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25.04.2026 | www.kla.tv/40953
Nur Bares ist Wahres! Diese Redensart aus dem Volksmund kennt wohl jeder von uns. Dahinter steckt die Überzeugung, dass nur im Bargeld ein wahrer Wert steht und man sich darauf verlassen kann, im Gegensatz zu „digitalem Geld“ oder „Zahlen“ auf dem Konto. Bei einer Straßenumfrage von Easy German wurden Leute in Berlin gefragt, warum vergleichsweise viele Deutsche noch immer gerne mit Bargeld bezahlen. Hier eine kurze Zusammenstellung einiger Antworten: [Passant] … denke, die Deutschen möchten nicht, dass der Staat weiß, wofür sie ihr Geld ausgeben. [Passantin] Wahrscheinlich, weil sie irgendwie Misstrauen haben und denken so: „Nur Bares ist Wahres“. [Passantin] Vielleicht ist es so ein Gefühl von Sicherheit. Keine Ahnung! [Passantin] Ja, kann ich jetzt … Ich zahle auch gerne in bar. Außerdem habe ich auch Kleingeld gerne, weil ich vielen Menschen auch immer noch was gebe, die … Vorhin waren schon wieder drei, die Geld wollten und dann habe ich ihnen was gegeben. Hätte ich kein Bargeld mehr, könnte ich das nicht mehr. Ich finde Karte doof! [Passantin] Ja, weil das irgendwie was ist, was man noch fühlen kann. Ich glaube man … viele Deutsche sind diesem ganzen E-Banking und alles mit Karte zahlen, dem Ganzen ein bisschen suspekt gegenüber. [Passantin] Wahrscheinlich, weil die Deutschen so traditionell sind. Da wissen sie, was sie haben. Karte ist nur Plastik. [Passant] Ich glaube, manche haben das Gefühl, sie haben einen bessern Überblick. Wenn sie sagen, sie wissen, sie haben 50 Euro und wenn ich die dann ausgebe, dann sind 50 Euro weg. [Passantin] Ich fühl‘ mich zum Beispiel nonstop überwacht durch bargeldloses Bezahlen. [Interviewer] Ja, dann kann man, wenn die Polizei oder irgendjemand sie tracken will, dann ist das ganz klar, wo und wann sie waren und was haben sie gemacht. [Passantin] Jeder spricht über die neue Datenschutz-Grundverordnung, und wo ist die da eigentlich? Wo greift die, wenn meine Persönlichkeitsrechte, die im Grundgesetz verankert sind, letzten Endes dann wieder über diesen bargeldlosen Cashflow wieder ad acta geführt wird? Ad absurdum! [Passant] Zahlen vor Corona habe ich überwiegend in bar, durch Corona jetzt überwiegend mit Karte. Besser finde ich tatsächlich Bargeld, weil es nicht kontrollierbar ist. Und ich würde mich weiterhin dagegen wehren, wenn es geht, das alles quasi auf Karte zu geben. Weil dadurch ist der Geldfluss transparent, und ich will nicht, dass der transparent ist, weil es dann kontrollierbar ist. Dann würde ich einen Teil meines Demokratieverständnis verlieren. Anhand dieser Antworten wird deutlich, dass die Nutzung des Bargeldes viele Vorteile hat. Stichworte wie Freiheit, Sicherheit, Wegfall von Kontrolle und Überwachung durch Dritte wurden genannt. Doch es gibt immer mehr Bestrebungen, dass jeder Bürger sein Leben in vielen Teilen nur noch digital gestalten kann. Dabei ist das Thema Bargeld nur eines von vielen. In immer mehr Bereichen, im öffentlichen und auch privaten bzw. beruflichen Leben, gibt es keine analogen Möglichkeiten mehr. Hier nur einige Beispiele: Fahrkartenabonnements, die nur per App gebucht und kontrolliert werden können Kein Ticketkauf mit Bargeld mehr in vielen Bussen Poststationen, die nur über eine App bedient werden können Kontoführung – bei einigen Banken nur im Onlinebanking möglich Arzttermine machen – bei vielen Praxen nur noch online möglich Bewerbungen bei vielen Firmen und an Universitäten nur noch online In einigen Lebensmittelgeschäften, Schwimmbädern, Freizeitheimen, Konzerten, Arztpraxen und Restaurants ist nur noch Kartenzahlung möglich Öffentliche Parkplätze, Parkhäuser und Toiletten sind teils nur mit Karte zu benutzen Hotel- und Eventbuchungen größtenteils nur noch online möglich Kinder können nicht mit Bargeld selbstständig Besorgungen machen, erlernen keinen greifbar, realen Umgang mit Geld und keine eigene Ausgabenkontrolle. Sie brauchen bereits in frühen Jahren einen digitalen Zugang. Was bedeutet das ganz praktisch? In Bezug auf das Thema Bargeld fasst eine Auswertung der Verbraucherzentrale zur Ablehnung von Bargeldzahlungen dies sehr treffend zusammen: „Während unternehmensseitig unbare Zahlungsarten Prozesse erleichtern und Gewinne steigern können (Nudging, Profilbildung, höhere Einnahmen, neue Technologien), geht Verbraucher:innen dabei nicht nur die Möglichkeit einer freien Wahl des Zahlungsmittels verloren. Sie tragen mitunter auch weitere Lasten (Zusatzaufwand, Zusatzkosten, Erschwernisse, Gefährdungen), verlieren Qualitäten der Bargeldzahlung (Einfachheit, Ausgabenkontrolle, Anonymität) und werden von Leistungen mitunter ausgeschlossen. Die Teilhabe aller gesellschaftlicher Gruppen ist dann nicht mehr gewährleistet.“ Quelle: ttps://www.vzbv.de/sites/default/files/2025-12/25-12-17_Forderungspapier_Bargeldakzeptanz_vzbv.pdf Auf die Nutzung bzw. Nichtnutzung digitaler Endgeräte lässt sich dies auch beziehen. So wird Menschen die öffentliche Teilhabe in allen Bereichen verwehrt, die beispielsweise kein Smartphone besitzen oder kein Onlinebanking nutzen möchten. Die Gründe dafür können vielschichtig sein. So gibt es Menschen, die sich schlicht und einfach solche Geräte nicht leisten können oder die kognitiv nicht in der Lage sind, sie richtig zu bedienen. Dazu kommen Menschen, die sich bewusst gegen den Gebrauch entscheiden, zum Beispiel aufgrund der nachweislich gesundheitsschädlichen Mobilfunkstrahlen der digitalen Endgeräte. Die taz schreibt in einem Artikel von Dezember 2024 dazu: „Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) zufolge waren im vergangenen Jahr gut 5 Prozent der Menschen in Deutschland im Alter zwischen 16 und 74 Jahren sogenannte Offliner. Das heißt, sie haben noch nie das Internet genutzt. Das entspreche 3,1 Millionen Menschen in Deutschland.“ https://taz.de/Leben-ohne-Smartphone-und-Computer/!6051310/ Der Journalist Franz-Josef Hanke, der selbst mehrfach behindert, u.a. blind ist, kommentiert dazu: „Eine Verpflichtung zur Nutzung von Handys oder gar Smartphones verleugnet die Realität unterschiedlichster Fertigkeiten und Lebensentwürfe. Eine regelrechte Pflicht zu digitaler Flexibilität, wie sie in der Praxis leider längst besteht, ist eine Ausgrenzung all derer, die diese Technik nicht nutzen können oder wollen. Die „digitale Ausgrenzung” ist nicht nur behinderten-feindlich, sondern auch respektlos gegenüber dem Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Um digitale Ausgrenzung zu verhindern, muss der Staat den Zugang zu allen Dienstleistungen und Informationen auch über andere Wege garantieren. Das Gebot der Gleichbehandlung verlangt darum auch eine Verpflichtung zur Wahlfreiheit bei allen Dienstleistungen und Verwaltungsvorgängen, ob die Bürgerin oder der Bürger sie digital oder analog bewältigen möchte.“ https://dieneuenorm.de/kolumne/digitale-ausgrenzung/ Abgesehen vom Punkt der digitalen Ausgrenzung, sprechen weitere gewichtige Gründe für ein Recht auf ein analoges Leben. Sehr deutlich wird dies wieder am Beispiel der Bargeldnutzung. Richard Koller führt dazu in der Kla.TV-Sendung: Ja – zur Volksinitiative „Bargeld ist Freiheit“ [www.kla.tv/40189 ] aus: Ohne Bargeld keine Anonymität und kein Standhalten in Krisen! [Richard Koller] „Also: Bargeld ist etwas ganz Wesentliches. Es gibt den Menschen die Möglichkeit, frei zu sein, anonym zu bezahlen, nicht verfolgbar zu sein. Es ist aber auch aufgrund der Krisen ganz wichtig – im Namen der Krisenresilienz, wie es die Schweizerische Nationalbank nennt. Die Krise ist ein Moment, in der vielleicht die Technologie nicht zur Verfügung steht. Wir haben keinen Strom, wir haben kein Internet und in solchen Lagen muss die Bevölkerung und die Wirtschaft die Möglichkeit haben, weiter zu existieren und das kann nur mit Bargeld geschehen.“ Verheerende Folgen, wenn das Bargeld verschwindet! [Richard Koller] „Wenn in der Schweiz der Zustand wie in Schweden oder Norwegen entstehen würde, dass wir kein Bargeld mehr haben, dann sehen wir eigentlich an diesen Ländern, was das für Situationen hervorruft. In Schweden und Norwegen ist es doch so, dass heute ein Aggressor diese Strominfrastruktur oder die Internetinfrastruktur lahmlegen könnte und das würde dazu führen, dass innerhalb von vier bis sechs Wochen das Land im Chaos versinken würde. Das haben die beiden Länder jetzt gemerkt und deshalb versuchen sie, das Bargeld wieder aufzubauen.“ Ohne Bargeld kein Besitz! [Richard Koller] „Also, ein Unterschied, den die wenigsten Menschen beachten, ist: Bargeld ist Eigentum, und es ist auch mein Besitz. Wenn ich Bargeld in der Hand habe, dann ist das mein Besitz. Wenn ich Bargeld nur über das Handy oder Geld nur über das Handy zugreifen kann, dann ist das nur ein Zugriff auf mein Eigentum. Es ist kein Besitz. Es kann jederzeit unterbrochen werden durch das, dass der Strom fehlt oder dass das Internet fehlt. Da bin ich nicht mehr frei und kann nichts mehr einkaufen, ich kann mich nicht mehr bewegen, ich habe keinen Zugriff mehr auf mein Geld.“ Es wurde deutlich, dass der Bürger sehr viele Vorteile durch die Nutzung von Bargeld hat. Wieso wird dann allseits mit Hochtouren daran gearbeitet, das Bargeld komplett abzuschaffen? Ein Großteil der Bürger möchte ja weiterhin mit Bargeld zahlen können. Wer hat dann an der Abschaffung des Bargelds Interesse? Wer profitiert davon? Zahlreiche Aufklärer, Experten aus dem Finanzbereich und investigative Journalisten, u.a. Ernst Wolff [www.kla.tv/38867], David Icke [www.kla.tv/29979] und James Corbett [www.kla.tv/30026], warnen schon seit Jahren vor der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung. Die Gefahren einer solchen Währung sind immens. Wie würde der Umgang mit dieser digitalen Währung ganz praktisch aussehen? Jeder Mensch wäre gezwungen, bei der Zentralbank ein Konto zu haben. Die Bank ist damit in der Lage, jede getätigte Transaktion zu überprüfen und zu kontrollieren. Zudem könnte die Bank programmieren, was mit diesem Geld passieren kann und was nicht. Sie könnte auch von der Politik gesteuert festlegen, dass man im Monat nur eine bestimmte Menge Fleisch kaufen darf. Dies natürlich unter dem Vorwand des Klimaschutzes. Jeder von uns kann sich zahlreiche weitere Horrorszenarien ausmalen, wie viel Macht und Kontrolle über diese digitale Währung ausgeübt werden kann. Jede nicht regierungskonforme Meinung oder unerwünschte Handlung, wie beispielsweise „falsche Äußerungen“ in der Öffentlichkeit oder auf Social Media, könnte gewissermaßen gleich bestraft werden durch finanzielle Sanktionen. Schauen Sie zur Vertiefung dieses Themas den Vortrag von David Icke „Aufdeckung der Welttyrannei und ihrer Kriegsstrategie“, den er auf der 20. AZK hielt. [www.kla.tv/29979 ] Verpassen Sie auch nicht die Sendung von Ivo Sasek zum Thema: „Bargeldlos – Türgriff zur Hölle (von Ivo Sasek)“ [www.kla.tv/21387]. Diese wird im Anschluss erneut ausgestrahlt. Liebe Zuschauer, Kontrolle, Totalüberwachung, Einschränkung der Meinungsfreiheit – das möchte niemand von uns. Doch Sie haben heute noch die Wahl, dem ein ganz klares Statement entgegenzusetzen. Machen Sie das Sprichwort „Nur Bares ist Wahres“ zu Ihrem eigenen Motto. Zahlen Sie, wo immer es geht, in bar und unterstützen Sie Geschäfte, die Ihnen diese Möglichkeit noch geben. Verzichten Sie bewusst auf Selbstbedienungskassen und Kassen, bei denen man nur per App bezahlen kann. Fragen Sie bei Läden, die nur noch Kartenzahlung akzeptieren kritisch nach und machen Sie deutlich, dass Sie gerne bar zahlen möchten! Wählen Sie bewusst die analoge Möglichkeit und seien Sie bereit, dafür Umwege in Kauf zu nehmen! Es lohnt sich. Kurz gesagt: Seien Sie selbst die Veränderung, die Sie sich wünschen für diese Welt!
von je.
www.vzbv.de/sites/default/files/2025-12/25-12-17_Forderungspapier_Bargeldakzeptanz_vzbv.pdf
https://taz.de/Leben-ohne-Smartphone-und-Computer/!6051310/
https://dieneuenorm.de/kolumne/digitale-ausgrenzung/
JA zur Volksinitiative „Bargeld ist Freiheit“ am 8. März 2026 – Ohne Bargeld keine Krisenresilienz (Richard Koller) www.kla.tv/40189
Wer steuert das Welten-Chaos? Interview mit Ernst Wolff www.kla.tv/38867
www.kla.tv/29979
Bargeldlos – Türgriff zur Hölle (von Ivo Sasek) www.kla.tv/21387
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