Donnerstag 15. Juni 2017

Organisation „Weißhelme“ betreibt Propaganda mittels gefälschter Bilder (2 von 2)

Hollywood zeichnet zweifelhafte Zivilverteidigung „Weisshelme“ mit Oscar aus Donnerstag, 15.06.2017 (1 von 2)
Organisation „Weißhelme“ betreibt Propaganda mittels gefälschter Bilder Donnerstag, 15.06.2017 (2 von 2)

Die Zivilschutzorganisation «Weißhelme» geben vor neutral zu sein, tragen jedoch, laut der unabhängigen kanadischen Journalistin Eva Bartlett, Waffen und stehen auf den Leichen syrischer Soldaten. Was stimmt nun? Bilden Sie sich mit dieser Kurzdoku eine eigene Meinung.

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Organisation „Weißhelme“ betreibt Propaganda mittels gefälschter Bilder 15.06.2017

Die Zivilschutzorganisation «Weißhelme» geben vor neutral zu sein, tragen jedoch, laut der unabhängigen kanadischen Journalistin Eva Bartlett, Waffen und stehen auf den Leichen syrischer Soldaten. Am 19.8.15 haben die „Weißhelme“ getwittert, es habe ein „Fassbombenangriff“ durch die syrische Regierung stattgefunden. Zu dieser Meldung verwendeten sie ein Bild, das bereits zwei Jahre zuvor, am 14.4.13, auf der Webseite der internationalen Tageszeitung „The Christian Science Monitor“ veröffentlicht wurde. Somit können Organisationen, die solche Falschbilder weiterverbreiten, nicht als neutral und glaubwürdig erachtet werden. Ein weiteres Bild eines verletzten Kindes machte am 30.9.15 auf Twitter die Runde. Das Kind sei, laut den Weißhelmen, Opfer eines russischen Angriffs in Homs (Syrien) geworden. Dasselbe Bild wurde jedoch bereits fünf Tage zuvor, am 25.9.15, von dem mit den Weißhelmen in Verbindung stehenden „Syrian Network“ auf Twitter gestellt. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Russland noch nicht im Krieg. Sie haben erst ab dem 30.9.15, also fünf Tage nach der ersten Veröffentlichung des Bildes, in Syrien eingegriffen. Es lässt sich einmal mehr vermuten, dass das Foto und der Tweet eine Verunglimpfung Russlands durch die Weißhelme darstellt! Das Nachrichtenportal RFS - Revolutionary Forces of Syria, zu deutsch Revolutionäre syrische Kräfte, stellte vor kurzem ein „gespieltes“ Rettungsvideo der Weißhelme aufs Netz. In diesem Video verharren „Weißhelme- Retter“ mit einem angeblichen Opfer von Bombenangriffen zuerst sekundenlang regungslos, während sich die Kamera um die Darsteller dreht. Auf Signal beginnt die „Action“ und es entsteht Hektik und lautes Stimmengewirr. Der Film wurde bereits ein paar Stunden später wieder von den sozialen Medien des RFS entfernt. Die Begründung der Weißhelme zum Film war: „Wir hofften, eine Verbindung zwischen dem Grauen von Syrien und der Außenwelt zu schaffen.“ (Sprecherstimme) Viele Menschen stellten nach dieser Aktion die Glaubwürdigkeit der Weißhelme in Frage. Die vor Ort berichtende freie Journalistin Vanessa Beeley entlarvte die „humanitäre“ Organisation als Unterstützergruppe der Terroristen. Ziel der Weißhelme sei es, eine Anti-Assad- Propaganda zu produzieren. So scheint auch dieses Video Teil dieser Propaganda zu sein. Doch nicht nur durch Organisationen, wie die Weißhelme, wird eine solche Art von Propaganda mithilfe gefälschter Bilder und Filmaufnahmen betrieben. Fotos von in Trümmern liegenden, verletzten Kindern werden missbraucht, um Emotionen zu erzeugen und Hass gegen syrische und russische Streitkräfte zu schüren.

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