Mittwoch 13. Juni 2018

Werden frühkindliche Störungen „gefördert“, um die WHO-Sexualaufklärung durchzusetzen? (1 von 2)

Werden frühkindliche Störungen „gefördert“, um die WHO-Sexualaufklärung durchzusetzen? Mittwoch, 13.06.2018 (1 von 2)
Schulkinder sexueller Belästigung ausgesetzt Mittwoch, 13.06.2018 (2 von 2)

Dass Kleinkinder sich im Alter von zwei bis drei Jahren bereits selber aktiv sexuell stimulieren, soll normal und gesund sein, wie Daniel Kunz in einem Artikel über frühkindliche Sexualität schreibt. Dass allerdings die Ursache dieser Symptome seelische Störungen sind und als Hilferuf verstanden werden müssen, wird von Kunz nicht erwähnt. Ist das gezielte Ignorieren dieser Tatsachen ein weiterer Schritt, um die WHO-Sexualaufklärung durchzusetzen?

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Werden frühkindliche Störungen „gefördert“, um die WHO-Sexualaufklärung durchzusetzen? 13.06.2018

In der Schweizer Wochenzeitung Migros-Magazin erschien Ende April 2018 ein Artikel unter dem Titel: „Tabuthema frühkindliche Sexualität“. Es wird darüber berichtet, wie sich Kleinkinder im Alter von zwei bis drei Jahren bereits selber aktiv sexuell stimulieren würden. Es sei normal und gesund, dass Kleinkinder Lust und Erregung empfinden und diese aktiv suchen, sagt Professor Daniel Kunz, Kinderpsychotherapeut und Dozent am Institut für Sozialpädagogik der Hochschule Luzern. Irritierten Eltern wird der Rat gegeben, in solchen Situationen das Kind aufzufordern, ins Kinderzimmer zu gehen oder sich in die Spielecke zurückzuziehen. Auf keinen Fall dürfe man dem Kind die schönen Gefühle verbieten. Eltern, welche dieses Verhalten ihrer Kinder als unangenehm empfinden und Hilfe suchen, stoßen nicht selten auf eine Reihe von Beschwichtigungen. Viele Väter und Mütter sind dennoch besorgt, da sie intuitiv spüren, dass eine sogenannte „frühkindliche Sexualität“ nicht der normalen altersgerechten Entwicklung eines Kleinkindes entspricht. Sie beobachten zudem, wie betroffene Kinder leiden, je mehr sie dieses Verhalten ausüben. Was Eltern intuitiv spüren, bestätigen auch Fachpersonen wie Kinderpsychologen und Kinderärzte: Es gebe keine „frühkindliche Sexualität“. Die Geschlechtshormone seien im Kleinkindalter so heruntergefahren, dass Sexualität für sie spontan meist noch gar nicht entdeckt werden könne. Die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves weist darauf hin, dass die sogenannte „exzessive frühkindliche Selbstbefriedigung“ (exzessiv = übersteigert, übertrieben) zu den Symptomen seelischer Störungen im Kindesalter gehöre. Die Selbststimulation der Kleinen sei das Merkmal eines seelischen Mangels. Wenn diese Verhaltensweise nicht früh als ein Hilferuf verstanden werde, entwickle sie sich nicht selten zu einer oft lebenslänglich bleibenden Gewohnheit, die sich zur Sucht auswachsen könne. Die Ursache sei vielfach darin zu suchen, dass das Kind innerhalb der ersten beiden Lebensjahre wiederholt etwas Ängstigendes erlitten habe. Mit bewusster Sexualität habe es noch gar nichts zu tun. Weshalb erwähnt Daniel Kunz von der Hochschule Luzern diese wichtigen Zusammenhänge in seinem Artikel überhaupt nicht? Er propagiert darin viel mehr das angebliche Vorhandensein einer kindlichen Sexualität. Bereits vor einigen Jahren ist auch die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) Luzern diesbezüglich negativ aufgefallen. Ihr „Kompetenzzentrum für Sexualpädagogik und Schule“ musste 2013 nach großem Widerstand der Schweizer Bevölkerung geschlossen werden, nachdem dieses sich mit dem „Grundlagenpapier Sexualpädagogik und Schule“ für die umstrittene Sexualerziehung ab Kindergarten stark gemacht hatte. Das Grundlagenpapier entstand aus einer Zusammenarbeit der PHZ Luzern, der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit und dem Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule. Daniel Kunz war an der Ausarbeitung dieser tendenziösen Publikation mitbeteiligt. Dass die Ausführungen von Herrn Kunz zudem stark an die ebenfalls umstrittenen „Standards für die Sexualaufklärung“ erinnern erstaunt nicht, denn auch hier war er involviert. Diese Standards werden von der Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, propagiert und sollen in allen Bildungseinrichtungen Europas umgesetzt werden. In der Altersgruppe der 0 – 4-Jährigen sind laut den WHO-Empfehlungen beispielsweise Themen wie „Vergnügen und Lust den eigenen Körper zu berühren“ und „frühkindliche Masturbation“ zu behandeln. Fachleute wie Kinderpsychiater, Ärzte, Psychologen und Traumaspezialisten kritisieren diese Vorgaben und warnen vor einer Gefährdung der emotionalen Gesundheit der Minderjährigen. Wir haben in der Sendung „Experten warnen vor WHO-Sexualerziehung“ (www.kla.tv/11189) darüber berichtet. Dass das Migros-Magazin, welches von sehr vielen Eltern gelesen wird, so einseitig über die Problematik der frühkindlichen Selbststimulation berichtet, ist irritierend. Das Vorenthalten von wichtigen Informationen über die Zusammenhänge und Ursachen dieser frühkindlichen Störung kommt geradezu einer unterlassenen Hilfeleistung gleich. Werden damit nicht sogar frühkindliche Störungen in einer leichtfertigen Weise gefördert, um die umstrittenen „Standards für die Sexualaufklärung“ in der Gesellschaft durchzusetzen? Wenn ja, wer will so etwas bei den Verantwortlichen des Migros-Magazins? Wir schließen mit einem Aufruf von Christa Meves: „Es ist dringend an der Zeit, dass wir uns um die echten, natürlichen Voraussetzungen zu seelischer Gesundheit unserer Kinder kümmern, statt Gepflogenheiten nachzugehen, die von Ideologen erdacht worden sind.“

von rg.


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