Sonntag 06. August 2017

Ablasshandel und Klimazertifikate (1 von 1)

Die größten Gaunereien funktionieren seit jeher nach demselben Prinzip: Erst ein schlechtes Gewissen machen, dann eine teure Lösung verkaufen. Die heutige "Meinung ungeschminkt" aus der "Schweizerzeit" setzt sich auseinander mit dem modernen Nachfolger des mittelalterlichen Ablassbriefes: dem Klimazertifikat. Hinter diesem Handel mit Emissionsrechten für CO2-Ausstoß verbirgt sich ein Milliardengeschäft, das vielen nützt – nur dem Klima nicht. Und das alles basierend auf der Behauptung, der Mensch als CO2-Produzent sei der Hauptverursacher des Klimawandels.

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"Ablasshandel und Klimazertifikate"
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Ablasshandel und Klimazertifikate 06.08.2017

"Meinung ungeschminkt" – heute aus "Schweizerzeit", Ausgabe Nr.12, Juni 2017: Es gibt nicht sehr viel Neues auf der Welt. So wie in der Kleidermode regelmäßig wieder die früheren Hits erscheinen, so ist es auch mit den großen Gaunereien: Sie laufen stets nach demselben Schema ab. Ein solches Schema heißt: Bringe den Menschen dazu, dass er sich schuldig fühlt und ein schlechtes Gewissen hat. Zeige ihm einen Weg, wie er sich von dieser Schuld befreien kann – über eine Geldzahlung. Im Mittelalter jagte die Kirche den Menschen eine höllische Angst vor den Qualen im Fegefeuer ein. Als Beispiel das zweite Gebot: Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren. … Und wehe, wenn Dir ein gotteslästerndes Schimpfwort entfahren ist, nachdem Du Dir mit dem Hammer auf die Finger geschlagen hast. Die Indoktrination von der Kanzel herab hatte System. Welche Erleichterung, als man den Menschen anbot, dem Fegefeuer entgehen zu können, wenn man einen Ablasszettel gekauft hatte. Mit dem Verkauf dieser Ablasszertifikate hat die Kirche riesige Geldsummen eingeheimst. Dieses Geld blieb selbstverständlich bei all den Kirchenfürsten hängen. Handel mit Klimazertifikaten Heute sind es Wirtschaftskreise, die uns mit Zertifikaten etwas vorlügen und über ein hervorragendes Netz von Desinformation in Politik und Medien verfügen. Zuerst muss ein schlechtes Gewissen her. Wir sind schuld an einem übermäßigen Ausstoß von CO2. Dieses von uns verschuldete CO2 ändert das Klima, lässt die Pole auftauen und die Eisbären sterben. Da wir aber weiterhin solche Sünden begehen, weiterhin Autofahren und die Wohnung mit Öl heizen, müssen wir dafür Klimazertifikate kaufen – und sind dann «klimaneutral».
 Das funktioniert ganz einfach: Wer zum Beispiel mit einem großen Windrad die Natur verschandelt, erhält ein Zertifikat gemäß Kyoto-Protokoll, wonach er eine bestimmte Anzahl Tonnen CO2 gespart habe. Dieses Zertifikat kann er dann an einen Sünder verkaufen, der nicht genug gespart hat, zum Beispiel an ein Kohlekraftwerk. Wenn das Kohlekraftwerk genügend solcher Zertifikate gekauft hat, so ist es ebenfalls «klimaneutral» und muss keine Strafsteuern bezahlen. Der Handel mit Klima-Zertifikaten (Emissionsrechtehandel) ist ein Milliardengeschäft. Allein im Jahr 2016 wurden im europäischen Markt für 691 Millionen Tonnen CO2 Emissionsrechte (das Recht, ungestraft CO2 in die Luft abgeben zu dürfen) zum durchschnittlichen Preis von fünf Euro pro Tonne gehandelt, also rund 3,5 Milliarden Euro. Wer ist schuld an der Klimaveränderung? Wird die Klimaveränderung wirklich hervorgerufen, weil wir Menschen CO2 produzieren? Oder ist es einfach die Sonne, die mit ihrer Strahlungsstärke auf Wind und Meeresströmungen für einen ständigen Wechsel des Klimas sorgt? Immer wieder hat es Eiszeiten und Wärmezeiten gegeben. Dazu einige Tatsachen: - Niemand hat je beweisen können, dass CO2 an der Klimaveränderung schuld ist. Diese Theorie, vom schwedischen Chemiker Arrhenius im Jahre 1890 entworfen, lässt sich nicht belegen.
 - Der Einfluss des Menschen ist viel zu klein: 1,2 Prozent des jährlichen CO2-Ausstoßes stammen von fossilen Brennstoffen, zwei Prozent stammen von der Atemluft, die der Mensch ausatmet. Weit über 90 Prozent stammen aus Quellen, auf die der Mensch keinen Einfluss hat (Meere, Vulkane, Fauna).
 - CO2 ist ein Gas, das nur zu 0,038 Prozent in der Luft vorkommt. Der Mensch produziert also nur 3,2 Prozent von 0,038 Prozent – das heißt 0,0012 Prozent – der Luftzusammensetzung.
 - Alle Pflanzen brauchen CO2, um leben zu können und über die Fotosynthese für uns Sauerstoff zu produzieren. - Im 13. Jahrhundert gab es im Wallis keine Gletscher. Wilhelm Tell hätte also über die Alpen laufen können, ohne einen Gletscher zu sehen. Die Gletscher sind erst wieder mit der mittelalterlichen Kleinen Eiszeit von 1400 bis 1850 gewachsen.
 Die Leute in hundert Jahren werden sich wundern, wie viele von uns ernsthaft an diesen Klimabetrug geglaubt haben.


von ke

Quellen/Links: -Schweizerzeit, Ausgabe Nr. 12 vom 16.Juni 2017

Ablasshandel und Klimazertifikate

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