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▶️ Karen Kwiatkowski‘s Veröffentlichungen Wegweisende Sendung zur aktuellen Weltlage: ▶️ Stehen wir einer jüdischen oder einer luziferischen Weltverschwörung gegenüber? Kriegsprofiteure und deren Geheimbund-Verflechtungen unter der Lupe: ▶️ vetopedia.org |
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12.09.2026 | www.kla.tv/42456
[Kla.TV:] Heute habe ich die Ehre, die mutige Whistleblowerin der US-Luftwaffe, Oberstleutnant a. D. Karen Kwiatkowski, begrüßen zu dürfen. Hallo, Karen. Vielen Dank, dass Sie heute bei uns sind. [Karen Kwiatkowski:] Vielen Dank für die Einladung. [Kla.TV:] Nun, ich bin erst kürzlich auf Sie aufmerksam geworden, besser spät als nie, aber ich bin noch jung, daher war ich noch nicht dabei, als Sie aus dem Pentagon und der US-Luftwaffe ausschieden und Ihre Geschichte erzählten. Aber ich wollte unbedingt erfahren, was damals vor sich ging und was Sie im Pentagon und während Ihrer Laufbahn als Oberstleutnant bei der Luftwaffe miterlebt haben. Könnten Sie unseren Zuschauern vielleicht zunächst einen Überblick darüber geben, welche Positionen Sie bei der US-Luftwaffe und im Pentagon innehatten? Vielleicht können Sie uns einen kleinen zeitlichen Überblick darüber geben, was damals geschah. [Karen Kwiatkowski:] Ja, nun, ich wurde 1982 zum Offizier ernannt. Das scheint schon ziemlich lange her zu sein, und die ersten 10 Jahre meiner 20-jährigen Laufbahn fielen in die Zeit des Kalten Krieges. Für mich als Angehörige des Militärs ging es während des Kalten Krieges darum, den Kommunismus zu bekämpfen. Das war unsere Aufgabe, und ich habe das nicht sonderlich hinterfragt. Ich mochte den Kommunismus nicht, also ergab das Sinn, und wir waren wirklich alle im selben Team. Und ich hatte keine anderen Probleme, als einfach nur zu versuchen, meinen Job zu tun. Dann, nach zehn Jahren, im Jahr 1991, kam es zum Zusammenbruch der Sowjetunion. Also, die Kritiker des Kalten Krieges sagten, die Vereinigten Staaten hätten die Sowjetunion in den Ruin getrieben – sie hätten militärisch mit ihr konkurriert, und das sei der Grund dafür gewesen. Aber ich beschäftigte mich damals mit osteuropäischen Themen und Regierungsangelegenheiten sowie mit Außenpolitik. Daher hatte ich einen umfassenderen Blick darauf, was tatsächlich zum Scheitern der Sowjetunion geführt hatte, da ich von einer libertären, marktwirtschaftlichen Perspektive ausging. Sie brach in vielerlei Hinsicht von innen zusammen. Und ich dachte mir so: Nun, aus welchem Grund auch immer, die Sowjetunion gibt es nicht mehr. Also sollte die NATO zu ihrer früheren Form zurückkehren, die keine NATO war – keine NATO – und die Vereinigten Staaten sollten sich reformieren. Ich hatte erwartet, eine wirklich große Veränderung in unserer militärischen Haltung, unserer globalen Verteidigungshaltung zu sehen, die zuvor während des Kalten Krieges antisowjetisch ausgerichtet gewesen war. Das war nun vorbei, und es änderte sich nichts. Ich war sehr überrascht, als ich feststellte, dass man, anstatt den Krieg zu beenden, anstatt die NATO aufzulösen und das Geld an diese Länder zurückzugeben, um ihre Wirtschaft anzukurbeln oder was auch immer sie damit tun wollten. Was wir sahen, war ein Wachstum der NATO. Sie versuchte, weiter zu expandieren. Wir hatten den Krieg in Jugoslawien, der von der NATO und den Vereinigten Staaten geschürt worden ist. Und dann sahen wir, 1991, ebenfalls eine Zunahme der Kriege, nämlich den ersten Krieg im Irak, den die Vereinigten Staaten führten. Nun, ich denke, sie taten dies mit Unterstützung der UNO und der NATO. [Kla.TV:] Richtig. [Karen Kwiatkowski:] Aber das waren die Dinge, die die westlichen Regierungen inszeniert haben, offenbar, um die Kriegsbereitschaft zu ersetzen, die irgendwie unerwartet zusammengebrochen war. Und es stimmt, die Neokonservativen hatten diesen Zusammenbruch 1991 nicht erwartet. Sie wollten eher einen heißen Krieg, eine Art Schlacht, in der wir Russland einnehmen würden oder so etwas. [Kla.TV:] Ist das so? Wow. [Karen Kwiatkowski:] Ich glaube schon, ja. Und sie hatten das geplant, konnten es aber nicht umsetzen. Und nun fehlte uns die Rechtfertigung für diese globale militärische Aufstellung – natürlich auch für den Haushalt. Wir – die Vereinigten Staaten – hatten im Vergleich zu anderen Ländern und sogar zu Ländergruppen wie der NATO schon immer einen riesigen Militärhaushalt. Das hat mich überrascht. Und weil mich das schockierte – es passte nicht zu meinen Erwartungen –, fragte ich mich: Was stimmt denn mit meinen Erwartungen nicht? Warum sollte ich das denken, während das System selbst das nicht dachte? Und da wurde mir klar, dass der Kalte Krieg nur ein nützliches Konstrukt war. Und sobald er vorbei war, würden wir ein anderes nützliches Konstrukt finden, um diesen massiven Imperialismus fortzusetzen, was meiner Meinung nach wirklich die treffende Beschreibung für das Amerika des 20. Jahrhunderts nach dem Zweiten Weltkrieg ist. Es war ein globales imperialistisches Projekt, das bis heute andauert, aber jetzt scheitert, was meiner Meinung nach großartig ist. Das hat mir die Augen geöffnet, und dann habe ich im Bereich Kommunikationselektronik angefangen. Das habe ich 15 Jahre lang gemacht und in dieser Funktion bei der NSA gearbeitet. Ja, von 1995 bis 1998 war ich bei der NSA, dem Auslandsnachrichtendienst der Vereinigten Staaten. [Kla.TV:] Oh wow. [Karen Kwiatkowski:] Und letztendlich habe ich dort tatsächlich in verschiedenen Positionen gearbeitet. Und seltsamerweise landete ich schließlich als Redenschreiberin für den Direktor der NSA. Was sehr interessant war, weil man dadurch bestimmte Einblicke bekam. [Kla.TV:] Interessant. [Karen Kwiatkowski:] Ja! Es war interessant und sehr aufschlussreich. Von dort wechselte ich zum Pentagon. Ich arbeitete ein paar Jahre lang im Luftwaffenstab. [Kla.TV:] Darf ich an dieser Stelle kurz auf die NSA eingehen? [Karen Kwiatkowski:] Ja [Kla.TV:] Ich meine, diese NSA – für mich, der ich das hier mit meinen fast schon jugendlichen Ohren höre: Ich habe nur von diesen Snowden-Enthüllungen und dem NSA-Skandal gehört, bei dem alle ausspioniert wurden. [Karen Kwiatkowski:] Ja. [Kla.TV:] War das damals schon so, als Sie bei der NSA waren? Ich meine, was hat die NSA eigentlich gemacht? [Karen Kwiatkowski:] Nun, sie hat eine Menge Dinge getan – eine Menge Dinge, über die sie nicht gerne gesprochen hat. Was mir während meiner Zeit bei der NSA auffiel – das war also Ende der 1990er Jahre – war, dass wir bei der NSA sorgfältig Hintertüren in die gesamte kommerzielle Software einbauten. Nun, ich verrate hier kein Geheimnis, denn das ist mittlerweile allgemein bekannt, oder? Aber wir waren sehr an Hintertüren interessiert, am Zugriff darauf, an der Zusammenarbeit mit Microsoft und all diesen Unternehmen. Und damals war Apple nicht so kooperativ. Heute, viele Jahre später, ist Apple natürlich sehr kooperativ. Früher sagten die Leute: „Oh, ein iPhone lässt sich nicht orten.“ Oh doch, das geht sehr wohl. Das war das große NSA-Projekt der späten 90er Jahre. Was ich auch sehr interessant fand, ist, dass eine der Krisen, um die sich die NSA im Bereich der Kommunikation Sorgen machte, ein Mangel an Bandbreite war. Damals ja, heute denken wir nicht mehr darüber nach, aber Ende der 90er Jahre dachten sie, dass die Bandbreite knapp werden würde. [Kla.TV:] Wow. [Karen Kwiatkowski:] Und – weil es sich um die Regierung handelt und die Regierung nicht besonders innovativ ist – haben sie natürlich die Datenkomprimierung und die Effizienz bei der Datenverarbeitung sowie Verbesserungen der vorhandenen Bandbreite und all die zukünftigen Entwicklungen – die Dinge, die nach den 90er Jahren kamen, nicht vorausgesehen. Bandbreite ist heute also kein Problem mehr für sie. Jetzt geht es um die Datenverarbeitungskapazität. Die KI ist die neue Krise. Aber welche Daten verarbeitet ihre KI? Sind es globale Daten? Sicher. Aber es sind auch Daten gegen uns Amerikaner, denn wenn ein Imperium zusammenbricht, werden die Menschen, die in diesem Imperium gefangen bleiben, zum neuen Feind – und das sind die eigenen Bürger in diesem Land. Das sehen wir, aber ich arbeite derzeit nicht bei der NSA, bin mir jedoch sicher, dass sie sehr daran interessiert sind. Tatsächlich weiß ich, dass die NSA an KI-Zentren und Datenverarbeitung interessiert ist. Und wir wissen das, weil Militärstützpunkte nun als Standorte für kleine Rechenzentren identifiziert werden. Und sogar Trumps sogenanntes …, sein neuer Ostflügel am Weißen Haus, das er abgerissen hat und in dem er einen Ballsaal einrichten wird. Unter dem Ballsaal wird sich ein Militärzentrum und auch ein Rechenzentrum befinden. Es wird vernetzt sein, aber wahrscheinlich unabhängig, mit eigener Energieversorgung, höchstwahrscheinlich mit einer eigenen kleinen Kernkraftanlage. [Kla.TV:] Oh, das ist interessant [Karen Kwiatkowski:] Wie auch immer, das ist das neue Problem. Aber in den 90er Jahren ging es um die Bandbreite. Und die NSA mochte in den 90er Jahren Verschlüsselung überhaupt nicht. Sie mochten es nicht, wenn andere Leute Verschlüsselung wie PGP, [PGP = ein Datenverschlüsselungs-Programm] und frühe Verschlüsselungsverfahren nutzten, die außerhalb der Regierungen entstanden. Das mochten sie überhaupt nicht, aber ich glaube, seitdem haben sie das meiste davon vereinnahmt. Heute redet man darüber – in den Nachrichten war es kürzlich zu sehen: Hegseth, als frischgebackener Leiter des Kriegsministeriums nutzt "Signal", um mit Leuten in seinem ersten Kreis zu sprechen. Und es heißt dann: „Oh, "Signal" ist sicher“. Nun, "Signal" ist nicht sicher! Erinnern sie sich daran, was Snowden uns über diese Dinge offenbart hat und worüber er weiterhin spricht. Wie auch immer, aber es ist die Regierung, es ist der Staat, er ist paranoid. Und dieser liegt mit seinen Vermutungen darüber, was passieren wird, meistens falsch. Er hat sich z.B. geirrt, was den Zeitpunkt des Zusammenbruchs der Sowjetunion anging. [Kla.TV:] Ja. [Karen Kwiatkowski:] Und als es dann passierte, haben wir in Washington und im Pentagon natürlich schnell unsere bestehende globale Kriegsmaschinerie neu ausgerichtet, um neue und andauernde Kriege zu finden. Und das hat sich in 30 Jahren nicht geändert, denn wir haben ja gesehen, wie der Abzug aus Afghanistan unmittelbar in den Krieg in der Ukraine mündete. Als sich die Lage in der Ukraine dann etwas beruhigt hatte, sahen wir erneute Aktivitäten im Nahen Osten, im Iran. Und da ist Venezuela … Es gibt ständig künstlich geschaffene Kriegsschauplätze und Rechtfertigungen für die Ausgaben. Daran hat sich nichts geändert, was mich enttäuscht. Denn ich dachte, nach 2003 und nachdem wir sehr schnell herausgefunden hatten, dass der Einmarsch in den Irak auf Lügen beruhte und in jeder Hinsicht unnötig und falsch war. Die Menschen haben das innerhalb weniger Jahre herausgefunden. Einige wussten natürlich schon früh, dass das alles eine Täuschung war, dass es ein Abenteuer war. Ich dachte, die Menschen würden sich dagegen wenden! Aber wir, das amerikanische Volk, scheinen unfähig zu sein, an unsere Regierung heranzukommen und sie so zu beeinflussen, wie die meisten Menschen der Meinung sind, dass sie handeln sollte. Ich weiß, ich schweife ab, aber ich möchte nur schnell eines sagen: Jeder Präsident, der in den Vereinigten Staaten, der eigentlich schon vor JFK gewählt wurde, wurde auf der Grundlage eines Friedensprogramms gewählt. Es war immer der „kriegsfeindlichste“ Kandidat im Vergleich zu seinem Gegner. Und der friedensfreundlichste im Vergleich zu ihrem Gegner. Und die Amerikaner haben diese Linie geschluckt – immer und immer und immer wieder – und wisst ihr, wir reden über Trump. Nun ist Trump ganz klar die Karikatur eines wahnsinnigen Präsidenten, eines Kaisers, oder? Das wissen wir. Er beweist es jeden Tag. Aber er hatte viel Unterstützung. Und seine Unterstützung beruhte auf einem Wahlprogramm, das er vom ersten Tag an aufgegeben hat. Er hat es abgelehnt. Und dieses Programm bestand aus Rechenschaftspflicht der Regierung, Kriegsgegnerschaft, dem Abzug der Truppen, der Beendigung des Imperiums und der Stärkung der Infrastruktur der Vereinigten Staaten, die definitiv verbessert werden muss. Das sind die Dinge, für die die Menschen zur Wahl gegangen sind. Sie haben sie nicht bekommen. Aber die Politiker wissen sehr wohl, was die Amerikaner wollen. Wir wollen diese Dinge immer noch. Nun, wie wir sie bekommen werden, ist eine ganz andere Geschichte. Wir wissen es nicht – ich weiß nicht, wie das passieren wird, aber egal. [Kla.TV:] Nun, danke für diesen kleinen Exkurs. Das war sehr interessant. Sie haben dort aufgehört, als Sie gerade ins Pentagon gewechselt sind, und vielleicht möchten Sie dort den Faden wieder aufnehmen? [Karen Kwiatkowski:] Ja, genau. Um es kurz zu fassen: Ich habe also im Büro des Verteidigungsministers in der Planungsabteilung gearbeitet. Mein ursprünglicher Aufgabenbereich dort war die Politik gegenüber Subsahara-Afrika. Und in diesem Fall ist es ganz klar, wenn wir über Imperialismus sprechen. Was wir in Afrika und Amerika tun, gleicht sehr stark einem Neoimperialismus und wird auch so betrieben. Aber das war eben mein Job. Und wir erstellten Strategiepapiere und Empfehlungen und führten Recherchen für die politischen Entscheidungsträger im OSD [OSD = zu Deutsch: Büro des Verteidigungsministers], im Büro des Verteidigungsministers, durch. Dann wurde ich von Subsahara-Afrika in die Abteilung für den Nahen Osten und Südasien versetzt. Und das ist unser Naher Osten – von Pakistan über den Iran bis hin nach Marokko, also die Region Nordafrika. Ich war für Nordafrika zuständig, arbeitete aber mit verschiedenen Referenten zusammen, die für unterschiedliche Regionen zuständig waren wie Ägypten und so weiter. Aber Israel, der Iran, alles, was mit Palästina und dem Libanon zu tun hatte – diese Leute waren alle politisch ernannt. Diese Referenten, diese Personen, darunter auch einige Zivilisten, die aus Sicht des Pentagons an der Politikgestaltung arbeiteten – für diese vier bestimmten Länder waren alle politisch ernannt und sie waren alle Zionisten. Es waren alles Menschen, die Zionisten waren. Ich sage „Zionisten“, aber wir haben das damals nicht so gesehen. Sie waren in ihrer politischen Philosophie Neokonservative und wurden größtenteils von Dick Cheney handverlesen oder stammten aus Dick Cheney‘s eigenem Umfeld. Also wollten sie Krieg, sie wollten Krieg im Nahen Osten, sie wollten Krieg für Israel – die Vorstellung, dass Israel einen Plan für die Region hat … Es gibt regionale Bestrebungen, die die Zerstörung, Destabilisierung und das Säen von Chaos unter seinen arabischen Nachbarn beinhaltet. Das stand überhaupt nicht zur Debatte. Das wurde akzeptiert, so gingen sie vor, so trafen wir unsere Entscheidungen. So wurde Israel unterstützt … so ziemlich ausschließlich. Und natürlich war das nach dem 11. September, als ich 2002 dorthin wechselte. Der 11. September hatte also im Herbst zuvor stattgefunden, und ich bin etwa acht Monate später in die Abteilung für den Nahen Osten und Südasien gewechselt. Nun, wir waren sehr schnell in den Krieg gegen Afghanistan eingetreten … im Dezember oder Ende November 2001. Und das beruhte nicht darauf, woher die sogenannten Entführer kamen, denn die meisten waren Saudis, die wichtige Verbündete sind; die anderen waren Tunesier und Ägypter, die ebenfalls Verbündete der USA sind, sondern – so sagten wir zumindest – weil Bin Laden dahintersteckte. Und er wurde von den Taliban geschützt oder beherbergt. Aber eigentlich waren wir mit den Taliban befreundet bis etwa zum Sommer 2001. Vor dem 11. September arbeiteten wir gemeinsam mit Afghanistan an einer Pipeline durch Afghanistan. Und eines der großen Probleme war, dass – nun ja, es gibt wahrscheinlich zwei. Ein Problem war, dass sie nicht das liefern konnten oder wollten, was wir Amerikaner erwarteten und brauchten. Sie wollten die von uns gewünschte Pipeline-Route nicht sichern. Okay. Das ist also ein Problem. Das andere Problem war Folgendes: Im Juni 2001 überreichte Colin Powell eine große Auszeichnung in Höhe von mehreren Millionen Dollar, veranstaltete eine große Zeremonie in Washington, bei der die Taliban dafür geehrt und belohnt wurden, dass sie den Opiumhandel aus Afghanistan beendet hatten, wofür sie einige Jahre gebraucht hatten. Denn wir erinnern uns: Die Taliban sind sehr streng, was Drogen angeht; daher mochten sie das nicht. Aber der CIA kam das natürlich nicht gelegen, denn die CIA betreibt schon seit geraumer Zeit weltweit Drogenhandel. Und diese Opiumquelle in Afghanistan war eine Geldquelle für Leute, die innerhalb der US-Regierung tätig waren und mit ihr zusammenarbeiteten, sowie, wie ich vermute, auch für einige europäische Regierungen. Offensichtlich ist Drogengeld ein großes Geschäft. Sie haben dem ein Ende gesetzt und im Gegenzug den USA nicht wirklich erlaubt, den Bau der Pipeline, das Trans-Afghanistan-Pipeline-Projekt, voranzutreiben, was aus neoimperialistischer Sicht eine weitere Einnahmequelle gewesen wäre. Und so haben wir über Afghanistan gedacht. Nach dem 11. September war Afghanistan also ein Ziel. So eine Art erfundene Sache, denn, wie Sie wissen, hat Bin Laden nie zugegeben, dahinter gesteckt zu haben. Ich glaube, er hat es begrüßt. Aber ich denke, es gibt viele Beweise dafür, dass Bin Laden sehr wenig mit dem 11. September zu tun hatte. Aber das ist eine andere Geschichte. Wie auch immer, nach den Anschlägen vom 11. September zogen wir also in den Krieg gegen Afghanistan. Die amerikanische Bevölkerung verlangte lautstark nach Krieg, sie war voller Angst. Außerdem ist gut dokumentiert, dass Verteidigungsminister Rumsfeld genau an dem Tag, als es passierte, am Nachmittag des 11. September, sagte: „Es muss der Irak sein“, denn dort wollten sie Krieg führen. „Also sammelt alles, was ihr über den Irak finden könnt. Es ist mir egal, woher es kommt. Es ist mir egal, ob es gut oder schlecht ist. Sammelt es. Mal sehen, ob wir das dem Irak anlasten können.“ Er sagte zwar nicht ausdrücklich „anlasten“, meinte aber: Das muss mit dem Irak zu tun haben. Ich brauche den Beweis. Geht und findet mir den Beweis, dass das mit dem Irak zu tun hat. Und natürlich versuchte das der Geheimdienst, konnte es aber nicht, weil es nichts mit dem Irak zu tun hatte. Es stand eher im Zusammenhang mit wahhabitischen oder Mossad-Interessen als mit irakischen Interessen. Man muss sich natürlich vor Augen halten, dass zu dieser Zeit Saddam Hussein noch das Sagen hatte. Und er ist ein marxistischer Baathist, der eine säkulare Gesellschaft führte, und einer seiner größten Feinde – und einer der Menschen, die ihn genauso sehr hassten wie George Bush und Dick Cheney – war Osama bin Laden, weil er den Irak entheiligt und säkularisiert hatte. Nach dem 11. September versuchten sie damals, dem Irak die Schuld zuzuschieben. Das funktionierte nicht. Es gab nicht genügend Beweismaterial. Wir zogen in den Krieg gegen Afghanistan. Unterdessen wurde der Plan ausgeheckt, dem Irak die Schuld zuzuschieben und jenen Krieg gegen den Irak zu entfachen, den Israel und die Neokonservativen in Washington so sehr herbeisehnten – sie sponnen die Geschichte zusammen. Zu dieser Zeit arbeitete ich bei NeSA (Near-East South Asia), und damals sah ich geheime Geheimdienstinformationen, die in unsere Texte, unsere Arbeit und unsere Berichte einflossen, die wir die Hierarchie hinaufschickten – unsere Strategiepapiere. Und dann schaute ich mir am nächsten Tag oder ein paar Tage später die Zeitung an und sah neue Geheimdienstinformationen, die ich zuvor als geheim eingestuft gesehen hatte, auf der Titelseite der Zeitung. In der „New York Times“, der „Washington Post“, insbesondere in der „Times“ mit den Artikeln von Judith Miller. Moment mal dachte ich mir - ich war genauso verwirrt wie damals, als der kalte Krieg endete. Normalerweise, wenn geheime Informationen in Echtzeit in der Zeitung auftauchen, dann liegt eine undichte Stelle vor, oder? Dann gibt es einen Informanten aus der eigenen Reihe. [Kla.TV:] Richtig. [Karen Kwiatkowski:] Und gelegentlich sagte Rumsfeld im Herbst und Winter 2002 Dinge wie: „Oh, das hätte nicht durchsickern sollen.“ Aber es gab nie eine Untersuchung. Es gab nie irgendwelche Maßnahmen, um die Informationslecks aufzuspüren. Die Informationslecks waren ihnen egal. Das war Regierungspolitik, Bruchstücke aus Geheimdienstinformationen zu veröffentlichen – nicht die gesamten, aufbereiteten Informationen. [Kla.TV:] Im Kontext. Ja. [Karen Kwiatkowski:] Aber Bruchstücke, sehr oft aus dem Zusammenhang gerissen. Sehr oft. Und genau das konnte ich beobachten, ebenso wie andere innerhalb des Systems: Wir sahen, wie uns fehlerhafte Geheimdienstinformationen vorgelegt und dann im Pentagon korrigiert wurden, weil – „Oh, Moment mal, das stimmt nicht, streicht das, das wurde widerlegt.“ Vor einem Monat dachten wir noch, es sei richtig. Jetzt wurde es widerlegt. Wir sahen, wie die widerlegten, falschen Informationen in den Zeitungen weiterhin präsent waren und in Gesprächspunkten bis hin zu Reden des Präsidenten, des Vizepräsidenten und des Außenministers verwendet wurden, so auf der Ebene. Was wir also hatten – wir hatten Condoleezza Rice, richtig, die damalige nationale Sicherheitsberaterin, die Dinge sagte, von denen wir wussten, dass sie nicht stimmten, weil wir Zugang zu den tatsächlichen Geheimdienstinformationen hatten, aber es waren Bruchstücke, die strategisch geleaked wurden, um das Land in Angst zu versetzen, um den Kongress dazu zu drängen, einen Krieg zu unterstützen, um die internationale Gemeinschaft, die UNO, dazu zu drängen, den Krieg zu unterstützen. [Kla.TV:] War das also so etwas wie gezielte Propaganda? [Karen Kwiatkowski:] Ja, das war gezielte Propaganda auf Kosten der steuerfinanzierten Sicherheitsbehörden, des steuerfinanzierten Sicherheitsapparats im Pentagon. Wissen Sie, unsere Geheimdienstmitarbeiter werden dafür bezahlt, die Wahrheit zu sagen, alle Informationen auszuwerten und ihre beste Einschätzung an die Vorgesetzten weiterzugeben. Diese beste Einschätzung lautete: Der Irak war nicht an den Anschlägen vom 11. September beteiligt, und der Irak verfügte nicht über Massenvernichtungswaffen. Der Irak ist im Grunde ein Land, das mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Er stellt einfach keine Bedrohung für die Vereinigten Staaten dar. Das sind die tatsächlichen Geheimdienstinformationen, aber damit hätte man keinen Krieg verkaufen können. Also mussten sie Informationen durchsickern lassen und bereitstellen – und wenn ich „durchsickern“ sage, war es nicht wirklich ein Durchsickern. Es ist kein Durchsickern, wenn man seinen besten Freund bei der „New York Times“ anruft und ihm Unterlagen zur Verfügung stellt. [Kla.TV:] Richtig. [Karen Kwiatkowski:] Dafür kann man eigentlich ins Gefängnis kommen, nur dass derjenige nicht ins Gefängnis gekommen ist … weil sie das Sagen hatten – die Insassen hatten die Anstalt unter Kontrolle. Die Neokonservativen hatten die Regierung unter Kontrolle. Es wurde in gewisser Weise mit zweierlei Maß gemessen. Da sie das Sagen hatten, konnten sie tun, was sie wollten, und das haben sie auch getan. Was die Schaffung von Zustimmung für den Krieg angeht, haben sie das sehr gut gemacht, und ich konnte das aufgrund meiner Position, meiner Arbeit und der Leute, die ich dort kannte, erkennen. Und andere haben es auch gesehen, nicht nur ich. Und Leute mit höherem Rang als ich haben hinterfragt, was da vor sich ging, und man hat ihnen den Mund verboten. Man hat ihnen den Mund verboten. „Nein, das ist kein Thema, über das ihr euch Sorgen machen müsst.“ [Kla.TV:] Wow. [Karen Kwiatkowski:] „Halt den Mund. Wir machen das so ...“ Und dann natürlich nicht auf diese Art und Weise. Sie haben es viel diplomatischer formuliert, und viele dieser Leute wurden an den Rand gedrängt – Leute, die Fragen gestellt haben. Ich meine, nur ein winziges Beispiel: Jede Abteilung im OSD, dem Büro des Verteidigungsministers; jede regionale Abteilung, wie Naher Osten, Südasien oder Subsahara-Afrika oder Europa oder Asien, hat einen eigens dafür zuständigen hochrangigen leitenden Vertreter des Verteidigungsnachrichtendienstes, der ihrer Abteilung zugeordnet ist. Und diese Leute sind ziemlich hochrangig. Sie kommen natürlich mit einem großen Stab des Verteidigungsnachrichtendienstes und erledigen die Geheimdienstarbeit. Nun, in der Abteilung Naher Osten und Südasien machte der Geheimdienstleiter einfach seine Arbeit, okay, und er sagte ihnen immer wieder: „Ich kann mir nichts ausdenken, damit ihr eure Geschichte verkaufen könnt. Das ist die Wahrheit. Ihr müsst es entweder so hinnehmen oder lassen. Das ist die Realität.“ Und er wurde entlassen. Sie haben ihn gefeuert. Sie haben ihn versetzt. [Kla.TV:] Wow. [Karen Kwiatkowski:] Und alle, die unter ihm waren und blieben – und es blieben nicht alle. Aber diejenigen, die blieben, verstanden ganz genau: Eure Aufgabe ist es, die Propaganda oder die Informationen zu liefern, die wir nutzen, um Propaganda zu machen und die Meinung des Kongresses und der Öffentlichkeit zu einem Krieg zu beeinflussen, der natürlich niemals notwendig und immer ungerechtfertigt war und auf Lügen beruhte. Das habe ich also miterlebt. Ich war in meinem 20. oder 19. Dienstjahr. Ich hatte dort fast mein 20. erreicht. Also reichte ich meinen Antrag auf Versetzung in den Ruhestand ein. Und ich begann, mit Reportern zu sprechen – nicht anonym, aber sie behandelten es damals als anonym, insbesondere Knight Ridder; und die Knight-Ridder-Nachrichtenagentur war damals ein wichtiger Akteur – keine große Zeitung, aber ein wichtiger Akteur mit vielen regionalen Zeitungen. Ich habe ein wenig mit ihnen zusammengearbeitet, sie stellten mir Fragen, und ich sagte ihnen die Wahrheit. Und sie haben das verwendet. Ich habe also keine geheimen Informationen an sie weitergegeben. Ich war nur ein Zeuge und habe ihnen berichtet, was ich beobachtet hatte, aber sie hatten auch noch andere Quellen. Diese Geschichte ließ sich also ziemlich leicht bestätigen. Aber leider nicht rechtzeitig, nicht rechtzeitig genug, um zu verhindern, dass Colin Powell, der damalige Außenminister, vor die UNO trat – und die Rede hielt, mit der er den Krieg gegen den Irak rechtfertigte. Mit dieser einen Rede hat er sich wahrscheinlich 20 oder 30 Jahre einer großartigen Karriere zunichte gemacht. Er hat sich durch Lügen, durch bewusstes Lügen, selbst herabgewürdigt und entwürdigt. Und er wusste es, leider wusste er, dass er log, und die Menschen um ihn herum wussten, dass er log. Darauf lief es hinaus. Aber das System in Washington hat seinen Krieg bekommen. [Kla.TV:] Das ist verrückt. [Karen Kwiatkowski:] Sie haben ihren Krieg bekommen. Und ich war, glaube ich, so etwas wie eine Whistleblowerin, wenn auch keine besonders bedeutende. Ich meine, nichts im Vergleich zu … na ja, den Menschen, die ich respektiere wie Ed Snowden. Aber wie auch immer, ja, das war meine Rolle dabei, weshalb ich damals als Einzelperson ein wenig ins Rampenlicht gerückt wurde. [Kla.TV:] Super, dass Sie das gemacht haben! Also, wann war das genau? War das 2003, als Sie an die Öffentlichkeit gegangen sind? [Karen Kwiatkowski:] 2002, 2002 und dann Anfang 2003. Und im März 2003 zogen wir dort in den Krieg. Zu diesem Zeitpunkt war ich eigentlich schon … als der Krieg begann, war ich sozusagen freigestellt. Ich hatte das Pentagon so gut wie verlassen. [Kla.TV:] Verstanden. Und Sie sagten also, Rumsfeld habe versucht, den Irak in den Konflikt hineinzuziehen. Seit dem Tag, seit dem 11. September – im Grunde genommen. [Karen Kwiatkowski:] Von dem Tag an, vom Nachmittag an, denn natürlich war der 11. September ein großes Ereignis, oder? Ein gewaltiges, schockierendes Ereignis. Und das Pentagon selbst wurde angegriffen, was wirklich, ehrlich gesagt, beispiellos ist. Das war beispiellos und daher – eine große Sache – und er wollte der Sache auf den Grund gehen. Aber er wollte, dass der Grund im Irak lag, was interessant ist. Wissen Sie, er hatte sich irgendwie schon entschieden. Und schließlich bekam er diesen Krieg natürlich auch. Er und Cheney, mit dem er Hand in Hand arbeitete, wollten diesen Krieg im Irak. Manche sagen, es sei wegen Israel, andere sagen, es sei wegen des Öls – wissen Sie, der gesamte Erlös des vom Irak verkauften Öls fließt bis heute an die Federal Reserve Bank in New York, um von dort an die irakische Regierung ausgeteilt zu werden. Also 25 Jahre nach dem 11. September, 23 Jahre, nachdem wir in den Irak einmarschiert sind und eine „Dollar-only“-Verkaufsvereinbarung für jedes bisschen irakisches Öl getroffen haben, das aus dem Land exportiert wird. 23 Jahre später fließt dieses Geld, diese Verkaufserlöse, an die Federal Reserve Bank in New York, um später verteilt zu werden. Und die Art und Weise, wie wir es an den Irak geben, wird Sie schockieren, glaube ich. Ich meine, es hat mich schockiert, als ich davon erfahren habe. Wir stapeln es tatsächlich als Bargeld auf Paletten und fliegen es einmal im Monat dorthin. [Kla.TV:] Wirklich? [Karen Kwiatkowski:] Ja! Und das machen wir schon seit 23 Jahren. Auf diese Weise haben wir auch 20 Jahre lang die Dollars nach Afghanistan gebracht. Ich meine, das war ganz klar. Aber wenn man das so mit Bargeld macht … na ja, das ist eine Art Mafia- oder Drogenbaron-Verhalten, Geschäfte zu machen, wissen Sie, Ballen voller Bargeld. Das eignet sich also zur Kontrolle der Regierung. [Kla.TV:] Ja. [Karen Kwiatkowski:] Es begünstigt Korruption in der Regierung. Es kommt sicherlich nie in nennenswertem Umfang der Bevölkerung oder der Infrastruktur zugute. [Kla.TV:] An die Bevölkerung. [Karen Kwiatkowski:] Ja. Ich meine, es ist korrupt. Es ist vom ersten Tag an korrupt, aber so machen wir es immer noch. Und, wissen Sie, vor ein paar Monaten wollte das irakische Parlament seinen nächsten Ministerpräsidenten wählen. Und sie wollten, dass Al-Maliki der Mann wird, weil er schon einmal im Amt war und sie ihn mochten. Aber für Washington ist er zu pro-iranisch. Also haben wir die Bargeld-Lieferungen zwei oder drei Monate lang zurückgehalten. [Kla.TV:] Wow [Karen Kwiatkowski:] Und wir haben sie gezwungen, Al-Zaidi zu wählen, was in Ordnung ist. Ich meine, Al-Zaidi, der wird den Job schon machen. Er gehört derselben Partei an. Aber er galt als nachgiebig und nützlich für die Vereinigten Staaten. Also haben wir die irakischen Exporteinnahmen genutzt – die Einnahmen aus dem Erdölexport, die wir komplett kontrollieren. Und wir haben sie zurückgehalten. Wir haben sie so lange zurückgehalten, bis sie sich dem Wunsch der Vereinigten Staaten beugten, deren Präsidenten auszusuchen. Okay, so arbeiten wir. [Kla.TV:] Eine Geisel der Vereinigten Staaten. [Karen Kwiatkowski:] Ich hätte nie erwartet, dass wir so vorgehen, aber so ist es nun mal. Und so gehen wir schon seit Jahren und Jahrzehnten vor. [Kla.TV:] Das ist wirklich verrückt, was Sie da gerade sagen. Das bedeutet, dass der Irak bis zum heutigen Tag eine Geisel der Vereinigten Staaten ist. [Karen Kwiatkowski:] Das ist er wirklich. Bis zum heutigen Tag. Nun, im Idealfall wird sich das ändern. Ich meine, der Krieg gegen den Iran hat dem US-Militär schwer zugesetzt. Und wir ziehen unsere Stützpunkte ab. Wir reduzieren unsere Präsenz. Ich glaube, das Militär hat endlich – falls es das noch nicht getan hat, wird es es bald im September tun – endlich die letzten unserer Soldaten aus dem Irak abgezogen. Aber wissen Sie, die finanziellen Vereinbarungen bleiben bestehen. Sie bleiben auch ohne unser Militär vor Ort bestehen. Die finanziellen Vereinbarungen bleiben bestehen. Es wird also interessant sein zu sehen, ob die Iraker die Kontrolle über ihr Ölgeld zurückgewinnen können, was sie eigentlich tun sollten. [Kla.TV:] Richtig. [Karen Kwiatkowski:] Eine der Maßnahmen, die Saddam Hussein ergriff und die Washington wirklich in Rage versetzte, geschah vor dem 11. September. Es geschah im Dezember vor dem 11. September, also im Jahr 2000. Und was Saddam Hussein getan hatte, ähnelte sehr dem, was Gaddafi getan hatte. Er sagte: „Ich werde das Öl meines Landes nicht länger gegen Petrodollar verkaufen. … Ich werde es gegen Gold verkaufen. Ich werde es gegen andere Währungen verkaufen, aber ich werde meine Exporte nicht in Petrodollars abrechnen.“ Und genau das hat Saddam Hussein definitiv zur Zielscheibe gemacht. Nicht nur, dass Israel offensichtlich daran interessiert war, die Baath-Regierung dort zu stürzen. Es ist eine komplizierte Angelegenheit. Aber wenn man zurückblickt, sieht man: Die Regierung, unsere Regierung in Washington, beschließt etwas, das sie tun will. Und dann erfindet sie eine Geschichte, die sie der Bevölkerung verkauft, um deren Unterstützung für etwas zu gewinnen. Es wird etwas völlig anderes, völlig aus dem Zusammengang gerissen dargestellt, um den Krieg moralisch darzustellen. „Wir müssen ihre Massenvernichtungswaffen stoppen. Der Irak hatte etwas mit dem 11. September zu tun“, was natürlich eine totale Lüge war. So gehen wir vor. [Kla.TV:] Sie sprachen jetzt über Rumsfeld, Bush und über die israelische Regierung. Aber wer glauben Sie stand über ihnen an der Spitze der Befehlskette? Gibt es Ihrer Meinung nach einen größeren Plan oder so etwas wie höhere Drahtzieher?" [Karen Kwiatkowski:] Zur Zeit des 11. September würde ich sagen, dass der größte Teil unserer Zusammenarbeit mit Israel nicht im Pentagon stattfand, sondern bei der CIA. Denn wir haben über Jahrzehnte hinweg unsere Fähigkeiten im Bereich der menschlichen Geheimdienstaktivitäten in der Region verloren, weil wir das an den Mossad ausgelagert haben – denn der Mossad leistet in der Region sehr gute Geheimdienstarbeit. Wissen Sie, ein Amerikaner im Nahen Osten, der weder Hebräisch noch Arabisch spricht – zwei Sprachen, die sprachlich recht nah beieinanderliegen – fällt sofort auf. Daher hat die CIA über viele, viele Jahre, ja Jahrzehnte hinweg eine Abhängigkeit zum Mossad entwickelt, wenn es um regionale Geheimdienstarbeit im Nahen Osten ging. Und wir nutzen sie. Diese Beziehung besteht also schon seit Jahrzehnten, lange vor dem 11. September, okay. Und sie hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Eine der Geschichten, die ich erzähle … ich habe 2004, nach meinem Ausscheiden aus dem Pentagon, eine dreiteilige Serie für den „American Conservative“ geschrieben. Und ich erzähle eine Geschichte über einige ungeduldige israelische Generäle, die wir zu Paul Wolfowitz, dem stellvertretenden Verteidigungsminister, begleiten mussten. Das muss im Jahr 2002 gewesen sein. Und sie warteten, weil sie zusätzliche Begleitpersonen brauchten. Das dauerte eine Weile. Sie waren sehr verärgert. Und sobald sie durch das Drehkreuz im Pentagon gekommen waren, rannten sie quasi zu Wolfowitz’ Büro. Sie warteten nicht darauf, dass wir sie begleiteten. Wir mussten quasi joggen, um mit ihnen Schritt zu halten. Sie wussten genau, wohin sie laufen mussten. Und sie betraten Wolfowitz’ Büro. Sie gingen direkt an dem Schreibtischen seiner Sekretärin vorbei, und seine Tür war geschlossen; sie öffneten die Tür und versuchten, hineinzukommen, und die Sekretärin war aufgesprungen und versperrte – versperrte die Tür buchstäblich mit ihrem Körper, denn er hatte dort einen Gast, und sie führten gerade eine Art privates Gespräch. Sie waren darüber gar nicht erfreut, denn ich nehme an, Wolfowitz arbeitete für sie. Ich meine, das ist eine Schlussfolgerung, die man ziehen könnte. Jedenfalls mussten sie herumstehen, und so sagte ich zur Sekretärin: „Hier ist das Gästebuch, sollen diese Herren sich eintragen?“ Und die Sekretärin warf die Arme hoch und sagte: „Nein, nein! Nein, nein, die müssen sich nicht eintragen.“ Also schon wieder eine Ausnahmeregelung für Israelis – eine sehr enge Beziehung zur Führungsspitze des Pentagons im Jahr 2002. [Kla.TV:] Ja. [Karen Kwiatkowski:] Das ist nun 25 Jahre her; damals gab es enge Verbindungen zwischen dem Mossad und der CIA. Der Einfluss im Pentagon war damals ziemlich groß. Heute ist das ganz anders. Heute haben wir durch den National Defense Authorization Act von 2027, Abschnitt 219, Abschnitt 224 und all diese verschiedenen Abschnitte, die die IDF [IDF = die israelischen Verteidigungskräfte] in das amerikanische Militär integriert – das ist also ein großes Problem! Es ist schlimmer geworden, wissen Sie. Die Israelis sind definitiv ein einflussreicher Akteur, und ich spreche noch nicht einmal von der Bestechung unseres Kongresses, was, so glaube ich, für jeden auf diesem Planeten nichts Neues mehr ist. [Kla.TV:] Richtig. Da unsere Zeit schon fast um ist, müssen wir auf jeden Fall eines Tages ein weiteres Interview führen. Aber ich möchte noch einmal darauf zurückkommen, da sich der 25. Jahrestag des 11. September nähert. Waren Sie am Tag des 11. September tatsächlich im Pentagon? [Karen Kwiatkowski:] Ja, das waren wir. [Kla.TV:] Haben Sie den Flugzeugeinschlag oder den Anschlag oder die Explosion oder was auch immer miterlebt? [Karen Kwiatkowski:] Nein, das habe ich nicht. Ich habe den Flugzeugeinschlag nicht miterlebt. Ich habe – die Explosion gesehen, die alles wegblies – ich befand mich im vierten Stock eines fünfstöckigen Gebäudes, und von unseren Büros aus hatten wir einen Blick quer über das Zentrum des Pentagons, mitten durchs Pentagon. [Kla.TV:] Ja. [Karen Kwiatkowski:] Kein Flugzeug ist dort eingeschlagen. Aber wir konnten hinüber auf die Seite des Pentagons blicken, die angeblich von einem Flugzeug getroffen worden war. Flug 77 oder so. Was wir von dort aus sahen; was ich von dort aus sah. Natürlich schauten wir alle aus dem Fenster, wir schauten in den Himmel, weil wir gerade auf CNN gesehen hatten, wie zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme flogen. Also beobachteten wir das. Und so schauten wir in den Himmel und dachten: Moment mal, das ist sehr seltsam. Das erste Mal könnte es ein Unfall gewesen sein. Das zweite Mal war es eindeutig Terrorismus. Und ich glaube, die meisten Menschen im Pentagon, die darauf achteten, empfanden es genauso. Also schauten wir hin, und so schaute ich quer durch das Innere des Pentagons auf die Seite, an der dieser Aufprall stattfand und was wir sahen, war – manche Leute spürten ein leichtes Beben, ich nicht - aber wir alle sahen diesen riesigen Feuerball, der durchschoss. Vermutlich, wir wussten nicht, was es war, weil wir nichts aufprallen sahen, aber vermutlich schoss es durch fünf Stockwerke hoch. Dann breitete sich ein Feuerball aus wie es eine Explosion tut, wenn sie auf Sauerstoff trifft – also gab es einen riesigen Feuerball! Und natürlich wussten wir nicht, woher er kam, denn der erste Gedanke ist natürlich: Na ja, irgendetwas ist auf das Pentagon gefallen. Wir wussten es nicht. Aber es stellte sich heraus, dass es die Explosion war, die – wie man uns sagte – durch den Aufprall eines Verkehrsflugzeugs mit Aluminium-Nase verursacht wurde. Ich werde nicht sagen, was genau, wir wissen es nicht, aber das hat man uns gesagt. Aber es war eine ziemlich große Explosion. Und dann begannen die Leute natürlich sehr schnell mit der Evakuierung. Unsere Lautsprecheranlage im Pentagon war furchtbar. Wissen Sie, es gab keine Notfallmaßnahmen im eigentlichen Sinne. Wir arbeiteten an einem Ort, an dem wir abhörsichere Räume hatten, also mussten wir diese immer geschlossen halten. Ich gehörte wahrscheinlich zu den letzten 10 % der Menschen, die das Pentagon verließen. Und ich sage das nur, weil das Pentagon, als ich das Gebäude verließ, ziemlich leer war. Okay, und ich sah nur sehr wenige Menschen neben mir oder hinter mir gehen. Die Leute verließen das Gebäude ziemlich schnell und dann gingen wir am Flussufer entlang. Ich verließ das Gebäude am Flussufer, was die Seite ist, wo all die hochrangigen Offiziere sowie Rumsfeld und Wolfowitz ihre Büros mit Blick auf den Fluss haben. Und aus dieser Richtung kam auch das Flugzeug. Aber der Aufprall erfolgte natürlich genau auf der dem Flussufer gegenüberliegenden Seite. Anstatt auf der Flussseite einzuschlagen, was eine wirklich hervorragende Gelegenheit geboten hätte, vollführte das Flugzeug offenbar eine völlig unmögliche Kehrtwende und traf die genau entgegengesetzte Seite, so weit wie nur möglich entfernt von dem Ort, an dem all die Generäle und die politischen Amtsträger arbeiteten. Jedenfalls gingen wir um das Gebäude herum. Wir verließen das Gebäude an der Flussuferseite, das nicht betroffen war. Wir wurden zusammengetrieben und zu der Seite geleitet, von der aus man die Einschlagsstelle und einen Teil eines eingestürzten Gebäudes sehen konnte. Und der Rasen dort war der Hubschrauberlandeplatz und ist sehr große, flache Rasenfläche. Sie haben die Bilder gesehen, diese wurden viel verbreitet. Nun, wir standen dort eine Weile herum. Die Leute gingen nicht einfach weg, sie blieben dort, und die Militärangehörigen sowie alle Zivilisten, die dazu bereit waren, wurden gebeten, Vierergruppen zu bilden, um Bahren zu tragen und bei den Rettungsmaßnahmen zu helfen. [Kla.TV:] Oh ja. [Karen Kwiatkowski:] Also gingen wir auf die Wiese und stellten uns in Gruppen bereit, um eingeteilt zu werden. Aber nach etwa 15 oder 20 Minuten wurde klar, dass von dieser Seite niemand herauskam. Und das stimmt, denn die Menschen verließen das Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes. Dann wurden wir entlassen, und die Leute liefen noch ein wenig umher, und die meisten gingen einfach in Richtung Bahnhof, da das U-Bahn-System des Pentagons offensichtlich stillgelegt war. Das Seltsame war jedoch: Als wir in Springfield, südlich des Pentagons, in die U-Bahn stiegen, fuhr diese direkt durch das Pentagon hindurch. Das U-Bahn-System war nicht wirklich… [Kla.TV:] …informiert. [Karen Kwiatkowski:] Nein, es funktionierte einwandfrei. Aber es ist einfach seltsam. Da gibt es so viele Dinge. Wie auch immer … [Kla.TV:] Aber haben Sie, als Sie herumgelaufen sind, Flugzeugtrümmer gesehen? [Karen Kwiatkowski:] Nein. Und ich habe es nicht nur nicht gesehen, niemand hat es gesehen, weil es gar nicht da war! Und alle – nun ja, ich kann nicht sagen, alle … Manche Leute waren sehr beunruhigt. Für einige der Zivilisten und Militärangehörigen, die im Pentagon arbeiteten, war das ein schockierendes Ereignis, und die Telefone funktionierten nicht. Ich weiß nicht, ob es daran lag – man sagte, es seien zu viele Menschen gewesen, die gleichzeitig versucht hätten, zu kommunizieren. Jedenfalls hatten wir rund um das Pentagon ziemlich lange Zeit keinen Mobilfunkempfang. Die Leute waren also mit ihrer eigenen Sicherheit beschäftigt. Ich denke, es herrschte große Angst. Aber es gibt auch eine große Neugier und ich glaube, viele Leute haben hingeschaut. Es ist genau wie das, was wir „Gafferei“ nennen, oder? Man schaut hin, wenn sich der Unfall ereignet, man kann den Blick einfach nicht von diesem Unfall abwenden. Und so haben wir auch hingeschaut. Und es gab keine Flugzeugtrümmer, die irgendjemand hätte identifizieren können. Ich habe zwar Dinge gesehen, die wie Autoteile oder so etwas aussahen. Ein paar seltsame Dinge, die nicht auf dem Rasen hätten liegen dürfen. Ich war damals etwa 40 Jahre alt – aber als ich in meinen 20ern und 30ern war, gab es ständig Fernsehsendungen über Flugzeugabstürze. [Kla.TV:] Ja. [Karen Kwiatkowski:] Und da sah man viele Flugzeugwracks, egal ob sie im Wasser, am Boden oder in der Luft kollidierten oder wo auch immer. Man sah immer Gepäck herumliegen und leichte Gegenstände, Teile des Flugzeugs, die sehr leicht sind, weil ein Verkehrsflugzeug natürlich auf ein geringes Gewicht ausgelegt ist. Hier beim Pentagon war davon nichts zu sehen. Es war nicht nur meine Meinung, dass nichts zu sehen war, sondern alle fragten: „Wo sind die Flugzeugtrümmer?“ Und so wurde die Geschichte verbreitet, dass das Flugzeug, das das Pentagon zwischen dem ersten und zweiten Stockwerk getroffen haben soll, auf so seltsame Weise eingedrungen sei, dass die Flügel hinter dem Rumpf zusammen geklappt seien und in dasselbe Loch reinflogen? [Kla.TV:] Ach so, richtig. [Karen Kwiatkowski:] Das lief in den Nachrichten. Okay. Wenn ich das heute sage, finde ich es lächerlich, weil die Dinge so nicht funktionieren. Aber das war die offizielle Version, weil so viele Leute fragten: „Wo sind die Flugzeugtrümmer?“ Und man sagte, alles sei durch irgendein seltsames, einmaliges physikalisches Phänomen in das Loch gesaugt worden. [Kla.TV:] Was bei den Twin Towers nicht passiert ist, wo die Flügel den Stahl durchschlagen haben. [Karen Kwiatkowski:] Oh mein Gott! Ja, ja! Also, da ich natürlich vor Ort war, da ich einen kleinen Teil dieses Tages persönlich miterlebt und erlebt habe … habe ich mich immer sehr für die ganze Geschichte interessiert. Und deshalb habe ich aufmerksam verfolgt, was Forscher und andere über eine Reihe von Aspekten des 11. September aufgedeckt haben. Das interessiert mich also sehr. Und ich kann Ihnen Folgendes sagen: Ich habe den veröffentlichten 9/11-Bericht gelesen, den die Regierung etwa zwei Jahre – 18 Monate nach den Ereignissen – zusammengestellt hat. Und ich habe ihn gelesen. Nun ja, zumindest den Teil, der freigegeben wurde. Und der war nicht überzeugend. Zu diesem Zeitpunkt hätten die meisten Menschen, wenn sie sich überhaupt mit den Ereignissen dieses Tages beschäftigt hätten, diesem Bericht keinen Glauben geschenkt. Und wissen Sie, der Bericht ist zwar da, aber die meisten Menschen glauben der Darstellung der Regierung nicht. Und ich glaube nicht, dass viele davon überzeugt waren, als er – ich glaube, es war 2004 oder 2003 – veröffentlicht wurde. [Kla.TV:] Wow. Und Sie als ehemalige Angehörige der Luftwaffe – was halten Sie davon, dass NORAD, [NORAD = das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando], nicht aktiviert wurde? Also die ganze Situation mit der Luftverteidigung … [Karen Kwiatkowski:] Oh mein Gott, das war … Ich weiß, dass uns die Zeit ausgeht, aber ich muss Ihnen sagen, das war ein … [Kla.TV:] Ja. Bitte fahren Sie fort. Das müssen wir unbedingt dokumentieren. [Karen Kwiatkowski:] Das war sehr seltsam, okay, denn es gab zwei Dinge: Erstens: Die Ausrede lautete, es habe eine NORAD-Übung gegeben. Und die Realität mischte sich irgendwie ein, und die Leute, die die Übung durchführten, waren nicht in der Lage, zwischen Übung und Realität zu unterscheiden. Und das ist nicht realistisch, okay? Das ist eine weitere Anomalie, die es weder vorher noch nachher gegeben hat. Wenn man Übungen durchführt, ist das extrem genau geplant und kontrolliert, damit man die Realität nicht mit der Übung verwechselt. Und das macht aus Sicht der Verteidigung auch durchaus Sinn, denn wenn wir eine Übung durchführen, gibt es Feinde, die uns dabei beobachten. Gibt es einen besseren Zeitpunkt für einen Angriff, als wenn unsere Systeme gerade voll und ganz auf eine Trainingsübung ausgerichtet sind? Jedenfalls war das wirklich seltsam. Und die andere Sache war natürlich, dass diese Flugzeuge angeblich „entführt“ worden sind. Und ich glaube, es ging um eine Entführung oder so etwas. Sie sendeten den Squawk-Code, einen Transponder-Code. Ich habe den Squawk-Code für eine Entführung vergessen. 7700 oder so, aber sie sendeten den Code, der sagt: „Wir wurden gekapert“. Und wir haben nicht das Standardverfahren befolgt, das wir normalerweise anwenden und an dem das Militär bei einem FAA-Notfall - ein Notfall in der Luft - beteiligt ist, wie zum Beispiel bei einer Entführung. Das wurde am 11. September nicht befolgt. Es wurde überhaupt nicht befolgt, das ist also sehr seltsam. Und ich gebe dir ein Beispiel für etwas, das mir wirklich aufgefallen ist: Ein paar Jahre vor dem 11. September gab es einen Privatjet, ein Geschäftsreiseflugzeug, das von Florida startete und irgendwo im Mittleren Westen landen sollte. An Bord dieses Privatjets befanden sich ein berühmter Golfer, seine Familienangehörigen und weitere Personen. Anscheinend stieg das Flugzeug über eine bestimmte Höhe hinaus, und aus irgendeinem Grund fiel die Sauerstoffversorgung aus. Das Sauerstoffsystem versagte und alle – das Flugzeug befand sich im Autopilot-Modus – starben an Sauerstoffmangel. Und sie sendeten keine Warnung wie: „Hey, ich glaube, wir haben ein Problem mit dem Sauerstoff.“ Sie unternahmen nichts. Sie starben einfach im Flugzeug. Es flog im Autopilot. Und sofort - es hatte den Luftraum von Florida noch nicht einmal verlassen wurde es bereits von der Nationalgarde von Florida eskortiert. Diese übergab es an die Nationalgarden von Georgia und Alabama. Und diese übergaben es wiederum an die Nationalgarde von Nebraska. Schließlich wurde es an die Nationalgarden von South Dakota und North Dakota übergeben. Den ganzen Weg durch den Mittleren Westen hindurch verfolgten sie dieses Flugzeug. Die Kampfpiloten waren dort oben und schauten ins Cockpit. Sie sagten: „Es sieht so aus, als würden die Leute schlafen. Wir glauben, sie sind tot. Wir wissen es nicht.“ Niemand reagiert. Und die Leute hängen zusammengesunken in ihren Sitzen. Das konnten sie sehen. Sie kamen nah genug heran, um das zu erkennen. Und sie eskortierten diesen Privatjet, bis ihm der Treibstoff ausging – ich glaube, in North oder South Dakota – und er abstürzte. Okay. Wenn man nun darüber nachdenkt, was sie bei einem kleinen Privatjet tun, der von seinem Flugplan abgewichen ist, dann kann man sich das Ausbleiben dieser Maßnahmen an 9/11 kaum vorstellen. Warum haben wir das nicht getan? Gute Frage. Ich habe keine Ahnung, warum wir das nicht getan haben, aber das ist real. Das ist ein Aspekt, der insbesondere jemanden aus der Luftwaffe dazu veranlasst, mehr Informationen darüber herausfinden zu wollen, was wir da eigentlich gemacht haben und ob wir überhaupt eine Rolle in dieser ganzen Sache gespielt haben. Wie auch immer, interessant. [Kla.TV:] Wow, äußerst interessant! [Karen Kwiatkowski:] Ja, es ist wirklich interessant. Und außerdem ist seitdem nichts Vergleichbares mehr passiert. So etwas ist also weder vor dem 11. September noch danach jemals passiert. [Kla.TV:] Ja. [Karen Kwiatkowski:] … wir haben nichts Ähnliches mehr gesehen. Wir halten uns an unsere üblichen Abläufe. Wenn jemand von der Flugroute abweicht, wenn es einen Flugzeug-Notfall gibt, starten wir sofort. Das ist keine große Sache. Es ist eine Verfahrenssache. Also, sehr seltsam. Der 11. September – es ist fast so, als existiere er, als existiere der ganze Tag auf einem anderen Planeten, auf dem andere Regeln gelten, was sehr seltsam ist. [Kla.TV:] Wow. Leider ist unsere Zeit jetzt um, Karen, aber das war sehr aufschlussreich. Es war äußerst, äußerst interessant, das von Ihnen zu hören – aus erster Hand und mit all Ihrer Erfahrung –, von daher werden wir Sie hoffentlich bald wieder zu Gast haben. [Karen Kwiatkowski:] Okay. Super. [Kla.TV:] Ja, auf jeden Fall. All das passt also definitiv zu dem Bild, dass es sich bei 9/11 eindeutig um eine False-Flag-Operation zu handeln scheint. Und ich bin sehr dankbar für Ihre Aussage, dafür, dass Sie an die Öffentlichkeit getreten sind … [Karen Kwiatkowski:] Ja. [Kla.TV:] … schon damals, im Jahr 2003, und dass Sie es mit der Welt geteilt haben. Haben Sie noch ein paar abschließende Worte? Wo können die Leute Ihre Arbeiten finden, Ihnen folgen und sehen, was Sie derzeit teilen? [Karen Kwiatkowski:] Ja, ja, ich schreibe seit 25 Jahren auf lewrockwell.com. Vor ein paar Jahren habe ich einen Substack eingerichtet. Einfach mit meinem Namen, Karen Kwiatkowski auf Substack. Und alles, was ich schreibe, landet dort. Außerdem findet man dort irgendwo auch Zugang zu meinen früheren Texten. Ich bin libertär. Ich schreibe viel über Imperien und Krieg, viel über Außenpolitik, aber gelegentlich auch über innenpolitische Themen. Ich weiß nicht, wie viel das wert ist, aber ich habe eine eigene Sichtweise und lade die Leute ein, sich für den Substack anzumelden. Es ist alles kostenlos. Es wird nicht monetarisiert. Wenn ihr also sehen wollt, was ich schreibe, könnt ihr auf https://karenkwiatkowski.substack.com/ gehen und euch dort anmelden. Das ist ganz einfach. Außerdem bin ich regelmäßig in ein paar Podcasts zu Gast. Das ist für mich nur ein Nebenjob. Es ist nicht mein Beruf oder so. Eigentlich bin ich Landwirtin. Wir züchten also Rinder und Schafe und solche Sachen. [Kla.TV:] Cool. [Karen Kwiatkowski:] Ja. [Kla.TV:] Schön. Ja, das ist hier bei Kla.TV auch unser Nebenjob, und wir werden Sie auf jeden Fall wieder einladen, Karen. Das war echt cool, danke, dass Sie hier waren. [Karen Kwiatkowski:] Auf Wiedersehen.
von dag.
LtCol. Karen Kwiatkowski - Das verlorene Interview: Die Whistleblowerin die versuchte einen Krieg zu verhindern https://www.youtube.com/watch?v=bgqLURDtOO4
Karen Kwiatkowski‘s Veröffentlichungen: https://karenkwiatkowski.substack.com/