dem Klimaproblem an sich zu tun hat. Und ich glaube, das hängt mit einer bestimmten ideologischen Richtung zusammen. Man will sich sozusagen in die Weltgemeinschaft einfügen, will nicht draußen bleiben und es gibt einen ungeheuren Druck von den interessierten Lobbys – wer ausschert, wird als Paria behandelt. Wir sehen es ja am Beispiel Trump, der wird ja jetzt dann von den da Leuten verurteilt und gehasst, dafür dass er ein paar Fakten in Anschlag bringt, die die nicht hören wollen. Also ich glaube, dass ist einfach ein so sich anbiedern an diesen Trend. Und es gibt ja mehrere führende Wissenschaftler, die sagen das ist gar keine Klimaforschung, das ist eine Religion mit Priestern und einer eigenen Kirche usw. Marc Dassen: …mit ihrem eigenen Evangelium.. Peter Feist: Und offensichtlich hat die chinesische Führung es außenpolitisch opportun gefunden, sich dem anzuschließen. Also verständlich ist mir das auch nicht. Sie müssten eigentlich, da aus dem Kommunismus kommend, also kritische Rationalisten sein, die Frage ernsthafter stellen, aber sie wollen wahrscheinlich nicht auffallen. Marc Dassen: Würde doch kurz noch zwei Aspekte dazu beisteuern, nämlich das erste, wenn man das sozusagen auf einer großen wirtschaftspolitischen Dimension sieht – diese Klimapolitik, die gemacht wird, die schadet natürlich der industrialisierten westlichen Welt. Weil das erklärte Ziel ja ist, und da zitiere ich mal den Herrn Maurice Strong, den ersten Präsidenten der United Nations Environmental Programme (also der UNEP), der gesagt hat: „Es ist, es liegt in unserer Verantwortung die industrialisierte Zivilisation zum Scheitern zu bringen.“ Ja, also er hat gesagt, im Grunde genommen ist es auch im Sinne des Klimas unsere Verantwortung, dass wir diese industrielle Welt zerstören, weil sie eben angeblich den Planeten zerstört. - Und wenn eine westliche Welt sich sozusagen unter einer Klimareligion diesen Dogmen fügt und unsere Industrie damit zugrunde richtet, dann kann das aus so einem wirtschaftspolitischem Kalkül heraus für ein China, die sowieso Weltmarktführer in allen möglichen Bereichen sind, nur positiv sein - jetzt mal rein vom Profit her gedacht. Wenn wir jetzt innenpolitisch denken - und das ist eigentlich einer der entscheidenden Punkte - ja, die Klimapolitik ist ja auch dazu da, wie du schon gesagt hast, von irgendeinem NGO-Privatgremium aus in die intimsten, tiefsten Bereiche der nationalen Ökonomie und Politik hineinzuregieren. Und China wird sozusagen auch von diesen Klimapriestern, von denen wir hier einige im Heft haben, als das Erfolgsmodell gesehen, weil sie sagen: Über diese Klimaideologie kannst du sehr, sehr viel Kontrolle ausüben über deine Bürger. Du kannst denen sagen, wann die Strom verbrauchen dürfen, du kannst ihnen sagen, dürfen die ein eigenes Auto fahren, ja oder nein. Ja, und der Kollektivismus, der natürlich in China eine extrem grosse Rolle spielt: Wenn du den unter dem Banner des Klimaschutzes einführst, dann ist das eine optimale Sache. Insofern kann ich das gut verstehen, dass China da mitzieht. Peter Feist: Und ich meine, das Stichwort, was diese Leute gebrauchen, das ist ja „Dekarbonisierung“ - also „Ent-Kohlenstoffung“. Marc Dassen: Ein Irrsinn. Peter Feist: Und es gibt ein sehr guten Artikel von Frau Barthel, wenn ich mich richtig erinnere, die mal durchgespielt hat, was das eigentlich bedeutet – nämlich ein Rückfall ins Mittelalter. Wir können alle unsere Weltprobleme nicht lösen, wenn wir auf die kohlenstoffbasierte Industrie verzichten. Wir müssten den Hunger ausdehnen, wir müssten die medizinische Versorgung einschränken. Und sie geht dann sogar so weit und sagt: „Das ist eigentlich der Plan bestimmter Leute im Sinne der ‘New World Order’: Die Bevölkerungsreduktion voranzutreiben“. Das ist ja nämlich das Gefährliche. Es geht ja einfach nicht nur darum, zu sagen: „Ok, da haben ein paar Leute eine spinnerte Theorie und die versuchen sie der Welt einzureden“ sondern dahinter verbergen sich ja konkrete Konzepte und ideologische Konstrukte, um die Menschheit zu unterdrücken. Denn wenn man sagt: „Eine Verzichtsideologie wird hier gepredigt“, dann muss man ja auch mal die Frage stellen: „Wollen die Leute überhaupt verzichten?“ Und weil sie das in der Regel nicht wollen – das wissen wir aus der ganzen Menschheitsgeschichte – wenn man was konnte, hat man’s auch gemacht – kann man also diese Verzichtsideologie nur mit Gewalt durchsetzen. Und das wird in mehreren Texten herausgearbeitet, dass das Ganze auch ein Unterdrückungsmechanismus ist. Mit der Klimareligion kann Entdemokratisierung, Einschränkung von Freiheitsrechten, Einschränkung von Bewegungsfreiheit usw. legitimiert werden. Und das scheint Teil des Programms zu sein. Das ist der Teil, wo es jetzt ‘COMPACT-isch’ wird - wir haben einen großen naturwissenschaftlichen Teil drin, aber wir haben praktisch auch eine politisch-ideologische Analyse. Und das ist genau das, wo COMPACT jetzt seinen Finger drauf legt und sagt: „Es steckt mehr dahinter, als nur eine wissenschaftliche Theorie“. Marc Dassen: Das ist der Grund, warum das so super spannend war, auch an diesem Heft zu arbeiten. Weil, du siehst eben – und da kommt eben also die Machtergreifung von Global governments, wie man das immer nennt, der „Globalregierung“, die versucht, die Nationalstaaten weiter unter Kontrolle zu bringen – eben unter der Überschrift „Klimaschutz“! Und du hast es jetzt gesagt: „Westliche Industrien richten sich damit selber zu Grunde.“ Und du hast das Thema „Bevölkerungsreduktion“ angesprochen: Was ja wirklich auch in Josefine Barthels Artikel „Schellnhubers Masterplan“ nochmal ganz deutlich wird, ist, dass diese Klimaschutzpolitik eine verdammte Katastrophe wird, vor allen Dingen für die Länder, die noch nicht entwickelt sind, die noch nicht industrialisiert sind. Also, dem ganzen afrikanischen Kontinent wird ja jetzt unter solchen Klimaschutzzielen gar nicht mehr erlaubt, sich zu industrialisieren, Kohlekraftwerke zu bauen, damit die Leute da wenigstens mal auf einen mittleren Stand von Wohlstand auch kommen können. Peter Feist: Das hat ja der Václav Klaus wunderbar rausgearbeitet, der hat ja gesagt: „Wir haben einen Rückgang der Kohlenstoff-Emissionen in Osteuropa nach 1990, also nach dem Zusammenbruch des Real-Sozialismus gehabt, weil die Industrien niedergefahren sind. Gleichzeitig hatten wir in den nachholenden Entwicklungsländern in Europa, wie Spanien und Portugal eine Zunahme der Emissionen, weil die ihre Entwicklung nachgeholt haben. Da wollen wir jetzt die Ost-Europäer dazu verdammen, ewig auf ihrem schlechten Level zu bleiben, nur weil sie keinen Kohlenstoff ausstossen dürfen. Also, das hat eine unmittelbare praktische Dimension.“ Jürgen Elsässer: Ok – was hat Euch in dieser Ausgabe am meisten überrascht? Peter Feist Also zwei Sachen: Erstens – was ich wirklich nicht wusste, ist: Ich habe auch immer geglaubt, diese Klimadaten haben eine ganz wissenschaftliche Basis, nämlich die Eisbohrkerne aus den Polar-Regionen, wo man über Jahrtausende messen kann, wie die Luftzusammensetzung war und wieviel Kohlendioxid in der Luft war. Jetzt haben wir da einen Subtext, wo drinsteht: „Ja, diese Methode ist völlig unwissenschaftlich, also nicht sicher, weil es Aufschmelzungen gibt, weil es Veränderungen in den Bohrkernen gibt. Die Daten sind gar nicht so sicher.“ Das hat mich sehr verwundert, weil damit jetzt viele dieser Messreihen ganz anders dastehen. Das zweite, was mich gewundert hat, war, dass es eine Gesellschaft gibt für den Kampf zur Erhaltung der Warmzeit im Mittelalter. Also, es gibt ja eine statistische Tatsache, dass es im Hochmittelalter, also zwischen dem 11. und dem 14. Jahrhundert, eine Warmperiode gegeben hat und die ist aus den Statistiken verschwunden. Um eine Idealanstiegskurve in Form eines Hockeyschlägers zu konstruieren, mit dem man eine Klimaerwärmung nachweisen kann. Und weil die da gestört hätte als Ausfall nach oben ... oder: Es gab auch eine Kaltzeit am Beginn der frühen Neuzeit – die ist auch verschwunden aus der Statistik … Es gibt sogar eine Gruppe, die dafür kämpft, die Warmzeit zu retten. Das ist fast sozusagen eine spaßige Form, wie der Widerstand gegen Datenmanipulation gemacht wird. Und dass solche massiven Manipulationen notwendig sind, damit die Prognosen am Ende wieder katastrophistisch werden – das hat ja das Climategate oder Klimagate gezeigt. Die haben ja offen zugeben müssen in den E-mails, dass sie da die Daten anpassen müssen, damit ihre Prognosen stimmen. Marc Dassen: Ja, also klar, wir haben ja eine ganze Reihe von Fakten zu solchen Wissenschaftsmanipulationen einfach mal aufgelistet, um mal zu zeigen: Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens, dass der Mensch für die Klimaveränderung verantwortlich ist. Es gibt keinen Grund zur Panik, keinen Grund zur Hysterie. Und die wissenschaftlichen Fakten sprechen eben eine ganz andere Sprache. Aber was mich am allermeisten überrascht hat, ist: Wenn man mal ein bisschen tiefer gräbt, wenn man mal unter die wissenschaftlichen Diskussionen schaut, wenn man mal schaut: Wer treibt das Ganze politisch an? Welche Kräfte stehen dahinter? Welche ideologischen Kräfte stehen auch dahinter? Dann ist auch mein Artikel, den ich über den Club of Rome geschrieben hab und der auch mir Spaß gemacht hat bei der Recherche … Da hatte ich unheimlich Adrenalin im Blut, weil es einfach eine wahnsinnig spannende Geschichte ist, wie dieser Eliten-Zirkel, der sich eigentlich von seiner Schlagkraft nur noch mit den Bilderbergern oder der Trilateralen Kommission (eine 1973 von David Rockefeller gegründete, private, politikberatende Denkfabrik) vergleichen lässt – wie der eigentlich schon 1972 in den „Grenzen des Wachstums“ – seinem berühmten Buch – eigentlich schon die Grundlagen für diese Öko-Ideologie gelegt hat und wie wirklich …. Die nehmen ja kein Blatt vor den Mund, diese Herren. Wenn sie ganz deutlich sagen, dass sie ihre Aufgabe darin sehen, die industrielle westliche Welt zu zerstören. Warum wollen sie das? Weil sie nicht nur irgendeiner völlig irren Öko-Ideologie anhängen, sondern weil sie damit die Kontrolle über die Menschen in die Hand bekommen wollen. Das sagen sie ganz offen und ehrlich. Wer sich deren Texte anguckt - das ist wirklich was aus dem Irrenhaus. Und ich hab da die entscheidenden Personen, die entscheidenden Texte und die ideologischen Ideen einfach mal vorgestellt und auch gezeigt, wie sie sozusagen am Anfang der Klimahysterie, der Klimadebatte stehen. Ist, glaube ich ganz interessant und ist auch so noch nirgendwo vorgekommen, soweit ich weiß. Peter Feist: Auch noch eine Stärke des Heftes: es werden sowohl die Täter genannt, die dafür zuständig sind, dass das alles passiert… Marc Dassen: Und durch die Energiewende werden ja noch ganz andere Kosten auf uns zukommen. Peter Feist: Täter und Opfer werden klar benannt und jeder kann dann sehen, wo er steht. Jürgen Elsässer: Ja, meine Damen und Herren, das war die Vorstellungsrunde von COMPACTSpezial „Klimawandel. Fakten gegen Hysterie“. Wir können nicht alle Punkte jetzt in dieser Zeit verhandeln. Aber im Heft finden Sie das alles sehr ausführlich, wissenschaftlich hieb- und stichfest niedergelegt. Danke für’s Zuschauen und gehen Sie an den Kiosk und versorgen Sie sich mit diesem Lesestoff.

von ga


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