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Spielfilm von Ivo Sasek „Kosima - Perfekt Naiv“
www.kla.tv/4974
FSK-Enthüllung: Die dunkle und unbekannte Geschichte der Altersfreigabe www.kla.tv/38167 Mehr zum Thema #Frühsexualisierung Weitere ergänzende Sendungen: KentlerGate – Kindesmissbrauch in staatlicher Verantwortung [Doku von DemoFürAlle] www.kla.tv/26172 Zeitgenössische Sexualpädagogik: Wie die kindliche Natur vergewaltigt wird www.kla.tv/37736 Warnung: Entkriminalisierung von Pädophilie www.kla.tv/39098 |
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15.01.2026 | www.kla.tv/40045
Immer mehr besorgte Eltern und Experten wie Erziehungs-Wissenschaftler, Kinderpsychologen und Lehrer scheinen der flächendeckend beworbenen und bereits an Kindergärten und Grundschulen eingeforderten „Sexualpädagogik der Vielfalt“ nicht mehr zu trauen, wie folgende E-Mail-Zeilen erahnen lassen: „… sexuelle Bildung ist ein wichtiger Bestandteil schulischer und außerschulischer Bildungsarbeit – doch sie gerät zunehmend unter Druck. Queerfeindliche, antifeministische und rechte Akteure attackieren vielfaltsorientierte Sexualpädagogik und versuchen, wissenschaftlich fundierte Bildungsangebote zu diskreditieren.“ Mit diesen Zeilen beginnt das Anschreiben des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Bildung an alle Schulen in Rheinland-Pfalz, um für einen Fachtag namens „Sexuelle Bildung stärken – Vielfalt verteidigen“ am 29.09.2025 zu werben. Weiter heißt es im Anschreiben: „[…] Welche Narrative und Ideologien stecken hinter diesen Angriffen? Und wie kann eine evidenzbasierte, altersgerechte sexuelle Bildung weiterhin sicher und wirksam umgesetzt werden? […] Der Fachtag ist eine Veranstaltung des pro familia Landesverbands Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung und dem Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz.“ Nun sind besorgte Eltern und warnende Experten in diesem subtilen Schreiben schon zu „queerfeindlichen, antifeministischen und rechten Akteuren“ erklärt worden, die bestimmten „Narrativen und Ideologien“ angehören müssen. Denn sonst würden sie die sogenannte „evidenzbasierte, altersgerechte sexuelle Bildung“ ja nicht kritisieren. Auf welcher evidenzbasierten, mit anderen Worten auf Wissenschaft fundierten Fakten diese „altersgerechte Bildung“ nun beruhen soll, dokumentierten u.a. die AG Kindeswohl auf ihrer Web-Seite und zahlreiche Kla.TV-Sendungen. Wir fassen zusammen: Zentrale Figur der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ ist Prof. Dr. Uwe Sielert. Er leitete die Gesellschaft für Sexualpädagogik und ist in der Funktion als Berater, Ausbilder und wissenschaftlicher Beirat in nahezu allen sexualpädagogischen Institutionen vertreten. Er schreibt für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und arbeitet eng mit pro familia zusammen. Seine Sexualpädagogik ist auf der Aussage begründet: „Kinder sind sexuell. Ohne Sexualisierung kein Sexualleben.“ Sielert fordert „sexuelle Bildung von Anfang an“, die weit über das bloße Benennen von Geschlechtsteilen, sexuellen Aktivitäten, Verletzungsgefahren und verbotenen Aktivitäten hinausreichen müsse. Durch die Zusammenarbeit mit der BZgA wurden die Vorstellungen von Sielert auch in die „WHO-Standards für die Sexualaufklärung in Europa“ aufgenommen. Sexualpädagogische Konzepte in Schulen und Kitas orientieren sich an diesen Standards. Diese WHO-Standards fordern eine angeblich „altersgemäße“ Sexualaufklärung in folgenden Altersgruppen: 0 - 4 Jahre frühkindliche Masturbation, „Doktorspiele“ 4 - 6 Jahre Homosexualität, sexuelle Gefühle (Lust, Erregung) 6 - 9 Jahre Empfängnisverhütung, Geschlechtsverkehr 9 - 12 Jahre Gender, Lust, Masturbation, Orgasmus 12-15 Jahre Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung 15 und älter Transaktionaler Sex, Pornographie, sexuelle Abhängigkeit, unterschiedliches Sexualverhalten Sielert konnte sich mit seinen Vorstellungen den Weg in die Familien- und Bildungspolitik bahnen und gründete das Institut für Sexualpädagogik [ISP] in Dortmund. Unter der Führung des ISP haben Träger von sexualpädagogischen Angeboten die Gesellschaft für Sexualpädagogik gegründet und dürfen das „Qualitäts-Siegel“ für Sexualpädagogen vergeben. Die Netzwerkarbeit von Sielert ermöglichte es, dass seine „Sexualpädagogik der Vielfalt" eine Monopolstellung in der Ausbildung von Sexualpädagogen auch im Lehramtsbereich hat. Das Konzept der Vielfältigkeitspädagogik bei der Missbrauchsprävention geht ebenfalls auf Sielert zurück. Kinder sollen hierbei aktiv darin bestärkt werden, zum Beispiel in Kuschelhöhlen und bei „Doktorspielen“ in Kitas oder durch das Üben an entsprechenden Materialien (Vulva, Klitoris, Penis, Hoden) in den Schulen „die lustvollen Seiten des Körpers, der Sinne und der Berührungen mit sich selbst zuzulassen“. Dadurch solle ein Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein entstehen, das die Kinder später befähigt, „Nein“ zu sagen. Dies ist jedoch ein typisch pädophiler Erklärungsversuch. Zuerst wird die Schamgrenze verletzt und der Schutzraum angetastet und dann soll das Kind die Verantwortung für das „Nein-Sagen“ tragen. Auch die Pädagogik nach Kentler, als Vorläufer der „Sexualpädagogik der Vielfalt“, hat darauf abgezielt, die natürliche Schamgrenze zu verschieben und die bestehenden Grenzen und Schutzvorrichtungen aufzubrechen, damit das „zügellose Ausleben sexueller Lust“ nicht länger behindert wird. Kentler war der bedeutendste Pädophilen-Aktivist in den 1970er Jahren. Als „Reformpädagoge mit hervorragender Reputation“ war er ein begeisterter Befürworter ausgeübter Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern. Er hat mit seinen Gutachten darauf hingewirkt, dass pädophile Straftäter nicht verurteilt wurden. Er wirkte in einem pädophilen Netzwerk, das bis zur Odenwaldschule, zu pro familia und zum Kinderschutzbund reichte. Er setzte sich bei den Politikern für die Abschaffung der Paragraphen §174 [Missbrauch von Schutzbefohlenen] und §176 [Sexueller Missbrauch von Kindern] ein und fand bei einzelnen Mitgliedern der Partei „Die Grünen“ Gehör. In einem Experiment in Zusammenarbeit mit dem Berliner Jugendamt wurden straffällige, obdachlose männliche Jugendliche und später auch Kinder gezielt in die Obhut pädophiler Männer vermittelt. In mehreren Studien zur pädophilen Verstrickung der Grünen-Partei und des Berliner Senats wurde Kentlers Wirken schließlich wissenschaftlich aufgearbeitet. Die von ihm begründete „emanzipatorische Sexualpädagogik“ wurde deshalb unter dem Begriff „Sexualpädagogik der Vielfalt“ fortgeführt. Sielert selbst bezeichnete sich ehemals als „Kentlers Schüler“ und nannte Kentler einen „Pionier“, andere sprachen von einer „väterlichen Freundschaft“ zwischen Kentler und Sielert. Heute, nachdem Kentlers Experiment endlich als pädophile Praktik verschrien wird, für die Kentler wegen Verjährung nie strafrechtlich verfolgt wurde, distanzierte sich Sielert öffentlich von Kentler. Sielerts Publikationen und Lehren aber weisen wenig Distanz zu Kentlers „emanzipatorischen Sexualpädagogik“ auf. Die Verknüpfung der ursprünglichen „emanzipatorischen Sexualpädagogik“ nach Kentler mit der Gender-Ideologie und der Queeren Bildung hat eine enorm zerstörerische Kraft entwickelt. So fordern nun auch schon verschiedene politische Gruppierungen, wie z. B. jüngst die JUSO Baselland aus der Schweiz, eine ganzheitliche, schamfreie Sexualkunde. Diese soll von externen Fachpersonen durchgeführt werden, um geschlechtliche, sexuelle und romantische Vielfalt zu vermitteln. Dieses sogenannte externe Fachpersonal wird dann zunehmend von LGBTIQ-Gruppen gestellt, die Aufklärungsprojekte – oft ohne Anwesenheit der Lehrer – durchführen, mit dem primären Ziel: LGBTIQ-Lebensweisen vor Kindern „sichtbar“ zu machen und als gleichberechtigt und gleichwertig mit heterosexuellen Lebensweisen darzustellen, Akzeptanz dafür einzufordern und „angstfreie Räume der Vielfalt“ zu schaffen, in denen sie die „sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung“ der Kinder „stärken“ können. Am liebsten arbeiten LGBTIQ-Gruppen allein mit den Kindern, d. h. ohne Anwesenheit einer Lehrkraft oder Aufsichtsperson. Sie argumentieren, dass die Kinder dann unbefangener und eher befreit seien, auch „heikle“ Fragen ohne falsche Scham zu erörtern. Dass diese externen Pädagogen im Zweifelsfall dann ohne Folgen über alle Berge sind, wenn Eltern doch nochmal Rückfragen zur Verstörung ihrer Kinder haben sollten, wird hierbei nicht berücksichtigt. Ebenso wenig, dass es ihnen hier um ihre eigenen Ziele geht und nicht darum, im Speziellen auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Eltern, die sich zum Schutz ihrer Kinder über diese Form der Sexualpädagogik und Queeren Bildung kritisch äußern, werden oft in die Ecke gedrängt und als „prüde“, „konservativ“ und „intolerant“ gegenüber den vielfältigen Lebens- und Liebensformen anderer Menschen abgestempelt. Man steckt sie in Schubladen, um eine Spaltung in der Elternschaft herbeizuführen und zu verhindern, dass sich die Eltern mit den exakten Inhalten auseinandersetzen. Kinder sind spielende Wesen und sollten spielend lernen dürfen, anstatt sexualisiert und von Erwachsenen instrumentalisiert zu werden. Sie sind perfekt naiv und agieren ohne böse Hintergedanken. Diese perfekte und liebenswerte Naivität griff Ivo Sasek als Drehbuchautor und Regisseur 2011 in seinem Spielfilm „Kosima - perfekt naiv“ auf. Auf dem 40. Festival der Nationen 2012 wurde dieser Spielfilm von einer internationalen Jury zu einem der drei besten Langfilme prämiert. Daraufhin griff die FSK [Freiwillige Selbstkontrolle] [siehe dazu: www.kla.tv/38167 Die dunkle Geschichte der FSK] ein und stufte die Altersfreigabe auf 18 Jahre hoch. Wer den Film selbst gesehen hat, wird sich ernsthaft fragen, welche Szenen diese Einstufung im Vergleich zu Hollywood-Filmen auch nur annähernd rechtfertigen. Da sich der Film aber schon vor 14 Jahren mit genau dieser Problematik der Frühsexualisierung und der externen Fachpädagogen auseinandergesetzt hat, kam er wohl auf die schwarze Liste. Sehen Sie darum den spannenden Spielfilm exklusiv auf Kla.TV „Kosima-perfekt naiv!“ und empfehlen Sie diesen interessierten Eltern in Ihrem Umfeld weiter!
von abu./pab
https://elternaktion.com/sexualpaedagogik-der-vielfalt/
Externe Sexualpädagogen: https://ag-kindeswohl.de/ausbildung-der-externen-sexualpaedagogen/
Sielerts Distanzierung zu Kentler: https://www.uwe-sielert.de/aktuelles
Kentler keine strafrechtliche Verfolgung: https://www.gegen-missbrauch.de/akuelles/details/2-kentler-studie-vorgestellt/
Sielerts „väterlicher Freund“: https://www.isp-sexualpaedagogik.org/downloadfiles/Frank%20Herrath%20-%20Beitrag%20Festschrift%20Uwe%20Sielert%202009_1260308349.pdf
Kentler-Schüler: https://www.die-tagespost.de/leben/familie/leistet-die-sexualpaedagogik-der-vielfalt-praevention-oder-stellt-sie-eine-gefahr-dar-art-237221
Kentler/Sielert – übereinstimmende Thesen: https://gemeinschaftsbund.de/wp-content/uploads/2025/06/Broschuere-Kentler_Auflage-2.pdf
JUSO-Forderung nach mehr Vielfalt und externen Pädagogen: https://www.schutzinitiative.ch/wp-content/uploads/2025/05/Web_SIA53_DE.pdf
https://bl.juso.ch/medien/medienmitteilungen/juso-lanciert-die-initiative-fur-ganzheitliche-sexualkunde-und-setzt-sich-damit-fur-mehr-konsens-und-vielfalt-ein/
Creative Commons Lizenzen https://www.creativecommons.org/licenses/