Donnerstag 23. April 2015

Terror | 23.04.2015

Moderner Krieg gegen Europa: US-Schiffe bringen Flüchtlingsmassen nach Europa (1 von 1)

Die Rettung der Flüchtlinge aus dem Mittelmeer sei zwar wichtig, werde alleine aber nicht helfen. “Wenn wir nur viel mehr Schiffe einsetzen, werden in Libyen bald zwei Millionen Menschen warten.” Bereits vor Jahren waren die EU-Politiker gewarnt worden, dass ein Zerwürfnis mit dem damaligen Macht-haber Gaddafi, Libyen destabilisiere und die EU-Südgrenze gefährde. Mit dem von der US-Regierung initiierten Sturz Gaddafis endete auch seine ordnende Praxis, die der EU lange eine sichere Südgrenze gegeben hatte:

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Moderner Krieg gegen Europa: US-Schiffe bringen Flüchtlingsmassen nach Europa 23.04.2015

Guten Abend. Die Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer beschäftigen nachhaltig Europas Politiker. Denn in Libyen warten nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere weitere rund eine Million Flüchtlinge auf die Überfahrt über das Mittelmeer in die EU. “Es handelt sich um eine echte Völkerwanderung”, sagte der CDU-Europapolitiker Elmar Brok zu Reuters. Die Rettung der Flüchtlinge aus dem Mittelmeer sei zwar wichtig, werde alleine aber nicht helfen. “Wenn wir nur viel mehr Schiffe einsetzen, werden in Libyen bald zwei Millionen Menschen warten.” Bereits vor Jahren waren die EU-Politiker gewarnt worden, dass ein Zerwürfnis mit dem damaligen Machthaber Gaddafi, Libyen destabilisiere und die EU-Südgrenze gefährde. Mit dem von der US-Regierung initiierten Sturz Gaddafis endete auch seine ordnende Praxis, die der EU lange eine sichere Südgrenze gegeben hatte: Denn in einem Vertrag mit der EU hatte sich Libyen verpflichtet, Flüchtlinge in Auffanglagern zu sammeln und sie nicht in Boote nach Europa zu entsenden, sondern sie in ihre Heimatländer zurückzuschicken. “Gaddafi war ein Diktator (...)”, räumt etwa EU-Kommissar Günther Oettinger ein. “Er hat aber in unserem Sinne dort gewisse Regeln organisiert (...). Jetzt haben wir ein Chaos mit Milizen.” Auch EU-Außenamtssprecher Martin Schäfer sagt dazu folgendes: “Das, was wir jetzt erleben, ist die Folge eines Militäreinsatzes, der das Regime Gaddafi hinweggefegt hat, aber nichts an seine Stelle gesetzt hat.” Werden die warnenden Stimmen, welche vor unbegrenzter Aufnahme von Asylanten abraten, ebenso ungehört bleiben, wie jene, die von einem Sturz Gaddafis abrieten? Die G7-Außenminister waren sich bei ihrem Treffen in der vergangenen Woche einig, dass man die Flüchtlingsproblematik nur in den Griff bekommen kann, wenn man Libyen wieder stabilisiert. Wie das aber passieren soll, weiß von ihnen anscheinend niemand. Italiens Premierminister Mateo Renzi will nun als Lösung des Problems mit aller Härte gegen Schlepper, die illegal Flüchtlinge in Europa einschleusen, vorgehen. Für Kenner der Szene ist es aber sehr fraglich, ob dieser Kampf gegen die Schlepper gewonnen werden kann, da diese nur austauschbare Handlanger seien.Die eigentlichen Drahtzieher säßen verborgen im Hintergrund und an sie heranzukommen dürfte sehr schwierig sein. Hinter den 10`000-enden Migranten, die jedes Jahr nach Europa kommen steckt eine Industrie, die pro Flüchtling Preise bis zu 10`000 Euro kassiert. Der Gewinn vom Menschenhandel werde nur noch von dem des Drogenhandels übertroffen. Wer aber sind nun diese kaltblütigen Drahtzieher an die man so schwer he-rankommt? Um diese Frage zu beantworten, muss man zunächst mal schauen, woher die Flüchtlinge grösstenteils kommen. Es sind die Länder, die vom sog. „Arabischen Frühling“ oder von ähnlichen, von aussen geschürten, Unruhen heimgesucht und zerrüttet wurden und seither nicht mehr zu Ruhe kommen. Hier werden die Menschen von der organisierten Flüchtlingsindustrie angeworben, indem ihnen eine „goldene Zukunft“ in Europa versprochen wird. Dies wird zum Teil von den örtlichen Medien sogar unterstützt. Auch aus Schwarzafrika werden Flüchtlinge geworben, von denen aber sehr viele beim Durchqueren der Sahara sterben, mehr als auf dem Meer. Doch hierüber schweigen die Medien. Endlich in Italien angekommen werden Asylanten, denen die italienische Behörde angeblich nicht mehr Herr werden kann, mit neuen Pässen und Bargeld ausgestattet und gezielt nach Deutschland geschickt. Dort überfüllen solche Flüchtlinge Ersteinrichtungslager und Auffangstellen. Krankenhäuser und Behörden sind überfordert. Trotz allem guten Wollen und aller herzlichen Hilfsbereitschaft. Die Flüchtlinge selbst merken spätestens da, dass die ihnen versprochene „goldene Zukunft“ in Europa nicht den Tatsachen entspricht und auch nicht entsprechen kann. Kein Wunder, dass diese betrogenen und enttäuschten Menschen ein hochexplosives soziales Unruhepotenzial bilden. Aber wer instrumentalisiert Menschen, das meint nicht nur die Flüchtlinge, sondern auch die profitgierige Flüchtlingsindustrie und nicht zuletzt auch die natürliche Hilfsbereitschaft der gastgebenden Länder in solch hinterhältiger Weise? Flüchtlinge berichten angesichts dieser Frage erstaunlicherweise davon, dass ihre Transportschiffe unter amerikanischer Flagge liefen. Augenscheinlich sitzt die US-Regierung und die dahinterstehende Finanzoligarchie bei dieser Völkerwanderung in der Regie. Was aber bringt sie dazu, illegal Flüchtlinge in Europa einzuschleusen? Sind es höchstlöbliche, uneigennützige, humanitäre Beweggründe? – Wohl kaum, denn die US-Regierung schützt ihre eigenen Grenzen gegen illegale Einwanderer absolut eisern und unbarmherzig. So ist z.B. die Grenze zu Mexiko mit einem 5 m hohen Grenzzaun abgesichert, der sich über 3.169 km erstreckt. 17.000 Grenzwächter patrouillieren entlang der Abzäunung. Mit Flugzeugen, Hubschraubern, Kameras, Drohnen und Sensoren, die auf Erschütterungen im Boden reagieren u.a.m. suchen die US-Grenzwächter nach illegalen Grenzgängern. Wer erwischt wird, wird festgenommen und ohne wenn und aber zurückbefördert. Bei uns hingegen bringen US-Schiffe Zigtausende von Flüchtlingen nach Europa. Wie würde wohl die US-Regierung reagieren, wenn französische oder italienische Schiffe mexikanische Einwanderer in ihr Land einschleusen würden? Dies in eine entscheidende Schlüsselfrage bei der Betrachtung der Flüchtlingsproblematik.Für die Europäischen Länder bringt nämlich eine anhaltende US-Flüchtlings-Strategie existenzielle Probleme. Das wäre in den USA genauso. Deswegen macht man dort die Grenzen ja so absolut dicht. Somit entpuppt sich die ganze künstlich initiierte Flüchtlingskatastrophe nun als moderne Kriegsführung der US-Regierung und der dahinterstehenden Finanzoligarchie. Man könnte es auch so ausdrücken. Zunächst fielen in Libyen die Bomben, und in Europa „fallen“ - bildlich gesprochen - nun die Flüchtlinge. Ein hochexplosives Problem. – Das ist also nichts anderes als ein fein ausgeklügelter Wirtschafts- und Finanzkrieg, der auf diesem Weg gegen Europa und speziell gegen Deutschland geführt wird. Es ist aber auch ein sozialer Krieg, denn er beinhaltet ebenso eine gezielte Unterwanderung der Familie, Arbeitsplätze, Kultur, Bildung. Das Ziel dieses Krieges ist klar umrissen. Es ist dasselbe wie beim sogenannten „Arabischen Frühling“: Europa soll als politische, wirtschaftliche und kulturelle Größe aufgelöst werden, beginnend bei den einzelnen Ländern. Zurück bleibt ein riesiger, destabilisierter Eurobrei ohne nationale Identitäten. Ein aufgeriebenes Chaos, das sich erschöpft in die Neue-Welt-Ordnung der globalen Finanzoligarchie einreihen lässt, wozu die Nationalstaaten Europas nie bereit gewesen wären. Genauso wenig wie es die blühenden Staaten vor dem Arabischen Frühling gewesen wären.- Darüber, verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, lohnt es sich gut nach zu denken. Guten Abend.

von m.b./h.m.


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