Dienstag 28. Februar 2017

Wirtschaft | 28.02.2017

Bargeldabschaffung scheibchenweise – damit es nicht gleich so weh tut (2 von 3)

5:18
Eine Welt – Drei Nachrichtenagenturen Dienstag, 28.02.2017 (1 von 3)
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Bargeldabschaffung scheibchenweise – damit es nicht gleich so weh tut Dienstag, 28.02.2017 (2 von 3)
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Interview mit Dr. Udo Ulfkotte über "Gekaufte Journalisten" Samstag, 15.11.2014 (3 von 3)

Wirft man einen Frosch in zu heißes Wasser, springt er sogleich heraus. Setzt man einen Frosch aber in einen Topf mit lauwarmem Wasser, bleibt er darin sitzen, auch wenn man das Wasser ganz langsam bis zum Siedepunkt und somit bis zu seinem Tod erhitzt – soweit diese bekannte Parabel. Nehmen wir eigentlich die langsam und manchmal kaum spürbar fortschreitenden Veränderungen unserer Lebensumstände wahr? Betrachten wir doch – damit es uns nicht wie dem Frosch ergeht – das steigende „Thermometer“ der nachfolgend von fleißigen Zeitzeugen aufgezeigten Missstände und realisieren, wie „heiß das Wasser“ um uns herum schon geworden ist!

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Bargeldabschaffung scheibchenweise – damit es nicht gleich so weh tut 28.02.2017

Wirft man einen Frosch in zu heißes Wasser, springt er sogleich heraus. Setzt man einen Frosch aber in einen Topf mit lauwarmem Wasser, bleibt er darin sitzen, auch wenn man das Wasser ganz langsam bis zum Siedepunkt und somit bis zu seinem Tod erhitzt – soweit diese bekannte Parabel. Nehmen wir eigentlich die langsam und manchmal kaum spürbar fortschreitenden Veränderungen unserer Lebensumstände wahr? Betrachten wir doch – damit es uns nicht wie dem Frosch ergeht – das steigende „Thermometer“ der nachfolgend von fleißigen Zeitzeugen aufgezeigten Missstände und realisieren, wie „heiß das Wasser“ um uns herum schon geworden ist! So macht auch der nachfolgende Teil dieser Sendung auf die schleichende Bargeldabschaffung aufmerksam. Seit Jahrtausenden hat sich der Tauschhandel mit Münzen weltweit bewährt. Anders als in einigen anderen europäischen Ländern ist Deutschland von einer bargeldlosen Gesellschaft weit entfernt. Offenbar sollen nun die bargeldverliebten Deutschen scheibchenweise von ihrem Bargeld entwöhnt werden. Einerseits hat die Bundesbank damit begonnen, die 500-Euro-Scheine aus dem Verkehr zu ziehen, und andererseits ist es mittlerweile keine Seltenheit mehr, dass Banken Münzen nur noch gegen Gebühr annehmen. Jetzt hat die Sparda-Bank Hannover sogar noch eins draufgesetzt: In nur noch zwei ihrer 25 Filialen ist die Annahme und Ausgabe von Hartgeld möglich. Zugegebenermaßen ist dies scheinbar ein unbedeutend kleiner Schritt. Doch gerade deshalb braucht es die erhöhte Wachsamkeit der Verbraucher und ein klares Veto der Kunden. Denn wenn unser Veto in diesem bereits weit fortgeschrittenen Stadium ausbleibt, werden wir bald die vollständige Bargeldabschaffung erleben – mit lückenlos nachvollziehbaren elektronischen Zahlungen.

von hm./ms.


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