Montag 23. April 2018

Vorwürfe gegen Russland als Hetzpropaganda entlarvt (1 von 1)

Die Anschuldigungen gegenüber Russland erleben derzeit eine „Blütezeit“. In dieser Sendung wird beispielhaft die Anschuldigung, Russland habe die letzte US-Präsidentenwahl manipuliert, genauer betrachtet. Dabei kommen zwei Zeugen zu Wort, die als Beteiligte stichhaltig darlegen, wie und vor allem von wem die US-Wahl maßgeblich manipuliert wurde.

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Vorwürfe gegen Russland als Hetzpropaganda entlarvt 23.04.2018

Die Anschuldigungen gegenüber Russland erleben derzeit eine „Blütezeit“. Im Fall des vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal hieß es sogleich: Russland war's!! Es gebe keine andere plausible Erklärung. Nur wenige Tage später, nach dem angeblichen Chemiewaffenangriff in der syrischen Stadt Duma, titelte BILD.de: „Putin muss endlich mit Assad brechen“. Dies obwohl, wie auch im ersten Fall, zu diesem Zeitpunkt weder der Tatort untersucht wurde, noch andere Nachweise erbracht werden konnten. Der deutsche Experte für Militärtechnik und Luftfahrt, Peter Haisenko, fasste die Vorwürfe gegenüber Russland humoristisch überspitzt wie folgt zusammen: „Wir können mit absoluter Sicherheit sagen, dass es mutmaßlich Russland war!“ Jedes Mal aber blieben Beweise aus und die Ereignisse wurden verdreht dargestellt, so Haisenko. Im Folgenden soll nun beispielhaft eine solche Anschuldigung betrachtet werden, die zwar schon etwas länger zurückliegt, aber immer noch fast täglich wiederholt wird. Und zwar die Anschuldigung: Russland habe die US-Präsidentenwahl manipuliert. Mit diesem Vorwurf wurden u.a. eine Reihe von Sanktionen gegen Russland begründet. Während auch diese Behauptung nie mit stichhaltigen Beweisen belegt werden konnte, gibt es längst konkrete Hinweise einer Manipulation durch die New-Yorker Firma „Cambridge Analytica“. Bereits während des Wahlkampfes zur US-Präsidentschaft 2016 geriet damit nicht etwa eine russische, sondern eine US-Firma wegen ihrer massiven Unterstützung von Donald Trump in die Kritik. Im Dezember 2016, also kurz nach der Wahl, veröffentlichte die Schweizer Zeitschrift „Das Magazin“ ein Interview mit einem ehemaligen Mitarbeiter von „Cambridge Analytica“, dem in England lebenden polnischen Psychologen Dr. Michal Kosinski. Darin beschreibt er detailliert, wie „Cambridge Analytica“ Trump zu seinem Wahlsieg verholfen habe. Dies geschah nach seinen Angaben durch Millionen von unterschiedlichen Werbebotschaften an relevante Zielgruppen, insbesondere noch unentschlossene Wähler. Basis seien abgeschöpfte Facebook-Daten, aus denen, mithilfe von ihm selbst entwickelten Analysemethoden, genaue Persönlichkeitsprofile ermittelt werden konnten. Durch diesen seriösen Zeugen war also bereits Ende 2016 eine US-amerikanische Firma als Verursacher der Wahl-Manipulation bekannt. Diese Firma bestreitet den Datenmissbrauch bis heute nicht und wurde dafür nie bestraft. Doch die westlichen Medien berichteten nur vereinzelt darüber, ließen das Thema recht schnell in Vergessenheit geraten und setzten daraufhin ihre unbegründeten Anschuldigungen gegen Russland einfach weiter fort. Im März 2018 griff die britische Tageszeitung „The Guardian“ dieses Thema erneut auf. Dabei ließ sie einen weiteren ehemaligen Mitarbeiter von „Cambridge Analytica“ zu Wort kommen, nämlich einen jungen Computerspezialisten, der freimütig schildert, wie er während seiner Tätigkeit dort -zig Millionen von Facebook-Profilen ausspähte und welche prominenten Persönlichkeiten an diesen Abläufen beteiligt waren: z.B. der US-Oligarch Robert Mercer und Steve Bannon, der später Berater von US-Präsident Donald Trump wurde. Aufgeführt sind jedoch ausschließlich US-Amerikaner – und kein einziger Russe. Zudem gehört „Cambridge Analytica“ zur britischen Firmengruppe SCL und nicht etwa zu einer russischen. Im Licht dieser Enthüllungen müssten die westlichen Medien ihre verwerfliche Diffamierungskampagne gegen Russland eigentlich beenden – doch genau das Gegenteil geschah: Der „Guardian“ lieferte den Stoff für eine Fortsetzung, sogar im selben Artikel am Ende gleich mit: Er spekuliert über mögliche Verbindungen zwischen „Cambridge Analytica“ und der russischen Öl-Firma „Lukoil“, jedoch wiederum ohne stichhaltige Beweise ... Dieses Strickmuster westlicher Politiker und Medien, wider besseren Wissens und klarer Faktenlage, haltlose Anschuldigungen gegen Russland in die Öffentlichkeit zu tragen, erweist sich somit als reine Hetzpropaganda. Dabei reiht sich eine Anschuldigung an die andere. Russland soll politisch in die Enge getrieben, isoliert und wirtschaftlich geschwächt werden. Helfen Sie daher mit, indem sie z.B. unsere Sendungen weiterverbreiten, dass die zunehmende Hetze gegen Russland von einer breiten Öffentlichkeit durchschaut und nicht mehr hingenommen wird. Dadurch kann maßgeblich dazu beigetragen werden, eine mögliche, nicht mehr zu kontrollierende Eskalation gegen Russland zu verhindern.

von ms./ts./dd.


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