Samstag 04. November 2017

Medienkommentar Ideologie

Halloween – Partyspaß oder Satanismus? (1 von 2)

Halloween – Partyspaß oder Satanismus? Samstag, 04.11.2017 (1 von 2)
37:12
Der Hölle entkommen John Ramirez Ex-Satanist Freitag, 10.02.2017 (2 von 2)

Halloween - Ein Anlass für Jung und Alt, sich als "Teufelsfratzen" zu verkleiden und ausgelassen zu feiern. Doch ist der Halloweenbrauch nur eine harmlose Mode-Erscheinung unserer Eventgesellschaft oder steckt vielleicht mehr dahinter? Was kaum einer weiß: Für Satanisten ist Halloween ein ganz besonderer Feiertag, an dem weltweit in okkulten und elitären Netzwerken menschenverachtende Ritualverbrechen begangen werden.

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Halloween – Partyspaß oder Satanismus? 04.11.2017

Halloween – ein Anlass für viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine gruselig-lustige Horrorparty zu feiern. Es ist der Tag, an dem auf der Straße umherziehende Kinder böse Geister imitieren und an den Wohnungstüren Süßigkeiten verlangen mit Sprüchen wie: „Süßes oder Saures!“ Wer dabei das Verlangte nicht herausgibt, muss mit Frechheiten oder Vandalismus rechnen. Erwachsene präsentieren sich auf Horror-Partys mit aufgeschlitztem Hals und ähnlichem, und im Handel kann man zahlreiche Partygags wie zum Beispiel: „Zombie-Snacks Gehirn und flüssiges Blut“ erstehen. Auf Horrorpartys gibt es „abgehackte Fingerwürstchen“ zu essen, und die Erprobung okkulter Praktiken, wie das Befragen von Orakeln, Tarot oder Pendel wird nicht nur dort immer beliebter. Doch welchen Ursprung hat dieses blutige Fest voller Gruselfratzen und Furchtgestalten eigentlich? Und kann ein allzu leichtfertiger Umgang mit diesen okkulten oder gruseligen Bräuchen womöglich schaden, und wohin kann er letztendlich führen? Diese Fragen werden meist nicht gestellt – oder als spaßbremsend abgetan. Was den Ursprung des Halloween-Festes angeht, so wird meist die Meinung vertreten, dass die Rituale am 31.Oktober auf eine keltische Tradition zurückzuführen seien. Druiden sollen an diesem Tag Menschen geopfert haben, um ihren Totengott „Samhain“ zu ehren. Der Brauch wurde im 19. Jahrhundert von den britischen Inseln an die amerikanische Ostküste gebracht und gelangte von dort später wieder zurück nach Europa. Er entwickelte sich höchst dynamisch und erfuhr im Laufe der Zeit vielfältige Umformungen. Eine kontinuierliche Entwicklung keltischer Bräuche zu modernen Halloween-Bräuchen lässt sich historisch nicht exakt beweisen. Was jedoch belegbar ist, das sind die deutlichen Bezüge zum Satanismus, dessen Opferrituale bereits seit Jahrtausenden im Verborgenen stattfinden. Diesen Zusammenhang bestätigte auch Anton Szandor LaVey, der Gründer und Hohepriester der „Church of Satan“ in den Vereinigten Staaten. LaVey nahm für sich in Anspruch, als Erster den modernen Satanismus definiert und organisiert zu haben. 1969 verfasste er die „Satanische Bibel“, worin unter anderem steht, dass der 31. Oktober, der Vorabend von Allerheiligen, als einer der wichtigsten Feiertage im Satanismus gilt. Der Okkultismus-Forscher Jack Roper stellt fest: "...die Zeit des Jahres, in der die höchste Rate an satanisch-okkulten Ritualverbrechen stattfinden, ist Halloween." Einer, der aus persönlicher Erfahrung um die Realität von Zauberei, Hexerei und Satanismus und auch um den Kult von Halloween und deren Auswirkungen weiß, ist John Ramirez. Ramirez wuchs in New Yorks Stadtteil Bronx in einer Satanisten-Familie auf. Sehen Sie hierzu unsere Sendung: „Der Hölle entkommen – John Ramirez, Ex-Satanist“, die wir im Anschluss noch einmal ausstrahlen. Heute warnt er ausdrücklich vor Halloween: „Ich wünschte, ich könnte sagen, dass das alles harmloser Spaß war. Dass hinter Geistern, Dämonen und dem Teufel nichts steckt. Doch das kann ich nicht. Ich habe Erfahrungen mit dunklen Mächten gemacht, vor denen ich warnen muss. Deswegen kann ich auch nicht so tun, als wäre Halloween ein harmloses Gruselfest. Viele Leute glauben nicht, dass es den Teufel wirklich gibt. Aber leider habe ich andere Erfahrungen gemacht. Satan ist real und seine Macht ist zerstörerisch. Unter Satanisten und in Hexenkreisen ist Halloween nach wie vor der oberste Feiertag, ein Fest des Schreckens und des Todes. (…) Es ist eine traurige Tatsache, dass in dieser Zeit des Jahres die meisten Kinder verschwinden. (…) Und trotzdem tun alle so, als wäre Halloween ein lustiges, harmloses Verkleidungsfest. Der Teufel steht auf Halloween, das wusste ich früher sehr genau. Weil die Menschen sich ihm an diesem Tag völlig unbedarft und naiv zuwenden. Spielerisch öffnen sie sich für Geister und Dämonen. Aber mit den finsteren Mächten kann man nicht spielen. Glauben Sie mir, als Voodoo-Priester war Halloween ein spirituelles Highlight und ich war voll mit dabei.“ Demnach wäre der Halloween-Brauch eben nicht nur eine Mode unserer Event-Gesellschaft, nicht nur Geschäftemacherei zwischen Sommerangeboten und Weihnachtsware, sondern ein Tag an dem real Grausames praktiziert wird. Zwar ziehen Kinder an Halloween ahnungslos als Dämonen verkleidet durch die Straßen, und Jugendliche machen unwissend erste Erfahrungen mit okkulten Praktiken wie Geister befragen. Selbst Erwachsene begeben sich mit blutrünstigen Partys blauäugig in die Nähe von dunklen Mächten. Aber zeitgleich werden andernorts in okkulten und elitären Netzwerken satanisch okkulte Ritualverbrechen begangen. Zahlreiche Zeugenaussagen von Opfern und Aussteigern wie z. B. der holländische Bankier Ronald Bernard bestätigten inzwischen die angewandte Praxis von ritueller Gewalt, Menschenfolterungen sowie Kindestötungen und Kannibalismus. Nun möge jeder selbst entscheiden, ob er weiterhin an die vollkommene Harmlosigkeit von Halloween glauben mag oder vielleicht auch nicht.

von nm./kno./mol./jj.


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